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Article #1470

Re: Betreibervorwahl 010xx sperren?

#1470
From: MEK
Date: Tue, 30 Dec 1997 00:00
76 lines
4677 bytes
Thomas Karer <thomas.karer@gmx.net> wrote:

> ich habe heute mit einem Techniker der (�sterreichischen)Telekom gesprochen
> ua auch wegen der probleme der geb�hrenanzeige beim endkunden und er hat
> gesagt da� dies eine reine softwaresache ist und die digitalen vst innerhalb
> der n�chsten zeit "wahrscheinlich" umgestellt (software update) werden.
> (<diese aussage betrifft nur die BRD da ja bei uns noch die post ihr sch...
> monopol hat...)

Es sind einfach zwei verschiedne Systeme, das eine
ist ein System mit einem festen Einheitenpreis und
veraenderlichen Taktzeiten (so ist es ja bis jetzt)
und das andere basiert auf einem konstanten Zeittakt 
(z.B. Sec./10Sec/...) und einem variablen Kostenfaktor.
(wobei eine Mischung aus veraenderlichem Zeit & Kosten
Faktor auch moeglich waere um die ganze Sache noch etwas
untransparenter zu machen.

Auf jeden Fall basiert das monentane analoge Gebuerenimpuls-
system auf den veraenderlichen Zeittakten. OK, man koennte
natuerlich auch die Takte so hochrechnen dass es ungefahr
passt. Dafuer muesste man aber am besten den Geb. Imp. auf
einen kleineren Wert setzen damit man eine bessere Differenzierung
erreichen kann. Das Problem ist nunmal dass je groesser der Taktfaktor
je groesser die Ungenauigkeit zwischen eigenem Geb.Zaehler und
wirklichen Betrag wird.

So jetzt bekommen wir ein paar neue Probleme. Z.B .der 
Inmarsat A Dienst hat z.Zt. eine Taktzeit von 0,7 sec.
(ich glaube Inmarsat-B-HSD=0,3sec ist sowieso nur per 
ISDN erreichbar und kann somit keine 'Probleme' machen)
Auf jeden Fall wuerde bei einem Imp.Preis von 0.03DM
dieser Dienst auf einmal alle 0,175 sec. einen Impuls
verursachen, womit viele Geb. Zaehler nicht mehr mitkommen,
oder selbst wenn die Verbindung moeglicherweise recht
stark gestoert werden kann.

Man koennte natuerlich auch noch ein zusaetzliches
digitales Signal auf die Leitung aufmodulieren, damit
man auch noch sonstige Text/Ziffern an einen analogen
Teilnehmer mit einer speziellen Zusatzeinrichtung senden
kann. Dann waeren wir schon in der naehe von Telefonanlagen
mit analogen Systemtelefonen. Da kann man aber gleich ISDN
nehmen, wo es von vornherein moeglich waere.

Eine der praktikabelsten Moeglichkeiten wird meiner Meinung 
nach sein, seine Gebueren sofort ueber eine kostenfreie
Rufnummer bei dem entsprechende Dienstanbieter abfragen zu
koennen, so wie es jetzt im D1 Netz, bzw. E+ F&E moeglich
ist. Eine nette stimme nennt einem dann die kosten fuer
das letzte Gespreaech und die Gesammtsumme. So kann man 
auf jeden Fall nach der Verbindung kontrollieren wie
teuer es war. Besser als nichts (auch ein kleines Piepen
waeren der Verbundung wenn 1DM erreicht ist waere denkbar.
Auch eine Onineabfragmoeglichkeit der Telefonrechnung
ist denkbar, .....

Ich denke es wird noch sehr viel passieren, auch wenn
es meiner Meinung nach recht unbefriedigend ist wird es
einem nichts ueberigbleiben die Telekonnunkationsgesellschaften
andauern zu Nerven was jetzt los ist und abzuwarten. Leider.

Auch werden mit einer staendig fortschreitenden vollen
Digitalisierung (bis einschliesslich zum Kunden (z.B. ISDN))
solche Probleme immer weniger werden (ausser dass das eigene
Endgeraet das neuste Feature mal wieder nicht unterstuetzen
wird ;-) Wird eine brauchbare Signalisirrung zum Teilnehmer
bzw. eine brauchbare Interaktion moeglich.


-- 
Martin E. Koch

http://mek.ml.org/~mek/
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From: martin.e.koch@ruhr-uni-bochum.de (MEK)
Subject: Re: Betreibervorwahl 010xx sperren?
Date: 1997/12/30
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