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Article #2155

Re^2: DNS

#2155
From: Roland Berner
Date: Fri, 15 Dec 1995 00:00
57 lines
3072 bytes
Hi Christian !

Am 15.12.95 schrieb Christian Fiala an Roland Berner :

CF> Dafuer hats aber sehr gut funktioniert....

Freut mich !

RB>> 3.) /usr/local/named/db.127.0.0
RB>> @  IN  SOA     nserv.domain.name.    root.nserv.domain.name. (
RB>> [......]
RB>>                        IN NS nserv.domain.name.
RB>> 1                      IN PTR localhost.
CF>                                ^^^^^^^^^^
CF> ???? wozu, weswegen, warum, wofuer steht das, .....

Die Adresse 127.0.0.1 ist reserviert und bekommt deswegen auch einen Namen  
(localhost). Das ist auch immer der erste Eintrag in /etc/hosts. Ich  
glaube diese Adresse wird als Loopback der Karte verwendet.

RB>> 4.) /usr/local/named/db.domain
RB>> @  IN  SOA     nserv.domain.name.     root.nserv.domain.name. (
RB>> [.......]
RB>>                        IN  NS  nserv.domain.name.
RB>> nserv.domain.name.     IN  A   192.168.1.1
RB>> ns                     IN  CNAME nserv
CF>  ^^
CF> ???? siehe oben, ....

Das sollte nur ein Beispiel fuer einen Canonical Name (Alias) sein. Meist  
wird naemlich der Nameserver mit ns bezeichnet. Bei nslookup sollte bei  
nserv und bei ns jeweils das gleich Ergebnis erscheinen.

CF> Noch eine, jedoch eher Prinzipfrage:
CF> Gibts es eigentlich auch diese moeglichkeit, das wenn ein Rechner
CF> aktiv wird, das sich dieser automatisch beim Nameserver anmeldet
CF> und der DNS dann nur die Eintraegt der Rechner parat hat, die auch
CF> wirklich erreichbar sind.

Der DNS-Server meldet ja nur bei einer Anfrage an ihn die IP-Adresse oder  
den Namen zurueck, kann also gar nicht wissen wann wer aktiv ist. Wuerde  
aber auch nicht viel bringen weil es ja nie aktuell sein kann. Stell Dir  
das ausserdem einmal im "ganzen" Internet vor. Es gibt aber etwas in der  
Art. NIS oder frueher Yellow Pages. Da kann man mit einem Befehl rup ? die  
aktiven Rechner sehen. Du kannst NIS und DNS nebeneinander installieren.  
In der /etc/resolv.conf kannst Du dann die Reihenfolge der Anfrage regeln.  
Also z.B. zuerst NIS dann DNS und zum Schluss /etc/hosts oder andersherum.

NIS ist recht praktisch wenn man die Moeglichkeit der netzwerkweiten  
Benutzer nutzt. Da gibt es dann nur einen NIS-Server der die Eintraege  
fuer alle Benutzer verwaltet. In Verbindung mit NFS bekommt so jeder  
Benutzer auf jedem Rechner immer sein HOME-Verzeichnis, hat das gleiche  
Password und hat immer genau seine Oberflaeche.


m.f.G.
Roland
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From: Roland.Berner@2-315-19-19.st.co.at (Roland Berner)
Subject: Re^2: DNS
Date: 1995/12/15
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