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Started by Franz Sippel
Tue, 30 Sep 1997 00:00
IR 3/1997 1/4
Author: Franz Sippel
Date: Tue, 30 Sep 1997 00:00
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## Nachricht vom 28.09.97 weitergeleitet ## Ursprung : /DE/SOC/WELTANSCHAUUNG/CHRISTENTUM ## Ersteller: f.sippel@soemtron.sb.sub.de MIZ 3/1997 49-67 INTERNATIONALE RUNDSCHAU Europa Deutschland (2447) Dresden/Kiel. Die Jugendweihe ist in Ostdeutschland fast so stark frequentiert wie in der DDR-Epoche. Bei deutlich mehr als 100.000 An- meldungen nehmen dort rund 60% der 14jaehrigen Jugendlichen an der tra- ditionsreichen Feier teil, die seit 1859 von freireligioesen Gemeinden als Alternative zur Konfirmation angeboten wird. In Sachsen, wo heuer 34.000 Anmeldungen registriert wurden (gegenueber knapp 10.000 Konfirmationen), kaempft der Jugendweiheverband seit sechs Jahren vergeblich um die Anerkennung als freier Traeger der Jugendhilfe, was staatliche Foerdermittel und die Befreiung von der Umsatzsteuer mit sich braechte; fuer Einzelprojekte erhielt der Verband 1996 jedoch 126.000 DM. Die CDU-Regierung argumentiert, die Mitgliedschaft im Jugendweihe- verband sei auf ein Jahr beschraenkt, ausserdem fehle die Selbstorganisa- tion durch die Jugendlichen. Der Verband verweist auf die streng christ- liche Ausrichtung des Soziaiministers Hans Geisler, der die Abneigung gegen die alte DDR-Jugendweihe auf die jetzige uebertrage. Auch die saechsische Landeskirche gestand zwar zu, dass sich die Jugendweihe seit 1990 geaendert habe, doch sei deren Charakter seit jeher antikirchlich. Inzwischen wird die Jugendweihe auch in Hamburg und Schleswig-Holstein wegen der Zuzuege aus Ostdeutschland und der dadurch entfachten "regen Diskussion" immer beliebter. In Kiel nehmen heuer ueber 500 Jugendliche an der Feier teil. Ein Kirchenfunktionaer fuehrte den Erfolg der Jugendweihe auch auf "zuviel Unehrlichkeit und Heuchelei" bei den Konfirmationsfeiern zurueck, die zwar den Anspruch hochhielten, die "Aufnahme in die Kirchengemeinde" darzustellen. In Wirklichkeit seien sie aber meist die "Verabschiedung von der Kirchengemeinde". (Frankfurter Rundschau, 5.4.97; Frankfurter Allgemeine, 10.4. u. 8.7.97) (2448) Berlin. Der Berliner Bischof Huber raeumte auf einer Konferenz zur "Zukunft der Kirche" ein, dass die evangelische Kirche auch nach dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments - bis 1918 war der Landesherr in den preussischen und saechsischen Gebieten auch Kirchenherr - ihre staats- aehnliche Struktur beibehalten habe. Heute erscheine die Kirche als "Fort- setzung des Staates mit religioesen Mitteln". (Frankfurter Rundschau, 9.4.97) (2449) Frankfurt/Paris. Die franzoesische Hoechst-Tochter Roussel Uclaf stellt Produktion und Vertrieb der Abtreibungspille RU 486 ein und ueber- trug die Rechte kostenlos an den ehemaligen Roussel Uclaf-Vorsitzenden Sakiz, der das Medikament auch entwickelt hatte. Die Jungen Liberalen protestierten gegen die bisherige Blockadehaltung des Pharmakonzerns: "Hoechst hat vor radikalen Abtreibungsgegenern ka- pituliert. Der Konzern stiehlt sich aus seiner Verantwortung gegenueber der Gesundheit der betroffenen Frauen." Positiver sieht pro familia die Entwicklung: "Wir hoffen, dass RU 486 nun auch fuer Frauen in Deutsch- land kurz- bis mittelfristig zugaenglich wird. Wir befuerworten, dass da- mit eine sichere, nicht operative Methode fuer einen fruehen Schwanger- schaftsabbruch zur Verfuegung steht." Sakiz hat bereits eine Firma gegruendet, die Produktion und Vertrieb des Mittels uebernehmen wird. (Frankfurter Rundschau, 9. u. 10.4.97) (2450) Mannheim. Die schriftliche Erklaerung des Kirchenaustritts wird erst dann wirksam, wenn der korrekte Eingang beim Standesamt bzw. Amts- gericht festgestellt und ueberprueft wurde. Der Einwurf in den Briefka- sten der Behoerde genuege nicht, stellte der baden-wuerttembergische Ver- waltungsgerichtshof fest (AZ: 10 S 529/96). Insoweit unterscheide sich der Austritt von anderen Fristsachen im Umgang mit Behoerden, bei denen der Poststempel oder der Einwurf in den Hausbriefkasten genuege. Zudem erloesche der Anspruch auf die amtliche Bescheinigung des Kirchenaus- tritts, wenn er erst Jahre spaeter geltend gemacht werde. (Sueddeutsche Zeitung, 22.5.97) (2451) Muenster. In einer Untersuchung der EKD fuer die Polizeiakademie in Muenster wurde 150 Theologen der Evangelischen Kirche von Westfalen, 150 Kriminal- und Polizeiraeten und 60 Managern von Opel und Bayer die Frage gestellt: "Ist es Ihnen peinlich, wenn Sie nach Ihrem Arbeitge- ber gefragt werden?" Waehrend weniger als ein Zehntel der Manager und nur jeder achte der ho- hen Polizeibeamten diese Frage bejahte, schaemen sich 35% der Theologen fuer ihre Kirche. Kirchenvertreter werteten diese Bilanz als alarmieren- den Beleg fuer die geschwundene Glaubwuerdigkeit der Kirche bei ihren eng- sten Mitarbeitern - also genau jener Personengruppe, die den Kirchenbe- trieb am besten kennt. (Publik-Forum, 6.6.97) (2452) Berlin. Die Einfuehrung des Religionsunterrichts als Wahlpflicht- fach (neben Ethik) scheint in Berlin beschlossene Sache. Zu dieser Ueber- zeugung kam eine Delegation der Humanistischen Union (HU) nach einer Unterredung mit der Berliner Schulsenatorin. Das Motiv sowohl der Se- natsverwaltung als auch der CDU- und SPD-Fraktion im Berliner Abgeord- netenhaus sieht die HU ausschliesslich im "Opportunismus gegenueber den beiden Grosskirchen". Einziges Zugestaendnis der Senatorin gegenueber der HU war die Bereitschaft zu einer parlamentarischen Anhoerung von Exper- ten, die evtl. noch 1997 stattfindet. (HU-Mitteiliingen, Juni 1997, S.61) Anm. MIZ: Bisher ist der Besuch des Fachs ebenso wie in Bremen freiwil- lig. Zu einer Aenderung der Praxis besteht umso weniger Anlass, als Ende 1995 nur noch 30,2% der Berliner der evangelischen und 9,5% der katho- lischen Kirche angehoerten. Inzwischen liegen die Anteile noch etwas niedriger. (2453) Leipzig. Der erste Kirchentag in Ostdeutschland seit der Vereini- gung zog mit etwas mehr als 100.000 Teilnehmern die geringste Zahl seit 1981 an, obwohl die 34.000 (z.B. in einem der 700 Choere) Mitwirkenden bereits mitgezaehlt waren. Die Leipziger Bevoelkerung, von der schon nach dem Stand von 1990 nur 14,8ue% evangelisch und 4,1% katholisch war, nahm die zu vier Fuenfteln aus dem Westen kommenden Kirchentagsbesucher ueberwiegend gleichgueltig auf, reagierte aber teilweise mit Unverstaend- nis auf die Zweckentfremdung oeffentlicher Schulen als Schlafraeume. Nicht wenige Lehrer nutzten die Zwangsschliessung zu einem mehrtaegigen Klas- senausflug, um dem religioesen Treiben zu entgehen. Unter den zurueckge- bliebenen Einheimischen gab es auch kritische Stimmen. Eine dem Kirchen- tagspraesidium angehoerende Pfarrerin stellte fest, in Leipzig sei auch abfaellig von einer "Christenwalze" gesprochen worden, die sich ueber die Stadt ergiesse. Als spektakulaerste Veranstaltung wurde zunaechst eine "Bibelarbeit" mit Roland Woetzel, dem ehemals ersten Sekretaer der SED-Bezirksleitung in Leipzig angekuendigt. Nach stuermischen Protesten von Christen verzichte- te Woetzel, der als "Atheist" vorgestellt wurde, selbst aber betonte, er sei getauft sowie konfirmiert und habe sich intensiv mit der Bibel auseinandergesetzt. In einer ersatzweise anberaumten Podiumsdiskussion mit dem Titel "Ist Versoehnung moeglich?" wurde der fruehere SED-Funktio- naer von Anfang an wegen seiner Taeter-Rolle in der Ex-DDR in die Defensi- ve gedraengt und nach allen Regeln der Kunst demontiert. Zu einer Podiums- diskussion mit einem wirklichen Atheisten oder Agnostiker ueber das Ver- haeltnis von Staat und Kirche war der Kirchentag jedoch nicht bereit. (KNA, 24.6.97; Rheinischer Merlair, 20. u. 27.6.97) (2454) Hamburg. Eine neue Studie des emnid-Instituts im Auftrag der evangelischen Zeitung Das Sonntagsblatt bestaetigte die Umfrageergebnisse der letzten Jahre. Auf den ersten Blick suggeriert das Ergebnis, dass 56,8% der Deutschen an "einen Gott" glauben. Bei der Nachfrage nach den dahinterstehenden Got- tesvorstellungen (Mehrfachnennungen waren moeglich) antworteten jedoch 48,5%, "Gott ist in der Natur", und 43,9%, "Gott ist eine universale Kraft". Ganze 17,3% bejahten die biblisch-christliche Vorstellung von einem Gott als persoenlichem Gegenueber. Die Mehrzahl der "Gottglaeubigen" ist ueberzeugt, Gott schaue dem Weltgeschehen nur tatenlos zu; nur 21.4% weisen ihm eine aktive Rolle zu. Weit mehr Interesse als die von den Kirchen verbreiteten Lehren finden "Astrologie und Sterne" (43,8%), "Schicksal und Vorbestimmung" (39,6%), "Jesus als historische Figur" (37,9%) und "Okkultismus" (35%). (KNA, 18.6.97, Das Sonntagsblatt, 20.6., 27.6. u. 4.7.97) Anmerkungen MIZ: 1. Einen Satz wie "Gott ist in der Natur" koennte auch ein Atheist un- terschreiben - mit der Einschraenkung, dass Nichtglaeubige den Begriff "Gott" in diesem Zusammenhang fuer missverstaendlich un irrefuehrend halten. Solche materialistischen oder pantheistischen Vorstellungen haben mit Christentum nichts zu tun. 2. Am unbegreiflichsten bleibt wohl die Feststellung, 26% der (nomi- nellen) Protestanten und 16% der Katholiken glaubten an keinen Gott. Nicht das Ergebnis ueberrascht - es bestaetigt im wesentlichen die bekann- ten Erkenntnisse - sondern dass die ungewoehnlich hohe Zahl von Kirchen- mitgliedern, die offenbar an Schizophrenie leiden, nicht abnimmt. Denn wie kann man einer Organisation angehoeren und Tausende von Mark an Mit- gliedsbeitraegen zuwenden, wenn man nicht einmal ihren zentralsten Pro- grammpunkt teilt? (Die Faelle, in denen von aussen ein beruflicher oder privater Zwang zum Verbleib aufoktroyiert wird, seien hier ausdruecklich ausgenommen.) Frueher wurde in Freidenkerkreisen die Uberzeugung vertreten "Wer an Gott glaubt, ist dumm." Ein so kategorisches Urteil geht indes zu weit angesichts der Unmoeglichkeit von Beweis und Gegenbeweis in metaphysi- schen Fragen, zumal auch Atheisten das Grundrecht der Glaubensfreiheit ernstnehmen sollten. Wer aber nicht glaubt und trotzdem freiwillig einer Glaubensgemeinschaft angehoert, ist nicht anders zu beurteilen als ein Nichtraucher, der Mitglied im Raucherverein ist bzw. bleibt. Er muss sich entweder Gedankenlosigkeit bzw. Unkenntnis oder aber Oppor- tunismus nachsagen lassen, auf jeden Fall aber ein Demokratie-Defizit. Denn ohne Praktizierung von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung ist das bestgemeinte demokratische System zum Scheitern verurteilt. (2455) Berlin. Nach Darstellung der ostdeutschen evangelischen Landeskir- chen haben von den rund 5 000 Pfarrern und leitenden Mitarbeitern nur 50 bis 100 "inoffiziell und konspirativ" mit dem Ministerium fuer Staats- sicherheit zusammengearbeitet. Obwohl diese Zahlen deutlich unter den urspruenglich genannten laegen, sei das Ergebnis fuer die Kirchen "beschae- mend". Der konservative evangelische Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dr. Besier warf seiner Kirche vor, mit geschonter "Zahlenakrobatik" das "geistliche Problem kleinzureden" und mit dem Begriff "Abschlussbericht" aus der Welt schaffen zu wollen. Der Kirchenbericht beruecksichtige nur jene, die 1990/91 noch im Kirchendienst waren; gerade unter den Betrof- fenen habe sich aber ein besonders hoher Anteil "zum Ueberpruefungs-Zeit- punkt bereits fruehpensionieren lassen oder den Arbeitgeber gewechselt." Ueberdies vernichtete die Stasi "vorrangig die Akten derjenigen, die sich 1989 noch im aktiven Dienst befanden." Unerwaehnt bleibe im Kir- chenbericht auch die brisante Tatsache, "dass der Belastungsgrad an der Kirchenspitze signifikant hoeher lag (naemlich bei ueber 20 Prozent) als an der Basis. In der Thueringischeu Landeskirche waren in manchen Phasen sogar mehr Oberkirchenraete bei der Stasi angebunden als unabhaengig." Laut Prof. Besier seien noch weitere Aktenfunde zu erwarten. "Die zer- rissene IM-Akte des frueheren thueringischen Landesbischofs Braecklein (IM Ingo) wurde erst unlaengst rekonstruiert." Tatsaechlich haetten allein die bisher bekannten Unterlagen der Gauck-Be- hoerde ergeben, dass etwa 5% aller kirchlichen Mitarbeiter (also rund 250) als IM zu betrachten seien - "kaum weniger als im oeffentlichen Dienst der DDR sonst". Wenn man die Zutraeger mitrechnen die sich bereits im Ruhestand befanden, sei sogar von 800 kirchlichen Stasi-Informan- ten auszugehen. Auch die Gauck-Behoerde weist je nach Gliedkirche zwi- schen 4,7 und 6,3% der Ueberprueften als IM aus. Der Theologe und Histo- riker Peter Beier, der ebenfalls im Auftrag der EKD ueber das Verhalten der DDR-Pfarrer forschte, spricht von etwa 10%, die vom Staat Geldbetrae- ge zur privaten Nutzung erhielten. Und wer von den "Sonderkonten Kir- chenfragen" profitiert habe, sei auch IM gewesen. (Augsburger Allgemei- ne, 10.6.97; Sueddeutsche Zeitung, 21.6.97; Publik-Forum, 11.7.97) (2456) Muenchen/Karlsruhe. Der bayerische Sonderweg in der Abtreibungs- frage geraet zunehmend unter Beschuss. Die FDP startete ein Volksbegehren gegen den Alleingang des Freistaats, das auch von den Gruenen unterstuetzt wird. Auch der Bund fuer Geistesfreiheit Bayern rief seine Mitglieder auf, das Volksbegehren zu unterstuetzen. Die SPD, die das Abtreibungs- gesetz gleichfalls ablehnt, schloss sich dem Schritt nicht an. Sie be- gruendete ihre Zurueckhaltung mit dem schwebenden Verfahren vor dem Bun- desverfassungsgericht. Dort hatten zwei Aerzte wenige Tage zuvor im Eilverfahren einen vorlaeu- figen Stop des bayerischen Schwangerenhilfegesetzes erreicht, demzufol- ge die Einkuenfte eines Mediziners aus Schwangerschaftsabbruechen nicht mehr als ein Viertel der Gesamteinkuenfte ausmachen duerfen. Eine Ent- scheidung in der Hauptsache steht aber noch aus. (Augsburger Allgemei- ne, 25., 27., 28. u. 30.6.97; Presseerklaerung des bfg Bayern vom 30.6.97) (2457) Bonn/Amsterdam. Die Stellung der Kirchen in Deutschland scheint durch die europaeische Einigung entgegen frueheren Erwartungen (vgl. MIZ 2/97, Meldung 2410) nicht beruehrt zu werden. In den Amsterdamer EU-Ver- trag vom 17.6.97 wurde zwar zum Bedauern der Kirchen kein eigener Kir- chenartikel eingefuegt, aber in einer "Erklaerung zur Schlussakte" heisst es nach vorlaeufiger deutscher Uebersetzung: "Die Union achtet den Status, den Kirchen und religioese Vereinigungen oder Gemeinschaften in den Mit- gliedsstaaten nach deren Rechtsvorschriften geniessen, und laesst ihn un- angetastet. Ebenso achtet die Union den Status von weltanschaulichen und nichtkonfessionellen Organisationen." Die deutsche katholische Bi- schofskonferenz begruesste die Erklaerung. Damit seien die Kirchen erst- mals von der EU als rechtliche Subjekte wahrgenommen worden. Auch Kanzler Kohl sprach sich vor der evangelischen Akademie Tutzing fuer die Beibehaltung der Kirchensteuer aus und bezeichnete das "partner- schaftliche" Verhaeltnis von Staat und Kirche als "glueckliche Entwick- lung". Es seien vor allem die Kirchen, die "in einer saekularisierten Welt die Frage nach einer den Staat und die Gesellschaft uebersteigenden Wirklichkeit"(!) offenhielten: Bayerns Ministerpraesident Stoiber wies in seinem Grusswort darauf hin, dass "die Zahl der Kritiker des Zusammen- wirkens von Staat und Kirche nicht nur bei der Kirchensteuer zunehmen" werde. Bestrebungen nach einer radikalen Trennung von Staat und Kirche traefen jedoch bei der CSU-Staatsregierung auf energischen Widerstand. (KNA, 25.6.97; Sonntagszeitung, Kirchenzeitung der Dioezese Augsburg, 12.7.97)
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