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Article #392

Re: smail - problem

#392
From: Heiko Schlichting
Date: Wed, 30 Jun 1993 13:56
76 lines
3583 bytes
marsu@cs.tu-berlin.de (Henrik Hempelmann) writes:

>ich habe ein Problem mit dem config von >smail<
>
>Es geht um folgendes:
>es gibt eine Domain xx.de (voll smtp) und ein firewall Rechner
>mailgw.xx.de. der die xx.de vom rest der welt abschottet.
>Wie bringe ich meinem smail nun bei, dass er fuer alle hosts
>in xx.de und yy.xx.de smtp direkt benutzt (use_bind fuer mx records
>funktioniert bestens), und fuer den rest (z.b. host.world.any)
>smtp nach mailgw.xx.de!host.world.any benutzt.

Das kannst Du mit folgenden Eintraegen in $SMAIL_LIB/routers
erreichen:

internal:
	driver = bind,
	transport = smtp;
	local_mx_okay,
        -defnames,
	required = xx.de

firewall:
	driver = smarthost,
        transport = smtp;
	path = mailgw.xx.de

Alle anderen Eintraege in routers muessen natuerlich vor dem Firewall-
Eintrag stehen, da er als 'Smarthost' arbeitet. Durch den Eintrag
von "required = xx.de" erreichst Du, dass nur Adressen der eigenen
Domain per BIND direkt angefragt werden. Ich habe jetzt nicht nach-
gesehen, ob das Attribut 'required' bei dem BIND-driver unterstuetzt
wird. Sollte das nicht der Fall sein, so kannst Du folgenden den
internal-Eintrag folgendermassen gestalten:

internal:
        driver = gethostbyname,
	transport = mxsmtp;
	required = xx.de

Hier wird dann allerdings nur 'gethostbyname' benutzt. Damit trotzdem
MX-Records innerhalb der Organisation beachtet werden, habe ich hier
den Transport 'mxsmtp' eingesetzt, den man in $SMAIL_LIB/transports
folgendermassen definieren kann:

mxsmtp: driver=tcpsmtp, inet, -max_addrs, -max_chars;
	short_timeout=5m, long_timeout=2h, service=smtp,
        use_bind, -defnames, defer_no_connect, local_mx_okay

Das Attribut 'use_bind' ist hier entscheidend. Dadurch wird beim Transport
dann ein MX-Record richtig ausgewertet.

Und mein Smail-Standard-Disclaimer: man achte darauf, dass bei den
obenstehenden Eintraegen genau ein Semicolon vorkommt und alle anderen
Attribute durch Kommata getrennt sind. Das ist kein Tippfehler und auch
nicht zufaellig an der Stelle. Ein Semikolon trennt bei Smail die
globalen Attribute von den lokalen Attributen ab. Es darf weder
durch ein Komma ersetzt, noch weggelassen, noch irgendwo anders
gesetzt sein.

Und bevor jetzt wieder viele Fragen kommen:
die obenstehenden Eintraege beziehen sich auf Smail 3.1.28. Das Programm
ist bei folgendem Server zu holen:

#NAME		ftp.FU-Berlin.DE
#ADDRESS	130.133.4.50
#ORGANIZATION	Freie Universitaet Berlin
#LOCATION	Berlin, Germany; 52 31 N / 13 24 E
#ACCESS		no restrictions

FR--     980537 21-Sep-1992 18:23 /pub/unix/mail/smail/smail-3.1.28.tar.Z

Heiko
--
Heiko Schlichting               heiko@Chemie.FU-Berlin.DE
Freie Universitaet Berlin, Institut fuer Kristallographie
Technical Details
Message-ID: <0FXEB6BC@math.fu-berlin.de>
Path: arc1-ca.pugleaf.net!gmd.de!xlink.net!math.fu-berlin.de!Debye.Chemie.FU-Berlin.DE!heiko
References: <20pjl8$584@news.cs.tu-berlin.de>

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Newsgroups: de.admin.mail,bln.net.mail
Path: arc1-ca.pugleaf.net!gmd.de!xlink.net!math.fu-berlin.de!Debye.Chemie.FU-Berlin.DE!heiko
From: heiko@chemie.fu-berlin.de (Heiko Schlichting)
Subject: Re: smail - problem
Message-ID: <0FXEB6BC@math.fu-berlin.de>
Followup-To: de.admin.mail
X-Format: RFC822/1036
Keywords: smail, firewall
Sender: news@math.fu-berlin.de (Math Department)
Organization: Free University of Berlin, Dept. of Chemistry
References: <20pjl8$584@news.cs.tu-berlin.de>
Date: Wed, 30 Jun 1993 13:56:50 GMT
Lines: 76