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Article #17130

Re: Spammer aergern, nicht nur vor Gericht :-)

#17130
From: Roman Racine
Date: Mon, 10 May 1999 00:00
43 lines
3085 bytes
On Sun, 09 May 1999 16:03:16 GMT, mausklick@my-dejanews.com wrote:


>Also, auch du und viele weitere fallen regelmaessig auf spamming rein! Wie
>einem der engl.Zeitschrift *Computing* zugespielten Geheimpapier der Spammer-
>Vereinigung (International Email Advertising Union)zu entnehmen war, dient
>spamming in erster Linie der Umsatzankurbelung der Telekommunikationsbranche,
>und erst in zweiter Linie der Vermarktung von Produkten oder
>Dienstleistungen. Die meisten Mitglieder dieser Vereinigung sollen Klein- und
>z.T. auch Grossaktionaere von Telefongesellschaften sein. Und da bekannt sei,
>dass die meisten email-Benutzer auf spamming schlecht zu sprechen seien und
>deshalb Abwehr-Aktivit�ten entwickeln,	welche via Internet und/oder 
>Sprachtelefonie durchgef�hrt wuerden, ergaebe sich ein nicht zu
>unterschaetzender Mehrverbrauch der von den Telefongesellschaften angebotenen
>Dienstleistungen. Zudem, so das Geheimpapier, ergaebe sich ein willkommener
>sozialer Nebeneffekt, indem die mehrheitlich jugendlichen Internet user,
>angetrieben durch ihren vielfach ausgepraegten Detektiv-Instinkt [;)] oft
>stundenlange Suchen (*source searching*)nach den Urhebern des spams
>unternehmen und somit in dieser Zeit nicht *Duemmeres* anstellen wuerden ;).
>Naja, so wir das Volk manipuliert, und es hat daran auch Freude, werden doch
>hin und wieder kleine Erfolgserlebnisse verbucht. Dass die Brieftasche
>mitunter auch darunter leidet merken diese kleinen Sherlock Holmes aus lauter
>Uebereifer nicht!

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Swisscom (oder andere
Anbieter) ihr Geld mit Spammen machen!?  Nehmen wir doch ein aktuelles
Beispiel: Wenn man den Angaben von Ping-Net glauben darf, dass ca. 100
Beschwerden nach dem Spamming von M. F�rst vorlagen und annimmt, dass
jeder, der reagiert hat, 2 Franken liegen gelassen hat, macht dies den
satten Betrag von Fr. 200.- Daf�r musste jemand insgesamt 11.8 Stunden
spammen. Wenn man davon ausgeht, dass man jemandem, der dies tut,
100.- zahlt, bleibt gerade noch ein Gewinn von Fr. 100.- Daf�r
riskiert man einen gewaltigen Imageverlust, wenn man erwischt wird.
Wenn ich Grossaktion�r einer Telefongesellschaft w�re, h�tte ich
garantiert  besseres zu tun, als um die letzten 100.- auf halblegalem
Weg zu k�mpfen.

Viele Gr�sse

Roman Racine
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From: roman_r@writeme.com (Roman Racine)
Subject: Re: Spammer aergern, nicht nur vor Gericht :-)
Date: 1999/05/10
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