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Article #43BULLETIN VOM 27. Feb 1998
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Date: Fri, 27 Feb 1998 00:00
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EIDG. INSTITUT FUER SCHNEE- UND LAWINENFORSCHUNG DAVOS
NATIONALES LAWINENBULLETIN NR. 109
vom Freitag, 27. Februar 1998, 17:00 Uhr
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NOCHMALS GERINGE SCHNEEBRETTGEFAHR
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ALLGEMEINES
Die Nullgrandgrenze lag am Freitag auf rund 2500 m. Die Winde
waren allgemein schwach bis maessig und wehten aus westlichen
Richtungen.
Der Schneedeckenzustand praesentiert sich wie folgt: An
Suedhaengen bildete sich waehrend der langen und milden
Schoenwetterperiode bis in Hoehenlagen ueber 2600 m eine
tragfaehige Harschschicht. An Haengen noerdlicher Expositionen
ist am Alpennordhang weitgehend ein guenstiger
Schneedeckenaufbau vorhanden. In den uebrigen Gebieten ist der
Schneedeckenaufbau als maessig zu bezeichnen. Vielerorts
befinden sich zwischen einzelnen verfestigten auch aufbauend
umgewandelte und lockere Schichten.
KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG
Das Hochdruckgebiet ueber den Alpen wird abgebaut. Am westlichen
und zentralen Alpennordhang setzen gegen Mittag Niederschlaege
ein. Die Schneefallgrenze liegt zuerst auf 1500 m und sinkt dann
gegen 1000 m. Am oestlichen Alpennordhang sowie in Nord- und
Mittelbuenden ist es bis am Nachmittag, im Wallis, den Tessiner
und Engadiner Alpen bis am Abend trocken. Die Schneefaelle
werden in den Bergen von starkem bis stuermischem Westwind
begleitet.
VORHERSAGE DER LAWINENGEFAHR FUER SAMSTAG
Ganzes Gebiet der Schweizer Alpen:
Geringe Schneebrettgefahr
Gefahrenstellen befinden sich vereinzelt an schattigen
Steilhaengen oberhalb rund 2200 m und in kammnahen Lagen, wo
verfestigte Triebschneeansammlungen stellenweise auf lockerem
Schneedeckenfundament liegen.
Am Samstag Vormittag ist nach einer weiteren klaren Nacht die
Lawinengefahr in allen Regionen nochmals als gering einzustufen.
Mit zunehmendem Wind in der Hoehe und den erwaehnten
Niederschlaegen steigt dann die Lawinengefahr im Verlaufe das
Samstag Nachmittags vor allem in kammnahen Lagen des westlichen
und zentralen Alpennordhanges an.
TENDENZ FUER SONNTAG UND MONTAG
Besonders noerdlich des Alpenhauptkammes weitere Schneefaelle.
Gegen Sueden hin zeitweise Aufhellungen. Anstieg der
Lawinengefahr.
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