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Article #104

Re: Road Pricing - NEIN DANKE

#104
From: Theofilu Andreas
Date: Tue, 25 Feb 1997 00:00
65 lines
3627 bytes
Joachim Adolf Schuetz wrote:
>
> >Sollte dann der ganze Verkehr (vor allem Schwerverkehr) auf
> >Bundesstrassen ausweichen, wird die Lebensqualitaet auch nicht steigen.
> 
> auch Bundesstrassen kosten Geld, warum sollte dafuer nichts verlangt
> werden? Ausserdem koennen LKW`s ja per Gesetz auf die Autobahn
> gezwungen werden (wie es zum Beispiel im Bereich der schon seit
> Jahrzehnten mit einer - relativ - hohen Mautgebuehr belegten
> Brennerautobahn der Fall ist).

Ich finde dieses Argument etwas krzsichtig. LKW's transportieren Waren
die wir dann kaufen (Lebensmittel usw.). Wenn die Transportkosten
steigen, steigen auch die Preise der Waren. Leidtragende sind nicht
die Spediteure, sondern die Endverbraucher.

> [...]
> 
> >Es ist schon richtig, das Leistungen bezahlt werden sollten. Nur 70
> >Groschen/km ist nicht gerade ein Diskontpreis.
> >Wenn das Geld wenigstens wieder in den Oeffentlichen Verkehr (Bahn, usw)
> >bzw. in den Strassenbau  investiert werden wuerde, koennte man es noch
> >einsehen. Aber dieses Geld wird wahrscheinlich zu 100% dem Finanzminster
> >gehoeren, der damit seine Budgetloecher stopfen kann.
> 
> hmmm ... ich weiss nicht weleche Autos ihr faehrt. Aber informiert
> Euch doch mal ueber die tatsaechlichen Kosten eines Autos :)
> meines Wissens liegen diese bei einem Durchscnittsauto a la VW Golf &
> einer Durchschnittskilometerleistung von 12.000 km im Jahr so bei 3
> bis 4 ATS pro km. Das relativierte den ach so hohen Preis von .7 ATS
> pro km Autobahn.

Diese 4ATS pro Kilometer zahle ich als Autofahrer aber sowieso. Die 
70Gr. pro Kilometer k�men dann noch hinzu.

> [...]
> 
> >Wenn Papa Staat soweiter ins Geldboersel greift, wird bald nichts mehr
> >drinn sein!
> 
> oder die Menschen sehen ein, das Mobilitaet nicht gratis ist und das
> es oekonomisch wie auch oekologisch guebstigere Verkehrsmittel wie das
> Auto gibt ...
> 

Nat�rlich ist Mobilit�t nicht gratis. Wir brauchen dazu aber keine 
zus�tzlichen Geb�hren, denn ein Autofahrer zahlt ohnehin bereits mehr
als genug. Beim Treibstoff f�llt neben der Mehrwertssteuer die 
Mineral�lsteuer an (doppelte Versteuerung), Neben der Haftpflicht-
versicherung f�llt die KFZ-Steuer an und seit neuesten auch noch die
Autobahnvignette. Dazu kommen noch die Instandhaltungskosten des
Fahrzeugs selbst. Wenn das so weiter geht, k�nnen bald nur mehr einige
wenige, privilegierte Leute sich das Autofahren leisten.
Das ist zwar auch eine M�glichkeit den Verkehr einzud�mmen, schafft 
aber wieder tausende arbeitslose mehr. Deshalb kann ich nur sagen:
Road-Pricing NEIN DANKE!!
--
Theofilu Andreas
http://members.ping.at/theofilu

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From: Theofilu Andreas <giathe@rlb-stmk.raiffeisen.at>
Subject: Re: Road Pricing - NEIN DANKE
Date: 1997/02/25
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