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Thread View: de.alt.comm.isdn4linux
22 messages
22 total messages Started by Michael Kuesel Fri, 11 Jun 1999 00:00
Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#113
Author: Michael Kuesel
Date: Fri, 11 Jun 1999 00:00
45 lines
2981 bytes
Hallo Ihr Hilfsbereiten !

Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)
2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )
3. L I N U X (billig und stark).

Da wir aber keine Ahnung haben, sind wir noch Unsicher, ob Linux all das
kann, was wir m�chten (ich denke schon- wei� es aber nicht).

Daher stelle ich unsere Anforderungen mal dar und hoffe, da� Ihr mir kurz
sagen k�nnt, ob es Probleme gibt (grunds�tzlich) oder wo der L�sungsansatz
liegt. Auch f�r Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
Ahnung.

Unsere Fragen:
1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
verschiedenen Providern abholen?
2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
gedruckt.
3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
bestehen bleiben.
4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
Dateiablage)
                                                      b)auf die
angeschlossenen Clients?
5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
Datenbank soll auf dem Server liegen.
6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
Linux-Server herunterfahren k�nnen.
7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?
8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?
9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.
10.Zahl der Clients ca.8-10.

Sicher werden einige Fragen als selbstverst�ndlich behandelt. Trotzdem w�re
ein kurzer Spruch in Ordnung.

Vielen Dank im Voraus-mit weiteren Fragen nerve ich sp�ter-

Michael Kuesel
Kiel
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#114
Author: Juergen Ilse
Date: Fri, 11 Jun 1999 00:00
68 lines
3532 bytes
Hallo,

In de.alt.comm.isdn4linux Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> wrote:
>Unsere Fragen:
>1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
>verschiedenen Providern abholen?

Ja.

>2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
>gedruckt.

Sollte problemlos gehen.

>3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
>bestehen bleiben.

Dazu am besten Samba verwenden (emuliert "Lanmanager" sprich "NT" Server).

>4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
>Dateiablage)

Sollte gehen.

>                                  b)auf die angeschlossenen Clients?

Sollte u.U. auch gehen.

>5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
>Datenbank soll auf dem Server liegen.

Sollte gehen.

>6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
>Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Was fuer ein Protokoll wird verwendet, um dem Server den Stromausfall
mitzuteilen? Habt ihr das dokumentiert? Wenn ja, sollte das moeglich sein.

>7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
>dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
>ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Warum? Nehmt den Server als router (ggfs. mit Masquerading), und benutzt
seine Adresse als Gateway fuer die Windows-Rechner auf den Win-Buechsen
braucht kein "Dialup-Networking oder so ein Kaese zu laufen...).

>8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Auf Band ja, auf CDRW weiss ich nicht.

>9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Einige 100MBIt Ethernet-Karten werden unterstuetzt, aber nicht alle.
IntelEtherExpress100Pro wird z.B. unterstuetzt, habt ihr die?

>10.Zahl der Clients ca.8-10.

Ich kenne zwei Installation wo ein Linux-Rechner mit Samba Fileserver
fuer 100-200 Clients ist, da wird der bei euch sicher auch mit 8-10 
fertig... ;-)
>Sicher werden einige Fragen als selbstverst�ndlich behandelt. Trotzdem w�re
>ein kurzer Spruch in Ordnung.

Hiermit hoffentlich geschehen.

Tschuess,
	Juergen Ilse					(ilse@asys-h.de)
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#115
Author: Thomas Malkus
Date: Fri, 11 Jun 1999 00:00
105 lines
4802 bytes
Hallo Michael,

In de.comp.os.unix.linux.hardware Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> wrote:

> Wir möchten unseren alten Novell-Server ablösen (Jahr 2000 und so).

Welche Version? 3.12 ist Jahr 2000 faehig, es muessen nur ein paar
Patches eingespielt werden. 3.11 muss dagegen weg.

> 1.NT-Server (mächtig dick und überdimensioniert)

Wuerde ich auch nicht zu raten.

> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )

Als Update bei der geringen Anzahl an Clients wohl eher billig.

> 3. L I N U X (billig und stark).

Nicht in allen Bereichen start.

> liegt. Auch für Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
> Ahnung.

Das ist ein Problem, wer pflegt den Novell-Server? Wenn es ein 3.12 ist
empfehle ich die Patches, die Einarbeitungszeit fuer Linux um all das 
unten geforderte zu machen kann leicht ueber die noch verfuegbaren 
6 Monate gehen und wenn Geld damit verdient werden soll ist es schlecht,
wenn das System nicht laeuft. Dann ist noch die Frage, pflegt das System
jemand hauptberuflich oder nur nebenher. Wenn es nebenher gemacht wird,
ist wohl auch kaum die Zeit fuer Einarbeitung dar, jedenfalls nicht 
waehrend der Arbeitszeit.

> Unsere Fragen:
> 1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
> verschiedenen Providern abholen?

Kein Problem.

> 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> gedruckt.

Auch kein Problem.

> 3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
> bestehen bleiben.

Auch kein Thema.

> 4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server möglich (Wartung,
> Dateiablage)
>                                                       b)auf die
> angeschlossenen Clients?

Kommt drauf an, wenn es nur um die Platten geht, ist das kein Thema,
das kann man mit Samba loesen. Wenn es auch um RemoteControl geht,
sieht es schon schlechter aus, es gibt da zwar ein Tool, VNC, das 
ist aber gegen professionelle Software wie NetOP nur schrott, fuer
kostenlos natuerlich nicht schlecht, aber sehr langsam. Den Server
selbst ueber ISDN zu pflegen ist kein Problem.

> 5.Auf den Clients läuft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
> Datenbank soll auf dem Server liegen.

Aeh, ich kenne Paradox nicht, aber wenn die Datenbank ein NLM verwendet,
kannst Du Linux vergessen. Soweit ich weiss unterstuetzt KHK ganz hervorragend
die Novell-Server.

> 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> Linux-Server herunterfahren können.

Das ist an sich auch kein Problem, kommt ein bischen auf den Hersteller der
USV an, aber das ist unter Netware nicht anders.

> 7.Der Server soll als Internet-Gateway für die angeschlossenen Clients
> dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt über ISDN. Ist das evtl. mit zwei
> ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) möglich?

Ja, aber fuer eine Firma wuerde ich einen Standalone Router mit Firewall
einsetzen, das geht zwar auch mit Linux und sogar sehr gut, aber ein 
Standalone Router ist wartungsfreier.

> 8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Auf Band auf jedenfall, mit den CD-Krams kenne ich mich nicht so aus.

> 9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Kein Thema.

> 10.Zahl der Clients ca.8-10.

Das ist auch kein Problem, die Userpflege ist allerdings etwas aufwendiger
als unter Netware.

vy 73 de Tom
-- 
Thomas Malkus, DG1BHM                      mailto:dg1bhm@qsl.net
27356 Rotenburg, JO43PC                    http://www.qsl.net/dg1bhm
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#117
Author: Juergen Ilse
Date: Fri, 11 Jun 1999 00:00
68 lines
3519 bytes
Hallo,

In de.alt.comm.isdn4linux Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> wrote:
>Unsere Fragen:
>1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
>verschiedenen Providern abholen?

Ja.

>2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
>gedruckt.

Sollte problemlos gehen.

>3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
>bestehen bleiben.

Dazu am besten Samba verwenden (emuliert "Lanmanager" sprich "NT" Server).

>4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
>Dateiablage)

Sollte gehen.

>                                  b)auf die angeschlossenen Clients?

Sollte u.U. auch gehen.

>5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
>Datenbank soll auf dem Server liegen.

Sollte gehen.

>6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
>Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Was fuer ein Protokoll wird verwendet, um dem Server den Stromausfall
mitzuteilen? Habt ihr das dokumentiert? Wenn ja, sollte das moeglich sein.

>7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
>dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
>ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Warum? Nehmt den Server als router (ggfs. mit Masquerading), und benutzt
seine Adresse als Gateway fuer die Windows-Rechner auf den Win-Buechsen
braucht kein "Dialup-Networking oder so ein Kaese zu laufen...).

>8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Auf Band ja, auf CDRW weiss ich nicht.

>9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Einige 100MBIt Ethernet-Karten werden unterstuetzt, aber nicht alle.
IntelEtherExpress100Pro wird z.B. unterstuetzt, habt ihr die?

>10.Zahl der Clients ca.8-10.

Ich kenne zwei Installation wo ein Linux-Rechner mit Samba Fileserver
fuer 100-200 Clients ist, da wird der bei euch sicher auch mit 8-10 
fertig... ;-)
>Sicher werden einige Fragen als selbstverst�ndlich behandelt. Trotzdem w�re
>ein kurzer Spruch in Ordnung.

Hiermit hoffentlich geschehen.

Tschuess,
	Juergen Ilse					(ilse@asys-h.de)
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#118
Author: Thomas Malkus
Date: Fri, 11 Jun 1999 00:00
105 lines
4985 bytes
Hallo Michael,

In de.comp.os.unix.linux.hardware Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> wrote:

> Wir möchten unseren alten Novell-Server ablösen (Jahr 2000 und so).

Welche Version? 3.12 ist Jahr 2000 faehig, es muessen nur ein paar
Patches eingespielt werden. 3.11 muss dagegen weg.

> 1.NT-Server (mächtig dick und überdimensioniert)

Wuerde ich auch nicht zu raten.

> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )

Als Update bei der geringen Anzahl an Clients wohl eher billig.

> 3. L I N U X (billig und stark).

Nicht in allen Bereichen start.

> liegt. Auch für Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
> Ahnung.

Das ist ein Problem, wer pflegt den Novell-Server? Wenn es ein 3.12 ist
empfehle ich die Patches, die Einarbeitungszeit fuer Linux um all das 
unten geforderte zu machen kann leicht ueber die noch verfuegbaren 
6 Monate gehen und wenn Geld damit verdient werden soll ist es schlecht,
wenn das System nicht laeuft. Dann ist noch die Frage, pflegt das System
jemand hauptberuflich oder nur nebenher. Wenn es nebenher gemacht wird,
ist wohl auch kaum die Zeit fuer Einarbeitung dar, jedenfalls nicht 
waehrend der Arbeitszeit.

> Unsere Fragen:
> 1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
> verschiedenen Providern abholen?

Kein Problem.

> 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> gedruckt.

Auch kein Problem.

> 3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
> bestehen bleiben.

Auch kein Thema.

> 4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server möglich (Wartung,
> Dateiablage)
>                                                       b)auf die
> angeschlossenen Clients?

Kommt drauf an, wenn es nur um die Platten geht, ist das kein Thema,
das kann man mit Samba loesen. Wenn es auch um RemoteControl geht,
sieht es schon schlechter aus, es gibt da zwar ein Tool, VNC, das 
ist aber gegen professionelle Software wie NetOP nur schrott, fuer
kostenlos natuerlich nicht schlecht, aber sehr langsam. Den Server
selbst ueber ISDN zu pflegen ist kein Problem.

> 5.Auf den Clients läuft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
> Datenbank soll auf dem Server liegen.

Aeh, ich kenne Paradox nicht, aber wenn die Datenbank ein NLM verwendet,
kannst Du Linux vergessen. Soweit ich weiss unterstuetzt KHK ganz hervorragend
die Novell-Server.

> 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> Linux-Server herunterfahren können.

Das ist an sich auch kein Problem, kommt ein bischen auf den Hersteller der
USV an, aber das ist unter Netware nicht anders.

> 7.Der Server soll als Internet-Gateway für die angeschlossenen Clients
> dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt über ISDN. Ist das evtl. mit zwei
> ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) möglich?

Ja, aber fuer eine Firma wuerde ich einen Standalone Router mit Firewall
einsetzen, das geht zwar auch mit Linux und sogar sehr gut, aber ein 
Standalone Router ist wartungsfreier.

> 8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Auf Band auf jedenfall, mit den CD-Krams kenne ich mich nicht so aus.

> 9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Kein Thema.

> 10.Zahl der Clients ca.8-10.

Das ist auch kein Problem, die Userpflege ist allerdings etwas aufwendiger
als unter Netware.

vy 73 de Tom
-- 
Thomas Malkus, DG1BHM                      mailto:dg1bhm@qsl.net
27356 Rotenburg, JO43PC                    http://www.qsl.net/dg1bhm
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#102
Author: Axel Golob
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
16 lines
1459 bytes
Hi Michael,

> liegt. Auch für Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
> Ahnung.

Deine Fragen wurden ja schon weitgehend beantwortet. Daher hier nur noch
ein Link, über den Du vielleicht in Deiner Nähe Rat, Hilfe oder
Unterstützung für Dein Projekt finden kannst:

http://www.linux.de/groups/

Gruß
-- 
Axel Golob                                                  AG1596-RIPE
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#103
Author: Jens Peter Moeller
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
41 lines
3101 bytes
Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7jrhcs$fjh$1@freeside.cls.net...
> Hallo Ihr Hilfsbereiten !
>
> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
> 1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)
> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )
> 3. L I N U X (billig und stark).
>
> Da wir aber keine Ahnung haben, sind wir noch Unsicher, ob Linux all das
> kann, was wir m�chten (ich denke schon- wei� es aber nicht).

Hallo Michael,

was die Geschwindigkeit beim Filesharing angeht, ist Novell nicht zu
schlagen.
Obwohl sich das bei 10 Clients wahrscheinlich nicht bemerkbar macht.
Trotzdem, wenn Linux f�r Euch v�llig neu ist, wird es keine leichte und
schnelle Angelegenheit.
Ich w�rde deshalb folgendes machen. Stelle das ganze Netz erstmal
auf TCP/IP um, das kann auch das alte Novell.
Dann installiere auf einem weiteren Server Linux, erstmal nur f�r
Internetzugriff. Linux kann mit einer ISDN Karte als richtiger Router
eingesetzt werden. Fernzugriff und Fernwartung sind kein Problem.
Wenn es Euch bei der Umstellung auch um neuere, schnellere Hardware
f�r den Server geht, kannst Du ja Linux auf dem alten Server installieren.
Bei einem meiner Kunden, l�uft Linux auf einem AMD 486-133MHz,
als Router, Firewall, Mailserver und Printserver f�r zwei Drucker.
Damit ist der Rechner sogar noch unterfordert.
Als Printserver eignet sich Linux auch sehr gut, da es Postscript
Drucker emulieren kann. Die Grafikqualit�t ist dadurch teilweise
besser als mit den Originaltreibern.
Die Zwei-Server L�sung halte ich auch f�r besser, was Sicherheit
und Trennung der Dienste angeht. Ferner kannst Du Dich damit
langsam an Linux herantasten, um vielleicht doch mal ganz
umzustellen.

Gru� aus Hamburg
Jens Peter M�ller
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#104
Author: Thomas Bader
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
117 lines
5839 bytes
Es geschah am Fri, 11 Jun 1999 19:34:12 +0100, als Michael Kuesel schrieb:
> Hallo Ihr Hilfsbereiten !

Hi!

> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
> 1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)

Hhmm, wenn Du Lust hast, alle zwei Wochen einen Bluescreen zu sehen, dann
nimm so einen. Oder wenn Du Zeit hast, jede Woche den Server neu zu starten,
weil er sein TCP/IP-Protokoll vergessen hat, auch okay.

> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )

Kein Kommentar, mangels Kentnisse �ber Novell

> 3. L I N U X (billig und stark).

Gut. Ist aber nicht in allen Bereichen stark (*1). Falls Ihr eine 'perfekte'
L�sung haben wollt, ist evt. ein kommerzielles Unix besser f�r euch
geeignet.

*1: Nicht stark z.B. beim Filesystem. Keine Dateien gr�sser als 2GB m�glich,
auch kein JFS. Unterst�tzt nur maximal 4GB RAM (AFAIR, nicht ganz sicher).


> Unsere Fragen:
> 1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
> verschiedenen Providern abholen?

Klar. Mit 'fetchmail'.

> 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> gedruckt.

Sollen die Drucker dann an den Linuxrechner angeschlossen werden und dann
die Clients �ber den Server drucken? Falls Du das meinst, so d�rfen die
Drucker keine GDI-Drucker sein. Freigeben kann man dann die Drucker mit
Samba.

> 3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
> bestehen bleiben.

Dann willst Du wahrscheinlich mit den WinDosen auf die Daten des Server
zugreifen? Falls ja, ben�tigst Du Samba.

> 4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
> Dateiablage)

Klar. Entweder �ber das Internet oder Du machst den Server zum PPP-Server.
Bei ersterem musst Du einfach den Server onLine sein lassen, seine IP
herausfinden (falls Ihr dynamische IPs habt). Dann k�nnt Ihr mit einem
Telnet/SSH-Klient drauf zugreifen. Bei letzterem kannst Du Dich per ISDN
einw�hlen (wie wenn Du Dich bei einem ISP einw�hlst) und dann per Telnet/SSH
zugreifen.

                                                       b)auf die
> angeschlossenen Clients?

Keine Ahnung. AFAIK gibt es keinen Telnet/SSH-Server f�r Windows. Man m�sste
also zu einer kommerziellen L�sung greifen.

> 5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
> Datenbank soll auf dem Server liegen.

Kenne ich nicht. Falls auf dem Server dazu ein Programm laufen soll, musst
Du schauen, dass Du eine Linuxversion bekommst. Falls die Datenbank bloss
ihre Dateien ablegen will, ohne das eine spezielle Anwendung auf dem Server
laufen muss, so brauchst Du Samba.

> 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Wenn das Protokoll der USV offengelegt ist schon. Mehr kann ich Dir auch
nicht sagen, da ich keine Erfahrung damit habe.

> 7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
> dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
> ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Wenn die Clients mit den 'verbotenen' (z.B. 192.168.x.x) IPs ausgestattet sind
musst Du auf dem Server IP-Masquerading installieren. Wegen den zwei
Kan�len: Ist m�glich. Vielleicht w�re es besser, eine Karte zu w�hlen, die
zwei ISDN-Anschl�sse eingebaut hat und dann selber den zweiten Kanal
aufschaltet oder schliesst. Leider weiss ich nicht, ob es solche Karten gibt
und ob sie von Linux unterst�tz werden.

> 8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Klar. Mit einem Cronjob. CD-RW weiss ich nicht, aber CD-R geht.

> 9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Wenn die NIC von Linux unterst�tz wird --> ohne Probleme.

> 10.Zahl der Clients ca.8-10.

Kein Problem. Ist ja noch eine kleine Anzahl Klients. Es gibt Linuxserver,
die mehr Clients bedienen.

> Vielen Dank im Voraus-mit weiteren Fragen nerve ich sp�ter-

Biddesch�n!

Was ich noch sagen wollte: Kennt sich der Admin mit Linux oder Unix aus?
Falls nicht, gibt es eine lange Einarbeitungszeit. Da kann es sich evt.
lohnen, das bestehende System zu erneuern.


have fun
Thomas
-- 
      !! Die Rache des Pinguins kann furchtbar sein !!

Thomas Bader <thomasb@trash.net>, Powered by LINUX 2.2
Infos und Tipps zu Linux, HOWTOs des DLHP <http://surf.to/bader>
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#105
Author: Heiner Markert
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
79 lines
3666 bytes
>Hallo Ihr Hilfsbereiten !
>
>Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
>Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
>1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)
>2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )
>3. L I N U X (billig und stark).
>
>Da wir aber keine Ahnung haben, sind wir noch Unsicher, ob Linux all das
>kann, was wir m�chten (ich denke schon- wei� es aber nicht).
>
>Daher stelle ich unsere Anforderungen mal dar und hoffe, da� Ihr mir kurz
>sagen k�nnt, ob es Probleme gibt (grunds�tzlich) oder wo der L�sungsansatz
>liegt. Auch f�r Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
>Ahnung.
>
>Unsere Fragen:
>1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
>verschiedenen Providern abholen?

ja. So was l�uft bei mir.

>2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
>gedruckt.

Geht klar.

>3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
>bestehen bleiben.

Ich hoere an diesem Punkt immer SAMBA, SAMBA, SAMBA. Hm. Es gibt
Novell-Emulatoren, die einem das Leben in diesem Fall vereinfachen. Wenn ich
das richtig verstanden habe, sind die Clients ja derzeit f�r Novell Server
konfiguriert, warum also mit dem Linux Rechner einen NT Server emulieren,
wenn er auch einen Novell Server emulieren kann?

>4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
>Dateiablage)

Das ist kein Problem (telnet, ftp...)

>                                                      b)auf die
>angeschlossenen Clients?

Muesste mit entsprechender Software auf den Clients auch gehen.

>5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
>Datenbank soll auf dem Server liegen

Hm. Sollte kein Problem sein.

.
>6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle
den
>Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Linux unterst�tzt USV. Wenn Du das verwendete Protokoll f�r die serielle
Schnittstelle nicht kennst, kann das aber wohl eine l�ngere Bastelei werden,
bis es funktioniert...

>7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
>dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
>ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Geht.

>8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Band ja, CD wei� ich auch nicht..

>9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.
>10.Zahl der Clients ca.8-10.

Ja, sch�n... M��te sich auch leicht machen lassen.


Gruss

Heiner
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#106
Author: Knut Stolze
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
31 lines
2494 bytes
On Sat, 12 Jun 1999 19:39:43 +0200, Thomas Bader wrote:
> > 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> > gedruckt.
> 
> Sollen die Drucker dann an den Linuxrechner angeschlossen werden und dann
> die Clients �ber den Server drucken? Falls Du das meinst, so d�rfen die
> Drucker keine GDI-Drucker sein. Freigeben kann man dann die Drucker mit
> Samba.

Wenn man nur ueber Windows dann ausdruckt, kann man sich die Drucker auch
entsprechend einrichten (raw), auch wenn sie GDI sind. Wenn ich mir das so
recht ueberlege, kann man ueber den Windows-Umweg die GDI-Drucker auch fuer
Linux benutzen: Linuxausdruck zu Windows umleiten -> dort ueber Netz
ausdrucken (zum Linuxrechner) und der druckt es dann "raw" auf den
GDI-Drucker aus.

Hat sowas schonmal jemand probiert - muesste relativ einfach sein.

> > 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> > Linux-Server herunterfahren k�nnen.
> 
> Wenn das Protokoll der USV offengelegt ist schon. Mehr kann ich Dir auch
> nicht sagen, da ich keine Erfahrung damit habe.

Nahezu alle USV von APC werden unterstuetzt. Einige andere auch. Ich denke
aber, dass bei USV die von APC meist mit in der engeren Wahl sein duerften.


					ciao, Knut
-- 
Don't trust everything you hear and don't trust anything you say.
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#107
Author: Axel Golob
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
16 lines
1628 bytes
Hi Michael,

> liegt. Auch für Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
> Ahnung.

Deine Fragen wurden ja schon weitgehend beantwortet. Daher hier nur noch
ein Link, über den Du vielleicht in Deiner Nähe Rat, Hilfe oder
Unterstützung für Dein Projekt finden kannst:

http://www.linux.de/groups/

Gruß
-- 
Axel Golob                                                  AG1596-RIPE
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#108
Author: Jens Peter Moeller
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
41 lines
3116 bytes
Michael Kuesel <Michael.Kuesel@kiel.netsurf.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7jrhcs$fjh$1@freeside.cls.net...
> Hallo Ihr Hilfsbereiten !
>
> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
> 1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)
> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )
> 3. L I N U X (billig und stark).
>
> Da wir aber keine Ahnung haben, sind wir noch Unsicher, ob Linux all das
> kann, was wir m�chten (ich denke schon- wei� es aber nicht).

Hallo Michael,

was die Geschwindigkeit beim Filesharing angeht, ist Novell nicht zu
schlagen.
Obwohl sich das bei 10 Clients wahrscheinlich nicht bemerkbar macht.
Trotzdem, wenn Linux f�r Euch v�llig neu ist, wird es keine leichte und
schnelle Angelegenheit.
Ich w�rde deshalb folgendes machen. Stelle das ganze Netz erstmal
auf TCP/IP um, das kann auch das alte Novell.
Dann installiere auf einem weiteren Server Linux, erstmal nur f�r
Internetzugriff. Linux kann mit einer ISDN Karte als richtiger Router
eingesetzt werden. Fernzugriff und Fernwartung sind kein Problem.
Wenn es Euch bei der Umstellung auch um neuere, schnellere Hardware
f�r den Server geht, kannst Du ja Linux auf dem alten Server installieren.
Bei einem meiner Kunden, l�uft Linux auf einem AMD 486-133MHz,
als Router, Firewall, Mailserver und Printserver f�r zwei Drucker.
Damit ist der Rechner sogar noch unterfordert.
Als Printserver eignet sich Linux auch sehr gut, da es Postscript
Drucker emulieren kann. Die Grafikqualit�t ist dadurch teilweise
besser als mit den Originaltreibern.
Die Zwei-Server L�sung halte ich auch f�r besser, was Sicherheit
und Trennung der Dienste angeht. Ferner kannst Du Dich damit
langsam an Linux herantasten, um vielleicht doch mal ganz
umzustellen.

Gru� aus Hamburg
Jens Peter M�ller
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#109
Author: Thomas Bader
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
117 lines
5812 bytes
Es geschah am Fri, 11 Jun 1999 19:34:12 +0100, als Michael Kuesel schrieb:
> Hallo Ihr Hilfsbereiten !

Hi!

> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
> 1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)

Hhmm, wenn Du Lust hast, alle zwei Wochen einen Bluescreen zu sehen, dann
nimm so einen. Oder wenn Du Zeit hast, jede Woche den Server neu zu starten,
weil er sein TCP/IP-Protokoll vergessen hat, auch okay.

> 2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )

Kein Kommentar, mangels Kentnisse �ber Novell

> 3. L I N U X (billig und stark).

Gut. Ist aber nicht in allen Bereichen stark (*1). Falls Ihr eine 'perfekte'
L�sung haben wollt, ist evt. ein kommerzielles Unix besser f�r euch
geeignet.

*1: Nicht stark z.B. beim Filesystem. Keine Dateien gr�sser als 2GB m�glich,
auch kein JFS. Unterst�tzt nur maximal 4GB RAM (AFAIR, nicht ganz sicher).


> Unsere Fragen:
> 1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
> verschiedenen Providern abholen?

Klar. Mit 'fetchmail'.

> 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> gedruckt.

Sollen die Drucker dann an den Linuxrechner angeschlossen werden und dann
die Clients �ber den Server drucken? Falls Du das meinst, so d�rfen die
Drucker keine GDI-Drucker sein. Freigeben kann man dann die Drucker mit
Samba.

> 3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
> bestehen bleiben.

Dann willst Du wahrscheinlich mit den WinDosen auf die Daten des Server
zugreifen? Falls ja, ben�tigst Du Samba.

> 4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
> Dateiablage)

Klar. Entweder �ber das Internet oder Du machst den Server zum PPP-Server.
Bei ersterem musst Du einfach den Server onLine sein lassen, seine IP
herausfinden (falls Ihr dynamische IPs habt). Dann k�nnt Ihr mit einem
Telnet/SSH-Klient drauf zugreifen. Bei letzterem kannst Du Dich per ISDN
einw�hlen (wie wenn Du Dich bei einem ISP einw�hlst) und dann per Telnet/SSH
zugreifen.

                                                       b)auf die
> angeschlossenen Clients?

Keine Ahnung. AFAIK gibt es keinen Telnet/SSH-Server f�r Windows. Man m�sste
also zu einer kommerziellen L�sung greifen.

> 5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
> Datenbank soll auf dem Server liegen.

Kenne ich nicht. Falls auf dem Server dazu ein Programm laufen soll, musst
Du schauen, dass Du eine Linuxversion bekommst. Falls die Datenbank bloss
ihre Dateien ablegen will, ohne das eine spezielle Anwendung auf dem Server
laufen muss, so brauchst Du Samba.

> 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Wenn das Protokoll der USV offengelegt ist schon. Mehr kann ich Dir auch
nicht sagen, da ich keine Erfahrung damit habe.

> 7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
> dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
> ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Wenn die Clients mit den 'verbotenen' (z.B. 192.168.x.x) IPs ausgestattet sind
musst Du auf dem Server IP-Masquerading installieren. Wegen den zwei
Kan�len: Ist m�glich. Vielleicht w�re es besser, eine Karte zu w�hlen, die
zwei ISDN-Anschl�sse eingebaut hat und dann selber den zweiten Kanal
aufschaltet oder schliesst. Leider weiss ich nicht, ob es solche Karten gibt
und ob sie von Linux unterst�tz werden.

> 8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Klar. Mit einem Cronjob. CD-RW weiss ich nicht, aber CD-R geht.

> 9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.

Wenn die NIC von Linux unterst�tz wird --> ohne Probleme.

> 10.Zahl der Clients ca.8-10.

Kein Problem. Ist ja noch eine kleine Anzahl Klients. Es gibt Linuxserver,
die mehr Clients bedienen.

> Vielen Dank im Voraus-mit weiteren Fragen nerve ich sp�ter-

Biddesch�n!

Was ich noch sagen wollte: Kennt sich der Admin mit Linux oder Unix aus?
Falls nicht, gibt es eine lange Einarbeitungszeit. Da kann es sich evt.
lohnen, das bestehende System zu erneuern.


have fun
Thomas
-- 
      !! Die Rache des Pinguins kann furchtbar sein !!

Thomas Bader <thomasb@trash.net>, Powered by LINUX 2.2
Infos und Tipps zu Linux, HOWTOs des DLHP <http://surf.to/bader>
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#111
Author: Knut Stolze
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
31 lines
2632 bytes
On Sat, 12 Jun 1999 19:39:43 +0200, Thomas Bader wrote:
> > 2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
> > gedruckt.
> 
> Sollen die Drucker dann an den Linuxrechner angeschlossen werden und dann
> die Clients �ber den Server drucken? Falls Du das meinst, so d�rfen die
> Drucker keine GDI-Drucker sein. Freigeben kann man dann die Drucker mit
> Samba.

Wenn man nur ueber Windows dann ausdruckt, kann man sich die Drucker auch
entsprechend einrichten (raw), auch wenn sie GDI sind. Wenn ich mir das so
recht ueberlege, kann man ueber den Windows-Umweg die GDI-Drucker auch fuer
Linux benutzen: Linuxausdruck zu Windows umleiten -> dort ueber Netz
ausdrucken (zum Linuxrechner) und der druckt es dann "raw" auf den
GDI-Drucker aus.

Hat sowas schonmal jemand probiert - muesste relativ einfach sein.

> > 6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle den
> > Linux-Server herunterfahren k�nnen.
> 
> Wenn das Protokoll der USV offengelegt ist schon. Mehr kann ich Dir auch
> nicht sagen, da ich keine Erfahrung damit habe.

Nahezu alle USV von APC werden unterstuetzt. Einige andere auch. Ich denke
aber, dass bei USV die von APC meist mit in der engeren Wahl sein duerften.


					ciao, Knut
-- 
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Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#112
Author: Heiner Markert
Date: Sat, 12 Jun 1999 00:00
79 lines
3809 bytes
>Hallo Ihr Hilfsbereiten !
>
>Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
>Dazu sehen wir drei grunds�tzliche Varianten:
>1.NT-Server (m�chtig dick und �berdimensioniert)
>2.Novell 4 oder 5 ( auch nicht eben billig )
>3. L I N U X (billig und stark).
>
>Da wir aber keine Ahnung haben, sind wir noch Unsicher, ob Linux all das
>kann, was wir m�chten (ich denke schon- wei� es aber nicht).
>
>Daher stelle ich unsere Anforderungen mal dar und hoffe, da� Ihr mir kurz
>sagen k�nnt, ob es Probleme gibt (grunds�tzlich) oder wo der L�sungsansatz
>liegt. Auch f�r Links bin ich sehr dankbar. Wie ich schon sagte - Null
>Ahnung.
>
>Unsere Fragen:
>1.Kann der Linux-Server (z.b. per Script) automatisch POP3-Mails bei
>verschiedenen Providern abholen?

ja. So was l�uft bei mir.

>2.Im bisherigen Netz wird auf 2 Druckern (Laser/Tinte - HP) aus Windows
>gedruckt.

Geht klar.

>3.Die angeschlossenen Client-Rechner arbeiten mit Win95/98/NT und sollen
>bestehen bleiben.

Ich hoere an diesem Punkt immer SAMBA, SAMBA, SAMBA. Hm. Es gibt
Novell-Emulatoren, die einem das Leben in diesem Fall vereinfachen. Wenn ich
das richtig verstanden habe, sind die Clients ja derzeit f�r Novell Server
konfiguriert, warum also mit dem Linux Rechner einen NT Server emulieren,
wenn er auch einen Novell Server emulieren kann?

>4.Ist ein Remote-Zugriff per ISDN a)auf den Server m�glich (Wartung,
>Dateiablage)

Das ist kein Problem (telnet, ftp...)

>                                                      b)auf die
>angeschlossenen Clients?

Muesste mit entsprechender Software auf den Clients auch gehen.

>5.Auf den Clients l�uft KHK-WIN(Warenwirtschaftssystem) und die Paradox7
>Datenbank soll auf dem Server liegen

Hm. Sollte kein Problem sein.

.
>6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle
den
>Linux-Server herunterfahren k�nnen.

Linux unterst�tzt USV. Wenn Du das verwendete Protokoll f�r die serielle
Schnittstelle nicht kennst, kann das aber wohl eine l�ngere Bastelei werden,
bis es funktioniert...

>7.Der Server soll als Internet-Gateway f�r die angeschlossenen Clients
>dienen. Der Zugang zum Internet erfolgt �ber ISDN. Ist das evtl. mit zwei
>ISDN - Karten (zwecks mehr Leitungen) m�glich?

Geht.

>8.Kann eine automatische Datensicherung auf Band oder CD-RW erfolgen?

Band ja, CD wei� ich auch nicht..

>9.Das Netz soll als 100MBit Ethernet-Netzwerk ausgelegt sein.
>10.Zahl der Clients ca.8-10.

Ja, sch�n... M��te sich auch leicht machen lassen.


Gruss

Heiner
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#95
Author: Kay Martinen
Date: Sun, 13 Jun 1999 00:00
23 lines
1750 bytes
Hallo,

Michael Kuesel schrieb:
> 
> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> 3. L I N U X (billig und stark).

da zu dieser mail schon mehrere antworten vorliegen schenke ich mir hier
eine weitere mal denn allein die erste von j�rgen ilse sagt dasselbe was
ich auch nur sagen k�nnte. 

Ich habe aber eine frage an euch und eine an das forum. Benutzt ihr bei
eurem novell server die NDS (novell directory services) und frage an
alle: Kann Linux mit NDS arbeiten? Also beispielsweise von einem
Winbl�d-rechner oder einem Warp4 -client sich an einem NDS kontext
anmelden... Dazu habe ich bisher keine infos gefunden.

F�r Tips dankbar.

Bye Kay

-- 
mailto:kay.martinen@t-online.de
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#96
Author: Kay Martinen
Date: Sun, 13 Jun 1999 00:00
23 lines
1814 bytes
Hallo,

Michael Kuesel schrieb:
> 
> Wir m�chten unseren alten Novell-Server abl�sen (Jahr 2000 und so).
> 3. L I N U X (billig und stark).

da zu dieser mail schon mehrere antworten vorliegen schenke ich mir hier
eine weitere mal denn allein die erste von j�rgen ilse sagt dasselbe was
ich auch nur sagen k�nnte. 

Ich habe aber eine frage an euch und eine an das forum. Benutzt ihr bei
eurem novell server die NDS (novell directory services) und frage an
alle: Kann Linux mit NDS arbeiten? Also beispielsweise von einem
Winbl�d-rechner oder einem Warp4 -client sich an einem NDS kontext
anmelden... Dazu habe ich bisher keine infos gefunden.

F�r Tips dankbar.

Bye Kay

-- 
mailto:kay.martinen@t-online.de
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#97
Author: Thomas Malkus
Date: Sun, 13 Jun 1999 00:00
21 lines
1885 bytes
Hallo Kay,

In de.comp.os.unix.linux.hardware Kay Martinen <kay.martinen@t-online.de> wrote:

> Ich habe aber eine frage an euch und eine an das forum. Benutzt ihr bei
> eurem novell server die NDS (novell directory services) und frage an
> alle: Kann Linux mit NDS arbeiten? Also beispielsweise von einem
> Winblöd-rechner oder einem Warp4 -client sich an einem NDS kontext
> anmelden... Dazu habe ich bisher keine infos gefunden.

Caldera bietet wohl einen NDS-Client an fuer Linux an, schau mal dort. 
Aber die NDS selbst gibt es unter Linux nicht und Linux kann die auch
nicht emulieren. Es waere wirklich ein enormer Fortschritt, wenn sich
Linux in die NDS integrieren liesse, aber da stehen wohl die Kosten
im Wege.

vy 73 de Tom
-- 
Thomas Malkus, DG1BHM                      mailto:dg1bhm@qsl.net
27356 Rotenburg, JO43PC                    http://www.qsl.net/dg1bhm
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#99
Author: Karsten Hilbert
Date: Sun, 13 Jun 1999 00:00
22 lines
2112 bytes
My 2 cents:

> >6.Eine an den Server angeschlossene USV soll per serieller Schnittstelle
> den
> >Linux-Server herunterfahren können.
> 
> Linux unterstützt USV. Wenn Du das verwendete Protokoll für die serielle
> Schnittstelle nicht kennst, kann das aber wohl eine längere Bastelei werden,
> bis es funktioniert...
Auch wenn Du das Protokoll nicht kennst, laesst es sich aber machen,
selbst wenn die USV gar keine "Strom-weg-Meldungen" ueber _irgendeine_
Schnittstelle liefern kann. Man nehme (z.B.) genpowerd und ein
_Uralt_modem (so 300 Baud o.ae., was eben umsonst zu haben ist). Dies
kommt _parallel zur USV_ an die Steckdose und an eine freie (gern eine
uralte 8250) serielle Schnittstelle. Bei Stromausfall aendert sich bei
fast jedem Modem ein bestimmtes Pin zuverlaessig von 0 auf 1 oder
umgekehrt. Genau das wird dann von genpowerd ueberwacht und als Indikation
fuer Stromausfall oder -rueckkehr genommen. Laeuft bei mir sehr gut.

Karsten G. Hilbert
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#100
Author: Karsten Hilbert
Date: Sun, 13 Jun 1999 00:00
13 lines
1411 bytes
On Sun, 13 Jun 1999, Kay Martinen wrote:

> Ich habe aber eine frage an euch und eine an das forum. Benutzt ihr bei
> eurem novell server die NDS (novell directory services) und frage an
> alle: Kann Linux mit NDS arbeiten? Also beispielsweise von einem
> Winblöd-rechner oder einem Warp4 -client sich an einem NDS kontext
> anmelden... Dazu habe ich bisher keine infos gefunden.
> 
> Für Tips dankbar.

Hoere ich irgendwo "Caldera" ?

Karsten G. Hilbert
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#93
Author: Konrad Holzbauer
Date: Mon, 14 Jun 1999 00:00
23 lines
1839 bytes
In article <7jvs1i$eu$2@isnix.inka.de>,
	Thomas Malkus <tom@isnix.inka.de> writes:
> Hallo Kay,

> Caldera bietet wohl einen NDS-Client an fuer Linux an, schau mal dort. 
> Aber die NDS selbst gibt es unter Linux nicht und Linux kann die auch
> nicht emulieren. Es waere wirklich ein enormer Fortschritt, wenn sich
> Linux in die NDS integrieren liesse, aber da stehen wohl die Kosten
> im Wege.

Doch, Netware f�r Linux bietet genau das! 
http://www.calderasystems.com/products/netware/index.html
Allerdings nicht unbedingt billig.

Konrad

-- 

------------------------------------------------------------
Konrad Holzbauer konrad.holzbauer@spa.schulen.regensburg.de
                 http://www.schulen.regensburg.de
Schulp�dagogische Abteilung der Stadt Regensburg
------------------------------------------------------------
Re: Tausend Fragen aus der Windows/Novell - Welt
#94
Author: Juergen Ilse
Date: Mon, 14 Jun 1999 00:00
17 lines
1909 bytes
Hallo,

In de.alt.comm.isdn4linux Kay Martinen <kay.martinen@t-online.de> wrote:
>Ich habe aber eine frage an euch und eine an das forum. Benutzt ihr bei
>eurem novell server die NDS (novell directory services) und frage an
>alle: Kann Linux mit NDS arbeiten? Also beispielsweise von einem
>Winbl�d-rechner oder einem Warp4 -client sich an einem NDS kontext
>anmelden... Dazu habe ich bisher keine infos gefunden.

Soweit mir bekannt ist, wird Novells NDS unter Linux nicht unterstuetzt,
aber ich kann mich in diesem Punkt auch irren (habe ich nie versucht).
Falls ich mich irren sollte, und Linux doch NDS unterstuetzt (als Client 
mit NCPFS und/oder auch als Server mit Mars/NWE) bitte ich um Korrektur
meiner Aussage...

Tschuess,
	Juergen Ilse					(ilse@asys-h.de)
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