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Article #896BULLETIN VOM 03. Jan 1997
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Date: Fri, 03 Jan 1997 00:00
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ZCZC 000 FWSW41 LSSW 030824 ------------------------------------------------------------------- EIDG. INSTITUT FUER SCHNEE- + LAWINENFORSCHUNG, WEISSFLUHJOCH/DAVOS LAWINENBULLETIN NR. 34 FREITAG, 3. JANUAR 1997 ------------------------------------------------------------------- REGIONAL WEITERHIN ERHEBLICHE SCHNEEBRETTGEFAHR ALLGEMEINES: Auf Freitag stellte sich eine leichte Foehnlage ein. Dabei fielen am Alpensuedhang einschliesslich Oberengadin und Buendner Suedtaeler nochmals rund 15 cm Schnee. Am angrenzenden Alpenhauptkamm waren es 5 cm. Die noerdlichen Regionen blieben weitgehend niederschlagsfrei. In der Hoehe wird zumindest am Freitag noch relativ warme Luft zugefuehrt. Auf 2000 m betragen die Temperaturen rund Null Grad. Zeitweise stuermische Winde aus Sueden fuehrten kammnah zu neuen Triebschneeansammlungen. SCHNEEDECKE: Obwohl die Schneedecke allgemein einen gegenueber dem letzten Winter guten Aufbau aufweist, sind bei den hohen Temperaturen die oberflaechennahen Schichten gegenwaertig labil. GEFAHRENSTUFEN: Alpensuedhang, oestlicher Alpenhauptkamm sowie westlichste Regionen des Wallis: Erhebliche Schneebrettgefahr. Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an Steilhaengen der Expositionen Nordwest ueber Nord bis Ost oberhalb rund 2000 m. Uebrige Regionen der Schweizer Alpen: Maessige Schneebrettgefahr. Hier sind vor allem Steilhaenge noerdlicher Expositionen oberhalb rund 2200 m sowie Stellen mit Triebschneeansammlungen zu beachten. Am Alpenhauptkamm sind diese Triebschneeansammlungen auch grossflaechig vorhanden. Solange die hohen Temperaturen anhalten ist besonders in den typischen Foehntaelern vereinzelt mit dem Abgang spontaner Lawinen mittlerer Groesse zu rechnen. TENDENZ: Im Laufe des Freitags aus Westen erneut Bewoelkungszunahme. Zeitweise nochmals etwas Schnee. Eine Besserung der Lawinensituation duerfte erst bei einer markanten Temperaturabnahme eintreten. NNNN
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