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Article #24690

Re: VTX ueber Linux

#24690
From: tmutter
Date: Fri, 29 Jan 1999 00:00
38 lines
2456 bytes
ukliem@swissonline.ch writes:
>Die zweite Moeglichkeit ist, auf Internetbanking umzusteigen. Mein
>Windows
>PC ist auch schon dementsprechend eingerichtet und das funktioniert
>auch 
>( ist aber im Vergleich zu VTX schnarchlangsam ). Wenn ich dann aber die
>Linuxbox als Gateway nutze, werden die entsprechenden Pakete nicht
>gerouted. Ich braeuchte also etwas in meinem masquerading-Script wie:

Nein brauchst du nicht. Diese Module wie ip_masq_ftp braucht man nur
f�r Protokolle die unsaubererweise im Application-Layer Informationen
der tieferliegenden Netzwerkschichten mit�bermitteln (IP-Adresse, Port
etc.).

Linux �bernimmt lediglich den Transport der Pakete, k�mmert sich also
grunds�tzlich nicht um deren Inhalt. Dabei wird allerdings im TCP bzw.
IP-Layer die Portnummer und die Absender IP-Adresse ausgetauscht. (Das
sogen. Masquerading) Es gibt jetzt aber Protokolle die in der obersten
Schicht Portinformationen und IP-Adressen mitliefern. �ber Sinn und
Unsinn dabei l�sst sich streiten. Dazu geh�ren z.b. FTP, RealAudio,
H.323, etc. Um diese Protokolle ebenfalls �ber einen
Masquerading-Gateway ben�tzen zu k�nnen, stellt Linux f�r gewisse
Protokolle Filtermodule zur Verf�gung. Das sind dann eben diese
ip_masq_xxx - Module.

Bei den Onlinebanking-Applikationen wird meistens auf einer ganz
normalen HTTP-Verbindung aufgebaut. Bei Applets kann es sein, dass noch
andere Verbindungen erzeugt werden.

Es gibt keinen Grund, dass diese Applikationen die Protokollhirarchie
verletzen m�ssen und demnach brauchst du auch kein Korrekturfilter
dazu. SSL funktioniert �brigens besstens mit IP-Masquerading.

Kleine Anmerkung: IP-Masquerading ist kein Proxy-Server. Du musst im
Win-Rechner also den Gateway auf die Linuxkiste zeigen lassen, nicht
die Proxyeinstellung.

Gr�sschen Thomy
Technical Details
Message-ID: <msg80981.thr-afd02a4.d8cc1@e-mails.ch>
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From: tmutter@e-mails.ch
Subject: Re: VTX ueber Linux
Date: 1999/01/29
Message-ID: <msg80981.thr-afd02a4.d8cc1@e-mails.ch>
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References: <epep87.u1d.ln@Linuxsys.Athome>
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