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Started by Hagen Berndt
Wed, 03 Dec 1997 00:00
Gorleben International Peace Team
Author: Hagen Berndt
Date: Wed, 03 Dec 1997 00:00
Date: Wed, 03 Dec 1997 00:00
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KURVE Wustrow Kirchstr. 14 D-29462 Wustrow Germany Fax +49-5843-1405 The World was Watching @ das Gorleben International Peace Team Der gerade erscheinende Bericht des Gorleben International Peace Teams (GIPT) �ber den dritten Castor-Transport im M�rz 1997 zeigt, das auch in n�rdlichen Industriestaaten Menschenrechtsverletzungen vorkommen, die von einer internationalen Friedensorganisation untersucht und dokumentiert werden k�nnen. In der Dokumentation wird deutlich, welche Bedeutung internationale Menschenrechtsteams w�hrend der Atomm�ll-Transporte im Wendland hatten und in Zukunft haben k�nnen. Die Beobachtungsgruppe aus vier Kontinenten, kommt zu dem Schlu�, da� durch eine internationale Pr�senz bei den Atomtransporten das Bewu�tsein der �ffentlichkeit in vielen Teilen der Erde sensibilisiert und der Widerstandsbewegung vor Ort eine noch breitere Unterst�tzung gegeben werden kann. Das GIPT kam im Fr�hjahr 1997 zum ersten Mal als Modellprojekt zustande. Die Bildungs- und Begegnungsst�tte f�r gewaltfreie Aktion, KURVE Wustrow, hatte nach Absprache mit VertreterInnen der B�rgerinitiative Umweltschutz (BI), die Einladung der sechs MenschenrechtlerInnen �bernommen und das Team w�hrend der Zeit organisatorisch betreut. Verschieden �berlegungen und Diskussionen lagen diesem Projekt zugrunde. Internationale BeobachterInnen sollten den Ablauf des Atomtransportes und des Polizeieinsatzes begleiten und versuchen, durch ihre Anwesenheit Eskalationen von Gewalt zu verhindern. Gleichzeitig sollten sie eventuelle Verletzungen von Menschen und B�rgerInnenrechten dokumentieren. Au�erdem erschien es wichtig, dem langj�hrigen Protest gegen die Atomm�ll-Lager in Gorleben auch in anderen Teilen der Welt mehr Beachtung zukommen zu lassen, da auch die Atomindustrie international operiert. @Von diesen Gesichtspunkten her war das GIPT ein gro�er Erfolg@, so Scott Shively, Koordinator des Peace-Teams. @Die Beobachtungsgruppe hat Berichte �ber den Castor-Transport nach Gorleben in verschiedenen L�ndern in die Medien gebracht und Diskussionen �ber die Atomindustrie angeregt. Das war es, was wir erreichen wollten.@ Durch die Teilnehmenden aus Mazedonien, Nigeria, Ecuador und den USA, sowie durch ein breites Netz von GIPT-Unterst�tzungsgruppen in Indien, Nepal, Irland, und den USA, wurden die Geschehnisse aus dem Wendland verbreitet. Die Konzentration von Friedensorganisationen auf Menschenrechtsver- letzungen in s�dlichen L�ndern, vermittelt den Eindruck, da� ausschlie�lich dort Menschenrechtsprobleme existieren, die Unterst�tzungsgruppen von n�rdlichen Industriestaaten erfordern. Durch das GIPT wird diese einseitige Vorstellung aufgeweicht. Auch in n�rdlichen L�ndern gibt es gravierende Menschenrechtsprobleme, die Unterst�tzungsgruppen aus allen Teilen der Erde erforderlich machen. Die Beobachtungen, Schlu�folgerungen und Empfehlungen des internationalen Teams k�nnen jetzt nachgelesen werden. @The World is Watching - Erkundungsbericht eines internationalen Menschenrechtsteams im Wendland@, kann auf deutsch, englisch und spanisch bezogen werden �ber: KURVE Wustrow, Kirchstr. 14, 29462 Wustrow, Tel.: 05843-507. > Achtung Redaktionen: Bei R�ckfragen wenden Sie sich bitte an Scott Shively oder Petra Titze, KURVE Wustrow, Tel.: 05843-507. Auf Wunsch k�nnen auch Interviews vermittelt und Bildmaterial zu Verf�gung gestellt werden.
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