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Wed, 21 Apr 1999 00:00
Hilfe f�r Menschen mit Einschr�nkungen im Internet
Author: dhk
Date: Wed, 21 Apr 1999 00:00
Date: Wed, 21 Apr 1999 00:00
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Wir suchen Mitstreiter und Helfer f�r unseren Verein und Freunde die in
zusammenarbeit mit uns in ihrer Stadt ein �hnliches Angebot ins Internet
bringen wollen.
Der Begriff "Menschen mit Einschr�nkung" wurde von uns gew�hlt weil wir der
�berzeugung sind, dass eine soziale Benachteiligung daher Einschr�nkung
jeden
Menschen in der einen oder anderen Situation in seinem Leben ereilen kann
und nicht nur auf Menschen mit Behinderungen zutrifft.
Kunst und Kommunikation e.V.
K u K e.V.
Kunst & Kommunikation e.V. ist ein gemeinn�tziger Verein mit der
Aufgabenstellung, Informationsdienstleistungen f�r Menschen mit und ohne
Einschr�nkungen behindertengerecht im Internet zu pr�sentieren. Realisiert
wird das durch die F�rderung des Informationstransfers zwischen
Einrichtungen wie Kinder- u. Jugendfreizeiteinrichtungen, Elterninitiativen,
Freien Tr�gern, der Wissenschaft, Senioreneinrichtungen, unter besonderer
Ber�cksichtigung der sozio-kulturellen Angebote Berlins f�r Menschen mit
Einschr�nkungen zu f�rdern.
Ziel und Zweck
Ziel des Vereins ist es, das aktuelle Angebot von kulturellen und sozialen
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Freizeiteinrichtungen der
Bezirks�mter von Berlin, den Freien Tr�gern, den EiKitas (Elterninitiativ
Kindertagesst�tte), den Vereinen, der Kirche angegliederten Einrichtungen
und sonstigen Kulturschaffenden behindertengerecht im Internet in einem
Veranstaltungskalender zu pr�sentieren. Damit wird den Menschen mit und ohne
Einschr�nkungen ein leichter Zugang zu bezirklichen und �berbezirklichen
kulturellen und sozialen Angeboten Berlins erm�glicht. Das Internet stellt
den Raum, in dem Menschen nicht nur theoretisch zu kommunikativen Nachbarn
werden k�nnen.
Die Angebote von kulturellen, bildenden und freizeitlich ausgerichteten
Veranstaltungen, die von Kinder- und Jugendeinrichtungen angeboten werden,
haben kein Forum das einem breiteren Publikum die M�glichkeit gibt, sich
�ber die Veranstaltungen zu informieren. Es gibt f�r diese Einrichtungen
keine zeitgem��en und kosteng�nstigen M�glichkeiten, f�r ihre
Veranstaltungen zu werben. Dies gilt insbesondere f�r Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereine, EiKitas und Verb�nde die sich
ausschlie�lich �ber Spenden und Mitgliedsbeitr�ge finanzieren m�ssen. Kosten
die f�r Werbung anfallen w�rden, fehlten dann bei den Mitteln, die f�r
Veranstaltungen und Freizeitangebote zur Verf�gung stehen.
Menschen mit Einschr�nkungen (Behinderte, Kranke, Senioren) ist es zum
gro�en Teil nicht m�glich, kurzfristig an aktuelle Informationen �ber
kulturelle und soziale Angebote ihres Stadtbezirkes sowie anderer
benachbarter Bezirke Berlins zu gelangen. Es fehlen, wenn diese Angebote
zug�nglich sind, in den meisten F�llen Hinweise, ob die Veranstaltungsorte
behindertengerecht (z.B. Zug�nge f�r Rollstuhlfahrer/innen od.
Hilfestellungen bereitgestellt werden) sind oder ob es vor Ort
Ansprechpartner oder Helfer gibt. Zudem sind diese Informationen nur visuell
und nicht akustisch aufbereitet, was f�r einen gro�en Teil von Mitb�rgern zu
einer zus�tzlichen Benachteiligung beitr�gt.
Ein weiteres Problem stellt das Erreichen der Veranstaltungsorte dar, da�
nicht nur Menschen mit Einschr�nkungen betrifft. Zu diesem Zweck will der
Verein auf die verkehrsg�nstigen Verbindungsm�glichkeiten des �ffentlichen
Nahverkehrsnetzes der Stadt verweisen und g�nstige Fahrverbindungen
aufzeigen.
Zus�tzlich zu dem Veranstaltungskalender, der durch News-Seiten aus der
sozial-kulturellen Szene erg�nzt wird, will der Verein Chatr�ume (virtuelle
R�ume) bereitstellen, in denen sich die Mitglieder und Besucher der Websites
zu interaktiven Gespr�chen und Erfahrungsaustausch treffen k�nnen. In den
Newsgroups (Diskusionsforen) wird durch wissenschaftliche Unterst�tzung das
Angebot bereitgestellt, sich in schriftlicher Form zum Beispiel �ber
Erfahrungen und Strategien im Umgang mit �mtern und Krankenkassen
auszutauschen oder Fragen zur Erziehung und Bildung zu er�rtern.
Durch diese M�glichkeit wird der Informationstransfer zwischen Wissenschaft,
Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe,
�ffentlicher Gesundheit, Wohlfahrt, Sport usw. gef�rdert, so da� auch
Menschen mit Einschr�nkungen (Behinderte, Pflegebed�rftige, Senioren,) eine
einfache M�glichkeit geboten wird, sich an den unterschiedlichsten Bereichen
des kulturellen und sozialen Lebens Berlins aktiv zu beteiligen und
Kontaktpartner mit vergleichbaren Interessen zu finden.
Zu den schon angesprochenen Angeboten soll eine M�glichkeit eingerichtet
werden bei Computerproblemen (z.B. bei Zugangsschwierigkeiten zum
Transferdienst) �ber eine Telefonhotline, die f�r Mitglieder geb�hrenfrei
und f�r Nicht-Mitglieder geb�hrenpflichtig ist, Unterst�tzung anzubieten
oder an einschl�gige Unternehmen zu verweisen.
Die durch die Bereitstellung und Werbung erwirtschafteten Einnahmen werden
nach Abzug der entstandenen Kosten ausschlie�lich der F�rderung der oben
benannten Ziele unter besonderer Ber�cksichtigung von Menschen mit
Einschr�nkungen eingesetzt.
Auszuf�hrende Arbeiten
Die eigenst�ndigen und aktiven Informationsm�glichkeiten f�r Menschen mit
Einschr�nkungen �ber sozio-kulturelle Angebote von bezirklichen und
�berbezirklichen Angeboten wird durch die Printmedien alleine nicht
sichergestellt. Vielen Menschen mit Behinderungen und Einschr�nkungen ist es
nicht m�glich, die angebotenen Informationen aufzufinden oder ohne
Hilfestellung zu erreichen. Au�erdem fehlen M�glichkeiten, unvoreingenommen
neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schlie�en, ohne im Vorfeld mit
dem Stigma der Behinderung belegt zu werden.
Der Terminkalender und die Chatr�ume von KuK e.V. wollen die oben benannten
L�cken schlie�en und damit der Allgemeinheit einen Informationspool
bereitstellen, der es den B�rgern mit und ohne Einschr�nkungen gestattet,
sich �ber das sozio-kulturelle Angebot seines Stadtbezirkes oder seiner
Stadt zu informieren.
Damit diese Aufgabenstellung erf�llt werden kann, stellt sich der Verein
folgende Arbeitsaufgabe:
Erfassung der vielf�ltigen sozialen und kulturellen Angebote aus den
Einrichtungen:
der Kinder- u. Jugendf�rderung,
der Kindertagesst�tten,
der Behindertenhilfen und Beratung,
der Seniorenarbeit,
der Beratungsstellen der Drogenpr�vention,
der Kinder-Notdienste,
der Projekte der M�dchen- und Frauenarbeit in Zusammenarbeit mit den
Bezirks�mtern und den
Berliner B�hnen.
Aufbau und Entwicklung einer Behinderten gerechten multimedialen
Benutzeroberfl�che f�r das
Internet
Schaffung von M�glichkeiten, die angebotenen Inhalte akustisch und visuell
auszugeben
Erhebung der Daten in den einzelnen sozialen u. kulturellen Einrichtungen
St�ndige Aktualisierung der Datens�tze der Einrichtungen und Angebote sowie
der Newsgroups.
Einrichtung einer Telefonhotline.
Schulung der Mitarbeiter des Vereins im Umgang mit der `neuen�
Informationstechnologie.
Bereitstellung von Einf�hrungskursen in den Einrichtungen der
Behindertenhilfe,
den Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen sozialen Tr�gern.
Begr�ndung der Zus�tztlichkeit eines solchen Angebots und der Arbeit
Bei der T�tigkeit des Vereins handelt es sich um eine
Informationsdienstleistung f�r Menschen mit Einschr�nkungen und
informationsbed�rftige B�rger (Kinder, Jugendliche, Heran- u. Erwachsene,
Senioren) sowie der Werbem�glichkeit von Institutionen aus der
sozio-kulturellen Jugend- und Erwachsenenarbeit, die nicht unter den Bereich
von Pflichtleistungen eingeordnet werden k�nnen. Eine Zuordnung zu Bereichen
des Gewerbes, kostenpflichtiger Dienstleistungen oder Verwaltung trifft f�r
die Arbeit des Vereins nicht zu. Der Verein strebt keine Gewinnerzielung an.
Motiv des �ffentlichen Interesses
Die Arbeit des Vereins dient der F�rderung und der Verbesserung der
sozio-kulturellen Infra- und Informationsstruktur. Mit der Bereitstellung
des Terminkalenders werden die Angebote der Kulturschaffenden (Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtungen, Seniorenfreizeit und -pflegeeinrichtungen usw.)
einer breiten �ffentlichkeit zug�nglich gemacht und Kontaktm�glichkeiten
geschaffen. Die N�he zum B�rger wird durch diese Angebote sinnvoll erg�nzt,
so da� ihm schnell die gesuchten Angebote und Dienstleistungen seines
Stadtbezirks zug�nglich werden. Die Kooperation zwischen den bezirklichen
und �berbezirklich Einrichtungen werden durch diese Vernetzung gef�rdert,
die bestehenden Ressourcen nicht nur transparent, sondern k�nnen auch
optimal genutzt werden, was bei allen Beteiligten zu einer Einsparung von
Zeit und Geld beitr�gt.
Bitte im Betreff KuKeV angeben !!!
Kunst und Kommunikation e.V. (i.G.)
E-mail: kukeV@gmx.de
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