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29 total messages Started by Stefan Strigler Thu, 13 Nov 1997 00:00
Beck ab! jetzt online
#175
Author: Stefan Strigler
Date: Thu, 13 Nov 1997 00:00
80 lines
3345 bytes
Beck ab! Die ber=FChmt gewordene Initiative gegen Volker Beck im Bundesta=
g
hat jetzt ihre eigene Homepage:

http://userpage.fu-berlin.de/~milch/Beck_ab/

Hier gibt's Infos in H=FClle und F=FClle - auch rund um die aktuellsten
Geschehnisse. Toll nich'?


> >Aufruf
>
> >Vier Jahre Volker sind genug. Jetzt wird geschlu=DFvolkert!
>
> Im Jahre 1994 erstritt via Landesliste NRW von B=FCndnis 90/Die Gr=FCne=
n
> der in Homosexuellenkreisen durch Sendungsbewu=DFtsein und
> Alleinvertretungsanspruch auff=E4llig gewordene Volker Beck einen
> Arbeitsplatz im Deutschen Bundestag. Schon 1988 beklagte dieser
> deutsche Musterschwule, das "rechte bzw. b=FCrgerliche Potential" der
> Schwulen sei "zersplittert und politisch nicht organisiert"; er
> wollte bereits damals "den Kampf um die K=F6pfe" f=FChren und damit
> "Mehrheiten organisieren". -- Ein durchaus gelungener Versuch, dessen
> Erfolg ma=DFgeblich aus Becks notorischer Rektalfixierung in bezug auf
> den Staat und seine Institutionen herr=FChrt. Und so steht Beck heute
> f=FCr
>
> - r=FCckw=E4rtsgewandte Ehe- statt Lebensformenpolitik
>
> - "gleichberechtigte" schwule Soldaten statt Pazifismus
>
> - Frauenfeindlichkeit und die S=E4uberung der Schwulenpolitik von
> feministischen Elementen
>
> - die Ausgrenzung sexueller, sozialer und politischer Minderheiten
> aus der lesbisch-schwulen Welt
>
> - "schwule B=FCrgerrechte" statt schwule Emanzipation.
>
> Sicher ist Beck lediglich Pionier und karrierebewu=DFter Nutznie=DFer d=
es
> konservativen Zeitgeistes, der vor allem Staatstreue, Sauberkeit und
> Ordnung ausstrahlt. Dennoch k=F6nnte seine Entbindung von der schweren
> B=FCrde eines MdB ein am=FCsantes Highlight unseres Widerstandes gegen
> die neue schwule Biederkeit sein.
>
> Becks Nichtaufstellung als b=FCndnisgr=FCner Kandidat oder seine
> Nichtwahl w=E4ren zudem ein stimulierendes Signal f=FCr die R=FCckbesin=
nung
> auf emanzipatorische Inhalte der Lesben- und Schwulenbewegung.
> Deshalb unterst=FCtzen wir s=E4mtliche Aktivit=E4ten, die diesem Ziel
> dienlich sind und rufen nicht nur in der Lesben- und Schwulenszene
> dazu auf, sich unserem Aufruf anzuschlie=DFen.
>
>
> Name Vorname Ort Beruf/Funktion Unterschrift
>
>
>
> Mit meiner Unterschrift erkl=E4re ich mich damit einverstanden, da=DF
> mich die Initiative Beck ab! bei Flugbl=E4ttern, Anzeigen, Plakaten und=

> sonstigen Ver=F6ffentlichungen als Unterst=FCtzer/in nennt.
>
> V.i.S.d.P.: J=FCrgen Nehm
>


--
"Es gibt eine Theorie, die besagt,
wenn jemals irgendwer genau rausfindet,
wozu das Universum da ist
und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle
und wird durch etwas noch bizarreres
und unbegreiflicheres ersetzt."

mehr dazu und noch viel gibt's hier:
http://userpage.fu-berlin.de/~zeank
Re: Beck ab! jetzt online
#168
Author: Rene Bergemann
Date: Tue, 18 Nov 1997 00:00
94 lines
4775 bytes
Ich bin doch etwas verwundert ueber den Aufruf gegen Volker Beck. Er
klingt ganz nach Hetzkampagne. Es ist symptomatisch fuer den Niedergang
der Homo-Bewegung, dass die wenigen im politischen Raum agierenden
Schwulen von ihren eigenen Leute abgeschossen werden.

Stefan Strigler wrote:

> > >Aufruf
> > >Vier Jahre Volker sind genug. Jetzt wird geschlu�volkert!

> > - r�ckw�rtsgewandte Ehe- statt Lebensformenpolitik

Das Beharrungsvermoegen konservativer Ehe- und Familienvorstellungen
duerfte in diesem Lande so lange anhalten, wie die CDU/CSU an der Macht
ist. Es soll ja tatsaechlich auch Schwule geben, die CDU waehlen und die
FAZ lesen (unglaublich...). Sollte man nicht eher die CDU attackieren,
als Volker Beck? Ich glaube auch nicht, dass Volker Beck uns alle
zwangsverheiraten will. Er artikuliert einfach nur seine Meinung in
dieser Frage. Das ist sein gutes Recht, ebenso natuerlich darf man
wiederum seinen Standpunkt kritisieren. Was mich nur seit geraumer Zeit
an der Diskusssion in dieser geradezu zur Gretchenfrage der
Schwulenbewegung hochstilisierten Frage stoert, ist der Ton, als wuerden
dabei letzte Wahrheiten ausgesprochen. Man koennte diesen Punkt ganz
pragmatisch handhaben. Stattdessen lehnen die Kritiker der Schwulen-Ehe 
jede Form der Institutionalisierung ab und machen daraus einen
Kulturkampf. Das ist fuer mich nicht nachvollziehbar. Den Kritikern kann
ich nur sagen: es ist leichter, dass die Homo-Ehe kommt, als das die
Hetero-Ehe abgeschafft wird.


> > - "gleichberechtigte" schwule Soldaten statt Pazifismus

Es wird geradezu eine unaufloeliches Problem, wenn widerstreitende Ziele 
zusammengeruehrt werden. Wollen die Schwulen Pazifismus? Ich weiss es
nicht ... Wollen die Schwulen die Abschaffung der Bundeswehr? Ich weiss
es nicht ... Wir koennen die Gleichberechtigung Schwuler in der
Budneswehr haben und Frieden. Warum wird hier absichtlich ein Problem
konstruiert? Mir waer es lieber, wir braeuchten die Armee nicht. Ebenso
wuerde ich gerne auf die Polizei verzichten, aber sie scheint ja noetig
zu sein. Hoerte man je, dass gefordert wurde: Schwule raus aus der
Polizei?
Warum soll ein Schwuler nicht das Recht haben koennen, Soldat zu sein?


> > - Frauenfeindlichkeit und die S�uberung der Schwulenpolitik von
> > feministischen Elementen

Die Schwulenpolitik ist seit neuerem feministisch? Hab ich da was
verpasst? Die Tuntirisierung auf breiter Front?


> > - die Ausgrenzung sexueller, sozialer und politischer Minderheiten
> > aus der lesbisch-schwulen Welt

Ich frage mich, ob nicht die Schwulen sich nicht oft genug selbst aus
dieser Welt ausgrenzen ....


> > - "schwule B�rgerrechte" statt schwule Emanzipation.

Was ist denn das?

> > Sicher ist Beck lediglich Pionier und karrierebewu�ter Nutznie�er 
> > des konservativen Zeitgeistes, der vor allem Staatstreue, Sauberkeit > > und Ordnung ausstrahlt. Dennoch k�nnte seine Entbindung von der 
> > schweren B�rde eines MdB ein am�santes Highlight unseres 
> > Widerstandes gegen die neue schwule Biederkeit sein.

Heisst das, VOlker Beck ist zu sauber und zu ordentlich?
Das Niveau dieser Kritik haengt ja ziemlich tief.
Der Voelklinger Kreis ist dann wohl auch ziemlich bieder?

> > Becks Nichtaufstellung als b�ndnisgr�ner Kandidat oder seine
> > Nichtwahl w�ren zudem ein stimulierendes Signal f�r die 
> > R�ckbesinnung auf emanzipatorische Inhalte der Lesben- und 
> > Schwulenbewegung.

Ich sehe diese 'Rueckbesinnung' immer, wenn das Wochenende anbricht, und
mal wieder Party angesagt ist ...
Von welcher Schwulenbewegung ist hier eigentlich die Rede? Und welches
waeren eigentlich ihre Ziele, ausser der, Volker Beck abzusaegen?

Bevor man allzu oft den Schmutzkuebel ueber jemanden ausgiesst, sollte
man sich vielleicht mal an die eigene Nase fassen.

Dieser "Schwulenbewegung' ist keine grosse Zukunft beschwert, wenn sie
sich weiterhin als Klientelvertretung versteht und das moeglicherweiser
Erreichbare in fundamentalistischer Manier zugunsten ihrerr
Maximalforderungen (z.b. die Abschaffung der Ehe und des Krieges) 
verhindert. Das Ganze erinnert mich an die Auseinandersetzung der Fundis
und Realos bei den Gruenen. Was kam dabei raus?


Rene'
Re: Beck ab! jetzt online
#169
Author: Ralph Hose
Date: Tue, 18 Nov 1997 00:00
64 lines
3019 bytes
bergeman@cs.tu-berlin.de konnte am 18.11.97
zum Thema "Re: Beck ab! jetzt online" die Tinte nicht halten:


> > > - die Ausgrenzung sexueller, sozialer und politischer Minderheiten
> > > aus der lesbisch-schwulen Welt
>
> Ich frage mich, ob nicht die Schwulen sich nicht oft genug selbst aus
> dieser Welt ausgrenzen ....
>
Das ist sehr nett gesagt.
Solange ein Volker Beck nicht weiter eine Organisation fuer seinen  
Selbstbefriedigung und karrieregeilheit missbraucht sondern den Bundestag  
zum Austoben nimmt, kann das diesem Kabarett nur noch ein bischen pepp  
geben.

Schade dass die Gruenen dabei leiden muessen.
Aber Christina Schenk, inzwischen PDS-Gruppe ist da auch nicht viel  
besser.

Solange sie nichts bewegen, koennen sie auch keinen Schaden anrichten.

Den Schaden richten immer nur wir an, wenn wir ueber alle herfallen, die,  
aus welcher Motivation auch immer (und wenn nur zur Volksbelustigung), den  
Versuch unternehmen sich aufzurappeln und was Ernsthaftes zu versuchen.



> > > Becks Nichtaufstellung als b�ndnisgr�ner Kandidat oder seine
> > > Nichtwahl w�ren zudem ein stimulierendes Signal f�r die
> > > R�ckbesinnung auf emanzipatorische Inhalte der Lesben- und
> > > Schwulenbewegung.
>
> Ich sehe diese 'Rueckbesinnung' immer, wenn das Wochenende anbricht, und
> mal wieder Party angesagt ist ...

Hmm, vielleicht ist an dieser Stelle die Frage gestattet, was den diese  
Inhalte sind, auf die man sich, wie auch immer, zurueckbesinnen will?

Ich habe 5 Jahre in einem Verband gearbeitet und habe es aufgegeben DIE  
BEWEGUNG zu suchen. Es existiert keine. Es ist eine Chimaere, die immer  
wieder, wenn es passt geritten wird.

... und wenn man die bewegten Schwestern betrachtet, so wird man ueber die  
Zeit feststellen, dass sie sich im Kreis drehen, da keiner bereit ist  
Verbuendete fuer seine (unsere?) Ziele zu suchen, sondern im Gegenteil.

Aus was fuer einer auch immer motivierten Profilneurose heraus, werden  
sogar die potentiellen Partner vergrault oder bruesk abgelehnt.

Spaetestens an diesem Punkt wird dann der ganze Laden unglaubwuerdig und  
es macht garkeinen Sinn, hier auch nur einen Funken Schmalz und Initiative  
zu vergeuden.

Was den Voelklinger Kreis (trifft auch auf die Koeln-Connection zu)  
angeht, so bin ich der Auffassung, das hier bodenst�ndiger mehr erreicht  
wird.

Das zu meiner Meinung.

Gruss an alle

Ralph
Re: Beck ab! jetzt online
#170
Author: Georg Klauda
Date: Wed, 19 Nov 1997 00:00
61 lines
4376 bytes
Rene Bergemann wrote:

> Ich glaube auch nicht, dass Volker Beck uns alle
> zwangsverheiraten will. Er artikuliert einfach nur seine Meinung in
> dieser Frage. Das ist sein gutes Recht, ebenso natuerlich darf man
> wiederum seinen Standpunkt kritisieren. Was mich nur seit geraumer Zeit
> an der Diskusssion in dieser geradezu zur Gretchenfrage der
> Schwulenbewegung hochstilisierten Frage stoert, ist der Ton, als wuerden
> dabei letzte Wahrheiten ausgesprochen. Man koennte diesen Punkt ganz
> pragmatisch handhaben. Stattdessen lehnen die Kritiker der Schwulen-Ehe
> jede Form der Institutionalisierung ab und machen daraus einen
> Kulturkampf. Das ist fuer mich nicht nachvollziehbar. Den Kritikern kann
> ich nur sagen: es ist leichter, dass die Homo-Ehe kommt, als das die
> Hetero-Ehe abgeschafft wird.
> 

Du naiver Geist, Volker Beck vertritt doch nicht einfach nur seine
Meinung. "Das schwule U-Boot soll endlich in den Ehehafen einlaufen" und
"Schwule wollen endlich Hochzeitsglocken l�uten h�ren" - mit solchen
S�tzen unterstellt er  a l l e n  Schwulen die Sehnsucht nach einem
b�rgerlichen Lebensmodell, das aber im Falle seiner �bertragung auf
Lesben und Schwule von nur ganz wenigen wahrgenommen w�rde. Die Ehe ist
z. B. steuerlich und rechtlich privilegiert, w�hrend selbstgew�hlte
Lebensweisen keine Chance bekommen. Damit verkauft Volker Beck die
Interessen aller anderen Schwulen  u n d  Lesben zugunsten einer kleinen
Minderheit, statt Konzepte zu schaffen (wie die eingetragene
Partnerschaft), die auch anderen Lebensformen offenstehen. Manche leben
z. B. in einer WG, und f�r sie sind solche Freundschaftsbeziehungen
wichtiger als ein Lebensmodell, das auf eine lebenslange Beziehung zu
einem Menschen abzielt. Das ist f�r die meisten Menschen heute eine sehr
unwahrscheinliche Perspektive! Solche Lebensgemeinschaften wurden auch
fr�her wohl nur durch �u�eren Druck und �konomischen Zwang
zusammengehalten. In vielen L�ndern der Erde ist bis heute die Ehe kein
Ausdruck "romantischer Liebe", sondern eine Institution, mit der die
Arbeitskraft und die sexuelle Verf�gbarkeit der Frau gesellschaftlich
organisiert wird. Die Protegierung der Ehe entspringt nun einmal
knallharten politischen, �konomischen und sozialen Interessen. Deswegen
entz�ndet sich an der Ehe tats�chlich ein "Kulturkampf": Feministinnen,
Lesben und Schwule stellen diese Institution in Frage, weil sie den Kern
der heterosexuellen Organisation der Gesellschaft bildet. Wenn man aber
die Homo-Ehe fordert, dann verzichtet man auf eine
gesellschaftspolitische Auseinandersetzung um die sexuelle Organisation
der Gesellschaft und weitet nur den Kreis der Privilegierten ein St�ck
weit aus, um den Protest gegen die sozialen Ausschl�sse zu verringern.
Trotzdem bleiben andere Lebenskonzepte weiterhin au�en vor. Wenn sich
erst einmal die Homo-Ehe durchgesetzt hat, wird es sogar Druck auf
Schwule und Lesben geben, sich diesem institutionellen Modell
anzupassen. Stell Dir vor, da� Deine Eltern Dir dann die Frage stellen,
warum Du nicht verheiratet bist oder ob Du Dir nicht einen langfristigen
Freund suchen willst. Dann wird die gesellschaftliche Normierung von
Lebensstilen sich auch im schwulen Ghetto durchsetzen. Es ist dann
vorbei mit der Neuerfindung von und dem Experimentieren mit eigenen
Lebenskonzepten. Das sind die letzten Konsequenzen der "rechten" Politik
von Volker Beck.

Auch wenn manche die Charakterisierung Volker Becks als "rechts" f�r
�bertrieben halten - Volker Beck jedenfalls hat 1988 in einem
Strategiepapier selbst beklagt, da� das "rechte bzw. b�rgerliche
Potential" der Schwulen "zersplittert und politisch nicht organisiert"
sei. Das sollte einigen zu denken geben.
Re: Beck ab! jetzt online
#171
Author: Aron
Date: Thu, 20 Nov 1997 00:00
5 lines
726 bytes
man verzeihe mir die ketzerische bemerkung, aber -> SO RICHTIG WICHTIG
IST ES NICHT ...

Aron
Re: Beck ab! jetzt online
#172
Author: Rene Bergemann
Date: Fri, 21 Nov 1997 00:00
81 lines
5023 bytes
Zur Homo-Ehe schrieb Wolfgang Schwanke:

> Ich finde das eher eine kulturelle Frage.
> Gab es die Idee der Homo-Ehe irgendwann in der Geschichte schonmal,
> ausser in den westlichen Staaten des ausgehenden 20. Jahrhunderts?

Bedeutet das, weil etwas immer so war, muss es auch immer so bleiben?
Es interessiert mich nicht so sehr, wie alt eine Idee ist; wichtiger ist
es, dass sie Ihre Berechtigung hat oder nicht ...

> Auch Gesellschaften, wo Homosexualitaet nicht diskriminiert wurde,
> hatten AFAIK sowas nie. Die alten Griechen oder so zum Beispiel,
> die haetten das Konzept vermutlich sehr merkwuerdig gefunden.

Das mit den Griechen ist so ein Maerchen, an das sich die Schwulen so
gerne klammern. Es ist nicht so, dass Homosexualitaet in der Antike 
nicht dikrimmiert wurde. Das wurde sie in der Tat da, wo sie ihren
gesellschaftlich.tolierten Rahmen ueberschritt. Und den gab es.
Man kann die antike Form der HS wohl eher mit einem Initiationsritus
junger Maenner vergleichen. Sie hatte eine Menge von Einschraenkungen,
sollte sie geduldet sein, u.a. der strikte Altersrahmen und die
erlaubten Sexualpraktiken.

> M.W. war Ehe in allen Kulturen ausschliesslich der soziale Rahmen
> fuer Mann, Frau, Kinder kriegen, Essen ranschaffen, und nichts >
> anderes.

Das mag wohl richtig sein.  Wir stehen aber heute vor einer
Neudefinition der Ehe und Familie, auch die Hetersexuellen, weil des
urspruengliche Motiv immer mehr an Bedeutung verliert. Es gibt
mittlerweile Familien ohne Trauschein und Ehen ohne Kinder. Alles
Phaenomene, die die Idee der Ehe eigentlich ad absurdum fuehren. 
Die Forderung, die Ehe ganz abzuschaffen, hat deshalb ja eine gewisse
Logik. Nur: niemand will eigentlich auf eine Tradition verzichten, die
eine gewisse elementare Ordnung der Gesellschaft geschaffen hat. Wie
alle sind noch in  einer Zeit geboren worden, wo diese Ordnung
groesstenteils bestand. Aber sie loest sich immer mehr auf. Eine
(juristische) Neuregelung des Ehe- und Familienrechts ist meiner Meinung
nach ueberfaellig und sollte mit dem baldigen Regierungswechsel auch 
Thema eines rot-gruenen Regierungsprogramms werden (das wuenschte ich
mir jedenfalls). Hier gibt es aber durchaus gemeinsame Ziele von
alleinerziehenden Vaetern  oder Muettern, Familien ohne Ehezertifikat
und Homosexuellen. Leider ist es aber so, dass die Homo-Gruppen keinen
Bedarf sehen, eine Kooperation mit anderen Gruppierungen aufzubauen. Das
aber koennte viel effektiver sein, wenn es um die Frage der
Lebenspartnerschaften geht. Die Ehe-Frage fuehrt ja viele weitere
rechtliche Konsequenzen mit sich (Steuerrecht, Erbschaftsrecht,
Aufenthaltsrecht von Auslaendern, Unterhaltsrecht, Rentenrecht). Es ist
also nicht so, dass das eine voellig banale Frage ist, ob es nun die
schwule Ehe gibt oder nicht. Die juristischen Zusammenhaenge bestehen
und fuehren auch auf anderen Gebieten zu Ungerechtigkeiten. 

> Chancengleichheit beim Erben, vorm Finanzamt oder
> vor Gericht ist eine rein juristische Frage, die man durch
> entsprechende Gesetzesaenderungen hinkriegen kann.

Im Prinzip schon. Aber solange diese Rechte alle auf Beziehungen von
Personen zueinander aufgebaut sind, waere ein radikaler Umbruch 
in der Rechtsphilosophie noetig, an den ich aber nicht glauben kann.

Konkretes Beispiel: Steuerverguenstigungen von Ehen. Eine Gleichstellung 
liesse sich gruendaetzlich erreichen, wenn man hier fuer alle Ehen diese
Beguenstigung aufhebt. Aber wer wuerde das mitmachen? Bestimmt nicht die
augenblicklichen Nutzniesser dieser Regelung. Wenn man ehrlich sein
will, bleibt einem dann nichts anderes, als dasselbe fuer
schwule/lesbische Paare zu fordern. Und -schups!- schon landet man bei
der Frage, woran man denn juristisch ein schwules/lesbisches Paar
erkennen soll, was schliesslich in so einer Idee wie der Homo-Ehe
muendet. Aber dieser Weg ist meines Erachtens erfolgversprechender
als die Abschaffung aller Traditionen.
Man koennte ja locker sagen: Okay, auf die geschenkte Knete verzichte
ich der reinen Lehre wegen. Ich denke aber, dass Partnerschaften, die es
ehrlich sein wollen, auch eine Verpflichtung beider Partner
untereinander bedeuten. Die Homo-Ehe solte auch daher genauso ein
Unterhaltsrecht begruenden, wie bei den Heteros. Der Ehevollzug daher
nach meiner Logik mehr als nur ein formaler Akt, das sollte man sich
schon klar machen.


Rene'
Re: Beck ab! jetzt online
#173
Author: Stefan Strigler
Date: Fri, 21 Nov 1997 00:00
14 lines
1009 bytes
Eckart Kuehne wrote:

> Du hast Recht. Und ich denke, je mehr es die gleichen Rechte fuer
> Schwule und Lesben gibt, um so weniger fallen sie als besondere
> Gruppe auf.

sollte es den das ziel sein nicht aufzufallen?

--
Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

mehr dazu und noch viel mehr gibt's unter
http://userpage.fu-berlin.de/~zeank
Re: Beck ab! jetzt online
#174
Author: Eckart Kuehne
Date: Sun, 23 Nov 1997 00:00
24 lines
1403 bytes
Stefan Strigler <zeank@zedat.fu-berlin.de> tippte:

> Eckart Kuehne wrote:
> 
> > Du hast Recht. Und ich denke, je mehr es die gleichen Rechte fuer
> > Schwule und Lesben gibt, um so weniger fallen sie als besondere
> > Gruppe auf.
> 
> sollte es den das ziel sein nicht aufzufallen?
> 
Hm, warum sollen sie auffallen?  Auffallen im Sinne von etwas
Besonderem (klar, ich bin was Besonderes, weil einmalig!!!!)


Gruss,

Eckart.

---
================================================================
Wenn wir es recht ueberdenken, so stecken wir doch alle nackt in
unseren Kleidern.                               (Heinrich Heine)
================================================================
Re: Beck ab! jetzt online
#159
Author: Schwulenreferat im AStA der FU B...
Date: Mon, 24 Nov 1997 00:00
47 lines
2266 bytes
Aron wrote:
> 
> man verzeihe mir die ketzerische bemerkung, aber -> SO RICHTIG WICHTIG
> IST ES NICHT ...
> 

Man mu� sich schon fragen, was manche Leute im Kopf haben. Wenn man,
frau oder tunt nichts zu sagen hat, dann soll er/sie das auch bleiben
lassen. Solche primitiven Versuche, eine Diskussion abzublocken, indem
man eine - so der linguistische Terminus - "Relevanzr�ckstufung"
vornimmt, die  v o l l k o m m e n  inhaltsleer und unverst�ndlich ist,
sollten einem in politischen Diskussionsgruppen nicht unterlaufen.
WAS bitte ist deiner Meinung nach nicht so wichtig? Worauf beziehst Du
Dich bzw. Dein Kollege ("Find ich auch" - wie albern!) denn �berhaupt?
Ist z. B. internationale Frauenausbeutung und -unterdr�ckung in
irgendeiner Weise eine Sache, bei der man oder frau sich anma�en d�rfte,
sie als "nicht so richtig wichtig" zu bezeichnen? Sind
gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen um neue und alte
gesellschaftliche Lebensstile und ihre staatliche Protegierung ein
Thema, dem vern�nftigerweise die Relevanz abgestritten werden kann? Ist
der Rechtsruck der Schwulenbewegung etwas, was kommentarlos hinzunehmen
ist?

Georg Klauda

Mit der Bitte um Spezifizierung Deiner leicht schwachsinnigen Bemerkung!

-- 
Autonomes Schwulenreferat im AStA der FU Berlin		
				
Kiebitzweg 23  			
14195 Berlin			

Tel:+493083909118
Fax:+49308314536

http://userpage.fu-berlin.de/~milch

--
QueerLinx
Internet-Forum zur Vernetzung linker Lesben, Schwuler und Transen

c/o Autonomes Schwulenreferat im AStA der FU Berlin


http://QueerLinx.home.pages.de
Re: Beck ab! jetzt online
#160
Author: Eckart Kuehne
Date: Mon, 24 Nov 1997 00:00
38 lines
2234 bytes
wolfi@berlin.snafu.de (Wolfgang Schwanke) tippte:

> Rene Bergemann <bergeman@cs.tu-berlin.de> writes:
> 
> >Zur Homo-Ehe schrieb Wolfgang Schwanke:
> 
> >> Ich finde das eher eine kulturelle Frage.
> >> Gab es die Idee der Homo-Ehe irgendwann in der Geschichte schonmal,
> >> ausser in den westlichen Staaten des ausgehenden 20. Jahrhunderts?
> 
> >Es interessiert mich nicht so sehr, wie alt eine Idee ist; wichtiger ist
> >es, dass sie Ihre Berechtigung hat oder nicht ...
> 
> Dazu gehoert auch der kulturelle Kontext.
> Ausserdem gehoert dazu die Frage, warum danach gerufen wird.
> Es ist ja nun nicht so, dass jahrtausendelang die unterdrueckten Massen
> nach der Homo-Ehe gelechzt haetten, die eine hartherzige Obrigkeit
> perfiderweise verweigert haette. Vielmehr hat sie bis vor ganz kurzer
> Zeit ueberhaupt niemand vermisst, weil ueberhaupt niemand auf die Idee kam
> dass es das geben koennte. Insofern ist die Frage schon berechtigt,
> woher die Idee stammt, und was das eigentlich soll.
> 
Hmm, bis vor kurzem (kurz ist relativ, ich weiss), waren
Homobeziehungen noch recht verpoent, so dass sich nur wenige dazu
bekannten. Daher konnte es die Forderung nach einr Homoehe noch
gar nicht geben.


Gruss,

Eckart.

---
================================================================
Wenn wir es recht ueberdenken, so stecken wir doch alle nackt in
unseren Kleidern.                               (Heinrich Heine)
================================================================
Re: Beck ab! jetzt online
#161
Author: Aron
Date: Tue, 25 Nov 1997 00:00
85 lines
6085 bytes

hallo "liebstes" schwulenreferat, herr klauda

nun, so sie meine art der ent�usserung als schwachsinnig titulieren (und
warscheinlich im x�ten semester philosophie oder (noch besser)
psychologie studieren) donnern ihre politsich so �beraus korrekten
ansagen wie lawinen ins tal, nur, "leider", bleibt das dorf am fusse des
berges verschont :) also, noch einmal davon gekommen, scheints ...

im ernst. so ich mich erinnere ging es in der diskussion um diesen
beck-typen der da "abges�gt" worden ist oder nicht. (wie sie sehen, so
genau weiss ich�s eben gar nicht mehr, also war das mit dem "nicht
wichtig" schon richtig *reim* :) in gewissem sinne hatte ich die
"folgen" die derlei �usserungen vielleicht nach sich ziehen,
beabsichtig, zumindest einkalkuliert. war aber um so erfreuter zuerst
"zuspruch" (an diese stelle einen erneut laut l�chelnden dank an herrn
frey :) zu erhalten. aber, was kommen muss das kommt. voil�. und nun
haben sie �ber mir den stab gebrochen. mir, der ich es mir erlaube
schlicht und einfach so schwul zu sein. ohne jeden politisch korrekten
anspruch, ohne die forderung meinen freund heiraten zu m�ssen (schizo
schizo: warum sollten wir tradierte b�rgerliche lebensweisen kopieren,
oder, noch schlimmer; neu beleben - �s will mir nicht in den kopf.) mir,
der offnen ohr�s den frauen lauscht und viel gelernt hat bisher von
jenen. mir, dessen bed�rfniss sich zu erkl�ren von recht geringem masse
nur ist. mir, der lieber einen klitzekleinen ironischen satz aus seiner
tastatur fallen l�sst als anderen die welt zu erkl�ren, oder vor
politischer korrektheit ein starres r�ckrad zu bekommen. fraglich nur:
was hat all das mit herrn beck zu tun? ich weiss es eben nicht :) bingo!
aber eben scheint es mir als bereite es mir spass mir selbst zuzuh�ren.
also weiter. was meinen kopf angeht, so bin ich froh nicht so genau zu
wissen was da drinnen vor sich geht, so halt ich mich oft und gut genug
in der lage mich selbst zu �berraschen. und das macht spass! ;) die
n�chste frage die sich stellt: bin ich mann, weib, oder gar tunt (was
immer eine(e) tunt ist?) ich f�hl mich vordererst als mensch, wenn�s so
belieben k�nnt? das ich nichts zu sagen habe bermekte (neben ihnen) ich
auch schon selbst, wie erquicklich das die zeilen sich trozdem f�llen.
um ehrlich zu sein PRIMITIV fand ich�s nicht was ich schrieb, kann�s
auch kaum gewesen sein, sonst h�tt�s ihnen sicher nicht eine solch
gepfefferte antwort entlockt? oder wollten sie sich nur vorm dummen
spreizen? (das will ich doch, um ihretwegen, nicht annehmen?)
"relevanzr�ckstufung" ist ein gar trefflicher begriff! ein wort das zu
lesen man gar nicht satt werden kann. aber ob jene wirklich inhaltsleer
und unverst�ndlich ist m�chte ich dann doch bezweifeln, denn sehn sie,
zumindest herr frey (der im �brgen NICHT mein kollege ist, zumindest
nicht soweit es mir bekannt ist) hat sie ja ganz offensichtlich
verstanden. nun die relevanz all der "phrasen" welche sie in ihrem
posting ansprechen mag unbestritten sein. zumindest im verbalen kontext.
frauen vor, rechte auf die fresse, gesellschaft umkippen. allet neu
macht der mai ... usw. usf.

nein, worum es mir wirklich ging, und weiter gehen wird, ist das ich
einfach das gef�hl habe das man sich (und solcherlei "einrichtungen" wie
die ihre im besonderen) vielleicht ein wenig ZU SEHR �BERENGAGIERT in
vielen dingen. noch immer wissen wir nicht einmal genau was
"homosexualit�t" bedeutet. noch immer tappen wir im dunkeln bei sehr
vielen anderen spielarten der sexualit�t. und vielleicht zu recht? muss
denn all dies an die oberfl�che gezogen werden, ans licht? damit der
kleinb�rger sagen kann, oh ja das wollt ich eigentlich schon immer mal
machen, zB. meiner alten in den (verzeihung!) arsch ficken, jetzt hams
sies im tv gezeigt jetzt ist das gar nichts "abnormes" also RAN! etc.
ich, in meiner bescheidenen aufassung habe nach wie vor, so wie schon
als pubertierender das gef�hl, derlei geh�rt eben nicht an die
�ffentlichkeit, geh�rt nicht zerredet. die engebliche liberalisierung
der sexualit�t und ihre "positiven" folgen teilen sich mir einfach nicht
mit. nicht einmal nachdem ich den kulturellen kopfsprung von ost nach
west gemacht hab. ich finds einfach �de und langweilig. und dann kommen
sie (und andere ihrer coleur) daher und retten die welt mit (aus ihrer
sicht sehr wohl) segensreichen schlauen spr�chen. nun, wenn�s beliebt,
aber wenn sie sich (was sie ja ganz offensichtlich f�r sich in anspruch
nehmen) f�r tats�chlich so klug halten wie sie hier erscheinen m�chten,
dann erkl�ren sie mir doch bitte einmal ihre ausgesprochen (man m�ge mir
verzeihen) unsouver�ne art mit "abweichlern" umzugehn? um, im beinahe
selben atemzuge �ber den rechtsruck in der schwulenszene zu lamentieren?
passt doch wohl eigentlich nicht so gut zusammen? oder? oder war das mit
der toleranz doch nicht so wichtig? ...

hoffungsvollen aufbruch, und (pioniergruss) IMMER BEREIT

Aron :)

posthum: was also mag der sinn des kleinen ironischen satzes nur gewesen
sein? vielleicht (ein angebot) nur ein lebenszeichen, ein kurzes
augenblinzeln, ein hinweis das hie und da auch andere noch sind, nicht
unbedingt minder aktiv, aber vielleicht weniger wortGEWALTIG ... :)
Re: Beck ab! jetzt online
#162
Author: Wolfgang Schwanke
Date: Tue, 25 Nov 1997 00:00
26 lines
1514 bytes
Schwulenreferat im AStA der FU Berlin <milch@zedat.fu-berlin.de> writes:

>Wenn man, frau oder tunt nichts zu sagen hat

Heiliger PC steh uns bei. "tunt", der is echt jut.
Sach ma, von welchem Stern schreibt ihr?

>Ist z. B. internationale Frauenausbeutung und -unterdr�ckung in
>irgendeiner Weise eine Sache, bei der man oder frau sich anma�en d�rfte,

und tunt!

>sie als "nicht so richtig wichtig" zu bezeichnen?

Nie im Leben! Internationale Frauenunterdrueckung is geil, sollte
man immer wieder mal erwaehnen.

SCNR :)


--
 wolfi@techno.de+wolfi@berlin.snafu.de+http://www.snafu.de/~wolfi/+IRC:wolfi
   dreaming of the queen visiting for tea. you and her and i and lady di
  the queen said i'm aghast, love never seems to last however hard you try
 and i replied that there were no more lovers left alive, noone has survived
Re: Beck ab! jetzt online
#163
Author: Stefan Strigler
Date: Wed, 26 Nov 1997 00:00
9 lines
948 bytes
Sollte mensch sich denn moeglichst stromlinienfoermig verhalten? Wohl
kaum!

--
There's an exception to every rule, except this one.

mehr dazu und noch viel mehr gibt's unter
http://userpage.fu-berlin.de/~zeank
Re: Beck ab! jetzt online
#164
Author: Eckart Kuehne
Date: Fri, 28 Nov 1997 00:00
27 lines
1579 bytes
wolfi@berlin.snafu.de (Wolfgang Schwanke) tippte:

> Bin ich denn der einzige, der nen Lachkrampf kriegt,
> wenn im TV zwei Typen oder zwei Frauen vorm Traualtar gezeigt werden?
>
Weiss ich nicht.

> Was ist so schlimm daran zuzugeben, dass es einfach ne bloede Idee ist?
>
Ich gebe es nicht zu, weil ich es nicht finde.

> Ich mein, spaetestens seit Lindenstrasse voller Pathos Partei dafuer
> ergreift, muss es doch den letzten daemmern dass es Quatsch ist. :)
> 
Bei mir bleibt es dunkel.


Gruss,

Eckart.

---
================================================================
Wenn wir es recht ueberdenken, so stecken wir doch alle nackt in
unseren Kleidern.                               (Heinrich Heine)
================================================================
FAZ
#165
Author: Knut Singer knut.singer
Date: Sat, 29 Nov 1997 00:00
13 lines
1495 bytes
PkVzIHNvbGwgamEgdGF0c2FlY2hsaWNoIGF1Y2ggU2Nod3VsZSBnZWJlbiwgZGllIENEVSB3YWVo
bGVuIHVuZCBkaWUNCj5GQVogbGVzZW4gKHVuZ2xhdWJsaWNoLi4uKS4gDQoNCkljaCBiaW4gc2No
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IG1pciBlaGVyIHdpZSBlaW5lIEJpbGR6ZWl0dW5nIGb8ciBkaWUgIkxpbmtlbiIgdm9ya29tbXQu
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LiA7LSkNCg0KQ2lhbywgS251dA0KDQoNCg==
Re: FAZ
#166
Author: Johannes Schwenke
Date: Sun, 30 Nov 1997 00:00
23 lines
1444 bytes
On Sat, 29 Nov 1997, it was written (illegal address):

> >Es soll ja tatsaechlich auch Schwule geben, die CDU waehlen und die
> >FAZ lesen (unglaublich...). 
> 
> Ich bin schwul, bezeichne mich als "links" und lese auch des �fteren die
> FAZ. [...] ein derartig vielseitiges Informationsangebot, bei dem ich
> mir selbst aussuchen kann, was ich lesen will, bietet mir IMHO keine
> andere Zeitung, nichtmal meine geliebte S�ddeutsche... 

Ich hab einen Kollegen, der sich die FAZ kauft, um den *Sport*teil lesen
zu koennen. Diesen Kaufgrund gibt's ansonsten nur bei Lokalzeitungen. 

 Johannes


Naja, jetzt ist es endgueltig OT.

--  Johannes Schwenke

 I. Physikalisches Institut der RWTH Aachen, D-52056 Aachen 
 Tel. (+49-241) 80-7165, email: schwenke@physik.rwth-aachen.de
Re: FAZ
#167
Author: Edgar Sexauer
Date: Mon, 01 Dec 1997 00:00
18 lines
1138 bytes
Johannes Schwenke <schwenke@physik.RWTH-Aachen.DE> wrote:


> Ich hab einen Kollegen, der sich die FAZ kauft, um den *Sport*teil lesen
> zu koennen. Diesen Kaufgrund gibt's ansonsten nur bei Lokalzeitungen. 

>  Johannes


> Naja, jetzt ist es endgueltig OT.

Meine Mutter holt sich die FAZ immer bei unserm NAchbarn nachdem er sie gelese
hat. Sie benuetzt sie aber nur, um unter die Blumenkuebel zu legen damit sie
das Wasser aufsaugen, falls sie mal zu heftig giesst.

gruss
Edgar
Re: FAZ
#153
Author: Behrendt
Date: Wed, 03 Dec 1997 00:00
28 lines
1411 bytes
> Ich lese folgende Zeitungen fast taeglich: FAZ, TAZ, BZ, Berliner Zeitung,
> Neues Deutschland und die Morgenpost und nun koennt Ihr mal raten, was fuer
> eine politische Einstellung ich habe!?

Wahrscheinlich keine.

> Ausserdem lese ich noch  Spiegel,
> Stern und Focus!

Kann man Focus LESEN??

> Und was ist meine sexuelle Ausrichtung? Hier die Antwort:
> Ich bin ein bisexueller/linker und viellesender Nichtwaehler!

Fehlt noch, ob Du Deine Gabel beim Essen in der linken oder rechten Hand
h�lst und welchen Finger Du zum Nasepopeln benutzt (Bestimmt den linken
Zeigefinger). 

> Links und
> vielleser war ich schon immer aber bisexuell erst mit 25!!

Dann pa� auf, da� Du nicht mit 35 trisexuell wirst!!

Zum Abregen:  ;-))


JoBe
Re: FAZ
#154
Author: Stefan Strigler
Date: Wed, 03 Dec 1997 00:00
8 lines
778 bytes
interessant!?

--
There's an exception to every rule, except this one.

mehr dazu und noch viel mehr gibt's unter
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Re: FAZ
#157
Author: Marcel Füsting
Date: Wed, 03 Dec 1997 00:00
16 lines
1291 bytes

Knut Singer knut.singer@poboxes.com> < schrieb in Nachricht
<65ob97$52r$1@brachio.zrz.TU-Berlin.DE>...
>Es soll ja tatsaechlich auch Schwule geben, die CDU waehlen und die
>FAZ lesen (unglaublich...).
Ciao, Knut


Ich lese folgende Zeitungen fast taeglich: FAZ, TAZ, BZ, Berliner Zeitung,
Neues Deutschland und die Morgenpost und nun koennt Ihr mal raten, was fuer
eine politische Einstellung ich habe!? Ausserdem lese ich noch  Spiegel,
Stern und Focus!! Und was ist meine sexuelle Ausrichtung? Hier die Antwort:
Ich bin ein bisexueller/linker und viellesender Nichtwaehler!!! Links und
vielleser war ich schon immer aber bisexuell erst mit 25!!
Marcel
Re: FAZ
#155
Author: Marcel Füsting
Date: Thu, 04 Dec 1997 00:00
8 lines
886 bytes

Behrendt schrieb in Nachricht <3484FE60.D182E437@zedat.fu-berlin.de>..
>Kann man Focus LESEN??
>JoBe

Man kann Focus lesen aber nicht jeder versteht es.
mit freundlichen Gruessen Marcel
Re: FAZ
#156
Author: Marcel Füsting
Date: Thu, 04 Dec 1997 00:00
11 lines
1066 bytes

Behrendt schrieb in Nachricht <3484FE60.D182E437@zedat.fu-berlin.de>...
>Fehlt noch, ob Du Deine Gabel beim Essen in der linken oder rechten Hand
>h�lst und welchen Finger Du zum Nasepopeln benutzt (Bestimmt den linken
>Zeigefinger).
>JoBe

Popeln tue ich nie! Da meine Zeigefinger zu dick sind, rotz ich immer alles
raus - mal nach links und mal nach rechts.
Marcel
Re: Beck ab! jetzt online
#152
Author: Knut Singer
Date: Sun, 07 Dec 1997 00:00
3 lines
660 bytes
<encoded_portion_removed>
dXIgZ2VnZW4gQmVjay4gDQoNCkNpYW8sIEtudXQNCg==
Re: Beck ab! jetzt online
#142
Author: Stefan Strigler
Date: Mon, 08 Dec 1997 00:00
68 lines
3140 bytes
Knut Singer wrote:

> > Ein durchaus gelungener Versuch, dessen
> > Erfolg ma�geblich aus Becks notorischer Rektalfixierung in bezug auf

> > den Staat und seine Institutionen herr�hrt.
>
> Dies war f�r meinen Geschmack doch zu sehr unter die G�rtellinie /
pubert�r. Ich finde, mit solchen Formulierungen
disqualifiziert man sich selbst als nicht ernstzunehmend.
>

Auch Spa� mu� sein :)

> > Und so steht Beck heute
> > f�r
> > - "gleichberechtigte" schwule Soldaten statt Pazifismus
>
> Ich finde es falsch von Euch, wenn Ihr es ablehnt, da� sich jemand f�r
die Rechte von schwulen Soldaten einsetzt. Die
Bundeswehr ist vermutlich einer der letzten staatlichen Bereiche, in
denen Schwule noch ganz massiv unterdr�ckt werden.
Sowohl (und ganz besonders) im "kameradschaftlichen" Bereich, aber auch
im mehr oder weniger offizellen Bereich.
(Karrierestop, Entlassung, Ausmusterung usw...).
>

Nun, diesen Punkt bin ich langsam leid zu diskutieren. Das geschah an
dieser Stelle schon lang und ausf�hrlich. Beck bricht mit
seiner Engagement in diese Richtung aber fundamental mit den Zielen der
"ehemaligen" Schwulenbewegung, die ich durchaus f�r
richtig erachte.

> > Becks Nichtaufstellung als b�ndnisgr�ner Kandidat oder seine
> > Nichtwahl w�ren zudem ein stimulierendes Signal f�r die
R�ckbesinnung
> > auf emanzipatorische Inhalte der Lesben- und Schwulenbewegung.
> > Deshalb unterst�tzen wir s�mtliche Aktivit�ten, die diesem Ziel
> > dienlich sind und rufen nicht nur in der Lesben- und Schwulenszene
> > dazu auf, sich unserem Aufruf anzuschlie�en.
>
> Hier finde ich es etwas problematisch, als Forderung nur die Nichtwahl
einer Person zu haben, ohne irgendeine
positive Alternative in Aussicht zu stellen. Ein Engagements gegen Beck
ohne irgendwelche (personellen) Alternativen
empfinde ich etwas merkw�rdig.
> Sch�ner w�re doch ein Engagement *f�r* einen Wechsel, statt einfach
nur gegen Beck.

Tja, lieber Knut, dazu solltest Du Dich dann mal ein bisschen genauer
mit unserem Wahlsystem auseinandersetzen. "Unsere"
demokratischen Regeln sollte mensch - so ganz nebenbei - eigentlich
schon parat haben. Fakt ist, dass eine Aufstellung eines
Gegenkandidaten nicht m�glich ist. Volker Beck verdankt seinen Sessel
einer Listenkandidatur bei den Gruenen!

Gruesse,

    Stever



--
Friends may come and go, but enemies tend to accumulate.

mehr dazu und noch viel mehr gibt's unter
http://userpage.fu-berlin.de/~zeank
Re: Beck ab! jetzt online
#144
Author: Gigi l'Amorosa
Date: Tue, 09 Dec 1997 00:00
111 lines
5719 bytes


Knut Singer schrieb:

> Hi Stefan,
> 
> sch�n, da� Du den Text vom Unterschriftenblatt nochmal hier
hineinstellst... Da kann ich Dir dann auch ganz konkret sagen, warum ich
dieses Teil damals *nicht* unterschrieben habe:
> 
> 
> > Ein durchaus gelungener Versuch, dessen
> > Erfolg ma�geblich aus Becks notorischer Rektalfixierung in bezug auf
> > den Staat und seine Institutionen herr�hrt. 
> 
> Dies war f�r meinen Geschmack doch zu sehr unter die
> G�rtellinie / pubert�r. Ich finde, mit solchen Formulierungen
> disqualifiziert man sich selbst als nicht ernstzunehmend.

Lieber Knut, ich finde, frau kann es schliesslich nicht allen recht machen.
Beck ab! bemueht sich in ihren Texten darum, ein bisschen Humor
hineinzubringen. Deine Kritik finde ich formale Wichtigtuerei. Wenn frau
inhaltlich hinter den Aussagen steht, dann weiss ich nicht, warum sie eine
Unterschrift unter einem Aufruf zu einer peinlichen Gewissensentscheidung
hochspielt. Aber linke Solidaritaet gibt es ja heute ohnehin nicht mehr!
Statt dessen zerfleischt frau sich gegenseitig.

> 
> > Und so steht Beck heute
> > f�r
> > - "gleichberechtigte" schwule Soldaten statt Pazifismus
> 
> Ich finde es falsch von Euch, wenn Ihr es ablehnt, da� sich jemand f�r
die Rechte von schwulen Soldaten einsetzt. Die Bundeswehr ist vermutlich
einer der letzten staatlichen Bereiche, in denen Schwule noch ganz massiv
unterdr�ckt werden. Sowohl (und ganz besonders) im "kameradschaftlichen"
Bereich, aber auch im mehr oder weniger offizellen Bereich. (Karrierestop,
Entlassung, Ausmusterung usw...).
> 

Das ist doch absoluter Quatsch. Niemand will, dass schwule Soldaten
diskriminiert werden. Aber wenn frau schwule Soldaten zum Musterbeispiel
homosexueller Diskriminierung hochspielt, dann hat das eher die symbolische
Bedeutung, sich von pazifistischen Werten zu verabschieden bzw. die Kritik
an der Armee aufzugeben. Frueher hat frau die Armee als heterosexistischen
Verein angegriffen, der widerliche Maenner/Krieger-Cliches produziert und
das Toeten als Teil der Inszenierung von Maennlichkeit begreift. Heute
laesst das konservative Berliner Dreigespann (SVD, MoM, Sonntagsclub) die
Bundesarbeitsgemeinschaft schwuler Soldaten (BASS) ganz vorne im CSD-Zug
marschieren, waehrend Linke ganz hinten laufen duerfen. Das ist so ziemlich
der ekelhafteste Ausdruck des Wandels, den die Schwulenbewegung in den
letzten Jahren durchgemacht hat, den ich mir vorstellen kann. Es ist ein
Fanal, das nichts anderes bedeuten soll, als dass mit der Solidaritaet mit
anderen linken Bewegungen Schluss gemacht wird, um der heterokonservativen
Gesellschaft besser in den Arsch kriechen zu koennen. Nichts weiter.

> Auch wenn ich Euren Standpunkt als Pazifisten hoch anrechne: So wie Ihr
es tut, n�mlich zu sagen, wer zum Bund geht ist selber schuld bzw. mein
"Gegner" und deswegen verdient er keine Unterst�tzung, das halte ich f�r
ziemlich daneben.
> 

Ich denke nicht daran, mich fuer Moerder einzusetzen!

> > Becks Nichtaufstellung als b�ndnisgr�ner Kandidat oder seine
> > Nichtwahl w�ren zudem ein stimulierendes Signal f�r die R�ckbesinnung
> > auf emanzipatorische Inhalte der Lesben- und Schwulenbewegung.
> > Deshalb unterst�tzen wir s�mtliche Aktivit�ten, die diesem Ziel
> > dienlich sind und rufen nicht nur in der Lesben- und Schwulenszene
> > dazu auf, sich unserem Aufruf anzuschlie�en.
> 
> Hier finde ich es etwas problematisch, als Forderung nur die Nichtwahl
einer Person zu haben, ohne irgendeine positive Alternative in Aussicht zu
stellen. Ein Engagements gegen Beck ohne irgendwelche (personellen)
Alternativen empfinde ich etwas merkw�rdig.
> Sch�ner w�re doch ein Engagement *f�r* einen Wechsel, statt einfach nur
gegen Beck. 
> 

Fuer welchen Wechsel? Wenn rotgruen drankommt, dann gibt es fuer Schwule
und Lesben einen Wechsel in die Katastrophe. Beck hat sich bei den Gruenen
eingenistet, wie ein Floh im Pelz. Nur weil die Gruenen als Heteros keine
Ahnung haben, was Volker Beck da wirklich vertritt, naemlich
Arschkriechpolitik hoch drei, halten sie an ihm fest. Bei den Gruenen gilt
es offenbar schon fuer progressiv, wenn frau sich fuer Schwule einsetzt.
Dass aber Volker Beck den rechten Fluegel der Schwulenbewegung vertritt,
sehen sie dabei nicht mehr.

Was Volker Beck einzig will, ist eine Mimikry der Schwulen an
heterosexuelle Lebensformen. Darauf kann ich verzichten. Volker Beck - Nein
Danke.

Deine Gigi

-- 
Lebt und lest "QueerLinx"
http://QueerLinx.home.pages.de
---

/Lob der Dialektik/

das unrecht geht heute einher mit sicherem schritt.
die unterdruecker richten sich ein auf zehntausend jahre.
die gewalt versichert: so, wie es ist, bleibt es.
keine stimme ertoent ausser der stimme der herrschenden.
und auf den maerkten sagt die ausbeutung laut: jetzt beginne ich erst.
aber von den unterdrueckten sagen viele jetzt:
was wir wollen, geht niemals.
                                                                         
(Bert Brecht)
Re: Beck ab! jetzt online
#145
Author: Ingo Leschnewsky
Date: Wed, 10 Dec 1997 00:00
23 lines
1424 bytes
Hi Gigi!

Gigi l'Amorosa schrieb am 9 Dec 1997 01:38:02 GMT:

> Nur weil die Gruenen als Heteros keine
> Ahnung haben, was Volker Beck da wirklich vertritt, naemlich
> Arschkriechpolitik hoch drei, halten sie an ihm fest. 

"Die Gruenen als Heteros"??? Glaubst du etwa, in anderen Parteien waere das
anders bzw. besser als bei den Gruenen?

Wenn dir die Gruenen zu sehr hetero oder zu wenig schwul sind, dann gibt es
genau zwei Moeglichkeiten, dagegen etwas zu tun: Man waehlt die Gruenen
nicht, oder man tritt als Schwuler selber den Gruenen bei...

--
tsch��
Ingo

  "Klar, das prim�re Problem eines Ertrinkenden ist, da� er keine Lust zum
      Sterben hat, w�re er Selbstm�rder, w�rde es ihm Freude bereiten."
                             Epyx in de.talk.sex
Re: Beck ab! jetzt online
#147
Author: Eckart Kuehne
Date: Wed, 10 Dec 1997 00:00
20 lines
1188 bytes
"Knut Singer" <(RemoveThis)knut@cyberjunkie.com> tippte:

> SGkgU3RlZmFuLA0KDQpzY2j2biwgZGHfIER1IGRlbiBUZXh0IHZvbSBVbnRlcnNjaHJpZnRlbmJs
> YXR0IG5vY2htYWwgaGllciBoaW5laW5zdGVsbHN0Li4uIERhIGthbm4gaWNoIERpciBkYW5uIGF1
> ...
> 
Bei mir kommen neuerdings zeitweise solche Postings an. Was soll
das? Wo klemmt es hier?


Gruss,

Eckart.

---
================================================================
Wenn wir es recht ueberdenken, so stecken wir doch alle nackt in
unseren Kleidern.                               (Heinrich Heine)
================================================================
Re: Beck ab! jetzt online
#148
Author: Gunar Scholz
Date: Wed, 10 Dec 1997 00:00
23 lines
1406 bytes
Eckart Kuehne schrieb:
> 
> "Knut Singer" <(RemoveThis)knut@cyberjunkie.com> tippte:
> 
> > SGkgU3RlZmFuLA0KDQpzY2j2biwgZGHfIER1IGRlbiBUZXh0IHZvbSBVbnRlcnNjaHJpZnRlbmJs
> > YXR0IG5vY2htYWwgaGllciBoaW5laW5zdGVsbHN0Li4uIERhIGthbm4gaWNoIERpciBkYW5uIGF1
> > ...
> >
> Bei mir kommen neuerdings zeitweise solche Postings an. Was soll
> das? Wo klemmt es hier?

Der Newsreader, den du verwendest (Header-Zeile X-Newsreader: Forte Free
Agent 1.1/16.230)
kann die Codierung, die Knut Singer eingestellt hat nicht verarbeiten.
 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1"
 Content-Transfer-Encoding: base64

Wenn Du bei deinem Newsreader bleiben willst, musst du dir die
Vollversion zulegen, die soll das koennen (laut
http://www.forteinc.com/agent/agent.htm)

Felix
Re: Beck ab! jetzt online
#135
Author: Eckart Kuehne
Date: Sat, 13 Dec 1997 00:00
41 lines
2063 bytes
Gunar Scholz <felix@pride.de> tippte:

> Eckart Kuehne schrieb:
> > 
> > "Knut Singer" <(RemoveThis)knut@cyberjunkie.com> tippte:
> > 
> > > SGkgU3RlZmFuLA0KDQpzY2j2biwgZGHfIER1IGRlbiBUZXh0IHZvbSBVbnRlcnNjaHJpZnRlbmJs
> > > YXR0IG5vY2htYWwgaGllciBoaW5laW5zdGVsbHN0Li4uIERhIGthbm4gaWNoIERpciBkYW5uIGF1
> > > ...
> > >
> > Bei mir kommen neuerdings zeitweise solche Postings an. Was soll
> > das? Wo klemmt es hier?
> 
> Der Newsreader, den du verwendest (Header-Zeile X-Newsreader: Forte Free
> Agent 1.1/16.230)
> kann die Codierung, die Knut Singer eingestellt hat nicht verarbeiten.
>  Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1"
>  Content-Transfer-Encoding: base64
> 
Wenn ich das recht verstehe, was Du schreibst, dann ist das
Posting Base64-codiert? Ist doch merkwuerdig, codierten Text zu
posten. Ich habe ein Programm, das Base64 decodiert. Bloss das
sagt, es gaebe nichts zu decodieren.

> Wenn Du bei deinem Newsreader bleiben willst, musst du dir die
> Vollversion zulegen, die soll das koennen 
>
Bloss bei dem geht anderes nicht so, wie ich will (nach meinem
Kenntnisstand).


Danke und Gruss,

Eckart.

---
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Wenn wir es recht ueberdenken, so stecken wir doch alle nackt in
unseren Kleidern.                               (Heinrich Heine)
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