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Article #847BULLETIN VOM 24. Mar 1997
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Date: Mon, 24 Mar 1997 00:00
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ZCZC 000 FWSW41 LSSW 240851 ------------------------------------------------------------------- EIDG. INSTITUT FUER SCHNEE- + LAWINENFORSCHUNG, WEISSFLUHJOCH/DAVOS LAWINENBULLETIN NR. 82 MONTAG, 24. MAERZ 1997 ------------------------------------------------------------------- GEBIETSWEISE ERHEBLICHE SCHNEEBRETTGEFAHR ALLGEMEINES: Nach einer kurzen niederschlagsfreien Periode sind bei leicht sinkenden Temperaturen auf Montag am Alpennordhang oberhalb rund 1200 m 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen. In den uebrigen Gebieten wurden 5 bis 10 cm gemessen. Die Winde aus vorwiegend nordwestlichen Richtungen waren nur maessig. SCHNEEDECKE: Die Witterung der vergangenen Tage bewirkte generell nur eine leichte Verfestigung der Altschneedecke. Lokal sind vor allem an schattseitigen Steilhaengen in der Altschneedecke immer noch stark umgewandelte, schwache Zwischenschichten vorhanden. Je nach Exposition ist die Schneedecke unterhalb von 2200 bis 2600 m feucht. GEFAHRENSTUFEN Zentraler und oestlicher Alpennordhang, Nordbuenden: Erhebliche Schneebrettgefahr. Gefaehrlich sind vor allem Steilhaenge der Expositionen Nordwest ueber Nord bis Suedost oberhalb rund 2000 m. Uebriger Alpennordhang, Wallis und restliches Graubuenden: Maessige Schneebrettgefahr. Gefahrenstellen sind vorwiegend an Steilhaengen der Expositionen Nordwest, Nord bis Suedost oberhalb etwa 2000 m sowie in Kammlagen und mit Trieb- schnee gefuellten steilen Mulden und Rinnen anzutreffen. Mittel- und Suedtessin: Geringe Schneebrettgefahr. An extremen Hanglagen sind hier noch vereinzelte Gefahrenstellen vorhanden. Die gegenwaertige Schneedeckensituation verlangt vom Skitourenfahrer eine sorgfaeltige Gefahrenbeurteilung vor Ort. Obwohl vorwiegend Sonnenhaenge betreffend, ist an allen Expositionen dem tageszeitlichen Anstieg der Lawinengefahr bei der Tourenplanung die noetige Aufmerksamkeit zu schenken. TENDENZ: Bei veraenderlicher und eher kuehler Witterung geringe Niederschlaege. Keine wesentliche Aenderung der Gefahrensituation. NNNN
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