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Started by Peter Geibel
Mon, 17 Jul 2000 00:00
[VORTRAG] ERFÜLLUNG VON CONSTRAINTNETZEN BEIM RÄUMLICHEN SCHLIEßEN
Author: Peter Geibel
Date: Mon, 17 Jul 2000 00:00
Date: Mon, 17 Jul 2000 00:00
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F O R S C H U N G S K O L L O Q U I U M
Kuenstliche Intelligenz
im Sommersemster 2000
Dienstag, den 18. Juli 2000
16.15 - 17.45 Uhr
Raum FR 0513
Franklinstr. 28/29
D-10587 Berlin
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ERFÜLLUNG VON CONSTRAINTNETZEN BEIM RÄUMLICHEN SCHLIEßEN
Carsten Gips
TU Berlin
Thema der Arbeit ist die Überprüfung der gleichzeitigen Erfüllbarkeit
mehrerer räumlicher Relationen. Für die Definition der Relationen wurde
der Ansatz aus dem DFG-Projekt 'Modellierung von Inferenzen in Mentalen
Modellen' benutzt, bei dem Objekten Koordinatensysteme zugeordnet werden
und die Relationen durch Constraints über den Transformationsmatrizen
zwischen zwei Objekten beschrieben werden. Da aus Komplexitätsgründen
eine analytische Überprüfung der Constraints nicht machbar ist, wurde
ein konstruktives heuristisches Verfahren entwickelt.
Zunächst wurden anhand einer Beispielszene einige räumliche Relationen
ausgewählt und die zugehörigen Constraints mit CAL5 gelernt. Dann werden
zu einer gegebenen textuellen Beschreibung von räumlichen Beziehungen
zwischen Objekten Depiktionen generiert, die nicht nur die gegebenen
Relationen erfüllen, sondern auch Hintergrundwissen über die Objektgrößen
berücksichtigen und sicherstellen, daß sich Objekte nicht überlappen und
alle in einem Zimmer plaziert werden. Da durch die Relationen
Objektpositionen in verschiedenen Bezugssystemen beschrieben werden, sind
Koordinatentransformationen notwendig.
In der Arbeit wurden dazu zwei Algorithmen entwickelt und implementiert.
Der Basisalgorithmus ist ein Brute-Force-Ansatz. Alle zum Problem gehörigen
Objekte werden beliebig im Zimmer plaziert. Danach wird mit Hilfe der
gelernten Entscheidungsbäume getestet, ob alle geforderten Relationen
gelten. Zusätzlich erfolgt noch die Kollisionsüberprüfung. Durch die
zufällige Plazierung der Objekte ist eine hohe Zahl von Versuchen notwendig,
um eine mit der Beschreibung kompatible Szene zu erhalten.
Der erweiterte Algorithmus baut auf der Basisvariante auf. Hier werden
die zulässigen Gebiete für die Relationen aus den Entscheidungsbäumen
extrahiert und für die Bestimmung von Ausdehnung und Position der Objekte
verwendet. Dadurch ergeben sich wesentlich höhere Trefferraten. Da dieser
Algorithmus die Relationen nacheinander abarbeitet, eignet er sich für die
interaktive Erzeugung von Depiktionen. Die Effizienz des Verfahrens kann
durch gezieltere Generierung von Trainingsdaten beim Lernen der Relationen
noch verbessert werden.
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TU Berlin
FG Methoden der Künstlichen Intelligenz
Franklinstr. 28/29, FR 5-8
10587 Berlin
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Das aktuelle Kolloquiumsprogramm finden Sie im WWW unter
http://ki.cs.tu-berlin.de/col.html
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### Peter Geibel
### TU Berlin, KI, Sekr. FR 5-8, Franklinstr. 28/29, D-10587 Berlin
### Tel. +49-30-314-25491, Fax +49-30-314-24913
### http://www.cs.tu-berlin.de/~geibel, mailto:geibel@cs.tu-berlin.de
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