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Article #116807Pressemeldung SP Schweiz
From: Pascal Meister
Date: Sun, 31 Mar 2002 23:31
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Z�rich (sda) Nach einem Marathon-Parteitag �ber die Ostern ist es nun offiziell: Die SP spaltet sich in zwei Parteien, in die Arbeiterpartei AP und die Beamten-Akademiker- und Lehrer-Partei BALP. Dieser Schritt war schon seit l�ngerem absehbar, nachdem die beiden Hauptstr�mungen innerhalb der SP immer weniger gemeinsame Aktionen ausf�hren konnten. Zudem machte die SVP der AP die "einfachen Leute" als W�hler streitig, mit grossem Erfolg. Die AP wird die Interessen der Schweizer Arbeiter schwergewichtig verfolgen, sich f�r die finanziell benachteiligten Familien einsetzen, aber beispielsweise den Familiennachzug von Ausl�ndern bek�mpfen. Der Staatsapparat soll abgebaut werden zugunsten von mehr Geld f�r die Bed�rftigen. Arbeitslose sollten nach einer Wartefrist grossz�gig unterst�tzt werden, aber vier Tage pro Woche f�r die Gemeinschaft arbeiten, beispielsweise in der M�llabfuhr. Die BALP setzt sich f�r die volle Integration der ausl�ndischen Mitb�rger ein, in einer �bergangszeit sollten alle Gesetze in die meistgesprochenen Sprachen der Schweiz �bersetzt werden (serbokroatisch, albanisch, t�rkisch usw.). Allen Schweizern werden Sprachkurse angeboten, um sich zu reintegrieren. Die BALP ist zudem der Meinung, dass die bestehenden Gesetze zuwenig eingehalten werden. Radark�sten sollen zunehmen, freilaufende Hunde im Wald werden Video-�berwacht. Nur das Bet�ubungsmittelgesetz wird ersatzlos gestrichen, da dessen Einhaltung ohnehin nicht kontrollierbar ist. Der Steuersatz f�r Topverdiener wird auf 80% erh�ht, womit die Lohnentwicklung im �ffentlichen Dienst aufgestockt werden kann. Jede Kinderg�rtnerin wird sal�rm�ssig einem Manager gleichgestellt, der 20 Personen f�hrt und qualifiziert. Entsprechend ist in Zukunft ein Uni-Studium notwendig, um diesen anspruchsvollen Beruf auszu�ben. Die Reaktion der Parteien FDP, CVP und SVP auf die Spaltung der SP ist �beraus heftig ausgefallen, wird doch ein W�hlerr�ckgang bef�rchtet durch die klarere Fokussierung. Insbesondere die Arbeiter d�rften von der SVP abspringen, w�hrend die CVP weiter an Profil verliert.
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