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1 total messages Started by Timothy Slater Thu, 16 Sep 1999 00:00
Die Maulkorb -"Demokraten"
#24
Author: Timothy Slater
Date: Thu, 16 Sep 1999 00:00
290 lines
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             DIE MAULKORB-"DEMOKRATEN"

In Banja Luka okkupierte Nato-Kommandeur Westendorp den serbischen Sender  
mitder Behauptung, dieser habe "Falschmeldungen" verbreitet (Vecerni  
List,Zagreb, 25.8.97); mit derselben Begr�ndung beschlagnahmte die  
Bundeswehrjetzt den serbischen Sender in Orahovac (Kosovo). Sender in Rest- 
Serbienwurden von der Nato bombardiert, ein weiterer serbischer Sender im  
Kosovowurde inzwischen ebenfalls den Serben geraubt (Deutschlandfunk  
16.8.99).Weder Westendorp noch die Bundeswehr ver�ffentlichte eine einzige  
dieserangeblichen "serbischen Falschmeldungen". Wenn es gravierende  
serbischeUnwahrheiten gegeben h�tte, w�re es ein gefundenes Fressen f�r  
dieWest-Propaganda gewesen, sie als L�gen auszuschlachten. Der fehlende  
Belegzeigt klar, da� den serbischen Sendern nichts Erw�hnenswertes  
vorzuwerfenwar. Und wenn jedes Regime seinen Gegnern ihre Medien abnehmen  
d�rfte, wenndiese seines Erachtens "Falschmeldungen" = andere Meinungen  
verbreiten, g�bees �berall die vollst�ndige Medien-Diktatur. Das  
systematische,fl�chendeckende Abw�rgen serbischer Medien durch West- 
Machthaber ist also diezynischste Entlarvung westlicher "demokratischer"  
Gaukelei. DerGesinnungs-Terror richtet sich auch nicht nur gegen Serben,  
sondern die vonder Nato protegierte UCK hindert Zeitungs-H�ndler des Kosovo  
auch gewaltsam,albanische Oppositions-Bl�tter zu verkaufen, und terrorisiert  
derenRedakteure brutal, wenn sie zB �ber Korruptions-F�lle bei der UCK  
berichten(ZdF 2.9.99). Es bleiben die Albaner-Medien, deren F�hrer  
tats�chlichfaustdicke L�gen erz�hlen wie Rugova (die UCK sei eine  
serbischeTarn-Organisation), Thaci ("10.000 Albaner im Stadion Pristina  
interniert")usw. Und die Serben m�ssen alles hilflos wie Schlacht-L�mmer ohne  
Widerredeanh�ren bzw dank besserer Information letztlich auch noch glauben.  
Auch dieIran-Ayatollahs w�rgen Oppositions-Zeitungen ab mit der Behauptung,  
siew�rden "Falschmeldungen" verbreiten (S�dd.Ztg. 31.5.99)

Da� Nato-F�hrer die Stirn haben, Gegnern "Falschmeldungen" vorzuwerfen,  
istallein schon grotesk. Seit 9 Jahren verbreitet der Westen unabl�ssiganti- 
serbische Hetz-L�gen ("eingepflanzte Hunde-Embryos", "Massaker in  
Crska,Zvornik, Orahovac 1998", Opacic-Gaunerei usw). Englands Au�enminister  
Cooklog, w�hrend den Nato-Bomben-Angriffen h�tten Frau Milosevic-Markovic  
undihre Kinder sich ins Ausland abgesetzt (S�dd.Ztg. 20.4.99). Die Nato  
erkl�rtest�ndig, sie sei nicht im Krieg mit Jugoslawien, nur Milosevic f�hre  
jetztschon seinen 4. Krieg. Und das, obwohl nicht Milosevic Berlin, London  
oderZagreb bombardierte sondern der Westen Belgrad. Diese Gaunerei ist  
nochdreister als die von Clinton, der unter Eid versicherte, er habe  
keineIntim-Beziehungen mit Monika Lewinsky gehabt, nur sie mit ihm...
Genau der Chef der in Orahovac angeblich um die Wahrheit besorgtenBundeswehr,  
Scharping, kann in Balkan-Fragen kaum den Mund aufmachen, ohne zul�gen: s.  
seine Behauptung, Serben h�tten in Srebrenica 30.000 (!) Moslemsmassakriert  
(ARD 28.3.99), ein andermal, Serben w�rden im Kosovo"Konzentrationslager"  
unterhalten, h�tten dort einen "V�lkermord" begonnen(Bild 30.3.99) etc. Bei  
seinem Besuch im Kosovo (Juli 99) behauptete er, dieruhmreiche Bundeswehr  
habe die R�ckkehr von 1,7 Millionen vertriebenenKosovo-Albanern m�glich  
gemacht. Etwas Absurderes ist kaum vorstellbar. 1.Zeigten die Albaner-Massen  
bei Ankunft der Nato im Kosovo, da� von den 1,8Millionen Kosovo-Albanern  
sicher keine 90  0efl�chtet waren. 2. waren dieweitaus meisten �berhaupt  
erst nach (und indirekt wegen) denNato-/Bundeswehr-Angriffen geflohen. Im  
Fr�hjahr nannten Uno-Fl�chtlingswerkund Medien noch 44.000, dann 200.000  
innerhalb des Kosovo und insgesamt300.000 bzw 450.000 Vertriebene  
(Abendzeitung, M�., 23.3., 27.3., 23.4.,7.6.99). 3. waren wirkliche Dauer- 
Folgen des Nato/Bundeswehr-Angriffs dieVertreibung von bis jetzt 170.000, auf  
Dauer wohl aller Kosovo-Serben,Tausende Tote und ungeheure Zerst�rungen. Die  
Nato wird schwerlich wagen,eine wahrheitsgem��e Statistik dar�ber  
herauszugeben, wieviele H�user imKosovo vor und wieviele nach ihrem Angriff  
zerst�rt waren. DerNato-Ex-Kommandeur Lord Carrington erkl�rte, "da� die  
Bombenangriffe dieethnische S�uberung verursacht haben" (AZ 28.8.99). Noch im  
Februar entschieddas Hessische Verwaltungsgericht Kassel, da� Kosovo-Albaner  
nicht inernstzunehmender Gefahr sind (AZ 6.2.99; die Gefahr seitens der Nato  
geh�rtenicht zur Gerichts-Perspektive). Auch 400.000 Einwohner Belgrads  
flohen ausihrer Stadt wegen der Nato-Angriffe (AZ Pfingsten 99). Flucht- 
Gr�nde f�r dieKosovo-Albaner waren vor allem Knappheit an Lebensmitteln  
(M�.Merkur28.4.99), Strom-Ausfall, Greuel-Propaganda (nach Eingest�ndnis des  
ZdF).Schon die Flucht vor dem Nato-Angriff beruhte auf den K�mpfen, die die  
UCKprovoziert hatte, und ohne westliche Protektion h�tte es keine UCK- 
Erfolgegegeben.

Auch BRD-Zeitungen deckten Schwindeleien des"Verteidigungsministers" Sch.  
auf, zB da� er ernsthafte Absichten zumBundeswehr-Einsatz f�r interne Polizei- 
Aufgaben leugnete (Bild 13.8.99).Scharping forderte auch, eine Bundeswehr- 
Kaserne nach W.Churchill zu benennen(Bild 27.3.99), der Einheiten f�r  
"schwarze" = L�gen-Propaganda unterS.Delmer unterhielt und erkl�rte, die  
Wahrheit sei ein so kostbares Gut, da�man ihr stets eine Leibwache von L�gen  
beigesellen m�sse. Ebenso l�gen dieMedien. ZB die Abendzeitung M�. 27.8.99  
schrieb unter der �berschrift"Kosovo-Serben entschuldigen sich", man habe 15  
Leichen gefunden, so da� derLeser annehmen mu�te, es seien Opfer serbischer  
Morde entdeckt worden. InWirklichkeit hatten andere Medien, zB das ZdF,  
gerade gemeldet, da� die Opferoffenbar Serben waren.

Die diabolische Natur dieser Hetze zeigte besondersdie Farce des Fernseh- 
Pfarrers Fliege, der sich pl�tzlich "pro-serbisch"aufspielte. 8 Jahre lang  
hatte man von diesem Medien-Prominenzler keineVerteidigung der Serben erlebt.  
Aber als er sich f�r normales Publikumunm�glich gemacht hatte, sowohl als  
"Gottes-L�sterer" mit Priester-Weihen alsauch mit Obsz�nit�ten, besudelte er  
die Serben mit, indem er vorgaukelte, inihr Lager zu geh�ren.

Das oberste Dogma der bombigen "Pazifisten" Scharping,Blair usw besagt, im  
Kosovo d�rfe es keinesfalls eine "ethnische S�uberung"durch Teilung geben.  
F�r die Dummen wird offiziell verk�ndet, Serben undAlbaner "m��ten lernen",  
friedlich zusammenzuleben. Aber praktisch keinPolitiker behauptet ernsthaft,  
da� damit real zu rechnen sei. Das ZDF 4.8.99erkl�rt trocken, da� bei den  
Kosovo-Albanern mit dem "Ideal" einesmulti-ethnischen Zusammenlebens "niemand  
etwas anfangen" kann. DieNato-Machthaber haben praktisch l�ngst die  
Konsequenz daraus gezogen, indemsie - wie freundlich!" - in gesch�tzten  
Trecks Serben und Roma zu Tausendenbei der Flucht aus dem Kosovo eskortieren  
(S�dd.Ztg. 3 und 5.7.99). DerNato-Kommandeur erkl�rt zwar trotzdem, der  
Kosovo m�sse eine "Heimat vielerNationalit�ten" sein (ntv 2.9.99) - aber  
diese Formulierung l��tgeflissentlich offen, ob dazu Serben oder die  
zahlreichen Besatzer-Truppenmit nachziehenden Familien geh�ren sollen. Der  
M�nchner Merkur 28.6.99verk�ndet, unter jugoslawischer Regie sei ein  
Zusammenleben im Kosovo�berhaupt nicht mehr denkbar. Da� eine formelle  
Zugeh�rigkeit zu Jugoslawiendie Serben nicht vor Vertreibung bewahrt, zeigte  
schon die Zeit vor 1989. Undgegenw�rtig erlebt man dasselbe im Kaukasus:  
Tschetschenen k�nnen dank ihrerZugeh�rigkeit zu "Ru�land" unabl�ssig  
russische Nachbarn �berfallen undumbringen, aber russische Sicherheitskr�fte  
k�nnen es nicht wagen, die sichwieder nach Tschetschenien absetzenden T�ter  
zu verfolgen (S�dd.Ztg.). ImKosovo wurden seit Einr�cken der Nato Hunderte  
Serben ermordet, und denandern bleibt nur die Wahl, dasselbe Schicksal  
abzuwarten oder zu fliehen.All das wegen der verlogenen Nato-Parole, es d�rfe  
keine ethnische Trennunggeben, die in Wirklichkeit Vernichtung der Serben im  
gesamten Kosovo bedeutet- statt dem kleineren �bel Teilung. Erst wurden die  
Bomben-Angriffe durch L�gen durchgesetzt, dann die Teilung des Kosovo durch  
L�gen hintertrieben,und ebenso wird die Zusammenarbeit mit der UCK durch  
L�gen "gerechtfertigt".

Der Bundeswehr-Oberstleutnant P. Michalski k�ndigte an, da� man UCK- 
Angeh�rige als "Polizisten" einsetzen wird, und begr�ndete das: "Die UCK- 
Leute, mit denen wir hier zu tun haben, sind in Ordnung. Die halten sich an  
alle Abkommen, geben ihre Waffen ab." (Abendzeitung M�nchen 10.8.99) Dabei  
hatte die Bundeswehr in Prizren als erstes einen Folter-Keller ausgehoben, in  
dem die UCK einen Mann kurz vorher zutode geq�lt und ein Dutzend andere  
gemartert hatte. Ebenso wurden st�ndige Funde illegaler Waffen durch die  
Bundeswehr bei der UCK gemeldet. Sp�ter wurde im Bundeswehr-besetzten Prizren  
der Roma Luan Kallo befreit, den vier "Arbeits-Schichten" von UCK-Schl�gern  
nacheinander martialisch verpr�gelt hatten, um "Gest�ndnisse" zu erpressen:  
"Egal, was wir dir vorwerfen, du sollst gestehen", erkl�rten sie ihm. Der  
Bundeswehr-Major Reiser erkl�rt, da� offenbar s�mtliche serbischen H�user in  
seinem Distrikt gepl�ndert wurden. (S�dd.Ztg.29.6.99). Die tz, M�nchen,  
29.6.99 meldete: "Kriminelle Gelder aus Deutschland finanzieren die UCK.. Im  
ARD-Magazin "Report" erkl�rten mehrere Balkan-Experten.. DIE BEWAFFNUNG DER  
UCK SEI HAUPTS�CHLICH AUS DEM BEREICH DER ORGANISIERTEN KRIMINALIT�T  
FINANZIERT WORDEN." "tz" 9.7.99: Ein 13j�hriger Albaner in M�nster verk�ndet,  
er werdesich der UCK anschlie�en, um "alle Serben" umzubringen." Der  
UCK-"Minister" Rexhep Selimi stellte seinen Untergebenen "Ausweise" aus,die  
sie "legitimierten", Waffen zu tragen, in Wohnungen einzudringen und fremdes  
Eigentum zu "beschlagnahmen" (S�dd.Ztg.31.8.99, 3). Die  
Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch teilte mit: "UCK begeht die  
meisten Gewalttaten im Kosovo..T�glich werden Serben von militanten Albanern  
bedroht, verpr�gelt und get�tet". (S�dd.Ztg. 4.8.99,7) Das sind die Kader,  
die ein Fast-General der Bundeswehr als "in Ordnung" bezeichnet. Als der  
Stern-Journalist Kr�mer und seine Begleiter von"Unbekannten" ermordet wurden  
(und dem West-Publikum wie �blich suggeriert wurde, "nat�rlich" seien die  
T�ter Serben), wollte der Bundeswehr-Oberfeldwebel Popp Untersuchungen  
anstellen. "Aber unser Zugf�hrer hat nicht erlaubt, den Tatort zu  
untersuchen..Man h�tte da vielleicht noch die n�heren Mordumst�nde kl�ren  
k�nnen." (AZ, M�., 8.7.99) Ein klarer Fall von Straf-Vereitelung, wegen der  
dieser Offizier vor Gericht zu stellen w�re - wenn nicht auf der ganzen Linie  
die Komplizit�t der Bundeswehr/Nato mit den UCK-Kriminellen offensichtlich  
w�re.

Der UCK wird bis jetzt tats�chlich erlaubt, die vertraglich vereinbarte  
Stationierung russischer Truppen in Orahovac zu verhindern. Die UCK  
erkl�rtdazu, die Russen seien Verb�ndete der Serben, und gaukelt damit vor,  
die zu stationierenden Truppen m��ten neutral sein. Dabei bezeichnete die UCK  
sich selbst als "inoffizielle Verb�ndete der Nato" (S�dd.Ztg.18.5.99) bzw als  
deren "Bodentruppen" (AZ M�. 1,4,99), also die Nato als ihren Verb�ndeten (zu  
Recht...). Regul�re russische Einheiten k�mpften nie gegen Albaner, w�hrend  
Nato-Truppen Tausende Serben t�teten, Millionen f�r Jahrzehnte in  
f�rchterliches Elend st�rzten. Die Forderung nach absoluter Einseitigkeit,  
nach Ausschaltung jeder Schutz-Macht f�r Serben (die wegen ihrer minimalen  
Zahl sicher keine Gefahr f�r die Albaner w�rde), zeigt das Fehlen jeden  
Rechtsgef�hls bei der UCK-Prominenz und ihren Anh�ngern. Genauso attackiert  
die Abendzeitung M�. 25.8.99 die Stationierung russischer Truppen mit der  
Titel-Zeile: "Fuchs bewacht H�hner" und als "idiotische Idee". Nach Zeitungs- 
meldungen wurden im Kosovo auch t�rkische Truppen stationiert, also  
Nachkommen der Macht, die 500 Jahre lang S�dosteuropa terrorisierte, gro�e  
Gebiete entv�lkerte, 1804 usw Massaker an Serben ver�bte. Und deren  
Stationierung bezeichnet keine BRD-Zeitung als "idiotische Idee" bzw  
Entsendung von F�chsen in den H�hnerstall. Die S�dd.Ztg. 19.5.99,12 berichtet  
anhand t�rkischer Berichte, da� t�rkische Armee-Offiziere Heroinschmuggel  
zulassen, Kurden die Kehle durch- und/oder die Ohren ab-schneiden lassen, aus  
den Ohren Schl�ssel-Anh�nger fertigen, Kopfgelder f�r get�tete Kurden  
aussetzen und ihre Untergebenen instruieren: "Ihr sollt wie Terroristen sein,  
das Volk soll Angst vor euch haben."

Dieselbe Mentalit�t findet sich in Nato-Kreisen. In dem britischen Blatt  
Sunday Telegraph 2.5.99 empfahl ein Andrew Roberts, auf Serbien eine  
Atombombe zu werfen. Das sei ebenso "gerechtfertigt" zur Abk�rzung des Kriegs  
wie bei Hiroshima. Da� eine etablierte Zeitung einen derartigen Massenmord  
anregen kann, ist schon skandal�s genug. Etwas spekulativ aber pr�fenswert  
ist, ob sich hinter dem Autor "Roberts" nicht evtl. einer der w�stesten  
antiserbischen Scharfmacher verbirgt, n�mlich Englands"Verteidigungs"- 
Minister Robertson, der immer wieder an der vordersten Front antiserbischer  
Hetzer stand, zB den Serben eine "Vernichtungspolitik" andichtete (M�. Merkur  
30.3.99,3). Der US-General Sheridan befahl 1868 im Bezug auf die Indianer:  
"..ihr Eigentum mu� zerst�rt werden, so da� sie sehr arm werden..Die  
Bandenchefs..mu� man h�ngen, ihre Pferde t�ten.." (K.Hz.Deschner, D.Moloch,  
65) Man kann ganze V�lker auch dadurch umbringen, da� man ihr Leben nicht  
mehr lebenswert macht, durch Vernichtung materieller oder ideeller Werte. Und  
"Bandenchef" ist noch eine milde Bezeichnung gegen�ber denen, die Natokreise  
st�ndig auf den serbischen Pr�sidenten Milosevic anwenden. Nat�rlich geht es  
der Nato �berhaupt nicht um dessen Person. Der M�nchner Merkur schrieb im  
Kommentar vom 25.3.99: "F�r alles, was jetzt in Serbien und dem Kosovo  
geschieht, ist ein einziger Mann verantwortlich: Slobodan Milosevic." Das war  
die These, mit der man den Westen in den Krieg lockte. Und nur 3 Monate  
sp�ter, am 2.6.99, lautete der Tages-Kommentar derselben Zeitung, verfa�t vom  
Vize-Chef-Redakteur C.: "Milosevic hat die Untaten nicht allein begangen.."  
Ebenso die S�dd.Ztg. 29.6.99 (Zitat aus dem Z�rcher Tages-Anzeiger, Titel):  
"Milosevic ist kein Einzelt�ter..W�hrend seines zehnj�hrigen Feldzugs f�r ein  
Gro�serbien konnte er sich stets auf breite Schichten der Bev�lkerung  
st�tzen.." Was nat�rlich nichts an seiner unabl�ssigen Verleumdung als  
"Diktator" �ndert.

Die Nato stellt die Serben vor die Wahl zwischen m�rderischer  
wirtschaftlicher Not und einer sogenannten "Demokratisierung". Aber bei dem  
uferlosen Wortschwall zu diesem Thema teilen die westlichen Machthaber nie  
konkret mit, welche Institutionen in Jugoslawien denn ge�ndert werden m��ten,  
um Gnade vor den Augen der Nato-Muster-Demokraten zu finden. In Wirklichkeit  
geht es also allein darum, die F�hrung auszutauschen und den Serben ihren  
Selbsterhaltungswillen auszutreiben. Das best�tigt die westliche  
Unterst�tzung f�r Montenegros Pr�sidenten Djukanovic. Dieser verlangte, alle  
zwei Jahre den Pr�sidenten Gesamt-Jugoslawiens abwechselnd von Montenegro mit  
seinen 600.000 Einwohnern und von Rest-Serbien mit dessen 11 Millionen  
Einwohnern stellen zu lassen. Die Forderung w�re dasselbe, wie wenn ein  
Politiker von Sachsen f�r Deutschland, von Texas f�r die USA usw fordern  
w�rde, alle zwei Jahre Pr�sident des Gesamt-Staats zu werden - unter gr�bster  
Mi�achtung der Einwohner-Zahlen. Und dieser Djukanovic wurde von West- 
Politikern als lobenswerter Vork�mpfer der "Demokratie" gefeiert.Haupt- 
Propaganda-Waffe gegen Pr�sident Milosevic und die Serben insgesamt ist der  
schauerliche Umstand, da� er jetzt in Den Haag wegen "Kriegsverbrechen"  
angeklagt wurde, u.a. wegen angeblicher Vertreibung von 740.000 Albanern und  
Mord an mindestens 340 Zivilisten. Die Ankl�gerin Arbour behauptete, die  
Beweise gegen ihn seien "erdr�ckend" ("Bild" 28.5.99). Dabei meldet die tz  
M�nchen am selben Tag: "Die Ermittlungen beruhen weitgehend auf Berichten von  
Fl�chtlingen." Haben Fl�chtlinge gesehen, da� Milosevic Albaner mit der  
Schu�waffe bedroht oder ermordet hat? Woher wollen Fl�chtlinge wissen, da�  
bei angeblichen Vertreibungen oder Morden ein Befehl von Milosevic vorliege?  
In der Tat behauptete auch ein Blatt, es gebe "Hunderte von Dokumenten" zum  
Beweis der Schuld von Milosevic. Aber warum hat man noch kein einziges dieser  
"Dokumente" auch nur auszugsweise in den Medien ver�ffentlicht?! Die  
Glaubw�rdigkeit der "Zeugen" ist jedem schon daran erkennbar, da� ihre  
"Darstellungen..nahezu identisch" sind und vorzugsweise von "Leichenbergen"  
berichten (tz 29.4., AZ M�nchen 6.4.99). Bekanntlich lie� die Nato, gerade  
die Bundeswehr, st�ndig Flugzeuge/Drohnen den Kosovo fotografieren. Wieso  
wurde dabei kein einziger der notorischen "Leichenberge" festgehalten?  
Stattdessen behauptete die Nato, sie habe Dutzende von - nat�rlich  
zugesch�tteten - "Massengr�bern" geortet. Aber seit Beginn der Nato-Angriffe  
werden st�ndig solche Funde "mutma�licher" Massengr�ber verk�ndet - und dann  
erf�hrt man fast nie mehr, da� irgendetwas gefunden worden sei, was wirklich  
ein serbisches Kriegsverbrechen beweisen w�rde - ja bei serbischen Leichen  
wird suggeriert, es seien albanische, s.o. Selbst wenn Leichen von Albanern  
gefunden werden, beweist es noch lange keine T�terschaft von Serben oder gar  
von Milosevic. UCK-Kreise haben immer wieder ausdr�cklich zugegeben, da� sie  
albanische "Kollaborateure" / Serben-Freunde ermorden. Radikal-Moslems  
bringen �berall gem��igte Moslems um, ob in Algerien, �gypten, Afghanistan,  
Pakistan oder Bihac (s. Konflikt Izentbegovic-Abdic). Und im Kosovo k�nnen  
sie solche Morde an "unzuverl�ssigen" Moslems oder gar christlichen Albanern  
auch noch den Serben in die Schuhe schieben und damit gegen diese Propaganda  
treiben. Nach dem Kriterium "Cui bono" /"Wem n�tzt es?" wie nach den  
weltgeschichtlichen Realit�ten ist die Wahrscheinlichkeit, da� Albaner von  
Radikal-Moslems ermordet wurden, weit gr��er, als da� Serben die T�ter waren.  
Die manisch anti-serbische "Bild-Zeitung" 22.4.99 enth�llt, da� in Alt- 
Albanien immer wieder albanische Fl�chtlings-Frauen /-M�dchen aus dem Kosovo  
von Albanern vergewaltigt werden. Wer bei Verbrechen erst einmal  
recherchiert, findet genauso krumme Hintergr�nde wie Delikte. Darstellungen  
der westlichen Machthaber sind vollkommen unglaubw�rdig, da diese �berall  
Terror-Regime unterst�tzen. S�dd.Ztg.16.1.99: Taliban in Afghanistan hacken  
Verurteilten H�nde und F��e ab - nachdem die USA die Taliban an die Macht  
gebracht haben. Alle Medien 3.-4.9.99: Moslem-Indonesier bringen Christen auf  
Osttimor um - nachdem die US-Regierung die indonesische Annexion Osttimors  
unterst�tzt und Waffen daf�r geliefert hat. Handelsblatt 2.7.99: Frauen in  
Kuweit sind weiterhin nicht wahlberechtigt - dank US-Kriegseinsatz f�r Kuweit  
gegen den Irak. M�.Merkur 15.7.99: Im Iran steht auf Atheismus die  
Todes-"Strafe" - dank Parteinahme des CIA f�r Khomeini gegen den Schah, und  
jetzt fordern USA wie (S�dd.Ztg. 20.5.99) alle EU-Regierungen ein besseres  
Verh�ltnis zum Iran wegen dessen "strategischer Bedeutung" (doch allenfalls  
gegen Ru�land), so wie Saudis unterst�tzt werden- als Verb�ndete gegen den  
Iran! "tz" 20.7.99: Die USA unterst�tzen Rotchinas Anspr�che gegen�ber  
Taiwan, trotz Massakern, Zwangsabtreibungen usw der Peking-Kommunisten.  
S�dd.Ztg.1.6.99: Eine �rztin sagt �ber �gypten: "Pro Woche werden in jeder  
Polizeistation Hunderte von Menschen gefoltert." Und der Westen liefert  
gigantische Waffen-Arsenale an �gypten. Alle Medien Ende August /Anfang  
September 99: in Nordkorea sind sch�tzungsweise 3,5 Millionen Menschen  
verhungert: weil US-Pr�sident Truman durch Vertrag mit Stalin das Land den  
Kommunisten auslieferte. �ber Korea werden wenigstens noch Zahlen  
ver�ffentlicht. Von Serbien erf�hrt man nur, da� eine Million serbischer  
Fl�chtlinge dank Nato-Politik heimatlos, arbeitslos, h�ufig obdachlos ist und  
von niemandem Hilfe bekommt, und ihr Schicksal interessiert die Firma  
Schr�der/Clinton/Blair keinen Deut.
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