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Started by Stefan Strigler
Sun, 11 Jan 1998 00:00
Beck ab! Pressemitteilung vom 07.01.98
Author: Stefan Strigler
Date: Sun, 11 Jan 1998 00:00
Date: Sun, 11 Jan 1998 00:00
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Pressemitteilung 7. 1. 1997 Schluchzen mit Volker: Jetzt kommt Herbert! Am 5. Januar 1998 meldete der Mitgr�nder und fr�here Bundestagsabgeordnete der Gr�nen Partei Herbert Rusche seine Bewerbung um einen Platz auf der Landesliste NRW von B�ndnis 90/Die Gr�nen f�r die Wahlen zum 14. Deutschen Bundestag an. Dazu erkl�rt J�rgen Nehm, Sprecher der Initiative Beck ab!: Mit Herbert Rusche stellt sich in Nordrhein-Westfalen ein Mann der Kandidatenk�r, der bereits in den 80er Jahren offensive Schwulenpolitik im Bundestag betrieb. In seine Zeit fallen neben der W�rner-Kie�ling-Aff�re der Kampf gegen Gauweilers IDS-Zwangs-ma�nahmenkatalog sowie die Durchset-zung einer liberalen AIDS-Politik. Seine Initiativen betrafen das Sexualstrafrecht, insbesondere die Streichung der �� 175 und 182 StGB, straffreie Entsch�digungsantr�ge durch ehemalige Rosa-Winkel-H�ftlinge, die berufliche Nicht-Diskriminierung Homosexueller, die �ffentlichmachung von rosa Listen, der Video-Observierung von Klappen und illegaler HIV-Tests bei Ausl�ndern. Er widmete sich dem Asylrecht f�r verfolgte Schwule und Lesben, der Anerkennung von Kriegsdienst- und Totalverweige-rern sowie dem deutschen Waffenhandel. Auch Herbert Rusche h�lt dem jetzigen gr�nen Musterschwulen Volker Beck vor, nur einen kleinen Teil schwuler Interessen zu vertreten. "Forderungen nach einer �Homo-Ehe� und nach staatlichen Ma�nahmen gegen die durch staatliche Ma�nahmen initiierte Unterdr�ckung decken leider nur die Forderungen eines kleinen konservativen Kreises ab", so Rusche in seiner Kandidaturanmeldung. Bei allen Differenzen im Detail wird Beck ab! Herbert Rusche bei der internen Kandidatenk�r von B�ndnis 90/Die Gr�nen unterst�tzen (im Wahlkampf selbst wird Beck ab! keine Partei oder Kandidaten empfehlen). In Rusche sieht Beck ab! die Chance, deutliche Akzente gegen eine zunehmend frauenfeindliche sogenannte schwule B�rgerrechtspolitik zu setzen, wie sie Volker Beck inner- und au�erhalb des Bundestages und seiner Partei verk�rpert. Stefan Strigler i.A. Beck ab! -- mehr auch online unter http://userpage.fu-berlin.de/~milch/Beck_ab/
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