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Article #25Re: Boykott gegen Bayern // Boycott Bavaria
From: Mark Obrembalski
Date: Tue, 22 Apr 1997 00:00
Date: Tue, 22 Apr 1997 00:00
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Patrick von der Hagen wrote: > > >Prinzipiell gebe ich Dir Recht, aber glaubst Du ersthaft, da� sie eine > >Staatsanwaltschaft von Deinen Boykottm�glichkeiten beeindrucken l��t? Ich > >denke, dar�ber lachen sie. > Ich wuerde da noch weiter gehen: wenn sich eine Staatsanwaltschaft > durch Bykottdrohungen oder tatsaechliche Boykotte einschuechtern > liesse, und daraufhin Ermittlungen/Anklagen beenden wuerde, dann waere > das eindeutig das Ende unseres Rechtsstaates. Immerhin k�nnte es ja sein, da� ein erfolgreicher Boykott die Staatsanwaltschaft oder die Landesregierung dazu bringt, mal genauer zu schauen, was in dem Fall l�uft, sich einmal zu informieren, wie die Sachlage beim Internet wirklich ist und daraufhin zu dem Schlu� kommen, da� den Leuten von Compuserve eigentlich gar nichts vorzuwerfen ist. Ob dazu ein Boykott auchn�tig ist, wei� ich nicht. Eine Lawine von Protestbriefen und -mails aus aller Welt w�rde es vielleicht auch schon tun. Naja, Proteste hat es ja schon recht viele gegeben - von daher w�re es vielleicht angebracht, auf Boykott umzusteigen. Allerdings ist bei einem Boykott immer zu beachten: Wie wirkungsvoll kann er sein? Ein Boykott, an dem sich nur sehr wenige beteiligen, kann keine gro�e Wirkung haben, vermutlich wird er gar nicht als solcher bemerkt. Und bezogen auf das bayerische Bruttosozialprodukt w�re ein Boykott, wie er realistischerweise zu schaffen w�re, _extrem_ klein. Denkbar w�re es, den Boykott auf einen Teilbereich zu beschr�nken, wo die Wirkung gr��er sein k�nnte. Love and Peace, Mark
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