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Article #840

BULLETIN VOM 21. Mar 1997

#840
From: Bulletin Versand
Date: Fri, 21 Mar 1997 00:00
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ZCZC 000
FWSW41 LSSW 210837

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EIDG. INSTITUT FUER SCHNEE- + LAWINENFORSCHUNG, WEISSFLUHJOCH/DAVOS
LAWINENBULLETIN  NR. 80                     FREITAG, 21. MAERZ 1997
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GEBIETSWEISE ERHEBLICHE SCHNEEBRETTGEFAHR

ALLGEMEINES:
Auf den Freitag fielen am zentralen und oestlichen Alpennordhang
sowie in Nord- und Mittelbuenden nochmals 5 bis 15 cm Neuschnee.
Die uebrigen Gebiete blieben ueberwiegend niederschlagsfrei. Die
Winde liessen allgemein nach und wehten aus noerdlichen Richtungen.
Die Lufttemperaturen gingen gebietsweise nochmals um rund 5 Grad
zurueck. Suedlich der Rhone, im Tessin und in den Buendner
Suedtaelern war es sonnig und mild.

SCHNEEDECKE:
Der Neuschnee der zu Ende gehenden Niederschlagsperiode ueberlagert
eine Altschneedecke, die in allen Expositionen allgemein stark
umgewandelt und deshalb nur wenig stabil ist. Zusaetzlich sind
neue, zum Teil maechtige Triebschneeansammlungen entstanden. Aus
diesen Gruenden ist der Schneedeckenaufbau von Hang zu Hang sehr
unterschiedlich. Dies verlangt vom Skitouristen weiterhin eine
sorgfaeltige Beurteilung der Lawinensituation vor Ort.

GEFAHRENSTUFEN:
Noerdliches Wallis, zentraler und oestlicher Alpennordhang,
  Gotthardgebiet sowie Nord- und Mittelbuenden:
  Erhebliche Schneebrettgefahr. Gefaehrlich sind v.a. Steilhaenge
  der Expositionen West ueber Nord bis Suedost oberhalb rund 1900 m
  sowie kammnahme Steilhaenge aller Expositionen, wo sich frische
  Triebschneeansammlungen gebildet haben. Hier koennen
  Schneebrettlawinen bereits durch Einzelpersonen ausgeloest
  werden.

Westlicher Alpennordhang, uebriges Wallis, uebriges Nordtessin und
  uebriges Graubuenden:
  Maessige Schneebrettgefahr. Gefahrenstellen befinden sich
  vorwiegend an Steilhaengen der Expositionen West ueber Nord bis
  Suedost oberhalb rund 2000 m und an Stellen mit neuen
  Triebschneeansammlungen, wie Kammlagen, Rinnen und Mulden.

Mittel- und Suedtessin:
  Geringe Schneebrettgefahr. An extremen Hanglagen sind hier
  weiterhin vereinzelte Gefahrenstellen vorhanden.

Im hochalpinen Gipfelbereich, also oberhalb rund 3000 m, muss in
allen Regionen mit einer um eine Stufe erhoehten Lawinengefahr
gerechnet werden.

TENDENZ:
Am Wochenende bei zeitweise sonnigem Wetter wieder etwas waermer.
Langsamer Rueckgang der Lawinengefahr, wobei diese in den
Mittagsstunden durch die tageszeitliche Erwaermung jeweils wieder
ansteigt.
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From: bulletin@slf.ch (Bulletin Versand)
Subject: BULLETIN VOM 21. Mar 1997
Date: 1997/03/21
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