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Article #12372Re: Gesunde Radioaktivitaet (Was: Fragen zu Radioaktivitaet..)
From: Sven Gohlke
Date: Fri, 25 Feb 1994 19:50
Date: Fri, 25 Feb 1994 19:50
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(Chris Wolkersdorfer): gpcw@hamster.inggeo.tu-clausthal.de writes: >die mindestgrenze gilt noch immer. >aber was hat das mit morsleben zu tun? den zusammenhang verstehe ich nicht. F"ur die meisten Laien ist Radiaktivit"at gleich Radioaktivit"at und damit der Mode entsprechend schlecht. Hier mal grob, was der Physiker darunter versteht: 1. Alphastrahlung, sie besteht aus Heliumkernen. Dadurch, da"s Heliumkerne verh"altnism"a"sig gro"s sind l"a"st sich diese Art der Radioaktivit"at (R) leicht abschirmen, z.B. durch ein Blatt Papier. 2. Betastrahlung, das sind schnelle Elektronen. Zur Abschirmung braucht man schon Metallplatten oder Beton. 3. Gammastrahlung, eine elektromagnetische Welle (wie auch Radiowellen, Licht, UV-Strahlung oder die Mikrowelle). Sie ist besonders eklig, jetzt werden schon Bunker ben"otigt, um halbwegs sicher zu sein. Daneben gibts noch den Aussto"s von Neutronen bei Kernspaltungen (z.B. im Atomkraftwerk oder der Atombombe). Die Alphastrahlung wird in der Medizin verwendet. Durch den K"orper werden die Heliumkerne schnell abgefangen, ihre Energie ist zu klein, um Mutationen (also Zellkern"anderungen) hervorzurufen. Benutzt werden Sie zu Untersuch- ungen zum Stoffwechsel von Organen. Betastrahlung wird bei Materialuntersuchungen benutzt (wie die Neutronen der Kernspaltung auch). Sie kann Zellver"anderungen bewirken. Die Gammastrahlung zerst"ort ein Gewebe, die etwas harmloseren Verwandten (so auch die R"ontgenstrahlung) wirken mutagen. Im allgemeinen kann man sagen je weniger, detso besser---ganz ohne geht's nicht, weil auch der K"orper zu einem kleinen Teil aus Radioaktiven Material besteht. Radioaktivit"at ist "ubrigens immer nat"urlich, es gibt noch keinen technischen Prozess, bei dem man Radioaktivit"at herstellen k"onnte. Sven
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