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Article #23v07i003: hf1_af - RF-Network-,Noise-,Signal and TRL-Calculator v1.0, Part01/02
From: Alexander Fein
Date: Mon, 07 Sep 1992 23:36
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Posting-number: Volume 7, Issue 3
Archive-name: hf1_af/part01
BEGIN_RDM hf1.rdm
HF1 is a extendend RF-Network design & analysis tool, written for rf-
education purposes at the Fachhochschule fuer Technik in Mannheim,
Germany, Dept. Telecommunications engineering; Author: C.C. Timmermann
For use in education and ham-radio apps. it's free of charge, but it
is NO public domain. Copyright at the author. A memory extension is
required, because the object HF1 has 54KB!
The following documentation is in german language.
Dokumentation Rev. 28.8.92 A. Fein
END_RDM
BEGIN_DOC hf1.doc
Institut fuer Hochfrequenztechnik und Optische Nachrichtentechnik
Fachhochschule fuer Technik Mannheim
C.C. Timmermann
Programm "HF1"
(Version 2.0)
Signal- und Rauschanalyse mit dem HP48 SX
-----------------------------------------
Das Programm HF1 ist ein begleitendes Programmpaket zu den Vorlesungen
Hochfrequenztechnik 1,2 und wurde an der FHT Mannheim entwickelt.
Das Programm kann fuer Lehrzwecke verwendet werden. Der Urheberschutz
bleibt davon unberuehrt.
erforderl. Speicherbedarf: HF1 : ca. 52 KByte
davon Unterprogramm TWOP ohne TRL: ca. 25 KByte
Praktisch ist der Rechner mit bzw. ohne 32K-Zusatzkarte jeweils
nahezu voll ausgenutzt, da noch anderer Speicherbedarf besteht.
TWOP dient der Signal-uud Rauschanalyse bei fester Frequenz und
festem Arbeitspunkt.
HF1 ist eine Oberflaeche fuer graphische Darstellung im Zeit- und
Frequenzbereich. Die Analyse bei verschiedenen Frequenzen kann
dabei auf zweierlei Weise erfolgen
a) Freie Programmierung der p-Abhaengigkeit des Vierpols in VPF
durch 4 frei definierbare komplexe Funktionen fuer die 4 VP-Parameter
(S,Z,Y- Form waehlbar) oder freie Programmierung von 5 Funktionen
Z1(p) bis Z4(p) eines Kettenleiters mit einer beliebig
gesteuerten Stromquelle G(p) am Ausgang,
alternativ
b) Numerische Eingabe der VP-Daten von Teil-Vierpolen (diverse
Faelle fuer Trans., Leitungen etc. erfasst), numerische Vernetzung der
VPe in TWOP/CASC fuer mehrere Frequnzen von Hand (typ. 3 bis 8 Freq-
enzen) und Abspeicherung in einem Mehrfach-Matrixspeicher.
Dann Aufruf eines aufwendigen Matrizen-Interpolationsprogramms, das
bei n eingegebenen Matrix-Speichernummern plus zugehoerigem
Frequenzwert zwischen allen beigezogenen Matrizen mit Polynomen
n-1 ten Grades interpoliert und somit alle Matrizen verbindet.
Frei definierbare, p-abhaengige Torimpedanzen sind in beiden Faellen
vorgesehen. REPOR organisiert die komplexe Frequenzdarstellung von 12
Ausgabegroessen am Vierpol, TIM wickelt die Zeitbereichsdarstellung mit
amplitudenrichtiger Impuls- und Sprungantwort ab.
Flags (als Umschalter):
1 ONOFF in TWOP CASC automatische VP-Abspeicherung an/aus
2 OFON in HF1 MINT Abspeicherrichtung interpolierter Matrizen
4 READ in HF1 Betrag/Phase bei Frequenzplot
7 MODE in HF1 VP-Daten von analyt. Formeln/interpol. Matrizen
1. Leistungsmerkmale des Programms
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a) DIR TWOP (ohne NOISE)
-------------------------
Z-GA, GA-Z : Umwandlung von Z in Reflexionsfaktor und umgekehrt
GAIN,GOUT : Eingangs/Ausgangsreflexionsfaktor
ZG,ZL : VP-Torimpedanzen
DATS,DATY,DATZ: freie Vierpoleingabe in s,y oder z-Form + Umwandlung
+ Speicherung
DATT : 5-Element-Giacoletto-ESB-Eingabe ; Sij,Yij,Zij-Berechnung
DATL : Leitungseingabe mit Wellenwiderstand ZW und Gamma*L ,
Umwandlg. s,z,y-Speicherung
DATO : VP-Parameter fuer OP (modifizierte Spannungsverstaerkungs-
form) ...
YE-B,YE-C : VP-Drehungen: Umwandlungen von Emitter- in Basis/Kollektor-
schaltung
SZ,SY;ZS,YS : VP-Umwandlungen
S11 .. Z22 : Sij,Yij,Zij=Arbeits-VP: Parameter-Speicherung passend
organisiert
YIJ : y-VP-Matrixspeicher; Matrixzahl=Listenlaenge (selbst
einstellen)
SAVEY, RCLY : Ein-und Auslesen (fuer DATY) der y-Parameter des Arbeits-VPs
CASC : Verzeichnis vernetzt Vierpole (Kette/Serie/Parallel)
AMP : CALC berechnet alle Verstaerkungen, Kreisverstaerkung,
Torimpedanz,
UAMP : CALC: Stabilitaetsfaktor k + DeltaS
SCAT: verallgemeinerte Streuparameter SGij, Stabilitaetskreise
GADS/VPDS: Entwurf von ZG/ZL ueber Ga bzw. Vp (Gonzales)
ANOI : Rausch-Vierpolberechnung: UR,IR (unkorreliert) + Korrel-
ationsleitwert YK incl. Rauschkreis : Mittelpunktsvektor CFF,
Radius RF aus Fmin bei opt. ZG=1/YGOS und F bei reellem ZG=1/YG
BNOI : wie ANOI, nur mit Gamma Gen.opt.=GGOS und RN50=Rn/50
YG : CBPT,CFET= 4-Element-Giacoletto-ESB-Erzeugung aus
VP-Parametern fuer Bipolartrans. (Yce=0) und J-FET (rgg=0).
Der Zyklus DATT (s-Parameter aus ESB) .. YG (ESB aus s-Parameter)
liefert e x a k t (!) wieder alte s-Parameter
SPICE: CALCT berechnet fuer Bipolartrans mit DC-Werten
IC,UCE,UBE, und Frequenz
6 arbeitspunktangepaate Spiceparameter NF,BF,CJC,TF,RB,IS
(stimmt am Arbeitspkt mit SPICE-ESB am besten ueberein)
CALCF analog fuer J-FET ..
b) NOISE in TWOP (Vertiefung zu ANOI,BNOI)
------------------------------------------
Unterverzeichnisse:
PNOI: direkte Berechnung des Rausch-VPs aus Sij, falls Vierpol passiv!
Der VP kann auch nicht-reziprok sein.
TURN: Drehung des rauschenden VPs incl. Rauschvierpol (analog zu YE-B, YE-C)
I1I2: Hin-und Rueckrechnung von teilkorrelierte Parallelrauschstromquelle
in Rausch-VP
KASK: Ketten/Parallelschaltg. von rauschenden VPn mit VPn + Rauschvierpolen,
die von anzugebender Stelle beigezogen werden
SNR : CALC1: Berechng. von Rauschz. F(ZG), Stoerabst. SN .. aus Rausch-VP
CALC2: Vorgabe von F(ZG) und Berechng. von SN ..
c) TRL (Leitungsberechngen)
---------------------------
diese Programme schieben Wellenw. und Gamma*L fuer DATL formatrichtig
in den Stack:
KOAX: Koax.-Leitg
WIRE: Draht ueber leitender Ebene
MS : Mikrostreifenleitung incl. Dispersion
CPW2,3 coplanare 2/3-Drahtleitung
d) MINT (Matrixinterpolation)
-----------------------------
SETN: 1) Eingabe der Zahl der VP-Matrizen, die zu interpolieren sind
2) Eingabe der jeder Matrix zugeordneten Frequenz(X1,X2..) und
VP-Speichernummer in YIJ, von wo die Matrizen geholt werden;
X kann auch ein Arbeitspunktwert sein.
Wenn z.B. 7 VPe in Yij vorbereitet wurden, legt SETN anschliessend
fuer die 4 y-Parameter 4 komplexe Polynome 6. Grades in Form von
symbol. Ausdruecken mit Z als Variable an; die 4 Polynome speichert
die Liste EQN . Zur Loesung werden 4 Gleichungssysteme 6-ten Grades
geloest. Der Interpolationsgrad muss mindestens 1 sein (2 Matrizen).
CALC: Frequenzeingabe + CALC errechnet interpol. VP und speichert ihn in allen
Formen in S11 .. Z22 nach TWOP oder ggf. auch nach YIJ (umschaltbar
mit Flag 2= OFON in MINT).
CALC wird als Programm fuer Analyse ANA aufgerufen
e) INTER (Graphikabwicklg)
--------------------------
hoechstens benutzen:
GO : Umschaltung von Betrags- auf Phasenplot und umgekehrt; sonst UP
Im uebrigen Anzeige beachten...
2. Benutzung der Oberflaeche
----------------------------
a) Mit Matrixinterpolation MINT
-------------------------------
Mit MODE auf Matrixinterpolation umschalten.
Zunaechst sind fuer die verschiedenen Frequenzstuetzpkte die Matrizen in YIJ
bereitzustellen; mehr als 2..3 VPe sollte man nicht vernetzen, weil die
Vernetzung fuer verschiedene Frequenzen durchzufuehren ist;
Nach der Matrixinterpolation MINT sind Sweepgrenzen X1,2 gespeichert;
TOR1: mit P=j*2*PI*f muss jetzt ZG(p) hereineditiert werden
TOR2: analog ZL(P); wenn X keine Frequenz ist, sind TOR1,2 nur komplexe
Konstanten
ANA : startet die Analyse zwischen X1..X2 mit genau 11 Stuetzpunkten
(begrenzt wegen der Rechenzeit, dauert 3 min) und berechnet die
wesentlichsten Groessen am (vernetzen) VP; Speicherung aller
Werte in DAT
REPOR: Reporteditor; Anwahl der interessierenden Groesse (1. Zahl)
und Ausgabeart Stack, Drucker, Graphik (2. Zahl)
READ : Text und gleichzeitig Umschalter fuer Betrag/Phase bei Graphik
Achtung: f-Graphik nur in INTER bebutzen; Stuetzpkte nur mit BESTFIT (von HP)
verbinden, wenn Kurve einigermassen glatt; nach BESTFIT kann man
HP-Graphik- und SOLVER-Menue voll anwenden; alles passt zueinander;
Differentiation der Verlaeufe moeglich, Nullstellen ..;
oft ist aber BESTFIT ganz ungeeignet!
b) Mit frei definierten Vierpolen VPF
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Mit MODE umschalten auf frequenzabhaengigen VP (VPF). Damit wird
Flag 7 umgestellt und beim Frequenzsweep nicht auf die
Interpolationsgleichungen in EQN, sondern direkt auf die p-
abhaengigen VP-Gleichungen in VPF zugegriffen. In beiden Faellen
endet das Verfahren mit einer Einspeicherung der s,z,y-Parameter
in TWOP fuer den jeweiligen Frequenzpkt. beim Sweep. Mit PRG in VPF
legt man fest, welche Form gewaehlt wird. Man kann 4 unabhaengige
Vierpolgleichungssaetze gleichzeitig speichern, allerdings nur in
unterschiedlicher Form.
Danach weiter wie bei a).
3. TIM (Fourierruecktransformation)
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REPOR erzeugt von der gewaehlten Groesse noch eine Liste mit 11 Elementen
fuer eine Fourierruecktransformation; geloest wird das Fourierintegral
nach Simpson; BW= autom. eingespeicherte Integrationsbandbreite=
obere Frequenzsweepgrenze X2.
SET : prueft erst den zu transformierenden Verlauf, speichert
Zeitbereich T1 .. T2 , Bandbreite BW etc. ein;
falls Verlauf Besonderheiten aufweist, wird eine Warnung
ausgegeben:
1) untere Frequenzgrenze zu hoch
2) Spektrumabfall bei Null zu schnell (zu wenig Stuetzpunkte)
3) Spektrum bei f=BW noch nicht weit genug abgefallen
Wenn man sich ueber die Verhaeltnisse im Klaren ist, kann
man mit CONT weitermachen und die Warnung uebergehen.
Dann gibt SET noch die allein durch die endliche Bandbreite BW
(nicht durch den Vierpol) bedingte Anstiegszeit tan und
die Wiederholzeit der Impulsantwort aus.
CALC : berechnet vom letzten REPORT-Wertes die Imulsantwort auf
einen Diracimpuls am Eingang (Flaeche=1 Vs oder 1 As) hin
und die Sprungantwort auf einen Sprung von 0 nach 1 V
bzw. 1 A am Eingang.
Anwahl mit DIRAC bzw. STUFE; dann GRAPH
FOUR1 : Zeit in sek ENTER + FOUR1 druecken ergibt Impulsantwort g(t)
zum eingegebenen Zeitpunkt im Stack; guenstig fuer
Zwischenwertberechnung ( Dauer ca. 2.8 sek)
EXACT : Doppelte Genauigkeit; zu den 11 Spektrumspunkten werden
10 Punkte dazugerechnet (Transformation mit 21 Punkten);
Rueckschaltung auf einfache Genauigkeit nicht moeglich;
SET nicht anwenden; T1,2 laesst sich immer wieder aendern;
CALC + DIRAC,STUFE,FOUR1 dann moeglich.
4. HPPC (Organisation der Datenspeicherung auf dem PC)
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Vorausgesetzt wird, dass ein Schnittstellenprogramm zu einem PC da ist.
SAVE : zieht alle wesentlichen Daten des mit ANA analysierten Problems
fuer in DATA zusammen (Ein- und Ausgabedaten des Problems);
MINT DATA schickt man dann (im ASCII-Format am besten) zum PC;
vorher speichert man in TEX einen kleinen Kommentar ein;
bevor man DATA rueckueberspielt, ist DATA im HP48 zu loeschen.
Wenn die Daten n i c h t von einer Matrixinterpolation herkommen,
sondern von VPF mit p-abhaengigen Gleichungen, ist SAVE nicht anwendbar.
Die Speicherung lohnt gar nicht, weil nur 4 kleine Gleichungen in VPF +
TOR1,2 + X1,2 das Problem beschreiben. Bei Neuauflage eines alten
Problems muss man die Werte wieder neu eingeben und mit ANA neu
analysieren.
RANA : = Restore ANA; speichert die Werte (alle Vierpole, alle
wichtigen Rechenergebnisse, alle Eingangsdaten, alle
MINT Inter-polationsgln. zurueck und gibt den Kommentar aus;
man kann mit REPOR sofort wieder weiterarbeiten
RYIJ : speichert nur die komplexen Vierpolmatrizen (ca. 20 typ.)
nach YIJ zurueck, sonst nichts
5. HELPs
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An wesentlichen Stellen wurden HELPS eingebaut, die gut zu beachten
sind.
6. Zuverlaessigkeit
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Das Kernprogramm TWOP gehoert seit einigen Jahren bei allen
Studenten der Nachrichtentechnik/Elektronik an der FHT Mannheim zur
Standardausruestung. Es ist durch viele Klausuren und Uebungen erprobt.
Bei auftretenden Fehlern in diesem Teil sind daher Bedienungs- oder
Interpretationsfehlern sehr wahrscheinlich.
END_DOC
Technical Details
Message-ID:
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Newsgroups: comp.sources.hp48 Path: arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!seq!spell From: Alexander Fein <fein@novell1.rz.fht-mannheim.de> Subject: v07i003: hf1_af - RF-Network-,Noise-,Signal and TRL-Calculator v1.0, Part01/02 Message-ID: <cshp48-v07i003=hf1_af.193617@seq.uncwil.edu> Followup-To: comp.sys.hp48 Summary: RF-System Design Program forHP48SX Keywords: rf noise network microwave transmissionline Sender: spell@seq.uncwil.edu (Chris Spell) Organization: Fachhochschule fuer Technik Mannheim Date: Mon, 7 Sep 1992 23:36:59 GMT Approved: spell@seq.uncwil.edu Lines: 302