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Article #887BULLETIN VOM 01. Jan 1997
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Date: Wed, 01 Jan 1997 00:00
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ZCZC 000 FWSW41 LSSW 010828 ------------------------------------------------------------------- EIDG. INSTITUT FUER SCHNEE- + LAWINENFORSCHUNG, WEISSFLUHJOCH/DAVOS LAWINENBULLETIN NR. 32 MITTWOCH, 1. JANUAR 1997 ------------------------------------------------------------------- REGIONAL LEICHTER ANSTIEG DER LAWINENGEFAHR ALLGEMEINES: Die Schneefaelle auf den Neujahrstag betrafen mit 10 bis 20 Zentimeter wieder hauptsaechlich den Alpensuedhang und das Oberengadin. In den anderen Regionen fielen nur wenige Zentimeter Neuschnee. Oberhalb von 2000 m war ein markanter Temperaturanstieg von rund 8 Grad zu verzeichnen. Die Winde aus suedlichen Richtungen waren vor allem am Alpenhauptkamm und im Wallis zeitweise stuermisch. SCHNEEDECKE: In den meisten Regionen liegt immer noch ueberdurchschnittlich viel Schnee, und der Schneedeckenaufbau ist im allgemeinen gut. Der Temperaturanstieg fuehrte allerdings zu einem leichten Festigkeitsverlust der oberflaechennahen Schneeschichten. Zudem sind lokal neue Triebschneeansammlungen entstanden. GEFAHRENSTUFEN: Alpensuedhang, suedliches Wallis, Engadin, Mittelbuenden und Gotthardgebiet: Maessige Schneebrettgefahr. Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an Steilhaengen der Expositionen Nordwest ueber Nord bis Ost oberhalb rund 2000 m. Hier sind bei groesserer Belastung, zum Beispiel durch eine Skifahrergruppe ohne Abstaende, Lawinen- ausloesungen moeglich. Zu beachten sind ausserdem die neu entstandenen Triebschneeansammlungen. Dies betrifft vor allem das Oberengadin und den Alpenhauptkamm. Uebrige Regionen der Schweizer Alpen: Geringe Schneebrettgefahr. Die Gefahrenstellen befinden sich hier an Steilhaengen noerdlicher Expositionen oberhalb rund 2400 m und in kammnahen, mit Triebschnee gefuellten Rinnen und Couloirs. TENDENZ: Bei vorderhand nur noch geringen Schneefaellen und gleichbleibenden Temperaturen sind keine groesseren Aenderungen der Lawinensituation zu erwarten. NNNN
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