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Article #12Private Homepage - Initiative
From: Michael Simon
Date: Thu, 31 Oct 1996 00:00
Date: Thu, 31 Oct 1996 00:00
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Da der Bedarf an "Platz" fuer private Homepages weiter steigen duerfte und von Providern und anderen zum Groszteil nur unbefriedigend gedeckt wird, gilt es, zur Selbsthilfe zu greifen. Warum nicht eine Firma oder einen Verein gruenden, die oder der sich darauf spezialisiert? Benoetigt wird: Ein(e) Steuerberater(in), ein(e) Rechtsanwa(ae)lt(in), eine Bank oder auch nicht, ein paar Leute mit Know-how und/oder Ambition. Ziel: Ein vernuenftiger Preis. Als Richtwert traue ich mich da mal ein halbes Megabyte pro Monat um OeS 50,-- bis OeS 70,-- (DM 7,-- bis DM 10,--) anzufuehren, eventuell gestaffelt (je mehr, desto billiger, 1 MB max. oeS 100,--); ich rechne da mit groszem Interesse im deutschen Sprachraum. Ein halbwegs schneller Server, musz nicht das allerletzte Hi-End-Geraet und die aufwendigste Verbindung sein. Praktisches Handling; jedem Subscriber seinen ftp-account, er (sie) haftet mit Namen und Adresse fuer den Inhalt. Das kann doch nicht so schwierig sein. Wenn das geschickt konfiguriert wird, koennte es quasi "von alleine" funktionieren, nur eine(r) musz hin und wieder eine neue Platte einbauen :-) Meine persoenlichen Erfahrungen zu dem Thema: Die hundert Kilobyte z.B. bei Ping reichen gerade fuer Name, Adresse, kleine Grafik und "schreibt mir eine Email". Ich wollte einen laengeren Artikel (kein Schnickschnack, nur Info) veroeffentlichen, aber der Platz langt nur fuer einen Link zur entsprechenden .txt Datei. Nicht mal fuer die Html-Formatierung reicht's. Das Gratis-Megabyte bei Schlund & Partner ist ja schoen und gut. Sie stellten mir die per E-Mail uebersandten Dateien prompt ins Netz; leider funktioniert es nicht, da der dortige Server keine Dateien mit Leerzeichen im Dateinamen vertraegt; ich versuche seit ueber einem Monat, das zu aendern, habe aber von der Firma nichts mehr gehoert (reagierten auf keine der 5 E-Mails, obwohl ich ihnen DM 20,-- fuer die Kaffeekasse schickte); dieses Angebot ist also ebenso gut gemeint wie unbrauchbar. Kommerzielle Angebote wie die von Ping oder Schlund oder anderen richten sich speziell an Firmen und sind fuer die Allgemeinheit IMHO tatsaechlich zu teuer. Zu blauaeugig? Anregungen und Kommentare willkommen. Traut sich jemand zu, eine ungefaehre Kalkulation "ueber den Daumen" durchzufuehren? Vielleicht gibt es hier in felix Austria eine geschickte Moeglichkeit auf Vereinsbasis? Nur Mut!
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