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Started by Framstag
Sat, 12 Sep 1992 17:59
Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Framstag
Date: Sat, 12 Sep 1992 17:59
Date: Sat, 12 Sep 1992 17:59
73 lines
3908 bytes
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Pentominos - Eine Aufgabenstellung mit 3 Schwierigkeitsstufen:
leicht, knifflig, nicht loesbar (?)
Prolog:
Vor vielen Jahren las ich mal einen faszinierenden SF-Roman von Arthur C.
Clarke (ja, genau der von 2001 :-) ): "MacKenzie kehrt zur Erde heim"
Leider hab ich das Buch grad nicht griffbereit und weiss daher nicht den
Originaltitel.
In dem Buch kommt eine Art Denksportaufgabe vor, die Pentominos.
Diese Aufgabe hatte mich damals als 14 jaehrigen derart gefesselt, dass ich
darueber staendig meine Hausaufgaben vergass und sogar ab und zu zu spaet
zur Schule kam, von den blutunterlaufenen Augen wegen zu wenig Schlaf und
zermartertem Gehirn ganz zu schweigen :-)
Der erste Teil der Aufgabe ist relativ einfach:
Gegeben sind 5 Quadrate gleicher Kantenlaenge. Wieviele geometrische
Figuren koennen damit gemacht werden wenn sich dabei die Quadrate ueber
mindestens eine (ganze) Kantenlaenge beruehren?
Figuren, die durch Spiegelung oder Rotation aus einer anderen hervorgehen,
werden dabei nicht mitgezaehlt bzw sie werden als identisch behandelt.
Loesung: 12
OOOOO OOOO OOOO OOO OOO OO O OO OO OOO
O OO OO O O OO OOO O OO O
O O O OO O O
O O
OOOO OOO
Wir haben nun 5*12 Basisquadrate, macht zusammen 60.
Kommen wir zum schwierigeren Teil:
Diese 12 geometrische Figuren sollen nun in ein 10*6 grosses Rechteck
untergebracht werden, so dass dieses vollstaendig ausgefuellt wird.
Damals mit 14 brauchte ich knapp 4 Tage bis zur ersten Loesung, gestern
Nacht nur noch 30 min :-)
Legt mal los..'
Ich hatte damals ca 130 verschiedene Loesungen gefunden und aufgeschrieben.
Das gemeine an der Sache war bzw ist, dass Clarke (genauer: der Computer in
dem Roman) behauptet, dass es exakt 2673 Loesungen gibt. Gemein deshalb,
weil der Computer das kurzerhand berechnet und ich damals wie heute keine
Moeglichkeit sehe, das zu ueberpruefen.
Ich wills aber wissen! *fus_stampf* :-)
Nun zum unloesbaren(?) Teil meiner Aufgabe:
Kann man ueberhaupt die Anzahl der Loesungen berechnen?
Kann man die Loesungen selbst algorithmisch berechnen?
Oder nur durch die Holzhammermethode, sprich simples Ausprobieren?
Wenn letzteres gilt, dann moechte ich gerne wissen, wie man das am
geschicktesten programmiert :-)
Ich habe mir schon diverse Ausprobieralgorithmen ueberlegt, aber alle sind
schrecklich ineffzient und wuerden gigantisch viel Rechenzeit verbraten.
Bei Hinweisen nach einem Algorithmus moechte ich bitten zu
beruecksichtigen, dass ich weder Mathematiker noch Informatiker bin: bitte
begrabt mich nicht mit Fachausdruecken :-)
\ Ulli 'Framstag' Horlacher \ psi%0262450502601::rzmain::orakel \
\ Student consultant VAX/VMS and networks \ orakel@dulruu51.bitnet \
\ Rechenzentrum Universitaet Ulm Germany \ orakel@rz.uni-ulm.de \
\ "With mainframes you just can do nonsense, with PCs not even that." \
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Matthias Urlichs
Date: Sun, 13 Sep 1992 14:14
Date: Sun, 13 Sep 1992 14:14
209 lines
10732 bytes
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In de.sci.misc, article <1992Sep12.175946.14706@wega.rz.uni-ulm.de>,
ORAKEL@rzmain.rz.uni-ulm.de (Framstag) writes:
> Pentominos - Eine Aufgabenstellung mit 3 Schwierigkeitsstufen:
>
> leicht, knifflig, nicht loesbar (?)
>
Knifflig.
>
> OOOOO OOOO OOOO OOO OOO OO O OO OO OOO
> O OO OO O O OO OOO O OO O
> O O O OO O O
> O O
> OOOO OOO
>
> Wir haben nun 5*12 Basisquadrate, macht zusammen 60.
> Kommen wir zum schwierigeren Teil:
> Diese 12 geometrische Figuren sollen nun in ein 10*6 grosses Rechteck
> untergebracht werden, so dass dieses vollstaendig ausgefuellt wird.
>
Drehung und Spiegelung sind hoffentlich erlaubt. ;-)
> Ich hatte damals ca 130 verschiedene Loesungen gefunden und aufgeschrieben.
> Das gemeine an der Sache war bzw ist, dass Clarke (genauer: der Computer in
> dem Roman) behauptet, dass es exakt 2673 Loesungen gibt. Gemein deshalb,
> weil der Computer das kurzerhand berechnet und ich damals wie heute keine
> Moeglichkeit sehe, das zu ueberpruefen.
> Ich wills aber wissen! *fus_stampf* :-)
>
> Nun zum unloesbaren(?) Teil meiner Aufgabe:
> Kann man ueberhaupt die Anzahl der Loesungen berechnen?
> Kann man die Loesungen selbst algorithmisch berechnen?
> Oder nur durch die Holzhammermethode, sprich simples Ausprobieren?
>
Ausprobieren mit Heuristik.
> Wenn letzteres gilt, dann moechte ich gerne wissen, wie man das am
> geschicktesten programmiert :-)
>
> Ich habe mir schon diverse Ausprobieralgorithmen ueberlegt, aber alle sind
> schrecklich ineffzient und wuerden gigantisch viel Rechenzeit verbraten.
>
OK. Als ersten Schritt initialisieren wir eine Array [i][j] mit
Pentomino i in Orientierung j. Es gibt mit Drehung und Spiegelung
bis zu 8 Orientierungen; bei einem dieser 8fach orientierten Teile
lassen wir alle bis auf eine horizontale und eine vertikale
Orientierung weg und ueberspringen dadurch bei der Loesungssuche
saemtliche symmetrischen Faelle.
Die Initialisiererei ist statisch, weil wir keine Lust haben, einen
Pentominogenerator zu schreiben und, schlimmer, zu debuggen. ;-)
Brutale Methode:
pento(i) {
wenn i = 12, drucke gefundene Loesung. Return.
fuer jede moegliche Stelle fuer jede moegliche Orientierung von [i]
plaziere [i] dorthin
pento(i+1)
nimm [i] wieder weg
}
main() { init(); pento(0); }
Geschaetzte Dauer: mehrere Wochen. Nach zwei Stunden Programmlauf
wurde keine einzige Loesung gefunden. So lang ist mein Rechner nicht
up -> Suche nach besserer Loesung. ;-)
OK, ich beobachte mich nun selber beim Versuch, eine Loesung per Hand zu
generieren, und finde folgende semiintelligente Methode:
pento() {
suche freie Stelle mit den meisten belegten Plaetzen drumherum
(der Rand ist 4 Stellen breit und wird als "belegt"
initialisiert, um die Abfrage diverser Randbedingungen
weglassen zu koennen)
wenn keine Stelle gefunden
Loesung drucken, Return
wenn freie Stelle mit > 6 belegten Plaetzen drumherum gefunden
Situation unmoeglich, Return
fuer alle noch nicht plazierten Pentominos in allen Orientierungen
in allen Positionen ueber dieser Stelle
wenn Pentomino passt und die Stelle durch dieses Pentomino belegt wird
plaziere Pentomino dorthin
pento()
nimm Pentomino wieder weg
}
main() { init(); pento(); }
Es laesst sich leicht ueberlegen, dass diese Routine notwendigerweise alle
Belegungen finden muss. Die Suche der freien Stelle bewirkt, dass die Suche
bei vielen unmoeglichen Situationen sofort abgebrochen wird.
Dauer: Eine halbe Stunde auf Max IIfx unter Unix, GCC 2.2.1 -O2 -funroll-loops.
Zahl der gefundenen Pentominos: 195.
* Pentomino 1
EEGJJJCKBB
EGGGJCCKBA
EEGHJCKKBA
LHHHICFKBA
LHIIIFFDDA
LLLIFFDDDA
[...]
* Pentomino 195
BBBBICCCEE
AHHBIIGCCE
AKHIIGGGEE
AKHHFJGLLL
AKKFFJDDDL
AKFFJJJDDL
Programm:
begin 644 pento.c.Z
M'YV0(]*X&<.F#IDR('C,H4,FS1L7:'PH"#BPX,&$<]*<<1.*)$P^:$8C0
M294F4(HXH?($1`P9(<N,=(,029$D1Y!0<0DCYDR$5Y(0H8($A`V?)$$T"8+%
M2A`I('`@I0D""A.5(&I,14@E2TH0<]"\D4-G*XBG18*X-(LVR-(I2T#`P`/C
M!ELI:9=B,:I``9T\<,J(!$M'3ITQ=$#L`='UJY@T=.9LL:JRRPX08]"$D0/B
M3AHR=-!<SKP9!)HR&M'0N=P'1&`W=-[L\`M8L$S"AA$K=ET&]AO76_0ZE6(9
MLV;.<_*T8<W;=XS9KV/'`&X2I4J6EA4LS)T83IK=I#F+-E[ZSNCC(.0P][ZE
M>LJ53[(K"`\"S^/(6V+PX$'92?;&18`P4AELD+&%33CIM((,*O37@@S9"928
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M1EL$-10271QX4TY49)>`&6.AD$8/)'['`P@(DGE9&BNLP.0>3CX)&PAJ2'EF
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M&RD<BVRC&CTZ,+8NW!$FO!BCT44/)P1QP@I1,JKIJR>?C&:G:[99Z*%(I&JG
MJ[#RZ>?*"P=*(I^%QJE3HG8R"D<==(2'@J/5AAGID*\.7?1Q*)S`A1LG,'VR
MTT9+33739IA14%A',_0&T4S[B@***A9J;)YHKSCB;)HJL&-Z=5!HXY(*T`NE
ME-L=UMUW*@@DY8DQONTDE;KRZJ2&F0DJXYYCW.$XXV[(T4,+SSFYLJ<P8[Y#
M&CX(FD8++=S9ZYY]YKEYH#Y3X;D:H9.H!NFFU[OG&BS(6N^O`Q8(Z0H.QD"I
MP@PG]*::P%_E!.812_RJLLRZX2R^:[!((J.;>]M"6SNTP4,/W,,[,[W(5K_"
MA?9!)AD*O1NH1O(J8;Y"&Y3ZX(.,\"\?P_9X!<&DPFUYRQ*VE8"3O<ILU;O?
M&"I7.V1EAD5]PLP=6!0ES%2.16O`EP%3MKA?+9`S/;@0\YH$@A*:L(130A)L
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M*,=1V\)V#+RBZL8/2[R,E\=]&P,Q2)@.Z)_Y,<B+*J)\+,(WW)Z+;'SX*L@%
M&<CD1\CMZ7N5G,B.',<OR\1[S,G#"ZP$F,F4+,.F:,B2/*]>W*X(^'LO>J9X
*?*\0F\KZ.K&:`LB.
`
end
--
Life is a process, not a principle, a mystery to be lived, not a problem to
be solved.
- Gerard Straub, television producer and author (stolen from Frank Herbert??)
--
Matthias Urlichs -- urlichs@smurf.sub.org -- urlichs@smurf.ira.uka.de /(o\
Humboldtstrasse 7 -- 7500 Karlsruhe 1 -- Germany -- +49-721-9612521 \o)/
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Jutta Degener
Date: Mon, 14 Sep 1992 00:48
Date: Mon, 14 Sep 1992 00:48
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orakel@rzmain.rz.uni-ulm.de (Framstag) writes: > [Die 12 moeglichen Pentominos sollen] in einem 10*6 grossen Rechteck > untergebracht werden, so dass dieses vollstaendig ausgefuellt wird. > > Ich hatte damals ca 130 verschiedene Loesungen gefunden und aufgeschrieben. > Das gemeine an der Sache war bzw ist, dass Clarke (genauer: der Computer in > dem Roman) behauptet, dass es exakt 2673 Loesungen gibt. Mein Programm behauptet, es seien 4678. Ich bin etwas skeptisch. Wir sind bestimmt nicht die ersten, die mit diesen Pentominos herumspielen -- es ist gut moeglich, dass Clarke aus irgendeiner mathematischen Kuriositaetensammlung die richtige Loesung kannte. Gardner? Hofstaedter? rec.puzzles? urlichs@smur@.sub.or= (Matthias Urlichs) writes: > wenn freie Stelle mit > 6 belegten Plaetzen drumherum gefunden > Situation unmoeglich, Return Hm. Erklaer' das mal genauer. Jutta
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Matthias Urlichs
Date: Mon, 14 Sep 1992 11:17
Date: Mon, 14 Sep 1992 11:17
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In de.sci.misc, article <1992Sep12.175946.14706@wega.rz.uni-ulm.de>, ORAKEL@rzmain.rz.uni-ulm.de (Framstag) writes: > Pentominos - Eine Aufgabenstellung mit 3 Schwierigkeitsstufen: > > leicht, knifflig, nicht loesbar (?) > Knifflig aber loesbar. > > Ich hatte damals ca 130 verschiedene Loesungen gefunden und aufgeschrieben. > Das gemeine an der Sache war bzw ist, dass Clarke (genauer: der Computer in > dem Roman) behauptet, dass es exakt 2673 Loesungen gibt. Gemein deshalb, > weil der Computer das kurzerhand berechnet und ich damals wie heute keine > Moeglichkeit sehe, das zu ueberpruefen. > Ich wills aber wissen! *fus_stampf* :-) > Clarke hat geflunkert. Es sind 195. > Nun zum unloesbaren(?) Teil meiner Aufgabe: > Kann man ueberhaupt die Anzahl der Loesungen berechnen? > Kann man die Loesungen selbst algorithmisch berechnen? Das hat bisher noch keiner geschafft. > Oder nur durch die Holzhammermethode, sprich simples Ausprobieren? > Das ist auch ein Algorithmus! ;-) > Wenn letzteres gilt, dann moechte ich gerne wissen, wie man das am > geschicktesten programmiert :-) > Beobachte dich mal selber, wie du das Problem loest. Ich jedenfalls suche mir die unzugaenglichste Ecke und plaziere dorthin alle moeglichen Pentominos in allen moeglichen Orientierungen, und dann geht's rekursiv mit der naechsten unzugaenglichen Ecke weiter. Wenn es keine solche Ecke gibt, ist das Quadrat voll und die Loesung kann ausgegeben werden. Ein entsprechendes Programm braucht auf meinem Mac IIfx+Unix+GCC 2.2.1 eine halbe Stunde. (Symmetrieprobleme loesen wir, indem fuer eines der Teile von acht moeglichen Orientierungen nur eine vertikale und eine horizontale Orientierung zuge- lassen werden. Das erspart eine Menge Arbeit.) * Pentomino 1 EEGJJJCKBB EGGGJCCKBA EEGHJCKKBA LHHHICFKBA LHIIIFFDDA LLLIFFDDDA * Pentomino 51 LLLEEEBBII LHHEGEBIIK LCHGGGBJIK CCHHGFBJKK CDDDFFJJJK CDDFFAAAAA * Pentomino 101 JJJCCCBBBB KJCCLLLDDB KJHHFFLDDD KKHFFGLIEE KHHFGGGIIE AAAAAGIIEE * Pentomino 151 JJJFFGBBBB AJFFGGGDDB AJFHHGKDDD AEEIHKKKKL AEIIHHCCCL AEEIICCLLL * Pentomino 195 BBBBICCCEE AHHBIIGCCE AKHIIGGGEE AKHHFJGLLL AKKFFJDDDL AKFFJJJDDL -- Long's Note Always store beer in a dark place. -- Matthias Urlichs -- urlichs@smurf.sub.org -- urlichs@smurf.ira.uka.de /(o\ Humboldtstrasse 7 -- 7500 Karlsruhe 1 -- Germany -- +49-721-9612521 \o)/
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Henning Schmiedehausen
Date: Mon, 14 Sep 1992 14:31
Date: Mon, 14 Sep 1992 14:31
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In article <1992Sep12.175946.14706@wega.rz.uni-ulm.de>, Framstag writes:
> Pentominos - Eine Aufgabenstellung mit 3 Schwierigkeitsstufen:
>
> leicht, knifflig, nicht loesbar (?)
>
>
> Prolog:
>
> Vor vielen Jahren las ich mal einen faszinierenden SF-Roman von Arthur C.
> Clarke (ja, genau der von 2001 :-) ): "MacKenzie kehrt zur Erde heim"
> Leider hab ich das Buch grad nicht griffbereit und weiss daher nicht den
> Originaltitel.
>
> In dem Buch kommt eine Art Denksportaufgabe vor, die Pentominos.
> Diese Aufgabe hatte mich damals als 14 jaehrigen derart gefesselt, dass ich
> darueber staendig meine Hausaufgaben vergass und sogar ab und zu zu spaet
> zur Schule kam, von den blutunterlaufenen Augen wegen zu wenig Schlaf und
> zermartertem Gehirn ganz zu schweigen :-)
>
>
> Der erste Teil der Aufgabe ist relativ einfach:
>
> Gegeben sind 5 Quadrate gleicher Kantenlaenge. Wieviele geometrische
^^^^^^^^^^
> Figuren koennen damit gemacht werden wenn sich dabei die Quadrate ueber
> mindestens eine (ganze) Kantenlaenge beruehren?
> Figuren, die durch Spiegelung oder Rotation aus einer anderen hervorgehen,
> werden dabei nicht mitgezaehlt bzw sie werden als identisch behandelt.
>
> Loesung: 12
>
> OOOOO OOOO OOOO OOO OOO OO O OO OO OOO
> O OO OO O O OO OOO O OO O
^^^^^
!!!!!
> O O O OO O O
> O O
> OOOO OOO
Aehm...... sind das nicht sechs Quadrate? ;)
Party on
Henning
--
-- Henning Schmiedehausen --- barnard@forge.erh.sub.org --- A 3000/25 --- __
...and in deep shelters lurk below, sub-regional control | Home __ ///
who sympathize but cannot help to mend your body or your soul |of the\\\///
self-appointed guardians of the race... - Jethro Tull, A | BSF \XX/
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Matthias Urlichs
Date: Mon, 14 Sep 1992 15:06
Date: Mon, 14 Sep 1992 15:06
29 lines
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In de.comp.misc, article <1992Sep14.004826.23022@cs.tu-berlin.de>,
jutta@opal.cs.tu-berlin.de (Jutta Degener) writes:
>
> Mein Programm behauptet, es seien 4678. Ich bin etwas skeptisch.
> Wir sind bestimmt nicht die ersten, die mit diesen Pentominos
> herumspielen -- es ist gut moeglich, dass Clarke aus irgendeiner
> mathematischen Kuriositaetensammlung die richtige Loesung kannte.
>
Hmmm...
> urlichs@smurf.sub.org (Matthias Urlichs) writes:
> > wenn freie Stelle mit > 6 belegten Plaetzen drumherum gefunden
> > Situation unmoeglich, Return
>
Aua. Kommando zurueck. Danke dass du meinen Fehler gefunden hast. ;-)
Was ich eigentlich tun wollte, ist "wenn freie Stelle mit belegten Plaetzen
links+rechts+oben+unten". Weil alle Teile horizontal oder vertikal verbunden
sind, passt da logischerweise kein Pentomino mehr rein.
Bei mir sind's jetzt 2339 Pentominos. Das passt zu deinen 4678 unter der
Voraussetzung, dass du einen symmetrischen Fall uebersehen hast..?
--
"It is not enough to discover how things seem to seem.
We must discover how things really seem."
-- Niels Bohr
--
Matthias Urlichs -- urlichs@smurf.sub.org -- urlichs@smurf.ira.uka.de /(o\
Humboldtstrasse 7 -- 7500 Karlsruhe 1 -- Germany -- +49-721-9612521 \o)/
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Framstag
Date: Mon, 14 Sep 1992 17:12
Date: Mon, 14 Sep 1992 17:12
32 lines
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In <1992Sep14.004826.23022@cs.tu-berlin.de> jutta@opal.cs.tu-berlin.de writes: > Mein Programm behauptet, es seien 4678. Ich bin etwas skeptisch. was hast Du denn fuer ein Programm? *NEUGIER* Schieb doch mal rueber :-) Ich bin immer noch interessiert an der Frage, ob sich ueberhaupt beweisen laesst WIEVIELE Loesungen es gibt. Die nexte Frage ist dann die nach den Loesungen an sich. Das Ausprobierprogramm von Matthias ist ja ganz nett, aber damit bekomme in endlicher Zeit nicht alle Loesungen und schon gar nicht "Last solution found. Program stopped" :-) > Wir sind bestimmt nicht die ersten, die mit diesen Pentominos > herumspielen -- es ist gut moeglich, dass Clarke aus irgendeiner > mathematischen Kuriositaetensammlung die richtige Loesung kannte. > > Gardner? Hofstaedter? rec.puzzles? rec.puzzles waere mein nexter Anlauf gewesen. Ich war aber ersma zu faul alles in sauberem Englisch zu formulieren, so dass ich auch nicht missverstanden werde. An meiner Anfrage hier hab ich schon lang genug gefeilt, dass sie nicht mehrdeutig war. Ich bin kein native math-speaker :-) \ Ulli 'Framstag' Horlacher \ psi%0262450502601::rzmain::orakel \ \ Student consultant VAX/VMS and networks \ orakel@dulruu51.bitnet \ \ Rechenzentrum Universitaet Ulm Germany \ orakel@rz.uni-ulm.de \ \ "With mainframes you just can do nonsense, with PCs not even that." \
Re: Pentominos: eine deLuxe Denksportaufgabe
Author: Klaus Kalb
Date: Tue, 15 Sep 1992 09:09
Date: Tue, 15 Sep 1992 09:09
40 lines
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urlichs@smurf.sub.org (Matthias Urlichs) writes:
>In de.comp.misc, article <1992Sep14.004826.23022@cs.tu-berlin.de>,
> jutta@opal.cs.tu-berlin.de (Jutta Degener) writes:
>>
>> Mein Programm behauptet, es seien 4678. Ich bin etwas skeptisch.
>> Wir sind bestimmt nicht die ersten, die mit diesen Pentominos
>> herumspielen -- es ist gut moeglich, dass Clarke aus irgendeiner
>> mathematischen Kuriositaetensammlung die richtige Loesung kannte.
Berlekamp, Conway und Guy behaupten auf Seite 787 der Winning Ways:
(2nd corrected printing 1983)
Such problems are peculiar susceptible to idle computers and the
6x10 pentomino rectangle was one of the first to be tackled in
this way when C.B.Haselgrove found its 2339 solutions in 1960.
Und eine Seite vorher steht:
A domino is made of two squares stuck together, so S.W. Golomb has
suggested the words tromino, tetromino etc. for the figures that
can be made by sticking 3, 4 or more equal squares together.
He has registered the particular names pentomino (5 squares)
and polyomino (n squares) as trade-marks. Unfortunatly few of
the puzzles that have been proposed have hidden secrets, so they
yield to nothing better then trial and error (or systematic
search).
>Bei mir sind's jetzt 2339 Pentominos. Das passt zu deinen 4678 unter der
>Voraussetzung, dass du einen symmetrischen Fall uebersehen hast..?
2339 scheint ja zu stimmen. Wann hat denn Clarke seinen Roman geschrieben ?
Hope this helps, -KK
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Klaus Kalb | mail : IMMD1 / Martenstr. 3 / W-8520 Erlangen / Germany
Werch ein Illtum | email: kskalb@immd1.informatik.uni-erlangen.de
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