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1 total messages Started by Harry Schwerdtfeger Fri, 07 May 1999 00:00
Albanien
#72
Author: Harry Schwerdtfeger
Date: Fri, 07 May 1999 00:00
247 lines
16046 bytes
DIE ALBANISCHE KRANKHEIT
Eine neue Qualitaet im Zerfall der Gesellschaft

[ Zu den Zusammenbruchstendenzen im Balkan exemplarisch am Beispiel
  des Kollapses Albaniens 1997 Anmerk. H.S.]


    Selbst in Europa wissen die wenigsten, wo genau Albanien liegt. 
"Irgendwo auf dem Balkan". Das kleine Land (3,2 Millionen Einwohner), 
eines von vielen Zerfallsprodukten des Osmanischen Reiches, erklaerte 
sich 1912 fuer unabhaengig. 1913 wurden seine Grenzen von den damaligen 
Grossmaechten ziemlich willkuerlich festgelegt, sodass heute ein grosser 
Teil der Albaner ausserhalb des albanischen Staatsgebiets in Mazedonien 
und vor allem in der zu Restjugoslawien gehoerenden Provinz Kosovo lebt - 
ein weiterer Unruheherd in dieser krisengeschuettelten Region. Aehnlich 
wie in Jugoslawien kaempften waehrend des Zweiten Weltkriegs auch im 
unwegsamen albanischen Bergland kommunistisch orientierte Partisanen 
gegen die deutsche Besatzung und uebernahmen nach dem Krieg die Macht. 
Und wie Tito in Jugoslawien, so etablierte der KP-Chef und ehemalige 
Partisanenfuehrer Enver Hoxha in Albanien eine staatssozialistische 
Modernisierungsdiktatur.

    Gestuetzt auf einheimische Bodenschaetze wie Kohle, Eisenerz, Chrom, 
Oel und Bitumen betrieb das Hoxha-Regime eine forcierte 
Industrialisierung. Mit sowjetischer und spaeter mit chinesischer Hilfe 
entstanden Kombinate der Schwerindustrie, des Maschinenbaus, der 
Textilproduktion usw. Aber wiederum parallel zu Jugoslawien konnte 
Albanien schon seit den 70er Jahren auf dem Weltmarkt nicht mehr 
mithalten. Durch das Verbot jeglicher Auslandsverschuldung und durch 
strikte Abschottung versuchte das Regime, eine oekonomische Krise zu 
vermeiden. Albanien wurde zur letzten Bastion des Stalinismus und zum 
exotischen Maerchenland Europas, wo sogar private Automobile verboten 
waren. Umgekehrt erschien den Albanern Sueditalien, von dem sie nur durch 
eine 60 km breite Meerenge der Adria getrennt sind, als das Maerchenland 
des westlichen Konsums. Das italienische Fernsehen ist ueberall leicht zu 
empfangen, und so orientierten sich die von der Parteidiktatur sozial 
entmuendigten Menschen ebenso wie die Bevoelkerung der uebrigen 
osteuropaeischen Laender an der glitzernden TV-Fassade des Westens.

    Als Enver Hoxha 1985 starb, begann das Regime aufzuweichen. 
Vorsichtige Oeffnungsversuche unter dem Druck der murrenden Bevoelkerung 
und zunehmender Opposition machten die oekonomische Schwaeche manifest. 
Einerseits konnten jetzt viele juengere Albaner als Arbeitsimmigranten 
und Saisonarbeiter in Griechenland, Italien und anderen westlichen 
Laendern Devisen verdienen, andererseits erlebte die albanische 
Wirtschaft einen katastrophalen Einbruch: 1991 ging die international 
nicht konkurrenzfaehige Industrieproduktion um 60 Prozent zurueck, die 
Arbeitslosigkeit stieg auf 70 Prozent und das Land erlebte eine schwere 
Zahlungsbilanzkrise; seitdem werden die innerhalb kurzer Zeit rapide 
angewachsenen Auslandsschulden nicht mehr bedient.
    Der Preis fuer die Oeffnung und fuer die Chance einer mobilen 
Minderheit, "ihr Glueck" im westlichen Ausland zu suchen, war also der 
Verlust jeder eigenstaendigen oekonomischen Reproduktion. Wegen der 
Kleinheit des Landes und der schmalen industriellen Basis fiel der 
Zusammenbruch viel drastischer aus als in den groesseren Staaten 
Osteuropas. Die demoralisierte Bevoelkerung war ploetzlich groesstenteils 
auf die Ueberweisungen ihrer im Ausland arbeitenden Verwandten 
angewiesen. Vom September 1991 bis zum Maerz 1992 kam es zu 
oppositionellen Massendemonstrationen in der Hauptstadt Tirana und zu 
Hungerrevolten in verschiedenen Landesteilen; einige staatliche 
Lebensmitteldepots wurden gepluendert.

    Die Wellen der Proteste trugen die neu gegruendete Demokratische 
Partei mit ihrem Vorsitzenden Salih Berisha nach oben, die Ende Maerz 
1992 die Wahlen mit 66 Prozent der Stimmen gewann und Berisha zum neuen 
Staatspraesidenten machte. Die aus der stalinistischen KP hervorgegangene 
Sozialistische Partei wurde in die Opposition gedraengt. Wie in einer 
Nussschale schien in Albanien derselbe Prozess wie in allen anderen 
Laendern des ehemaligen Ostblocks abzulaufen: Waehrend die Wirtschaft 
unter dem Druck des hereinstroemenden Weltmarkts zusammenbrach und die 
Bevoelkerung sozial polarisiert wurde, spaltete sich die weiterhin 
dominierende, aber ideologisch umcodierte buerokratische Elite des 
Staatssozialismus in einen rechtskonservativen, radikal 
marktwirtschaftlichen Fluegel einerseits und einen sich 
marktwirtschaftlich moderat gebenden sozialdemokratischen Fluegel 
andererseits.

    Nach diesem Muster findet in ganz Osteuropa seit der grossen Wende 
ein sozial tragisches und politisch komisches Schauspiel statt. Die 
grosse Mehrheit sehnt sich einzig und allein nach marktwirtschaftlicher 
Prosperitaet, nach westlichen Standards und nach neuen, 
konkurrenzfaehigen Arbeitsplaetzen. Niemand denkt ueber soziale und 
oekonomische Alternativen nach. Und niemand will wahrhaben, dass die 
eigene Misere Teil einer allgemeinen Weltkrise ist, die laengst auch die 
westlichen Kernlaender erfasst hat. Die irrationalen Hoffnungen auf die 
Marktwirtschaft gehen an der Tatsache vorbei, dass kein einziger der 
osteuropaeischen "Reformstaaten" genuegend Kapital investieren kann, um 
die Mehrheit der Bevoelkerung noch einmal in ein konkurrenzfaehiges 
industrielles System zu integrieren; am allerwenigsten Albanien. Jede 
Regierung, egal welcher Couleur, kann nur noch das stumme Urteil des 
Weltmarkts an der eigenen Bevoelkerung vollstrecken und unter der Aegide 
des Internationalen Waehrungsfonds (IWF) eine gnadenlose Politik der 
"Austeritaet" durchsetzen. Fuer den eklatanten Widerspruch zwischen 
Hoffnung und marktwirtschaftlicher Realitaet wird dann regelmaessig die 
jeweilige Regierungspartei verantwortlich gemacht und die jeweilige 
Opposition durch Massenproteste nach oben gespuelt, bis sich die Fronten 
wieder verkehren und dasselbe Spiel mit umgekehrtem Vorzeichen von vorne 
beginnt. So erleben wir in mehreren osteuropaeischen Laendern das 
groteske Schauspiel von periodischen Massenprotesten, die sich bald gegen 
die ex-stalinistischen "Sozialisten", bald gegen die ebenso 
ex-stalinistischen "Demokraten" und marktwirtschaftlichen 
"Radikalreformer" richten.

    In Albanien schienen die Dinge zunaechst anders zu verlaufen. 
Praesident Berisha, ein Kardiologe, der als Leibarzt von Enver Hoxha zum 
Kern der stalinistischen Nomenklatura gehoert hatte, trat ploetzlich als 
"Kommunistenfresser" auf und errichtete ein autokratisches 
Einparteien-Regime. Der Vorsitzende der Sozialisten, Fatos Nano, wurde 
ohne rechtsstaatliches Verfahren ins Gefaengnis geworfen; auch gegen 
andere prominente Mitglieder der Oppositionspartei gab es Schauprozesse 
nach stalinistischem Muster, aber unter der Fahne von Marktwirtschaft und 
Demokratie. Nach Aussagen unabhaengiger Beobachter wurden die Wahlen im 
Mai 1996 massiv zugunsten von Berisha gefaelscht. In diesem wenig 
vertrauenerweckenden Klima steuerte das Regime wirtschaftspolitisch einen 
Kurs radikaler Privatisierung und Deregulierung.

    Schon immer haben die fuehrenden westlichen Laender trotz ihrer 
demokratischen Rhetorik in den Laendern der Peripherie auf finstere 
Diktaturen gesetzt, wenn diese nur in der Politik genuegend 
antikommunistisch und in der Oekonomie genuegend marktwirtschaftlich 
waren. Insofern ist es wenig ueberraschend, dass der Westen im 
postsozialistischen Osteuropa Figuren wie Jelzin im grossen Russland oder 
Berisha im kleinen Albanien favorisiert. Trotzdem muss man sich wundern, 
mit welcher ideologischen Verblendung die westlichen Eliten immer noch 
daran glauben, dass diese nahezu unzurechnungsfaehigen Figuren durch eine 
Kombination von "harter Hand" und marktwirtschaftlichen Radikalkuren den 
Prozess des sozialen Zerfalls in der riesigen Region zwischen Mittelasien 
und Suedosteuropa zur westlichen Zufriedenheit verwalten koennten.

    Berisha jedenfalls wurde unter den abenteuerlichen Gestalten der 
neuen kapitalistischen Nomenklatura in Osteuropa zum Lieblingsverrueckten 
besonders der britischen Konservativen und der deutschen 
Regierungspartei, der Christlich-Demokratischen Union (CDU). Einen nicht 
unerheblichen Teil der neuen albanischen Reformgesetze schrieben deutsche 
"Experten" aus den Brain-Trusts der frommen Gesellschaften fuer die 
marktwirtschaftliche Orthodoxie. Anfang Maerz 1995 reiste der 
konservative deutsche Bundespraesident Roman Herzog mit grossem Gefolge 
nach Tirana, um "den albanischen Reformprozess zu staerken". Die passende 
Begleitmusik dazu gab die "Deutsche Bank Research" mit einem Loblied auf 
das "Struktur- und Stabilitaetsprogramm" von Berisha, das "zunehmend 
Fruechte trage". Gefeiert wurden ein Rekord-Wachstum des 
Bruttoinlandsprodukts von 8 Prozent im Jahr 1994 sowie Fortschritte bei 
der Privatisierung und bei der Sanierung des Staatshaushalts. Und da IWF 
und Weltbank fuer das segensreiche Berisha-Programm Kredite ueber 
insgesamt 180 Millionen Dollar beizusteueren geruhten, schien dem 
marktwirtschaftlichen Reformglueck nichts mehr im Wege zu stehen.

    Die Berichte der Leute, die sich vor Ort in Albanien selber umgesehen 
hatten, sprachen von Anfang an eine ganz andere Sprache. Da wurden Bilder 
von verfallenden Industrie-Ruinen und von zerstoerten Gewaechshaeusern 
gezeigt, in denen Schafe weideten. Die privatisierte Landwirtschaft, so 
hiess es, sei zu primitiven Organisationsformen und zur Arbeit mit 
Holzpfluegen zurueckgekehrt. Nicht nur ein grosser Teil der 
verarbeitenden Industrie, sondern auch fast der gesamte Maschinenbau 
wurde im Zuge der "Privatisierung" geschlossen. Der Anteil der Industrie 
am Bruttoinlandsprodukt sank von 41 Prozent (1989) auf unter 12 Prozent 
(1996). Trotzdem lag das offizielle Wachstum auch 1995 bei 8 Prozent und 
1996 sogar bei 8,7 Prozent. Selbst wenn man das extrem niedrige 
Ausgangsniveau nach dem Absturz von 1990-92 beruecksichtigte, musste das 
albanische "Wirtschaftswunder aus dem Nichts" als unglaubwuerdig 
erscheinen; es sei denn, man trug als Analyst der "Deutsche Bank 
Research" eine dicke ideologische Brille.

    Es gab tatsaechlich immer mehr Albaner, die einige Zeit ziemlich gut 
lebten. Aber wovon? Von konkurrenzfaehiger Produktion jedenfalls nicht. 
Des Raetsels Loesung waren die sogenannten Finanzpyramiden, in den Jahren 
1992/93 gegruendete Investment-Fonds, die auch kleinen Geldanlegern 
sagenhaft hohe Zinsen versprachen. Im Grunde genommen handelte es sich 
dabei um betruegerische finanzielle Schneeball-Systeme, wie sie seit 
Beginn des spekulativen "Kasino-Kapitalismus" in den 80er Jahren weltweit 
zu beobachten sind. In Albanien wurde praktisch die gesamte 
Volkswirtschaft von diesen unserioesen Finanzpyramiden erfasst.

    Das war nur moeglich, weil sich nach dem Zusammenbruch der 
industriellen Basis die oekonomische Taetigkeit hauptsaechlich auf zwei 
Fronten des von der Mafia kontrollierten Schmuggels konzentrierte: 
Einerseits wurde Suedalbanien durch einen illegalen Schnellboot-Verkehr 
ueber die Adria zur Drehscheibe des kriminellen Geschaefts mit Drogen, 
Waffen und Prostituierten zwischen Ost- und Westeuropa; andererseits 
lebte halb Nordalbanien davon, durch Schmuggel mit Treibstoff und anderen 
Guetern das UNO-Embargo gegen das benachbarte Serbien zu unterlaufen. Die 
seltsamen Finanzpyramiden waren nichts als grosse Geldwaschanlagen fuer 
alle diese illegalen Geschaefte. Und es gibt keinen Zweifel, dass die 
Regierungspartei von Praesident Berisha mit der Mafia und den Betreibern 
der Finanzpyramiden verfilzt ist.

    Als das UNO-Embargo gegen Serbien aufgehoben wurde, war es Zeit fuer 
die Mafia, die Pyramiden platzen zu lassen. Im Herbst 1996 wurde zu 
diesem Zweck durch das Versprechen von 60 Prozent Zinsen monatlich (!) 
noch einmal ein wahrer Geldrausch erzeugt. Praktisch die gesamte 
Bevoelkerung lieferte innerhalb von drei Monaten ihre Ersparnisse ab, 
geblendet von absurden Hoffnungen auf das "grosse Geld". Nachdem sie das 
ganze Land restlos abkassiert hatten, meldeten die Finanzpyramiden 
reihenweise Bankrott an. Die Mafia konnte sich ohne Verluste aus dem 
finanziellen Schneeball-System zurueckziehen, waehrend die Bevoelkerung 
auf einen Schlag enteignet wurde. Damit war binnen einer Woche das 
finanz-kabbalistische "albanische Wirtschaftswunder" ruiniert und mit ihm 
der Ruf der "Deutsche Bank Research". Dass professionelle 
Finanz-Analysten auf einen derart faulen Zauber hereinfallen konnten, hat 
einen einfachen Grund: Sowohl die "Coupon-Privatisierung" in ganz 
Osteuropa als auch die globalisierten, von der realen Produktion laengst 
entkoppelten Finanzmaerkte des Westens selber beruhen letzten Endes auf 
ganz aehnlichen (wenn auch komplexeren) Strukturen wie das primitive 
Schneeball-System der albanischen Finanzpyramiden. Was in Albanien im 
kleinen passiert ist, kann sich jederzeit auch global im grossen 
vollziehen.

    Die Antwort war der Volksaufstand, der ueber die Bildschirme der Welt 
flimmerte. Rathaeuser, Polizeistationen, Kasernen, Finanzaemter usw. 
wurden gestuermt und angezuendet, Geschaefte und oeffentliche 
Einrichtungen wahllos gepluendert. Auf gespenstische Weise loeste sich 
der Staatsapparat auf: Polizisten, Soldaten und Beamte zogen sich zurueck 
oder beteiligten sich an den Pluenderungen. Mitten in der Krisensituation 
konnten Fernsehen und Rundfunk nur noch ein Notprogramm senden, weil ein 
grosser Teil der Angestellten nicht mehr zum Dienst erschien. Den 
Demonstranten und Pluenderern fielen riesige Mengen von Waffen und 
Munition in die Haende. In Albanien existiert die Macht nicht mehr, ein 
Alptraum aller Herrschenden seit Beginn der menschlichen Zivilisation. 
Aber es gibt kein alternatives gesellschaftliches Ziel. Verzweifelt 
versucht der Westen, die albanische Situation irgendwie in seine 
gewohnten Kategorien einzuordnen. Die Presse munkelte, es koennte 
vielleicht nach jugoslawischem Muster einen "ethnischen Buergerkrieg" 
zwischen den Volksgruppen der nordalbanischen "Gegen" und der 
suedalbanischen "Tosken" geben.

    Aber nicht einmal diese Interpretation scheint mehr zu treffen. In 
Wahrheit weiss das Volk nicht, was es mit sich anfangen soll. Die 
Menschen glauben an gar nichts mehr, nicht an den Kapitalismus und nicht 
an den Sozialismus, nicht an die Demokratie und nicht an die Ethnie, 
nicht an den Staat und nicht an die Familie, nicht an Gott und nicht an 
die Welt; nicht einmal an sich selbst. Was in Albanien herrscht, ist der 
allgemeine Nihilismus. Ueberall kann man fuer zwei oder drei Dollar eine 
Kalaschnikow samt Munition, fast nirgends mehr Brot kaufen. Es wird so 
gut wie nichts mehr produziert und jeder einzelne Mensch vom Kind bis zur 
Grossmutter ist schwer bewaffnet und schiesst gelegentlich sinnlos in die 
Luft. Die Appelle der Europaeischen Union gehen ins Leere, selbst wenn 
die Fassade eines "Staates" rekonstruiert werden sollte. In Albanien ist 
der Schrecken Wirklichkeit geworden, den der Staatsphilosoph Thomas 
Hobbes im 17. Jahrhundert fuer eine Gesellschaft der totalen Konkurrenz 
prophezeit hatte. Die albanische Krankheit ist keine exotische Seuche, 
sie ist das erstmals sichtbar gewordene Endstadium der kapitalistischen 
Krankheit in der ganzen Welt.


erschienen in FOLHA, 1997

Autor: Robert Kurz
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