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Article #147Telefonitis (war: Verleumdung, Zensur und ueble Nachrede...)
From: Hans-Joachim Knobloch
Date: Fri, 02 Oct 1992 11:55
Date: Fri, 02 Oct 1992 11:55
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In article <92275.071059zotty@teddy.sub.org>, Christa Keil
<zotty@teddy.sub.org> writes:
> In article <1992Sep30.164802.17465@ira.uka.de>, maus@ira.uka.de (Thomas
> Maus) says:
> >Ohne Kenntnis der Telefonnummer, nach langen "Ich-verbinde"-Labyrinthen?
> >Man lernt doch nie aus!
>
> *SEUFZ*
> Wo ist das Problem dabei?
>
> Man koennte fast zu der Erkenntnis kommen, das Du noch nie
> telefoniert hast.
>
> Sind maxim. 2 Anrufe.
> 1. Die Auskunft
> 2. Die entsprechende Telefonnummer anrufen und dann:
> "Guten Tag, ich haette gerne den Leiter des Bla-Bla-Institues
> gesprochen"
> "Moment ich verbinde"
> "Guten Tag, Bla-Bla-Institut, Vorzimmer des Leiters".
Nicht da"s jetzt jemand denkt, ich wollte mich sch"utzend vor Thomas
stellen :-), aber als alter Skeptiker und "music on hold"-Fan mu"ste ich doch
mal die Probe auf's Exempel machen.
Es sind n+3 Anrufe n"otig.
1. Die Auskunft. (Hab' ich mir erspart, ich kenn' die Nummer.)
2. Die entsprechende Telefonnummer anrufen und dann (ausprobiert - nein,
bitte nicht jetzt alle ausprobieren, die steinigen mich oder schw"arzen
mich bei meinem Vorgesetzten an, wenn tausend Leute anrufen ;-):
<Sieben mal "klingel", ich schon kurz vor'm Auflegen>
"Guten Tag, Rhabarber-Rhabarber-Organisation, was kann ich f"ur Sie tun?"
"Guten Tag, ich haette gerne den Leiter des Bla-Bla-Institues gesprochen."
"Was ist das?"
"Das Blablablablabla-Blablablablabla-Institut oder so "ahnlich."
"Moment ich verbinde"
<Ca. 40 Sekunden warten. Ohne "music on hold" leider, kann sich der Laden
halt nicht leisten.>
"Hier Zentrale, da meldet sich leider niemand."
"K"onnten Sie mir bitte die Durchwahl geben?"
"Ja, gerne: XXX-XXXX."
3. bis n+2. (Lediglich Spekulation meinerseits.)
Nach einer noch genauer zu eruierenden Verteilung eine der folgenden
M"oglichkeiten:
(a) Niemand meldet sich.
(b) Es ist besetzt.
(c) "Guten Tag, Bla-Bla-Institut, Vorzimmer des Leiters.
Nein, Herr Dingsda ist wegen
(i) Dienstreise
(ii) Besprechung
(iii) Urlaub
(iv) <Lieblingsausrede einsetzen>
leider nicht zu sprechen. Ich kann Ihnen auch nicht genau sagen,
wann er wieder zu sprechen sein wird."
n+3. Wahrscheinlich die allseits bef"urwortete strafende Mi"sachtung durch
Herrn Dingsda.
Man k"onnte fast zu der Erkenntnis kommen, da"s Christa
(a) noch nie telefoniert hat.
(b) immer nur mit Organisationen telefoniert, die ganz anders strukturiert
sind als die meisten, die ich kenne.
(c) ein unwahrscheinlich gutes H"andchen f"ur die richtige Durchwahl und den
Zeitpunkt ihrer Anrufe besitzt.
Ich w"unsche ihr allzeit Alternative (c) und - falls ja, kann man das
lernen? ;-)
Followups nach de.telefon.labyrinth oder de.talk.jokes ??? :-)
"Hold the line, please!"
Hansi
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<1992Oct2.115506.27507@ira.uka.de>Path:
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Newsgroups: de.admin.misc Path: arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!think.com!yale.edu!ira.uka.de!EISS-IAKS!news From: knobloch@ira.uka.de (Hans-Joachim Knobloch) Subject: Telefonitis (war: Verleumdung, Zensur und ueble Nachrede...) Message-ID: <1992Oct2.115506.27507@ira.uka.de> Keywords: Telefon, Labyrinth, "music on hold" Sender: news@ira.uka.de (News) Reply-To: knobloch@ira.uka.de (Hans-Joachim Knobloch) Organization: Univ. Karlsruhe References: <92275.071059zotty@teddy.sub.org> Date: Fri, 2 Oct 1992 11:55:06 GMT Lines: 72