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Article #117Re: Das einem, hören ich: angst - please ignore
From: Hannes Beischl
Date: Mon, 06 Apr 2009 14:10
Date: Mon, 06 Apr 2009 14:10
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Friea Strebl schrieb: > Hello! > > Please ignore. > > ---*schnipp*---*schnapp*---*schnipp*---*schnapp*---*schnipp*---*schnapp*--- > > Ihm es weg acht hin sie als ihre. Sie f�r kaum in ein sich hinaus und zu > sich an? Auf konnte dem unter ihrem bei rippen legte. Eichenparkett zuhause > die einem sie ihre den versp�rt da, h�tte mittlerweile sie war ihren sich > nach. Gegen das schlafzimmer bebten; ihre ein begann und hing aus war jacke > die bevor und, dachte? > Die B�rgschaft Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich M�ros, den Dolch im Gewande; Ihn schlugen die H�scher in Bande. "Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!" Entgegnet ihm finster der W�terich. "Die Stadt vom Tyrannen befreien!" "Das sollst du am Kreuze bereuen!" "Ich bin," spricht jener, "zu sterben bereit Und bitte nicht um mein Leben; Doch willst du Gnade mir geben, Ich flehe dich um drei Tage Zeit, Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit; Ich lasse den Freund dir als B�rgen, Ihn magst du, entrinn' ich, erw�rgen." Da l�chelt der K�nig mit arger List Und spricht nach kurzem Bedenken: "Drei Tage will ich dir schenken; Doch wisse! Wenn sie verstrichen die Frist, Eh' du zur�ck mir gegeben bist, So mu� er statt deiner erblassen, Doch dir ist die Strafe erlassen." Und er kommt zum Freunde: "Der K�nig gebeut, Da� ich am Kreuz mit dem Leben Bezahle das frevelnde Streben, Doch will er mir g�nnen drei Tage Zeit, Bis ich die Schwester vom Gatten gefreit; So bleib' du dem K�nig als Pfande, Bis ich komme, zu l�sen die Bande." Und schweigend umarmt ihn der treue Freund Und liefert sich aus dem Tyrannen, Der andere ziehet von dannen. Und ehe das dritte Morgenrot scheint, Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint, Eilt Heim mit sorgender Seele, Damit er die Frist nicht verfehle. Da gie�et unendlicher Regen herab, Von den Bergen st�rzen die Quellen Und die B�che und Str�me schwellen; Und er kommt an's Ufer mit wanderndem Stab, Da rei�et der Br�cke der Strudel hinab Und donnernd sprengen die Wogen Des Gew�lkes krachenden Bogen. Und trostlos irrt er an Ufers Rand; Wie weit er auch sp�het und blicket Und die Stimme, die rufende schicket, Da st��et kein Nachen vom sichern Strand, Der ihn setze an das gew�nschte Land, Kein Schiffer lenket die F�hre, Und der wilde Strom wird zum Meere. Da sinkt er an's Ufer und weint und fleht, Die H�nde zum Zeus erhoben. "O hemme des Stromes Toben! Es eilen die Stunden, im Mittag steht Die Sonne und wenn sie niedergeht Und ich kann die Stadt nicht erreichen, So mu� der Freund mir erbleichen." Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut, Und Welle auf Welle zerrinnet: Und Stunde auf Stunde entrinnet, Da treibt ihn die Angst, da fa�t er sich Mut, Und wirft sich hinein in die brausende Flut, Und teilt mit gewaltigen Armen Den Strom - und ein Gott hat Erbarmen. Und gewinnt das Ufer und eilet fort, Und danket dem rettenden Gotte, Da st�rzet die raubende Rotte Hervor aus des Waldes n�chtlichem Ort, Den Pfad ihm sperret und schnaubend Mord, Und hemmet des Wanderers Eile Mit drohender geschwungener Keule. "Was wollt ihr?" ruft er, vor Schrecken bleich, "Ich habe nichts, als mein Leben, Das mu� ich dem K�nig geben!" Und entrei�t die Keule dem N�chsten gleich: "Um des Freundes willen, erbarmet euch!" Und drei mit gewaltigen Streichen Erlegt er, die Andern entweichen. Und die Sonne versendet gl�henden Brand, Und von der unendlichen M�he Ermattet, sinken die Kniee: "O hast du mich gn�dig aus R�uberhand, Aus dem Strome gerettet an's heilige Land, Und soll hier verschmachtend verderben, Und der Freund mir, der liebende, sterben?" Und horch! Da sprudelt es silberhell, Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen, Und stille h�lt er, zu lauschen. Und sieh', aus dem Felsen, geschw�tzig schnell, Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell, Und freudig b�ckt er sich nieder, Und erfrischt die brennenden Glieder. Und die Sonne blickt durch der Zweige Gr�n Und malt auf die gl�nzenden Matten Der B�ume gigantische Schatten, Und zwei Wand'rer sieht er die Stra�e ziehn, Will eilenden Laufes vor�ber fliehn, Da h�rt er die Worte sie sagen. "Jetzt wird er an's Kreuz geschlagen!" Und die Angst befl�gelt den eilenden Fu�, Ihn jagen der Sorge Qualen, Da schimmert im Abendrots Strahlen Von ferne die Zinnen von Syrakus, Und entgegen kommt ihm Philostratus, Des Hauses redlicher H�ter, Der erkennet entsetzt den Gebieter. "Zur�ck! Du rettest den Freund nicht mehr, So rette das eigene Leben! Den Tod erleidet er eben. Von Stunde zu Stunde gewartet' er Mit hoffender Seele der Wiederkehr, Ihm konnte den mutigen Glauben Der Hohn des Tyrannen nicht rauben!" - "Und ist es zu sp�t und kann ich ihm nicht Ein Retter willkommen erscheinen, So soll mich der Tod ihm vereinen. Des r�hme der blut'ge Tyrann sich nicht, Da� der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht, Er schlachte der Opfer zweie, Und glaube an Liebe und Treue!" Und die Sonne geht unter, da steht er am Thor Und sieht das Kreuz schon erh�het, Das die Menge gaffend umstehet; An dem Seile schon zieht man den Freund empor, Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor. "Mich Henker!" ruft er, erw�rget; Da bin ich, f�r den er geb�rget!" Und Erstaunen ergreift das Volk umher, In den Armen liegen sich beide Und weinen vor Schmerzen und Freude. Da sieht man kein Auge tr�nenleer, Und zum K�nig bringt man die Wunderm�hr, Der f�hlt ein menschliches R�hren, L��t schnell vor den Thron sie f�hren. Und blicket sie lange verwundert an, Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen, Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn, So nehmet auch mich zum Genossen an: Ich sei, gew�hrt mir die Bitte, In eurem Bunde der Dritte." von Friedrich Schiller
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