Thread View: cl.wasser.diskussion
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Started by Coordinat. geg. Bayer-Gefahren
Wed, 24 Sep 1997 00:00
Re: BAYER hat Durst
Author: Coordinat. geg. Bayer-Gefahren
Date: Wed, 24 Sep 1997 00:00
Date: Wed, 24 Sep 1997 00:00
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> Oliver Bedford <O.Bedford@uni-koeln.de> wrote: > > Es waere sehr schoen, wenn Ihr/Du/Sie Eure/Deine/Ihre Polemik mit > >etwas mehr fundiertem Inhalt fuellen wuerdest. Und bitte auf die > >unterschwellig wertenden Formulierungen verzichten. > Dem kann ich nur zustimmen. Vielleicht ist die "Coordination gegen > BAYER-Gefahren" ja keine schlechte Sache, aber wenn deren Postings in > dieser Newsgroup derart polemisch und unqualifiziert daherkommen (wie > auch z.B. ihre Message "Pyrethroid-Gefahren"), dann erreichen sie eher > das Gegenteil, weil sie keiner ernst nehmen kann. Die BAYER AG in Leverkusen f�rdert j�hrlich 160 Millionen Kubikmeter Grundwasser, mehr als die gesamte Stadt K�ln als Trinkwasser verbraucht. Das Grundwasser ist k�hl, sauber - und f�r BAYER umsonst. Die Erlaubnis hierf�r geht auf "vorl�ufige" Genehmigungen des Regierungspr�sidenten zur�ck, die aus den f�nfziger Jahren stammen und ungepr�ft Jahr f�r Jahr verl�ngert werden. Die privaten Verbraucherinnen und Verbraucher in K�ln hingegen erhalten qualitativ schlechteres Wasser aus Uferfiltrat und m�ssen hierf�r nat�rlich auch kr�ftig bezahlen. Da� hierdurch die Allgemeinheit die Industrie subventioniert, d�rfte auch den Industriefreunden einleuchten. Nicht anders sieht die Abwassersituation aus: mehr als 300 Millionen qm Wasser leitet allein das Leverkusener Werk in den Rhein, nat�rlich ohne einen Pfennig daf�r zu bezahlen. Die Stadt K�ln leitet etwa 120 Mio qm ein. �hnlich sieht das Verh�ltnis der Abwasserfrachten aus: 14.000 to CSB (chemischer Sauerstoff Bedarf, ein Ma� f�r die organische Belastung) durch BAYER gegen�ber 5.700 to durch alle K�lnerinnen und K�lner; 219 to Phosphor gegen�ber 92 to durch die Stadt; 1825 to Stickstoff gegen�ber 1.600 to. Von den chemiespezifischen Frachten sei mal ganz abgesehen. Wie in vielen anderen Bereichen auch (z.B. Vorruhestandsregelungen, �ffentliche Subventionen, Steuernachl�sse) unterst�tzt also die Allgemeinheit die Gro�industrie (mit Unterst�tzung ist nicht nur finanzielle Subventionierung gemeint, sondern auch das Recht, nat�rliche Ressourcen zu verbrauchen). Hierauf hinzuweisen ist nicht polemisch, au�er vielleicht in den Ohren mancher Nutznie�er. Coordination gegen BAYER-Gefahren Postfach 15 04 18 40081 D�sseldorf PS: die obigen Zahlen beziehen sich im wesentlichen auf 1993 und stammen aus dem Buch "Staatsgeheimnis Abwasser" von Werner R�gemer, erschienen im Zebulon Verlag ## CrossPoint v3.11 ##
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