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Sat, 06 Jan 1996 00:00
ai/Journal: PERU Briefe gegen das Vergessen
Author: Guido Gabriel
Date: Sat, 06 Jan 1996 00:00
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------------------------------------------------------------------ amnesty international AI-JOURNAL ------------------------------------------------------------------ 01/96 - bgdv.doc Januar 1996 Briefe gegen das Vergessen Peru Myriam Guadalupe Galves Vargas Die 30j�hrige peruanische Studentin Myriam Guadalupe Galves Vargas wurde wegen "Terrorismus" zu 20 Jahren Gef�ngnis verurteilt. Die Mutter von zwei Kindern war im April 1993 angeklagt und ein Jahr sp�ter verurteilt worden. Grund f�r die Anklage war die Aussage der Polizei, nach der Myriam Guadalupe Galves ein Seminar besucht hatte, an dem auch ein mutma�liches Mitglied der Kommunistischen Partei Perus "Leuchtender Pfad" (Partido Comunista del Per� - PCP "Sendero Luminoso") teilnahm. Ein gefundener Notizblock geh�rt nach Angaben der Polizei Myriam Guadalupe Galves und soll handgeschriebene Notizen zur "Guerillakriegsf�hrung" enthalten haben. Myriam Guadalupe Galves bestreitet, da� der Notizblock ihr geh�rt. Politische Gewalt hat sie immer verurteilt. Laut Aussage eines am Obersten Gericht besch�ftigten Staatsanwalt vom 26. Mai 1994 gibt es keine Beweise f�r eine Verbindung von Myriam Guadalupe Galves zum "Leuchtenden Pfad". Trotzdem best�tige das Oberste Gericht am 8. November des selben Jahres das gegen Myriam Guadalupe Galves verh�ngte Urteil. Die Verteidiger haben beim Obersten Gericht beantragt, die Entscheidung noch einmal zu �berpr�fen. Myriam Guadalupe Galves ist im Hochsicherheitsgef�ngnis "Chorillos" f�r Frauen in Lima inhaftiert. Schreiben Sie bitte h�flich formulierte Briefe an den peruanischen Staatspr�sidenten, in denen Sie die unverz�gliche und bedingungslose Freilassung von Myriam Guadalupe Galves fordern. Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf deutsch an: Pr�sident Alberto Fujimori Palacio de Gobierno Plaza de Armas Lima 1 PERU (Aerogramm bis 5g: DM 2,-; Standardbrief Luftpost bis 20g: DM 3,-) Bitte senden Sie eine Kopie Ihres Schreibens an: Kanzlei der Botschaft der Republik Peru S. E. Herrn Dr. Luis Silva Santisteban Garc�a Seminario Godesberger Allee 125 53175 Bonn Telefax: (0228) 37 94 75 ------------------------------------------------------------------ Aus: ai-Journal Januar 1996 (c) amnesty international 1995 Verbreitung nur mit Genehmigung von amnesty international. Redak- tion: Harald Gesterkamp (hgesterk@amnesty.cl.sub.de, Telefon 0228/ 98373-46). amnesty international, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V. Nationales Sekretariat, 53108 Bonn (Heerstrasse 178, 53111 Bonn) Telefon (02 28) 9 83 73-0, Telefax (02 28) 63 00 36 - Spendenkonto 80 90 100 bei allen Banken, Sparkassen sowie dem Postgiroamt Koeln ------------------------------------------------------------------ ai-de@amnesty.cl.sub.de
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