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Article #44Re: CrossPoint Derivat fuer Windows
From: Kristian Köhntopp
Date: Sat, 16 Sep 1995 21:13
Date: Sat, 16 Sep 1995 21:13
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In <43e89c$3ka@mm.extern.fh-hannover.de> oliver@mm.extern.fh-hannover.de (Oliver Raupach) writes: >Es ging hier nicht um riesige NewsSysteme. Es ging um ein kleines >Newsprogramm fuer den Endkunden, der 30 oder 40 Newsgruppen liesst. >Mit einem Newsvolumen von 500kB bis 1MB am Tag und einer Haltezeit von >wenigen Tagen (man brauch keine 14 Tage alten Artikel). Was immer Du unter "kleines Newsprogramm fuer den Endkunden verstehst". Meine Kiste hier bekommt die News fuer mich und meine Frau und haelt die 14 Tage, damit wir auch dann noch News lesen koennen, wenn wir mal ein laengeres Wochenende machen. Die Nutzung entspricht einem typischen Pointsystem, wir haben vorher mehrere Jahre Crosspoint verwendet, bevor ich auf Linux umgeruestet habe. Auf der Platte sind derzeit etwa 37000 Artikel, die mittlere Dateigroesse liegt bei 2.23 KB pro Artikel. Eine DOS-Platte waere damit im guenstisten Falle etwas mehr als halb voll. Auch dann, wenn sie 1 oder 2 GB gross waere. Newsartikel als einzelne Dateien abzulegen ist auf einem FAT-Dateisystem mit maximal 2^16 Clustern einfach Bloedsinn. Nicht nur wegen der Problematik mit der Clusterung, sondern auch wegen der total unsinningen Handhabung von Verzeichnissen unter DOS: Ein Verzeichnis mit vielen Dateien darin sorgt dafuer, dass jeder Versuch eine Datei in diesem Verzeichnis oder einem seiner Unterverzeichnisse zu oeffnen extrem langsam wird. Schuld daran ist das hirntot programmierte findfirst()/findnext() von DOS. Die Alternative zeigt Crosspoint: Das Programm legt Artikel in grossen Dateien ab, die etwa Foldern von nn entsprechen. Crosspoint unterhaelt ausserdem Indexdateien, die B-Baeume von Zeigern in diese Dateien enthalten. Auf diese Weise entfallen hunderte von langsamen find*()-Aufrufen und open()-Aufrufen, stattdessen braucht man sich nur noch mit der linearen (statt wie in UNIX konstanten) Komplexitaet von seek() rumzuschlagen. Wir halten fest: DOS als Plattform fuer jede Form von Datenbank ist wegen des Dateisystems (und zahlloser anderer Shortcomings) ein Griff ins Klo. Man kann sich als Programmierer jedoch entscheiden, bis zum Ellenbogen oder bis zum Armgelenk reinzugreifen... Sich appetitlicheren Dingen zuwendend, Kristian -- Kristian Köhntopp, Wassilystraße 30, 24113 Kiel, +49 431 688897 "Naja, wenn sich sogar Dirk Hohndel Windows 95 gekauft hat, dann kann es ja wohl so schlecht nicht sein :-)" -- Ullrich von Bassewitz, de.comp.os.linux
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arc1-ca.pugleaf.net!white.schulung.netuse.de!krisReferences:
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Newsgroups: de.comm.software.crosspoint,de.newusers.questions Path: arc1-ca.pugleaf.net!white.schulung.netuse.de!kris From: kris@white.schulung.netuse.de (Kristian Köhntopp) Subject: Re: CrossPoint Derivat fuer Windows X-Excuse: X-Copyright wegen Emma, Suedwestpresse und /C'T/DISKUSSIONEN. Organization: YAFLI Message-ID: <DF0oAv.8G@white.schulung.netuse.de> References: <5tVdn0E_jbB@hghpc.go.sub.de> <430uqr$nhb@mm.extern.fh-hannover.de> <433j29$kct@alpha.adg.de> <437kd4$tbu@mm.extern.fh-hannover.de> <1995Sep15.062104.13727@fiction.pb.owl.de> <43e89c$3ka@mm.extern.fh-hannover.de> Date: Sat, 16 Sep 1995 21:13:42 GMT X-Copyright: (C) Copyright 1995 Kristian Koehntopp -- All rights reserved. Reproduktion, auch auszugsweise, ausserhalb elektronischer, nichtkommerzieller Datennetze nur mit ausdruecklichem, schriftlichem Einverstaendnis des Autors.