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Article #1287

FAQ Kabel

#1287
From: Gernot Zander
Date: Thu, 14 Mar 1996 01:10
1779 lines
78443 bytes

Hi,

hier wieder die Kabel-FAQ.
Das Aussehen ist ein bißchen verändert, ich habe einen HTML-Text
daraus gemacht und poste jetzt eine ASCII-Version (von Lynx er-
zeugt) davon.

Die ganze Datei (70k) wird monatlich gepostet, ein Verweis
auf die WWW-Seite ca. jede Woche.

Als HTML-Text liegt das Ganze auf:
http://peri.pericont.in-berlin.de/faq/faqkabel.html

Eine auf mehrere Teile aufgeteilte Version pflegt
Michael Schulte <ms@kiss.franken.de> auf:
http://www.franken.de/users/kiss/ms/inhalt.html

mfg.
Gernot
#################Schnipp#####################################


Archive-name: faqkabel
Frequency: monthly
Version: $Id: faqkabel.html,v 1.16 1996/03/01 20:43:38 hifi Exp $

   
     _________________________________________________________________
   
                                DIE KABEL-FAQ
                                       
   
     _________________________________________________________________
   
   Da immer wieder Fragen zum Thema "Wie muss ich ein Kabel fuer xxx
   loeten?" auftauchen, habe ich hier diverse Steckerbelegungen,
   Kabeldaten, Signalbezeichnungen, -spannungen und -stromstaerken sowie
   spezielle Schaltungen zusammengestellt.
   Soweit moeglich jeweils mit der Bedeutung der Signale, denn es kann
   fuer spezielle Zwecke noetig sein, Bruecken einzubauen oder Pins
   "falsch" zu beschalten, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Das
   Ganze traegt weniger den Charakter eines klassischen FAQ mit Frage:
   Antwort. Das ist aufgrund der Komplexitaet mancher Sachverhalte nicht
   zweckmaessig, es schadet nie, etwas rechts und links des eigentlichen
   Themas zu finden.
   
   Das Ganze wird monatlich am 14. gepostet.
   User, die kein W3 koennen oder wollen, koennen die aktuelle Version
   auch per mail beziehen. Sie schreiben eine mail an:
   faqserv@flatta.in-berlin.de
   Betreff/Subjekt: <egal>
   Text / Body : send kabelfaq.arj
   oder: send: kabelfaq.zip
   (Oder fuer Neulinge: Dir oder help oder Hilfe)
   
   
   Ergaenzungen und Korrekturen sind willkommen! (an
   hifi@scorpio.in-berlin.de schicken, oder wenn das nicht geht, HIER
   klicken). (Hinweise dazu!)
   Es fehlt noch:
     * Ethernet-Verkabelung
     * TAE-ISDN-Dosenbelegung noch unsicher, weiss es einer genau?
       
   
   
   _Hinweis: Die FAQ besteht nur aus einer einzigen Datei, alle Links
   zeigen nur auf Stellen innehalb dieser Datei. Wer die Seite speichert,
   hat automatisch alles beisammen._
     _________________________________________________________________
   
Inhalt:

    1. Warnung!
    2. Video
    3. Modem
    4. Nullmodem/ser. Drucker
    5. Parallel
    6. Parallel Rechner-Rechner
    7. Twisted Pair/Arcnet/Ethernet
    8. SCSI
    9. PC-Keyboard/Monitor/Maus/Joystick
   10. Midi
   11. Audio
   12. Telefon
   13. ISDN
   14. Kabellaengen
   15. Links zu anderen Seiten
       
   
     _________________________________________________________________
   
Dank geht an folgende Leute:

   naddy@mips.pfalz.de (Christian Weisgerber),
          wolfgang@wmsickte.escape.de (Wolfgang Muees),
          oli@schwerin.netsurf.de (Oliver) urlichs@smurf.noris.de
          (Matthias Urlichs), zoc@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl):
          fuer anregende Diskussionen und genaue Werte,
          
   tom@black.pumuckl.cube.net (Thomas Brandl):
          Arcnet/Twisted Pair,
          
   rene@flatta.in-berlin.de (Rene Kacza):
          Midi-Belegungen, S-Video, CD-ROM-Audio
          
   CHARLIE@mobo.gun.de:
          Joystick,
          
   J.INGWERSEN@CL-HH.comlink.de (Jan Ingwersen):
          Modem am MAC und NeXT,
          
   turbo@pericont.in-berlin.de (Michael Gaehme):
          fuer ueber Jahre von ihm zu mir gesickertes Wissen,
          
   Samuel_Keim@credo.lifenet.org
          Audio, S-Video
          
   Garfield@rudisbox.rb.org (Bruno Leidig)
          Netzteile Amiga und PC
          
   Rene_Baumann@p15.zap.schiele-ct.de (Rene Baumann)
          25pol. SCSI-Belegung
          
   und:
          diversen Unbekannten, die im Netz Erfahrungen preisgegeben
          haben und geben und
          dem Land Berlin, dass mich als Arbeitgeber offensichtlich so
          versorgt, dass ich mir das Hobby leisten kann (oder das
          zumindest denke).
          
   
   
   Wer mir ein laengeres Stueck schickt, moege bitte auf Umlaute und
   sonstige Sonderzeichen verzichten und moeglichst unter 80
   Zeichen/Zeile bleiben. Das hat folgende Gruende:
     * der Inhalt richtet sich nicht nur an PC-User, und besonders an
       Anfaenger, die vielleicht noch keinen Mime-kompatiblen Mailer/
       Newsreader haben
     * weil sich das vielleicht einer auf einem 08/15-Drucker ausdrucken
       will
       
   Ausserdem empfehle ich, die auf den Steckern/Buchsen aufgedruckten
   Zahlen zu benutzen, das verhindert Verwechslungen.
   
   (c): Ich habe nichts dagegen, dass der Inhalt gepostet, ausgedruckt,
   gemailt oder sonstwie verteilt wird, solange das kostenlos passiert.
   Aenderungen bitte nicht selber vornehmen, sonst entstehen verschiedene
   Versionen mit unterschiedlichem Inhalt (und Wahrheitsgrad).
   Aenderungen also an mich mailen!
   
   
    hifi@scorpio.in-berlin.de (Gernot Zander>
    
   
   
   
     _________________________________________________________________
   
  1. Warnung!
  
   Um mit den folgenden Informationen etwas anfangen zu koennen, ist denn
   doch ein bisschen Vorwissen noetig. Man sollte z.B. schon mal einen
   Loetkolben in der Hand gehabt haben, wenn man an einen Sub-D-Stecker
   geht.
   
   Ein bisschen Werkzeug ist auch zu empfehlen. Ein Satz
   Feinmechaniker-Schraubenzieher, kleine Flachzange, Abisolierzange und
   ein kleiner Loetkolben sind eigentlich das Mindeste. Wer oefter an
   Rechnern rumschraubt, sollte zusehen, einen Steckschluesselsatz fuer
   die Bolzen von Motherboards/SUB-D-Stecker usw. zu haben, es macht auf
   Dauer keine Freude, mit Rohrzange und 200-W-Loetkolben zu arbeiten und
   mit den Zaehnen die Isolierung vom Draht zu knabbern. Fuer
   Telefoninstallation benoetigt man ebenso wie fuer
   Flachkabelverbindungen die passenden Quetschzangen. Letzteres laesst
   sich zwar auch in einem kleinen Schraubstock machen, aber einen
   Westernstecker bekommt man damit nicht auf's Kabel. Fuer Audio/Video
   kann auch ein Oszilloskop noetig sein, das man sich aber vielleicht
   auch ausleihen kann.
   
   Auf einigen der Kabel kann _lebensgefaehrliche_ Spannung sein. Da es
   nicht immer moeglich ist, die Leitungen abzutrennen (Telefon z.B.),
   ist also Vorsicht und isoliertes Werkzeug angebracht. Auch auf
   scheinbar harmlosen Leitungen (SCART-Kabel z.B.) kann durch
   Differenzen in der Erdung von Antenne/Wohnung Spannung sein.
   Ausserdem: Verursacht man beim Arbeiten einen Kurzschluss, kann das
   das Geraet "das Leben" kosten. Wenn irgend moeglich also nur an
   abgezogenen Leitungen arbeiten! Bitte auch bedenken, dass man in der
   Hitze des Gefechts schon mal ins Schwitzen geraet und dann wird ein
   el. Schlag schnell richtig gefaehrlich.
   
   Veraenderungen an Leitungen und Dosen der Telekom unterliegen
   wechselnden Einschraenkungen. So ist derzeit das Parallelschalten von
   mehr als einem Endgeraet unzulaessig, nur die normgerechte Beschaltung
   der TAE-Dosen stellt sicher, dass zwar alle Geraete klingeln, aber
   immer nur eins abgehoben mit der Vermittlungsstelle verbunden sein
   kann. Was erlaubt ist und was nicht, ist den jeweils geltenden
   Gesetzen/Verordnungen/AGB's zu entnehmen. Das ist von Bastler selbst
   zu beachten!
   
   _Nur saubere Arbeit ermoeglicht Erfolg._ Wer mit Luesterklemmen und
   Isolierband Drahtenden zusammenknotet darf sich nicht beklagen, wenn
   das nicht zuverlaessig geht. Ordentliche Loetstellen bzw. anstaendige
   Verschraubungen (bei Litze mit Adernendhuelsen, wenn es nicht
   spezielle Klemmen sind) oder am besten Quetsch- oder
   Schneid-Klemm-Technik reduzieren Fehlermoeglichkeiten! Draehte nur
   soweit abisolieren wie unbedingt noetig, laengere blanke Stellen
   koennen zu Kurzschluss fuehren (z.B. an den Schrauben fuer's
   Steckergehaeuse, sehr beliebt:-). Auch nicht vergessen: ordentliche
   Zugentlastung. Ist doch schade um die Arbeit, wenn der kleine Bruder
   ueber's neue Kabel stolpert und den Stecker gleich wieder abreisst.
   
   Natuerlich kann fuer die Richtigkeit _keine Garantie_ uebernommen
   werden. Das gilt insbesondere deshalb, weil ich nicht alles selber
   nachpruefen kann und mich zum Teil auf Mitteilungen anderer User
   verlassen muss. Ebensowenig werde ich ausprobieren, wieviel Volt ein
   Telefon z.B. aushaelt. Und ich selber kann mich schliesslich auch
   irren.
   Nicht alle Zuarbeiter haben die Nummerierung gemaess den auf den
   Steckern zumeist aufgedruckten/eingepressten Zahlen vorgenommen,
   entsprechende Hinweise also beachten! Manch Hersteller kocht ausserdem
   sein eigenes Sueppchen und belegt die Kabel nach seinen eigenen
   Vorstellungen. Nachmessen und in den Schaltplan sehen empfohlen!
   
   Der Fachmann (ich bin keiner) wird meglicherweise die eine oder andere
   Inkorrektheit finden. Wer Datenblaetter oder Unterlagen der
   Standardisierungs-Institutionen hat, kann mir gerne genaue Angaben
   schicken.
   Manches mag trivial sein, in Zeiten aber, wo jeder Rechnerbesitzer
   ueber T-Online und aehnliches in die Netze draeng(el)t, ist das Mass
   der Vorkenntnisse sehr unterschiedlich:-) Alle Informationen sind
   naturgemaess unvollstaendig (alle Details zusammen fuellen
   wahrscheinlich Gigabytes) und nach Murphy auch veraltet...
   
   
     _________________________________________________________________
   
  2. Video
  
   Belegung SCART-Stecker:

                  1   3   5   7   9   11  13  15  17  19
                +-----------------------------------------+
                | I   I   I   I   I   I   I   I   I   I   |
                |                                         \ 21
                |   I   I   I   I   I   I   I   I   I   I   \
                +--------------------------------------------
                    2   4   6   8   10  12  14  16  18  20



 1 - NF Ausgang rechts/2 1 kOhm, 500 mV         rot
 2 - NF Eingang rechts/2                        tuerkis
 3 - NF Ausgang links/1                         orange
 4 - NF Masse                                   violett
 5 - Blau Masse
 6 - NF Eingang links/1                         blau
 7 - Blau
 8 - 12 V an 1 kOhm Schaltspannung              braun
 9 - Gruen Masse
10 - Datenleitung 1
11 - Gruen
12 - Datenleitung 2
13 - Rot Masse
14 - Datenleitung 3
15 - Rot
16 - Austastsignal
17 - Videosignal Masse
18 - Austastsignal Masse                        schwarz
19 - Video Ausgang 1 V ss 75 Ohm                gelb
20 - Video Eingang 1 V ss 75 Ohm                weiss
21 - Steckerschirmumg                           blank

   
   Mindestbeschaltung: 1 an 2, 2 an 1, 3 an 6, 4 an 4, 6 an 3, 8 an 8, 17
   an 17, 19 an 20, 20 an 19, 21 an 21
   
   Nicht alle Geraete benutzen alle Kabel, bei normalen Videorekordern
   sind RGB und die Datenleitungen nicht belegt.
   Bei SAT-Decodern ist ev. RGB als Ausgang belegt, schoen, wer's nutzen
   kann.
   
   EIne Scart Buchse ist umschaltbar zwischen VHS und SVHS:
   bei VHS: Pin15 ROT, Pin 19 Video Ausgang
   SVHS: Pin 15 C-Ausgang, Pin 19 Y-Ausgang
   Wie die Umschaltung erfolgt, ist mir noch unklar.
   
   Kabelfarben koennen abweichen, da keine Festlegung
   
   Das Signal des in Deutschland ueblichen PAL-Systems hat folgende
   Parameter:
   Zeilenfrequenz: 15,625 kHz
   Bildfrequenz: 50 Hz interlaced
   Bandbreite: 0-5 MHz
   Farbhilfstraeger: 4,43 MHz
   Wie man sieht, ist eine Verbindung mit VGA nicht ohne weiteres
   moeglich.
   
   Hosiden (S-Video)

                     Einkerbung nach oben und
                     Stift nach unten halten !

                                |___|
   4: Chrominanz-Signal (C)    o     o         3: Luminanz-Signal (Y)

   2: Masse (Chrominanz)      o       o        1: Masse (Luminanz)
                                 ===

   Hosidenanschluesse sind sowohl fuer S-VHS-Geraete, als auch fuer
   Hi-8-Geraete geeignet. Bei beiden Videoformaten sind Helligkeits-
   (=Luminanz-) und Farb- (= Chrominanz-) Signal zur Verbesserung der
   Bildqualitaet voneinander getrennt. Das Luminanzsignal (Y) liegt auf
   Pin 3, das Chrominanzsignal (C) auf Pin 4. Beide Leitung muessen
   voneinander abgeschirmt werden. Die jeweiligen Abschirmungen werden
   als Masse auf Pin 1 bzw. 2 gelegt. Hosidenverbindungen uebertragen nur
   Video-, aber kein Audiosignal.
   
   Camcorder-Anschluss (Mini-DIN)
   

            Die zwei inneren Spitzkerben (hier: '*')nach oben
            und den Stift (hier: '-') nach unten halten !

   4: Audio-Masse                o o           5: Aufnahme-PAUSE
                               *     *
   3: Schaltspannung          o       o        6: Audio LINKS oder MONO

   2: Video-Masse             o       o        7: Chrominanz (C)

   1: Video (Y bzw. Y/C)         o_o           8: Audio RECHTS

   Bei S-VHS-Systemen liegt das Luminanzsignal (Y) auf Pin 1, das
   Chrominanzsignal (C) auf Pin 7.
   Bei VHS-Systemen liegt das gesamte Videosignal auf Pin 1, Pin 7 bleibt
   frei.
   Monocamcorder uebertragen ihr Signal ueber Pin 6, Pin 8 bleibt frei.
   Kann der Camcorder ueber ein anderes Geraet fernbedient werden, so
   dient Pin 5 als Steuerleitung.
   
   
     _________________________________________________________________
   
  3. Modem
  
    Bezeichnungen:
     * DTE (Data Terminal Equipment) = DEE (DatenEndEinrichtung) =
       Computer o. Terminal
     * DCE (Data Carrier Equipment) = DUeE (DatenUebertragunsEinrichtung)
       = Modem o. ISDN-Terminaladapter o. ...
       
   
   
    Logik:
    
   +12 V - +3 V = low, -12 V - -3 V = high, offener Eingang undefiniert,
   meist low. Geringe Belastbarkeit, wenige mA, gerade genug fuer
   Low-Current-LED.
   
    Belegungen:
    
   Kabel vom Modem zum Rechner sind 1 zu 1 beschaltet. TxD z.B. ist beim
   Rechner der Ausgang und beim Modem ein Eingang. Es wird stets davon
   ausgegangen, dass Daten zum Modem Sende-Daten sind und Daten vom Modem
   Empfangsdaten (auch wenn das Modem diese zum Rechner sendet). Womit
   auch ersichtlich ist, in welcher Richtung die Daten laufen.
   
   Beim PC ist die Buchse am Rechner "maennlich", die am DCE "weiblich".
   

Mac DIN8 9polig  25polig Bezeichnung u. Bedeutung
  4         -        1    Schutzerde (Schirm), meist unbelegt

  3         3        2    TxD (Transmit Data - Sendedaten vom DTE ueber DCE
                               zur Gegenstelle)
  5         2        3    RxD (Recieve Data - Empfangsdaten von Gegenstelle
                               ueber DCE zum DTE)
  1         7        4    RTS (Reqest To Send - Empfangsbereitschaft des DTE)

  2         8        5    CTS (Clear To Send - Sendebereitschaft des DCE)

  -         6        6    DSR (Data Set Ready - DCE ist prinzipiell bereit,
                               d.h. eingeschaltet)
  8         5        7    GND (Signalmasse)

  7         1        8    DCD (Data Carrier Detect, man ist verbunden)

  -         4       20    DTR (Data Terminal Ready - DTE ist prinzipiell
                               bereit, d.h. eingeschaltet + Port aktiviert)
  -         9       22    RING (DCE hat Ruf erkannt)

   Eigentlich muesste RTS RTR heissen, Ready To Receive, die Bedeutung
   hat es bei Duplexbetrieb, wie heute ueblich.
   
   Fuer Synchronbetrieb sind mehr Signale erforderlich. diese fehlen aber
   auf den 9poligen Steckern und beim PC auch auf den 25poligen. Beim MAC
   wird teilweise kein DTR gesendet. Der Amiga 1000 ignoriert RING. Das
   gilt auch fuer einige Atari-Modelle, teilweise fehlen da auch
   Handshake-Leitungen oder sind auf Dauer-an gesetzt.
   
    Weitere Belegungen:
    
   

Modem an Mac (Quelle: c't 2/93, 5/93)
=====================================

*Mac RS-422*               *Modem V.24*

1----HsKo(RTS/DTR-----*---CTS--->-5            HsKo   Handshake Output
                      |                        HsKi   Handshake Input
2-<--HsKi(CTS)--------+---RTS--->-4            TxD-   Transmit Data
                      |                               (invertiert)
3----(TxD)------------+---RxD--->-3            GND    Signal ground
                      |                        RxD-   Receive Data
4----Signalerde---*---+-----------7                   (invertiert)
                  |   |                        TxD+   Transmit Data
5-<--(RXD---------+---+---TxD-----2            GPi    General Purpose Unit
                  |   |                        RxD+   Receive Data
6    TxD+         |   |
                  |   |
7-<--GPi(DCD)-----+---+---DTR-----20
                  |   |
8-<--RXD+----------   ----DSR--->-6

(* Knoten, + Kreuzung nicht verbunden!)

NeXT an Modem (Quelle: ZyXEL-Handbuch 1992)
===========================================

DIN-Mini8   ---#---       nicht doll gezeichnet...
          /         \
         / |8  |7 |6 \
        |             |
        | =5   =4  =3 |
        |             |
         \#  =2  =1 #/
           \        /
             ------

Unterscheidung zwischen Modellen mit 68030 und 68040 sowie beim '030
die Schnittstelle A und B!!!


        030             040
PIN    A      B         A/B    Modem

 1    DTR    DTR        DTR     20
 2    DCD    DCD        DCD      8
 3    TXD-   TXD-       TXD-     2
 4    GND    GND        GND      7
 5    RXD-   RXD-       RXD-     3
 6    TXD+   TXD+       RTS      4
 7    RTXC   5V/0,5A!!! RTXC
 8    RXD+   RXD+       CTS     7/5

030 Port B beachten!!!

   
   
   Die Telekom und aehnliche deutsche Firmen bennen Modems uebrigens
   maennlich "der Modem", angeblich von MOdulator/DEModulator. Die
   restliche Branche inklusive fast aller DFUe-Freaks sagt aber "das
   Modem".
   
   
     _________________________________________________________________
   
  4. Rechner-Rechner (Nullmodem)/ser. Drucker
  
   Oft muessen auch Daten zwischen "gleichen" Geraeten transportiert
   werden.
   Mit "gleiche Geraete" ist hierbei deren logische Funktion als
   Daten-End- oder -Uebertragungs-Geraet (DTE oder DCE) gemeint. Als DTE
   verstehen sich in der Regel Terminals, Drucker und natuerlich auch der
   Rechner selbst. Als DCE fungieren z.B. Modems und ISDN-TA's. Dies ist
   ggf. durch einen Blick auf die Belegung der Schnittstelle
   festzustellen, ist TxD (Pinbelegung siehe oben!) ein Ausgang, so hat
   man ein DTE, wenn TxD als Eingang bezeichnet ist, fuehlt sich das
   Geraet als DCE.
   
   Fuer Datenuebertragungen zwischen "gleichen" Geraeten muessen die
   Datenleitungen (RxD und TxD) natuerlich gekreuzt werden. Derartige
   Kabel werden "Nullmodemkabel" genannt, weil sie jeder Seite
   vorspielen, dass am anderen Ende ein DCE sei.
   
   Das einfachste Verbindungskabel benoetigt nur drei Leitungen: RxD, TxD
   und GND. Fuer LapLink z.B. genuegt das.
   
   Braucht man einen Hardware-Handshake, so muessen ausserdem mindestens
   RTS und CTS verbunden werden, ebenfalls gekreuzt.
   
   Werden auch noch die Bereitschaftssignale (Geraet eingeschaltet)
   benoetigt, sind auch DTR und DSR gekreuzt zu verbinden.
   
   Benutzt man Software, die eigentlich fuer eine Modemverbindung gedacht
   ist und ein Carriersignal erwartet, muss man weitere Signale
   verbinden. Da das DTE nur zwei Ausgaenge hat (DTR und RTS), ein DCE
   aber 4 (CTS, DSR, RING und DCD) kann es noetig sein,
   "Falschverbindungen" einzubauen, um so z.B. das eigene DTR als fremdes
   DCD "vorzuspielen" oder auch das eigene DTR dem "Gegner" als DCD _und_
   DSR.
   DTR an DSR waere eigentlich richtig, aber wenn die Soft ein
   Carriersignal braucht und (oft) DSR ignoriert...
   (RTS kommt fuer solche Spielchen normalerweise nicht in Frage, weil es
   fuer den Handshake staendig gebraucht wird.)
   
   Zu Testzwecken kann man auch noch einen Schalter einbauen, der den
   DCD-Eingang gezielt belegt, um "Carrier da" oder "Carrier weg" zu
   simulieren. Hier muss man gelegentlich probieren, es gibt auch ganz
   "schraege" Geraete, die die Flusskontrolle mit DTR/DSR machen wollen,
   so dass man dann RTS mit DSR und CTS mit DTR verbinden muss.
   
   Fuer serielle Drucker sollten mindestens GND und TxD/RxD verbunden
   sein, wenn XOn/XOff als Handshake benutzt wird, besser waere aber ein
   vollstaendig belegtes Kabel, um auch den Einschaltzustand ueberpruefen
   zu koennen. Wer sich wundert, warum es bis zum Druck bei seinem
   Laserdrucker so lange dauert, sollte mal nachrechnen, wieviel Zeit
   fuer 1 MB bei 9600 oder 19200 Baud benoetigt wird... Parallel geht's
   wesentlich schneller.
   
   Es folgt die idiotensichere Variante, je nach Bedarf kann man
   Leitungen (oben sind die wichtigen) weglassen:

  DTE 1                                        DTE 2
9pol 25pol (female)                          25pol 9pol (female)
 5    7  ---GND---------------------GND-------  7   5

 2    3  ---RxD--------. ,----------RxD-------  3   2
                        X
 3    2  ---TxD--------' `----------TxD-------  2   3

 7    4  ---RTS--------. ,----------RTS-------  4   7
                        X
 8    5  ---CTS--------' `----------CTS-------  5   8

 4   20  ---DTR--------. ,----------DTR------- 20   4
                        X
 6    6  ---DSR--o-----' `-------o--DSR-------  6   6
                 |               |
 1    8  ---DCD--'               `--DCD-------  8   1

   
   
   Kaeufliche Nullmodemkabel bzw. Adapter enthalten angeblich nicht diese
   Schaltung, sondern bruecken die Handshakeleitungen zum Teil nur lokal.
   Ich kann das aber nicht bestaetigen (habe noch nie eins fertig
   gekauft:-)
   
   
     _________________________________________________________________
   
  5. Parallel
  
   Logik: +5 V = high, 0 V = low (TTL-Pegel)
   Geringe Belastbarkeit, wenige mA. Zuwenig fuer normale LED, wenn
   Normpegel gehalten werden soll.
   "-" vor der Bezeichnung: Signal ist low-aktiv.

Rechner   Drucker   Bedeutung (Ein-/Ausgang aus Sicht des PC)
   1         1      -Strobe (Daten uebernehmen)   aus
   2         2       D0 (Datenbit 0)              aus
   3         3       D1
   4         4       D2               .
   5         5       D3               .
   6         6       D4               .
   7         7       D5
   8         8       D6
   9         9       D7 (Datenbit 7)              aus
  10        10      -Acknowledge (Verstanden)     ein
  11        11       Busy (Besetzt)               ein
  12        12       PE (kein Papier)             ein
  13        13       Select (Drucker online)      ein
  14        14      -autofed                      aus
  15        32      -Error (Drucker Fehler)       ein
  16        31      -Init (Drucker zuruecksetzen) aus
  17        36      -Select                        ?*
  18        19
   .         .       Signalmasse, alle verbunden
   .         .       (auch im Druckerkabel)
  25        30
   -        16       GND**
   -        17       GND**
   -        18       +5 Volt**
   -        33       GND**
   -        34       n.c.**
   -        35       +5 Volt**

   *? vermutlich Ausgang, wird kaum benutzt, ueblich ist Select auf der
   13 **sicherlich nicht bei allen Druckern
   
   
     _________________________________________________________________
   
  6. Parallel Rechner-Rechner
  
   Kabel fuer Flying Dutchman:

Client                  Host
   1 ------------------- 11
   5 ------------------- 10
   4 ------------------- 12
   3 ------------------- 13
   2 ------------------- 15
  11 -------------------  1
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2

   Kabel fuer Laplink und Interlink

Client                  Host
   6 ------------------- 11
   5 ------------------- 10
   4 ------------------- 12
   3 ------------------- 13
   2 ------------------- 15
  11 -------------------  6
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2

   Kirschbaumlink

   2 ------------------- 15
   3 ------------------- 13
   4 ------------------- 12
   5 ------------------- 10
   6 ------------------- 11
  11 -------------------  6
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2
  18 -o---------------o- 18
  25 -'               `- 25

   (_Eigentlich_ ist das nicht noetig, da der Software jeweils ein Kabel
   oder zumindest die Beschreibung beiliegt. Wer die aber verschusselt
   hat...)
   
   
     _________________________________________________________________
   
  7. Twisted Pair/Arcnet/Ethernet
  
    Bemerkungen zur Arcnet-Verkabelung:
    
   Kabel
          In beiden Faellen (Twisted Pair und Coax Kabel) empfehlen wir
          eine minimale Laenge von 2m zwischen je 2 Punkten.
          
   Coax
          Abschlusswiderstand muss 1/2 Watt, 93 Ohm (5%)-Widerstand sein.
          Kabel: RG62 oder RG62a/u
          Unbenutzte Kabelenden muessen terminiert werden.
          
   Twisted Pair
          Abschlusswiderstand muss 1/2 Watt 100 Ohm (5%)-Widerstand sein.
          Kabel: BELDEN Kabel Nr: 1227A 24 AWG 2PR oder 1228A 24 AWG 3PR
          oder aequivalentes Kabel.
          Unbenutzte Kabelenden muessen terminiert werden.
          
    Anforderungen an ein TWISTED PAIR Kabel:
     * Das Kabel muss 100 Ohm Impedanz haben.
     * Es muss mindestens 6x pro Meter verdrillt sein.
     * Gleichstromwiderstand darf auf 330 m nicht groesser als 28.6 Ohm
       seim
     * Maximale Abschwaechung darf auf 330 m nicht groesser als 16 db bei
       5 Mhz sein. (16 db = 1/40 der Ausgangsleistung)
     * Der RJ11 Stecker benutzt ein Kabelpaar in einer gerade
       durchgehenden Verbindung durch die beiden zentralen Kontakte 3 und
       4.
       
    Bemerkungen zu einem Verkabelung mit Telefonkabeln:
     * Dieses Kabel hat eine mittlere Frequenz von ca. 10 kHz.
     * Die Impedanz dieses Kabels betraegt ca. 30-45 Ohm.
     * Dieses Kabel ist nicht verdrillt.
     * Die mittleren Kontakte sind VERDREHT (!).
       
   Somit ist dieses Kabel nicht unterstuetzt fuer Arcnet Netze, denn es
   erfuellt fast keine der Anforderungen an ein Twisted Pair Kabel.
   
   _Bemerkungen von tom@black.pumuckl.cube.net (Thomas Brandl):
   Wenn man nur eine sehr kurze Strecke zwischen 2 Rechnern ueberbruecken
   will, dann kann man auch ein Telefonkabel nehmen, bei dem man die
   Kreuzung wieder rueckgaengig macht (Stecker abschneiden, abisolieren,
   neuen Stecker andersherum wieder draufsetzen und Kontakte festdruecken
   (Stecker ist selbstschneidend)). Ein solches Kabel funktioniert bei
   mir mit 2 Arcnetkarten gut. Begruendung:
     * Das Verdrillen hilft i.a. gegen Stoereinfluesse; 3m Kabellaenge
       sind aber nicht viel.
     * Die Karten koennen wohl bis zu 28 Ohm als Lastwiderstand
       verkraften, das sollte mit 3 Metern kaum zu ueberbieten sein.
     * 16 db = 10^1.6 =(ca.)= 1/40 der Leistung, ab der die Karten
       Signale nicht mehr unterscheiden koennen. Solch eine Abschwaechung
       ist auf 3 Metern noch nicht festzustellen. _
       
   
   
    Ethernet
    
   Die Uebertragung wird nach IEEE 802.3 abgewickelt (CSMA/CD). Die sieht
   ungefaehr vor:
   
   Carrier Sense
          Jede Station im Netz ueberprueft, ob das Netz frei ist, bevor
          sie sendet.
          
   Multiple Access
          Ist das Netz frei, kann jeder zugreifen. Alle sind
          gleichberechtigt.
          
   Collision Detection
          Beginnen bei freiem Netz mehrer gleichzeitig zu senden, nennt
          man das Kollision. Diese wird erkannt, alle Beteiligten stoppen
          und beginnen nach zufaelligen Wartezeiten neu.
          
   Ethernet arbeitet generell mit 10 MBit/s. Darin sind aber
   Verwaltungsdaten enthalten.
   Bei zu vielen Stationen nehmen Verluste durch Kollisionen zu. Dagegen
   hilft dann, das Netz in Segmente aufzuteilen und diese mit Bridges zu
   verbinden, um mit Traffic innehalb eines Segments nicht das ganze Netz
   zu belasten.
   
   Es gibt zwei Kabelarten:
   
   Standard-Ethernet (Thick-Ethernet)
          Es wird ca. 1 cm dickes spezielles Ethernetkabel benutzt. Ein
          Sement darf max. 500 m lang sein, darin max. 100 Stationen,
          insgesamt max. 5 Segmente. Angeschlossen werden Transciever,
          die dann mit Transceiverkabel an die 15pol. Buchsen der
          Karten/Repeater angeschlossen werden. Das Transceiver-Kabel
          darf 50 m (dick) oder 16 m (duenn) lang sein. Die Transceiver
          muessen mind. 2,5 m Abstand voneinander haben. Die Enden eines
          Thick-Ethernet-Segments sind mit Terminatoren zu versehen und
          einer davon ist zu erden.
          
   Cheapernet (Thin-Ethernet)
          Es wird normales Coax-Kabel RG58/U benutzt. Als Stecker werden
          BNC-Stecker eingesetzt. Ein Segment darf max. 180 m lang sein,
          darin max. 30 Stationen, insgesamt max. 5 Segmente. Auf die
          Karten kommen T-Stuecke, die dann mit den Kabeln verbunden
          werden. Das erste und das letzte T-Stueck bekommt einen
          Terminator-Stecker. Das T-Stueck muss direkt auf die Karte. Es
          gibt auch Anschlusskabel mit doppelter Leitung und in einem
          Stecker integriertem T-Stueck (EAD-System). Diese zaehlen in
          der Laenge doppelt. Soll ein Rechner vom Netz genommen werden,
          ist das T-Stueck von der Karte zu trennen. Beim EAD-System kann
          auch der Stecker aus der Wand gezogen werden, die Dose stellt
          die Verbindung dann intern her. Die Kabel zwischen den Sationen
          muessen mind. 0,5 m lang sein. Es gibt auch Karten, die auf
          Arcnetkabel (RG62) arbeiten koennen, in einem Segment darf dann
          RG62 und RG58 aber nicht gemischt werden.
          
   Die Segmente (egal ob Thick- oder Thin-Ethernet) werden ueber Bridges,
   Repeater u. ae. zusammengeschaltet. Verzweigungen oder Schleifen sind
   generell nicht moeglich. Bei der Kabelanfertigung und -verlegung muss
   man sehr sorgfaeltig arbeiten, ein defektes Kabel legt in der Regel
   das gesamte Segment lahm.
   
   
   
     _________________________________________________________________
   
  8. SCSI

aus der comp.periphs.scsi-FAQ:
_____________________________________  _____________________________________
| SCSI  |         | MINI  |         |  | SCSI  |        | MINI  |          |
| SIGNAL| DD-50P  | MICRO | DD-50SA |  | SIGNAL| DD-50P | MICRO | DD-50SA  |
------------------------------------  -------------------------------------
| -DB(0)|    2    |  26   |   34    |  |  GND  |    1    |   1   |    1    |
| -DB(1)|    4    |  27   |    2    |  |  GND  |    3    |   2   |   18    |
| -DB(2)|    6    |  28   |   19    |  |  GND  |    5    |   3   |   35    |
| -DB(3)|    8    |  29   |   36    |  |  GND  |    7    |   4   |    3    |
| -DB(4)|   10    |  30   |    4    |  |  GND  |    9    |   5   |   20    |
| -DB(5)|   12    |  31   |   21    |  |  GND  |   11    |   6   |   37    |
| -DB(6)|   14    |  32   |   38    |  |  GND  |   13    |   7   |    5    |
| -DB(7)|   16    |  33   |    6    |  |  GND  |   15    |   8   |   22    |
| -DB(P)|   18    |  34   |   23    |  |  GND  |   17    |   9   |   39    |
|  GND  |   20    |  35   |   40    |  |  GND  |   19    |  10   |    7    |
|  GND  |   22    |  36   |    8    |  |  GND  |   21    |  11   |   24    |
|  RSR  |   24    |  37   |   25    |  |  RSR  |   23    |  12   |   41    |
|TERMPWR|   26    |  38   |   42    |  |  OPEN |   25    |  13   |    9    |
|  RSR  |   28    |  39   |   10    |  |  RSR  |   27    |  14   |   26    |
|  GND  |   30    |  40   |   27    |  |  GND  |   29    |  15   |   43    |
| -ATN  |   32    |  41   |   44    |  |  GND  |   31    |  16   |   11    |
|  GND  |   34    |  42   |   12    |  |  GND  |   33    |  17   |   28    |
|  BSY  |   36    |  43   |   29    |  |  GND  |   35    |  18   |   45    |
| -ACK  |   38    |  44   |   46    |  |  GND  |   37    |  19   |   13    |
| -RST  |   40    |  45   |   14    |  |  GND  |   39    |  20   |   30    |
| -MSG  |   42    |  46   |   31    |  |  GND  |   41    |  21   |   47    |
| -SEL  |   44    |  47   |   48    |  |  GND  |   43    |  22   |   15    |
| -C/D  |   46    |  48   |   16    |  |  GND  |   45    |  23   |   32    |
| -REQ  |   48    |  49   |   33    |  |  GND  |   47    |  24   |   49    |
| -I/O  |   50    |  50   |   50    |  |  GND  |   49    |  25   |   17    |
----------------------------------------------------------------------------

 * NC = NOT CONNECTED

 CONNECTOR TYPES:
                                  DD-50SA
                        ________________________            MINI-MICRO
       DD-50P          |   -------------------  |      _____________________
    ______________     |17 \o o o o o o o o o/1 |     |  _________________ |
 49| o o o o o o |1    | 33 \ o o o o o o o /18 |     |25\ o o o o o o o /1|
 50| o o o o o o |2    |  50 \o o o o o o o/ 34 |     | 50\o o o o o o o/26|
   ---------------     |      -------------     |     |   --------------   |
                       --------------------------     ----------------------

(VIEWED FROM FACE OF CONNECTOR -  USE VENDOR NUMBERING SYSTEM AS SPECIFIED)

 o Termination: The Single Ended electrical class depends on very tight
termination tolerances, but the passive 132 ohm termination defined in 1986
is mismatched with the cable impedance (typically below 100 ohms). Although
not a problem at low speeds when only a few devices are connected,
reflections can cause errors when transfer rates increase and/or more
devices are added. In SCSI-2, an active terminator has been defined which
lowers termination to 110 ohms and is a major boost to system integrity.

 o Bus Arbitration, Parity and the Identify Message were options of SCSI,
but are required in SCSI-2. All but the earliest and most primitive SCSI
implementations had these features anyway, so SCSI-2 only legitimizes the de
facto market choices. The Identify message has been enhanced to allow the
target to execute processes, so that commands can be issued to the target
and not just the LUNs.

 o Connectors: The tab and receptacle microconnectors chosen for SCSI-2 are
available from several sources. A smaller connector was seen as essential
for the shrinking form factor of disk drives and other peripherals. This
selection was one of the most argued over and contentious decisions made
during SCSI-2 development.

   Von Rene Baumann die Belegung eines 25 SUB-D / 50 Centronics Kabels:

SubD-25 SCSI50 Desc
8       2      D0
21      4      D1
22      6      D2
10      8      D3
23      10     D4
11      12     D5
12      14     D6
13      16     D7
20      18     DBP Parity
7       20     GND
9       22     GND
14      24     GND
25      26     Term Power
16      28     GND
18      30     GND
17      32     ATN
24      34     GND
6       36     BSY
5       38     ACK
4       40     RST
2       42     MSG
19      44     SEL
15      46     C/D
1       48     REQ
3       50     I/O
       1,3..49 GND

   
   
   
     _________________________________________________________________
   
  9. PC-Keyboard/Monitor/Joystick


 PC-Tastatur: 5-polig DIN

      /----------\
     /      2     \     Das soll der RUNDE Stecker der PC-Tastatur sein.
    /  4        5  \    Ich habe keine anderen ASCII-Zeichen dafuer gefunden.
   |                |
   | 1            3 |       1: CLK      4: GND
   |                |       2: DATA     5: +5 V
    \      __      /        3: RESET
     \    |  |    /
      \----------/

   Zum Verlaengern darf _keinesfalls_ ein handelsuebliches
   Audio-Verlaengerungskabel genommen werden, da bei diesem 2 und Masse
   verbunden sind.
   

  PS2-Tastatur: 6-polig

     /-----------\
    /             \
   /    1     2    \    Auch ein RUNDER Stecker.
  |                 |
  |  3           4  |    1: DATA    4: +5 V
  |       | |       |    2: NC      5: CLK
  |       | |       |    3: GND     6: NC
   \    5     6    /
    \             /
     \-----o-----/


  EGA-Anschluss (Monitor):           9-polig


   ------------------     1: GND        Masse
   \ 5  4  3  2  1  /     2: RotLSB     Rot-Signal niederwertiges Bit
    \  9  8  7  6  /      3: RotMSB     Rot-Signal hoeherwertiges Bit
     \------------/       4: GruenMSB   Gruen-Signal hoeherwertiges Bit
                          5: BlauMSB    Blau-Signal hoeherwertiges Bit
                          6: GruenLSB   Gruen-Signal niederwertiges Bit
                          7: BlauLSB    Blau-Signal niederwertiges Bit
                          8: H-Sync(+)  Horizontal-Synchronisation
                          9: V-Sync(-)  Vertikal-Synchronisation




   VGA-Anschluss (Monitor):     15-polig


   ------------------------    1: Rot        Farbsignal Rot (analog)
   \    5  4  3  2  1     /    2: Gruen      Farbsignal Gruen (analog)
    \    10  9  8  7  6  /     3: Blau       Farbsignal Blau (analog)
     \  15 14 13 12 11  /      4: ID2        Monitor-Identifizierungsbit 2
      \----------------/       5: NC         Nicht belegt
                               6: GND-Rot    Masse Rot
                               7: GND-Gruen  Masse Gruen
                               8: GND-Blau   Masse Blau
                               9: Kod.       Kodierung
                               10: GND-Sync  Masse-Sync-Signal
                               11: ID0       Monitor-Identifizierungsbit 0
                               12: ID1       Monitor-Identifizierungsbit 1
                               13: H-Sync    Horizontalsynchronisation
                               14: V-Sync    Vertikalsynchronisation
                               15: NC        Nicht belegt

Hercules/CGA (9pol.)

                             Hercules    CGA     CGA64/16
   -------------------    1: Masse       Masse    Masse
   \  5  4  3  2  1  /    2: n.c.        n.c.     RotMSB
    \   9  8  7  6  /     3: n.c.        Rot      RotLSB
     \-------------/      4: n.c.        Gruen    GruenLSB
                          5: n.c.        Blau     BlauLSB
                          6: hell        hell     GruenMSB
                          7: Video       n.c.     BlauMSB
                          8: H-Sync      H-Sync   H-Sync
                          9: V-Sync neg. V-Sync   V-Sync neg.

   
   
   Belegungen von Workstations hat Harald Milz , das Eintippen waere zu
   muehsam und wuerde auch den Rahmen sprengen. Er kann's gegen Gebuehr
   kopieren. Als G3-Faxdatei kann ich es auch als Mail verschicken:-)
   
   Maus:
   PS2-an RS 232: 9-polig


vom Logitech Mouseman ausgemessen:
     /-----O-----\
    /      _      \
   /   6  | |  5   \    Runde Buchse. Von vorn gesehen, Num-
  |       |_|       |   mern stehen bei mir keine dran.
  |  4           3  |   PS/2 (s. Skizze)       RS 232 (nach Nummern)
  |                 |         6                     3
  |_               _|         5                     7
    |   2     1   |           4                     8
    \             /           3                     5
     \-----------/            2                     2
                              1                     4
                            und Schirm         an Schirm

Dann ein Adapter andersrum fuer eine Qtronix:
PS/2 (Stecker, s. Skizze, nur seitenverkehrt, Nummern also gleich)
an 9pol RS 232 (Stecker, Nummern nach Aufdruck)
    PS/2        RS 232
     1            1     Daten
     X            2
     3           3,5    Masse
     4           4,7,9  +5 V
     5            6     Takt
     X            8

   Joystic:

Hier die Belegung des Game Ports :

Pin                     Anschluss
------------------------------------------------------------------------
(Diese werden fuer Joystick 1 benoetigt )
1                       Betriebsspannung +5V
4                       Masse
2                       Feuer 1
3                       Eingang 0 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
6                       Eingang 1 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
7                       Feuer 2

-------------------------------------------------------------------------
(Diese werden fuer Joystick 2 benoetigt )
9                       Betriebsspannung +5V
5                       Masse
10                      Feuer 3
11                      Eingang 3 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
13                      Eingang 4 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
14                      Feuer 4

   Das gilt nur wenn der Game-Port voll verdrahtet ist. Auf einigen
   Soundkarten ist dies aber nicht der Fall. Hier kann nur 1 Joystick
   betrieben werden ( d.h auch bei einem Game-Pad mit 4 Feuertastern
   funktionieren nur 2).
   Bei Karten mit Midi (Soundblaster) liegt Midi-In auf 15 und Midi-Out
   auf 12. Joystickstecker sollten also nie eine Verbindung zu diesen
   Pins haben, die 5V bzw. Masse also ausschliesslich von 1/9 bzw. 4/5
   holen. Ueber Pin 8 gibt's unterschiedliche Ansichten. Angeblich war
   bei der Skizze in der Anleitung zum Original-SB da ein Zeichenfehler.
   Nach Aussagen mehrere User ist Pin 8 mit 5V verbunden.
   
   Netzteile:

Hier die Belegung des PC- und des A1200-Steckers:

PC-Power:
=========

                  1 1 1
1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2

===========|===========
* * * * * *|* * * * * *
           |

1, 2, 3, 11 = rot     = +5V
4           = weiss    = -5V
5, 6, 7, 8  = schwarz = Masse
9           = blau    = -12V
10          = gelb    = +12V
12          = orange  = PowerGood

A500/A600/A1200
===============

  +--#--+    Netzteilstecker von hinten
4 |*   *| 3  (Anloetseite) gesehen
5 |  *  |
1 | * * | 2
  +-----+

1 = +5V
2 = Schirm (Masse)
3 = +12V
4 = Masse
5 = -12V


  (Erlaeuterung zu  PowerGood am PC-Netzteil                       )
  (Diese Leitung geht auf High wenn alle Spannungen stabil auf dem )
  (richtigen Wert stehen. Diese Leitung geht beim PC auf den       )
  (Power-On-Reset.                                                 )

   
     _________________________________________________________________
   
  10. MIDI (Music Instrument Digital Interface)
  
   MIDI-Verbindungen gehoeren zum heutigen Standard in der PC-Technik,
   wenn man im Bereich Musik und Sound taetig ist.
   
   Da Anfaenger in diesem Bereich meist sehr wenige Kenntnisse haben, wie
   diese Verbindungen ausgefuehrt werden und Kabelsaetze einen, IMHO,
   weit ueberteuerten Preis haben, hier einige interessante Ansaetze.
   
   Die Buchse an der Soundkarte ist als 15polige-Sub-D ausgefuehrt. Der
   Port wird auch zum Ansteuern des Joysticks benutzt. So musste eine
   Loesung gefunden werden, die sich gegeneinander nicht beeinflusst.
   MIDI-Geraete werden mit einer 5-poligen DIN-Buchse (180grad)
   ausgefuehrt.
   
   Die Anschlussbelegung ist hier von der Steckerseite gesehen
   aufgezeichnet. Beim selber Loeten ist also spiegelverkehrt zu
   arbeiten...:-)
   

  15pol-SUB-D                5pol-DIN
1             8                 2
o o o o o o o o                 o
 o o o o o o o              5 o   o 4
 9           15            3 o     o 1

   Die Verbindungen sind folgendermassen auszufuehren: (Ausgemessen)

          SUB-D       DIN
MIDI-In     4          2
            10         4
            12         5

MIDI-Out:   14         5
            15         4

   Dabei stellen die PIN's folgende Signale zur Verfuegung: (DIN-Buchse)
   5-Signal 4-Masse
   
   Daraus folgert, das die Uebertragung seriell erfolgt.
   
   Bei MIDI-Verbindungen gilt das bisher gesagte ueber Serielle
   Verbindungen. Die Uebertragung kann durch ein langes MIDI-Kabel schon
   sehr komische Effekte erzeugen, daher sollte die Laenge eines
   MIDI-Kabels 10mtr (max:15mtr) nicht ueberschreiten. Im Gegensatz zur
   einfachen seriellen Uebertragung gibt es fuer die Empfaenger der
   MIDI-Daten keine Moeglichkeit, die Richtigkeit der Daten zu
   ueberpruefen. Das bedeutet, wenn ein Signal auf dem Weg verfaelscht
   wird, kann es nicht mehr richtig interpretiert werden. Die
   Uebertragung erfolgt 8-bitweise und bereits ein falsches Bit kann das
   ganze System zum 'stehen' bringen.
   
   MIDI-Geraete koennen auch untereinander verbunden werden. Dabei
   benutzt man im allgemeinen einen sogenannten MIDI-Thru-Ausgang. An dem
   Port wird das Eingangssignal auf den Port durchgeschleift. Das waere
   dann eine kettenfoermige Verbindung. Bei langen Leitungswegen, kann es
   hier aber bereits schon nach 3 Geraeten zu einer merklichen
   Verzoegerung des Signals kommen.
   Um diesen Effekt zu vermeiden, benutzt man eine sogenannte MIDI-Thru
   Box. Die Box uebernimmt dann die zeitgleiche (sternfoermige)
   Verteilung des Signals.
   
   Im Gegensatz zur kettenfoermigen Verkabelung - die auch nicht immer
   funktioniert, da MIDI-Thru an den Geraeten keiner Spezifikation
   unterliegt - ist bei der sternfoermigen Verkabelung nicht mit
   Verzoegerungen zu rechnen und das Ergebnis ist auch bei vielen
   Geraeten beachtlich.
   
   Wer meint, anstelle der MIDI-Thru-Schaltung den MIDI-Out-Port benutzen
   zu koennen, um Signale durchzuschleifen, beisst leider auf Granit. Am
   Out-Port ist nur das Output-Signal des jeweiligen Geraetes vorhanden.
   Das merkt man aber erst, wenn man Expander benutzt, da diese keine
   eigene Klaviatur besitzen und somit auh keinen MIDI-Out-Port..:-)
   
   Wichtig: Auch wenn MIDI DIN-Buchsen verwendet, so ist von einem
   Anschluss des Kabels an eine etwa vorhandene Stereoanlage abzuraten!
   Es funktioniert nicht.
   
   
     _________________________________________________________________
   
  11. Audio

      ____   _____
     /    |__|    \
    /              \               Stecker beweglich
   |                |              130-9 IEC-01
   | 1            3 |
   |                |              Buchse fest:
    \              /               130-9 IEC-02
     \      2     /
      \__________/

Kontaktnummern gesehen beim Blick auf die Steckerstifte.


------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Anwendung               |    1    |    2     |    3     |    4    |    5    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   |  Signal |Schirmung |Rueck-    |--       |--       |
(symetrisch)            |         |          |leitung   |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rueck-    |--       |--       |
(symetrisch),           |  und    |          |leitung   |         |         |
tonadergespeist         |  + Pol  |          |und - Pol |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rueck-    |--       |--       |
(symetrisch, phantom-   |  und    |  und     |leitung   |         |         |
gespeist)               |  + Pol  |  - Pol   |und + Pol |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |--        |--       |--       |
(unsymetrisch)          |         |und Rueck-|          |         |         |
                        |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+

      ____   _____
     /    |__|    \
    /              \              Stecker beweglich:
   |                |             130-0 IEC-03
   | 1            3 |
   |                |             Buchse fest:
    \   4       5  /              130-9 IEC-04
     \      2     /
      \__________/

Kontaktnummer gesehen beim Blick auf die Steckerstifte.


------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rueck-    |verbunden|verbunden|
(symetrisch)            |         |          |leitung   |mit 1    |mit 3    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |--        |verbunden|--       |
(unsymetrisch)          |         |und Rueck-|          |mit 1    |         |
                        |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Stereo-System | Signal  |Schirmung |Ruecklei- |Signal   |Rueck-    |
(symetrisch)            | linker  |          |tung lin- |rechter  |leitung  |
                        | Kanal   |          |ker Kanal |Kanal    |rechter  |
                        |         |          |          |         |Kanal    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Stereo-System | Signal  |Schirmung |--        |Signal   |         |
(unsymetrisch)          | linker  |und Rueck-|          |rechter  |         |
                        | Kanal   |leitung   |          |Kanal    |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Schallplatten-Abspiel-  | --      |Schirmung |Signal    |--       |verbunden|
geraet und Tuner,       |         |und Rueck-|          |         |mit 3    |
Mono-System             |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Schallplatten-Abspiel-  | --      |Schirmung |Signal    |--       |Signal   |
geraet und Tuner,       |         |und Rueck-|linker    |         |rechter  |
Stereo-System           |         |leitung   |Kanal     |         |Kanal    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Ausgang  |Schirmung |Eingang   |verbunden|verbunden|
gabe-Verbindungen an    |(Auf-    |und Rueck-|(Wieder-  |mit 1    |mit 3    |
Rundfunkempf. und Ver-  | nahme)  |leitung   |gabe)     |         |         |
staerker, Mono-System   |         |          |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Ausgang  |Schirmung |Eingang   |Ausgang  |Eingang  |
gabe-Verbindungen am    |li. Kanal|und Rueck-|li. Kanal |re. Kanal|re. Kanal|
Rundfunkempf. und Ver-  |(Auf-    |leitung   |(Wieder-  |(Auf-    |(Wieder- |
staerker, Mono-System   |  nahme) |          | gabe)    | nahme)  | gabe)   |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Eingang  |Schirmung |Ausgang   |verbunden|verb. mit|
gabe-Verbindungen am    |(Auf-    |und Rueck-|(Wieder-  |mit 1    |3 nur bei|
Magnetbandsystem,       | nahme)  |leitung   |gabe)     |         |Wieder-  |
Mono-System             |         |          |          |         | gabe    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Eingang  |Schirmung |Ausgang   |Eingang  |Ausgang  |
gabe-Verbindungen am    |li. Kanal|und Rueck-|li. Kanal |re. Kanal|re. Kanal|
Magnetbandsystem,       |(Auf-    |leitung   |(Wieder-  |(Auf-    |(Wieder- |
Stereo-System           |  nahme) |          |  gabe)   | nahme)  |  gabe)  |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Hoer-/Sprechgarnitur    |Signal   |Schirmung |Signal    |Rueck-   |Signal   |
Mono-System             |Mikrofon |und Rueck-|li. Kopf- |leitung  |re. Kopf-|
                        |         |leitung   |hoerer    |beide    |hoerer   |
                        |         |Mikrofon  |          |Kopfh.   |verb mit3|
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Hoer-/Sprechgarnitur    |Signal   |Schirmung |Signal    |Rueck-   |Signal   |
Stereo-System           |Mikrofon |und Rueck-|li. Kopf- |leitung  |re. Kopf-|
(nur Kopfhoerer)        |         |leitung   |hoerer    |beide    |hoerer   |
                        |         |Mikrofon  |          |Kopfh.   |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+


          __ ____-------
         (__|____|     |
                 -------
          1   2

-------------------------+------------+-----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Huelse)|
-------------------------+------------+-----------+
Mikrofon                 | Signal     |Abschirmung|
                         |            |und Rueck- |
                         |            |leitung    |
-------------------------+------------+-----------+
Lautsprecher             | Signal     |Abschirmung|
-------------------------+------------+-----------+
Kopfhoerer, Mono         | Signal     |Abschirmung|
                         |            |und Rueck- |
                         |            |leitung    |
-------------------------+------------+-----------+
Fernbedinungseingang     | Schalter   | Schalter  |
(fuer Mikrofone mit Fern-|            |           |
bedinungsschalter        |            |           |
-------------------------+------------+-----------+

          __  ____-------
         (__||____|     |
                  -------
          1  3   2

-------------------------+------------+-----------+----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Huelse)| 3 (Ring) |
-------------------------+------------+-----------+----------+
Kopfhoerer, Mono         | Signal     |Abschirmung|verbunden |
                         |            |und Rueck- | mit 1    |
                         |            |leitung    |          |
-------------------------+------------+-----------+----------+
Kopfhoerer, Stereo       | Signal     |Abschirmung| Signal   |
                         | linker     |und Rueck- | rechter  |
                         | Kanal      |leitung    | Kanal    |
-------------------------+------------+-----------+----------+


              __,-----,
           ,-|  |     |___
           `-|__|     |
                `-----'

-------------------------+------------+-----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Huelse)|
-------------------------+------------+-----------+
Schallplatten-Abspiel-   | Signal     |Abschirmung|
geraet, Magnetbandgeraet,|            |und Rueck- |
Empfangsteil, Verstaerker|            |leitung    |
(usw)                    |            |           |
-------------------------+------------+-----------+


      ____   _____           +-------------+--------+-------------+
     /    |__|    \          |Anwendung    |   1    |             |
    /              \         +-------------+--------+-------------+
   |       __       |        |Lautsprecher | Signal | Rueckleitung|
   |  1   |2 |      |        |niederohmig  |        |             |
   |  °   |__|      |        +-------------+--------+-------------+
    \              /
     \            /
      \__________/


Kabelverbindungen am CD-Rom Laufwerk

Pin   CD-In          NEC 4xi   FX300     FX001D   XM3401
      Sound-Blaster  DRU104X   FX001DE   FX001S   XM3501
                     4Plex     CDU55E    LU005S   XM3601
                     CDS525S   XM5302             CDU33A

1     Masse           Links    rechts    rechts   masse
2     Links           masse    masse     masse    rechts
3     Masse           masse    masse     links    links
4     Rechts          rechts   links     masse    ------


   
   
   
     _________________________________________________________________
   
  12. Telefon
  
    Spannungen/Stroeme:
    
   Die Speisespannung (b ist plus, aber alle Geraete sind bzw. sollen
   polugsunabhaengig arbeiten) ist je nach Entfernung zur
   Vermittlungsstelle und je nach deren Art unterschiedlich und reicht
   von 40 bis ca. 60 Volt. Nach dem Abheben geht sie auf 10-12 Volt
   zurueck, dabei fliesst ein Strom von gut 20 mA. Das Rufsignal hat
   Wechselspannung, theoretisch 60 Volt 25 Hz, Spitzen darueber.
   Kleine Nebenstellenanlagen usw. erzeugen meist nur 30 V/50 Hz (das ist
   technisch einfacher). Es gibt Geraete, die dann nicht richtig
   klingeln, wobei das eher an den 50 Hz liegt als an der kleineren
   Spannung. Mechanische Wecker haben da teilweise Probleme, im Netz war
   aber auch schon von Modems (!) zu lesen, die den Ruf nicht erkennen.
   Da die Kabellaengen zum Teilnehmer sehr unterschiedlich sein koennen,
   werden sehr grosse Toleranzen hingenommen. (Ein 5 km langes Kabel kann
   schon mal 500 Ohm haben!)
   Es sind Faelle beschrieben, wo einer an der Rufspannung gestorben ist,
   also nicht anfassen, wenn ein Ruf kommt! (Hm, woher weiss man das
   vorher?)
   Die Gespraechs-Wechselspannung ueberlagert die Gleichspannung. Man
   kann da messen, was man will:-) Ich habe mit
   kraeftig-in-den-Hoerer-Pfeifen 1 Volt hinbekommen. Die keifende
   Schwiegermutter wird's auf 0,5 V bringen (auch wenn sie auf 180
   ist:-). Normale Lautstaerke bringt so etwa 50-100 mV. Klein-Erna, die
   sich nicht traut, vielleicht nur 10 mV. Das Ganze darf uebrigens nicht
   mit Erde verbunden werden, zwar hat b in etwa Erdpotential, aber 1.
   ist das die Erde in der Vermittlungsstelle und 2. liegt da wohl auch
   noch eine Spule zwischen. Die Gespraechsspannung ist symmetrisch,
   dadurch ist keine Abschirmung noetig, denn alle Stoerungen betreffen a
   _und_ b und heben sich damit auf, richtige Verdrillung im Kabel
   vorausgesetzt. Bei den runden Kabeln gibt's daher Adern-Paerchen, bei
   den neuerdings verwendeten roten Draehten mit schwarzen Ringen sind
   die Paerchen 0-1 und 2-3 (wenn man die Ringe zaehlt). Hoert man den
   CB-funkenden Nachbarn im Telefon, sollte man also erstmal pruefen, ob
   nicht irgendwo eine Erdverbindung besteht (die hoert man auch an
   verstaerktem Brummen), bevor man zu exzessiven Abschirmmassnahmen
   schreitet.
   
   Signale: ueber a und b wird telefoniert. W ist fuer den Zweitwecker,
   ist theoretisch mit a verbunden und wird beim Abheben abgetrennt oder
   sonstwie totgemacht, damit der Wecker beim Waehlen (Pulswahl) nicht
   mitscheppert. Neuere Apparate haben keinen W-Anschluss mehr. Fuer die
   alte AWaDo ist die W-Ader noetig, die neueren AWS kommen ohne sie aus.
   E ist fuer die Erdtaste und schaltet auch auf a. Wird in aelteren
   Nebenstellenanlagen zur Amtsholung oder zum Verbinden benutzt, neuere
   benutzen meistens Flash, das entspricht einer kurzen Unterbrechung.
   Dabei gibt es zwei Arten, Flash und Hook-Flash. Letzterer dauert 0,4 s
   und ist normalerweise nicht zur Amtsholung geeignet, vielmehr machen
   die Amis damit das, was bei uns ANIS bzw. BUTLER tun soll, z.B. Parken
   in der Vermittlungsstelle usw.
   ANIS wird aber derzeit nicht vermarktet (rechtliche Gruende).
   Die Telekom will ab Januar '96 einige der ANIS-Merkmale unter dem
   Namen "Komfortleistungen im T-Netz" kostenlos anbieten, andere kosten
   Gebuehren. Infomaterial ist allen Kunden zugegangen.
   
    Schaltungslogik:
    
   TAE-Dose/Stecker (Blick auf die DOSE):

                  .---.        .---.
                  |   |        |   |
                W  | |  E    W  | |  E
                  <   >        |   |
 Amt............b  | |  b2...b  | |  frei
                  |   |        |   |
    ............a  | |  a2...a  | |  frei
                  |___|        <___>

                    N            F

   F fuer Fernsprecher, N fuer Nicht-Fernsprecher.
   Grundsaetzlich kann man mit dem Taschenmesser einen Universalstecker
   produzieren und damit z.B. einen N-Stecker in eine Dose fuer's Telefon
   stecken. Wird ein F-Stecker in eine N-Dose gerammt, trennt er dabei
   aber das Telefon in der zugehoerigen F-Dose ab. Deshalb geht es nicht
   ohne Tricks, zwei Telefone gleichzeitig anzuschliessen.
   Die Logik beim TAE-System ist folgende:
   Ein Telefon darf eine Datenuebertragung nicht unterbrechen koennen.
   Daher sind die N-Dosen bevorrechtigt. Steckt kein Geraet in der
   N-Dose, so verbinden die gegenueberliegenden Kontakte die Amtsleitung
   weiter (sie beruehren sich einfach, natuerlich nicht W und E).
   Die Puenktchen in der Skizze deuten den Verlauf der Amtsleitung an.
   Steckt ein Geraet drin und drueckt die Kontakte auseinander, so muss
   es selbst die Verbindung wiederherstellen, indem es - ueblicherweise
   per 6poligem Kabel - per Relais a und a2 sowie b und b2 verbindet,
   wenn es nicht aktiv ist. Postzugelassene Modems und Faxe tun das auch.
   
   
   Allerdings nur bei 6poligen Kabeln. Laengere Modemkabel (TAE-WM), die
   man bei *-* kaufen kann, sind meistens nur 4polig. Damit trennen sie
   das Telefon ganz ab, oder - wenn sich im Stecker eine Bruecke befindet
   - stellen eine permanente Verbindung her, damit koennen dann
   unvorsichtige Familienangehoerige die Modems stoeren... Wer kein
   6poliges Kabel bekommt, kann die Bruecke auch selbst einbauen, wenn er
   Variante 2 in Kauf nimmt. (b zu b2 und a zu a2)
   
    Uebergang zu Western Modular:
    
   postzugelassenes Modem oder Fax
          hat eine 6polig beschaltete WM-Buchse. Von innen nach aussen: a
          und b, W und E (meist nicht belegt), und aussen a2 und b2.
          Dabei a2 und b2 gelegentlich vertauscht. Nach Aussage von
          Christian_Vogel@n.maus.de (Christian Vogel) gibt's auch den
          Fall wie bei b), Variante 2.
          
   Anrufbeantworter
          Wenn nicht mit festem Kabel ausgeruestet, habe ich bisher alle
          moeglichen Varianten gesehen (4pol. Kabel):
          
          + a, b, W und E, Bruecken im Stecker wie oben beschrieben oder
          + a, b, a2, b2 mit korrekter Weiterschaltung, allerdings auf
            den falschen Kontakten des WM-Steckers.
            
   nichtzugelassene Modems/Faxe mit zwei WM-Buchsen ("Line" und "Phone")
          
          + man braucht ein Y-Kabel mit einem TAE und zwei WM-Steckern.
            Der fuer "Line" wird mit (von innen nach aussen) a, b, W und
            E beschaltet, der fuer "Phone" innen mit a2 und b2 verbunden.
            Die meisten Modems stellen korrekt die Verbindung her, wenn
            sie aufliegen.
          + man baut die Bruecken a zu a2 und b zu b2 im TAE-Stecker ein
            (siehe oben) oder muss den Stecker jedesmal rausziehen, wenn
            man Telefonieren will. Natuerlich kann man auch das Telefon
            hinten ins Modem stecken.
            
   Siemens-Belegung
          a/b ist mit W/E vertauscht. W/E liegt also innen, a/b aussen.
          
   
   
   Zweckmaessigerweise sollte man sich fuer ein System entscheiden.
   TAE mit zugelassenen Geraeten hat den Vorteil, dass man die
   vorhandenen Dosen nicht umbauen/oeffnen muss und eventuelle
   Zweit-Dosen weiter wie gehabt funktionieren. Man muss allerdings fuer
   das richtige Kabel zum Modem sorgen, moeglichst 6polig, notfalls mit
   Bruecken.
   
   WM ist fuer totales Parallelschalten geeignet (nicht zulaessig, aber
   einfach). Kaum einer wird das Kabel tatsaechlich durch das Modem
   schleifen, bestenfalls schliesst der Sysop an die "Phone"-Buchse vom
   Modem ein Not-Telefon an.
   
   Richtige Posttelefone schleifen uebrigens auch durch, naemlich W auf
   a, das kann man nutzen: b zu b2 bruecken, und W mit a2 bruecken.
   Leider sind in letzter Zeit viele Telefone _trotz_ Zulassung ohne
   diese Funktion ausgestattet. Diese kann man also nur parallelschalten
   (Bruecken im TAE-Stecker).
   
   Hier die Tabelle fuer die verschiedenen Steckersysteme (die Nummern
   sind die aufgedruckten, nicht unbedingt, wie man zaehlt):

Leitung TAE WM8 ADO4 ADO8 Farben
a        1   3   1    1   gn ws (ws) br rt
b        2   4   3    4   rt br (br) gn sw
W        3   2   7    7   ws gn (ge) ge
E        4   5   5    2   ge ge (gn) ws
b2       5   1   -    5
a2       6   6   -    8
                             xx

   Je nach Kabel gibt's unterschiedliche Farbvarianten. xx ist die
   theoretische (sagt Michael).
   
   
     _________________________________________________________________
   
  13. ISDN
  
    Spannungen:
    
   Der NT wird von der Vermittlungsstelle mit der gleichen Spannung wie
   analoge Anschluesse versorgt, falls aber das Kabel lang oder
   Regenerierer drin sind, soll mit 97 V gespeist werden (ist bei mir
   auch so). Auf dem S.0 liegen 40V.
   
    Die Verkabelung:
    
   Von der Vermittlungsstelle kommen zwei Leitungen, die der Techniker an
   den NT anklemmt. An diesen hat man nichs zu suchen. _Nein, wirklich
   nicht,_ denn wenn da was nicht stimmt (z.B. wenn ein Ruf kommt und der
   NT ist gerade nicht angeklemmt) wird der Anschluss automatisch
   gesperrt und muss angeblich von Hand (Knopfdruck in der
   Vermittlungsstelle) wieder aktiviert werden.
   Der S.0-Bus hat je zwei Adern fuer den Sender (vom NT zum Endgeraet)
   und den Epfaenger (zum NT zurueck). Da das Monopol der Telekom am NT
   endet, kann eine zugelassene Firma den Rest machen... Raeusper...
   Zum Anschluss an den NT kann man entweder die Western-Modular-Buchsen
   (8p8c, RJ 45) oder 4 Klemmen benutzen.
   Es gab NT's mit vertauschten Klemmen (jeweils a und b), aber das
   stoert nicht, siehe unten.
   Ich habe auch von Beipackzetteln gehoert, die falsch beschriftet
   waren, entscheidend ist die Beschriftung am NT!
   
    Verbindung:

                       NT   Kabel   RJ 45
            Sender     a1 - rot     - 4
            Sender     b1 - schwarz - 5
            Empfaenger a2 - weiss   - 3
            Empfaenger b2 - gelb    - 6

   (Sender/Empfaenger aus Sicht/Beschriftung des NT.
   
   Die Farben je nach Kabel, Zahlen fuer RJ45. Nicht verrwirren lassen
   von RJ-45-Dosen mit wilder Verteilung der Nummern, die aufgedruckten
   Nummern stimmen, sie muessen nicht in der Reihe liegen wie die
   Kontakte, denn unter den eigentlichen Dosen liegt eine Leiterplatte,
   deren Layout unterschiedlich sein kann. Bei Kabeln mit roten Draehten
   und schwarzen Ringen sollte man 0/1 fuer a1/b1 und 2/3 fuer a2/b2
   nehmen, der Verdrillung wegen, die Ziffern meinen die Anzahl der
   schwarzen Ringe)
   
   ISDN-TAE-Dosen (sind wohl selten, ueblich ist RJ 45) 8polig: (Blick
   auf die DOSE):

                   .---.
                   |   |
              frei  | |  frei
                   |   |
                a2  | |  b2
                   <   >
                a1  | |  b1
                   |   |
              frei  | |  frei
                   |___|

   a/b sind jeweils gleichspannungsfrei. Zwischen Sender und Empfaenger
   liegen 40 Volt, Empfaenger an Plus. Beim Notbetrieb (NT nicht in der
   Steckdose) wird diese Polung umgekehrt (siehe Notspeisung weiter
   unten).
   
   Kontrollmessung nach dem Verkabeln (NT an 230 V angeschlossen):
   4-5 0 Volt
   3-6 0 Volt
   3-4 40 Volt (Plus an 3)
   6-5 40 Volt (Plus an 6)
   Die Messung kann nicht die Vertauschung von a un b feststellen. Sie
   stellt nur sicher, dass die 40V nicht zwischen a und b liegen und dass
   Sender und Empfaenger richtigherum sind. Geht die Verbindung nicht,
   dann ein a/b-Paar (z.B. 4-5) vertauschen. 40 V koennen bei
   empfindlichen Personen bereits lebensgefaehrlich sein, besonders, wenn
   man vor Aufregung feuchte Haende hat.
   
   Theoretisch muessen an die letzte Dose Terminatoren, also 100-Ohm-
   Widerstaende. Diese muessen zwischen a1-b1 und a2-b2.
   Die Widerstaende duerfen nicht zwischen Sender und Empfaenger, 40 V an
   100 Ohm sind 0,4 A, da geht nix mehr auf dem S.0 (es waeren 16 Watt,
   aber die bringt der NT gar nicht auf).
   Sie muessen jeweils zwischen a und b, also als
   Wechselspannungs-Abschluss! Handelsuebliche Typen genuegen,
   induktionsarme waeren schoen.
   
   Ob man sie tatsaechlich braucht, haengt von der Kabellaenge ab und ob
   in der Dose was drinsteckt oder nicht.
   Wer 20 m hat und da drei Dosen drauf und die letzte ist noch frei,
   sollte sie reintun. Ich brauche sie bei 10 m und belegter Doppeldose
   am Ende nicht.
   
   Ihr koennt a und b vertauschen, aber dann bei _allen_ Geraeten, sonst
   loeschen sich die Signale aus! Sender/Empfaenger duerfen natuerlich
   nicht vertauscht werden.
   
   Die Leitung von der Vermittlungsstelle hat rund 60/100 V, Plus an b.
   
    Notspeisung/NT-Netzstecker
    
   Wer nur Geraete am S.0 hat, die selbst mit Strom versorgt werden, also
   ueber ein Netzteil oder die Rechnerspannung, braucht den Netzstecker
   vom NT nicht in die Dose stecken. Das empfiehlt sogar die Telekom,
   weil es die Lebensdauer der NTs erhoeht (weniger Waermeentwicklung).
   Geraete ohne Netzteil (Telefone) bekommen ihre Energie aus den 40 V
   vom NT.
   Dieser wird fuer Notfaelle auch von der Vermittlungstelle versorgt,
   kann dann aber nur eine begrenzte Leistung aufbringen. Damit ein
   Telefon dann funktioniert, muss es _notspeisungsberechtigt_ sein, das
   geht ueber einen Jumper oder aehnliches. Dabei werden die Funktionen
   eventuell eingeschraenkt, z.B. kein Freisprechen und kein Display
   waehrend des Gespraechs. Es darf sich nur ein notspeisungsberechtigtes
   Geraet am Bus befinden.
   Nicht jedes Telefon ist notspeisefaehig, verfuegt also ueber den
   erwaehnten Jumper.
   _Derzeit sind bei Euro-ISDN nur das Eurit und die Tectras
   notspeisefaehig._
   Wer unbedingt auch bei Stromausfall telefonieren muss, sollte sich
   also entweder eines der genannten Telefone zulegen oder eine USV
   (unterbrechungsfreie Stromversorgung, also ein Akku-gepuffertes
   Netzaggregat), wie sie fuer Computer verwendet wird, und daran eine
   TK-Anlage oder einen a/b-Wandler mit analogem Telefon betreiben.
   
   Die Leitung darf folgende Laengen haben:
   150 Meter bei Busbetrieb.
   1000 Meter bei Punkt zu Punkt (fuer TK-Anlagen).
   500 Meter bei erweitertem Busbetrieb, die Endgeraete muessen sich auf
   den letzten 30 Metern des Busses befinden.
   Der NT kann beim Busbetrieb auch in der Mitte des Busses sein, dann
   ist natuerlich jedes Ende mit 100 Ohm abzuschliessen.
   Voreinstellung ist Busbetrieb, fuer Punkt-zu-Punkt und erweiterter Bus
   muss im NT was umgeschaltet werden (Techniker holen!).
   
   
     _________________________________________________________________
   
  14. Kabellaengen
  
   Video
          Da HF bis 5 MHz druebergeht, sollten die Kabel angepasst sein
          (75 Ohm) und nicht laenger als 3 Meter. S-Video ist natuerlich
          noch empfindlicher.
          
   RS232
          Ist sehr stoersicher und kann ohne Not bis 100 m gehen, wobei
          dann eventuell nicht mehr die maximale Geschwindigkeit
          funktioniert (115200 Baud).
          Nach Spezifikation V.28 max. 30 Meter mit geschirmtem Kabel und
          19200 Baud, aber meistens geht mehr. Fuer lange Leitungen
          sollte man dann aber besser eine Stromschnittstelle nehmen
          (RS423 / v.11 / ss97 / und andere) bzw. symetrische Signale
          (RS422).
          
   Parallelkabel
          sollten nicht laenger als 5 m sein. Manchmal gehen auch 20 m,
          aber das haengt dann vom Geraet ab und natuerlich auch vom
          Ausgang am Rechner, der die Kabelkapazitaeten ueberwinden muss.
          
   Ethernet
          Thin Ethernet (Cheapernet) max. 180 m pro Segment (mehr kann
          gehen). Thick Ethernet max. 500 m pro Segment. Max. 5 Segmente.
          
   SCSI
          Differential SCSI kann bei richtiger Terminierung 26 m lang
          werden. Single-ended SCSI maximal 6m.
          High-speed (FAST) SCSI-Verbindungen sollten nicht laenger als
          3m sein, je kuerzer desto schneller. Auch die Kabellaengen im
          Geraet zaehlen mit.
          
   Monitor
          Da ein VGA-Signal je nach Aufloesung bis auf 100 MHz kommen
          kann, sollte das Kabel so kurz wie moeglich sein. Ein normaler
          VGA-Umschalter erzeugt schon sichtbare Stoerungen.
          
   MIDI-Kabel
          sollten wie serielle Kabel nicht laenger als 10 mtr. sein. Als
          max. Wert sollten 15 Meter angesehen werden. Es sind unbedingt
          abgeschirmte Kabel zu verwenden. Auf Grund der geringen
          Spannung reicht ein duennes Computerkabel.
          
   Audio
          Bei Audio-Kabeln gibt es drei Probleme, die mit der Kabellaenge
          zusammenhaengen:
          
          + Hoehenverluste entstehen durch die Kapazitaet/Induktivitaet
            der Kabel. Der Ausgang arbeitet gegen die Kapazitaet, somit
            sind niederohmige Ausgaenge (Kopfhoere, Lautsprecher, auch
            Cinch) nicht so gefaehrdet wie hochohmige (DIN,
            Keramik-Plattenspieler, Keramik- Mikrofon). Ein durch
            Induktivitaet zunehmender Kabelwiderstand betrifft dagegen
            bevorzugt niederohmige Leitungen.
          + Lautstaerkeverluste entstehen durch den Kabelwiderstand. Sie
            spielen praktisch nur bei Lautsprecherleitungen eine Rolle,
            und da besonders bei Boxen mit 4 oder gar 2 Ohm (Auto). Es
            empfehlen sich dann dickere Kupferleitungen. (10 Meter
            koennen bei 0,5 mm^2 Kupfer 0,7 Ohm erreichen, plus
            Steckerverluste 1 Ohm. Aus 100 W am Verstaerker werden dann
            (8-Ohm-Box) noch 79 Watt an der Box! Kabellaenge doppelt, ist
            ja zweiadrig.)
          + Einstrahlung von Sendern/Brummen wird durch lange Kabel
            ebenfalls gefoerdert. Die Stoerung tritt bei schwachen
            Signalen (magn. Plattenspieler, Mikrofon) besonders in
            Erscheinung. Letztlich hilft nur symmetrischer Anschluss, wie
            in der Profitechnik ueblich, aber das koennen auch nur
            Profi-Mikros mit XLR-Stecker. Hierbei nutzt man dann wie beim
            Telefon den Effekt, dass sich die Stoerung auf beiden
            Signalleitungen aufhebt.
            
   Richtwerte:
          
          + magn. Plattenspieler/Mikrofon ohne Verstaerker 3m
          + DIN-Ausgaenge, Mikrofon mit Verstaerker 10m
          + Cinch-Ausgaenge 20m
          + Lautsprecher 10m
          + Symmetrische Geraete 1000 m
            
   Wer HiFi-Ansprueche hat, sollte das nicht ausnutzen.
          
   Telefon
          Von der Vermittlungsstelle zum Kunden sind mehrere Kilometer
          keine Seltenheit. Das gilt theoretisch auch fuer Apparate an
          Nebenstellenanlagen, da diese aber oft mit ISDN
          
          + S.0-Bus:
            Die Leitung darf folgende Laengen haben:
            150 Meter bei Busbetrieb.
            1000 Meter bei Punkt zu Punkt (fuer TK-Anlagen).
            500 Meter bei erweitertem Busbetrieb, die Endgeraete muessen
            sich auf den letzten 30 Metern des Busses befinden.
            Fuer die Laenge ist nicht der Widerstand massgeblich, sondern
            die Laufzeiten der Signale.
          + Uk0 (2-Draht Amt -> NT): siehe Telefon
          + Up0 (2-Draht Nst.Anl. -> Nst.App.): siehe
            Telefon/Nebenstellen
            
   
   
   
     _________________________________________________________________
   
  15. Links zu anderen Seiten mit aehnlichen Themen
  
   Zum Thema MAC hat mir Kai@krampi.shnet.org (Kai Kramp) geschrieben und
   gibt an: http://www.jura2.uni-hamburg.de/~kai
   
   Das Kabel fuer die ISDN-Anlagen von Emmerich findet man hier:
   06995409033-0014@t-online.de (Michael Brandmueller): "Diese arbeitet
   mit der PC-SW V1.8 und der FW 1.93 zusammen. Die Belegung ist als
   Grafik in der CE-BBS. 069 / 954313-22 14.400 BpS 069 / 954313-61
   64.000 BpS X.75"
   
   Grundsaetzlich kann man - wenn man was sucht, was hier fehlt -
   folgendes unternehmen:
     * RTFM (Read the fine manual...), also erstmal die eigenen
       Datenbestaende sichten, in Onlinehilfe oder Handbuch ist so
       manches erklaert (z.B. auch Parallellinkkabel in der Hilfe vom
       DOS, wer's hat, oder Nullmodemkabel in den entsprechenden Howtos
       beim Linux usw.). Manchmal auch in Form eigener Dateien ausserhalb
       der Onlinehilfe.
     * Einschlaegige Computerzeitschriften, wobei der gesuchte Artikel
       meist in einer Zeitschrift ist, die man nicht hat (Murphy) oder
       findet. Buecher natuerlich ebenso.
     * Artikel in den Newsgroups absuchen. ftp-Archive nach FAQs
       absuchen.
     * In einer passenden Newsgroup anfragen. Bis jetzt habe ich da immer
       sinnvolle Antworten bekommen.
       
   
     _________________________________________________________________
   
   
   
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Technical Details
Message-ID: <14502.faqkab@scorpio.in-berlin.de>
Path: arc1-ca.pugleaf.net!scorpio.in-berlin.de!hifi

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Newsgroups: de.comm.misc,de.comm.isdn,de.comp.misc,z-netz.telecom.isdn,z-netz.telecom.telefon
Path: arc1-ca.pugleaf.net!scorpio.in-berlin.de!hifi
From: hifi@scorpio.in-berlin.de (Gernot Zander)
Subject: FAQ Kabel
Message-ID: <14502.faqkab@scorpio.in-berlin.de>
Date: Thu, 14 Mar 1996 01:10:03 GMT
Organization: Scorpio, Berlin-Adlershof
Supersedes: <26099.faqkab@scorpio.in-berlin.de>