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Article #165Re: TeX/Entpacken
From: Oliver Schoett
Date: Fri, 20 Nov 1992 18:29
Date: Fri, 20 Nov 1992 18:29
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In article <1e8at4INNng0@iraul1.ira.uka.de> s_titz@ira.uka.de (Olaf
Titz) writes:
> DirecTeX l"auft m.W. als Kommandozeilenprogramm (klassisches TeX)
> unter MPW, d.h. du brauchst die MPW-Shell dazu. OzTeX ist eine
> integrierte Umgebung mit Previewer und Druckertreiber (nur PostScript,
> aber ein nicht-PS-Druckertreiber ist dabei, das ist dann ein separates
> Programm.) OzTeX ist offensichtlich ziemlich ineffizient, aber man
> kann damit leben. Wie DirecTeX in der Beziehung ist, weiss ich
> nicht.
Auf dem Stuttgarter Server (und jetzt auch auf
flop.informatik.tu-muenchen.de) liegt bei DirectTeX eine 'Shell'. Die
reicht aus, um DirectTeX zum Laufen zu bringen. Man braucht also
nicht MPW zu kaufen.
Ich hab's noch nicht gemessen, aber in der Compiliergeschwindigkeit
scheinen OzTeX und DirectTeX in etwa vergleichbar. DirectTeX braucht
laenger beim Start (Menueaufbau und so), dafuer braucht man aber kein
zweites Programm wie bei OzTeX, um auf dem StyleWriter drucken zu
koennen. Allerdings unterstuetzt DirectTeX nicht wie das
OzTeX-Druckprogramm den 'Faster' Ausgabe-Modus des StyleWriter (wuerde
Zeit und Tinte, d.h. Kosten sparen).
Ein Gewinn bei DirectTeX ist, dass fehlende Fonts automatisch aus den
Metafont-Quellen erzeugt werden. Das kostet zwar Rechenzeit, spart
aber enorm Plattenplatz, weil man nicht megabyteweise Fonts in allen
moeglichen Aufloesungen vorraetig halten muss, sodern nur das, was man
wirklich braucht (und das ist relativ wenig).
Keines der beiden TeXs unterstuetzt Graustufen beim Preview, und das
ist wirklich schade (ich habe neulich S/W- und Graustufen-Preview auf
Suns nebeneinader gesehen, und es ist ein gewaltiger Unterschied --
mit Graustufen kann man wesentlich groebere Aufloesungen noch lesen).
Als versiertem TeX-Hacker gef"allt mir DirectTeX gut, weil es sehr
vollst"andig und auf dem aktuellen Stand ist (wahrscheinlich werde ich
mich sogar zur 150.- DM shareware-Gebuehr durchringen). Wenn es noch
Graustufen-Preview und 'Faster'-Ausdruck auf dem StyleWriter haette,
waere es perfekt :-).
> [Kennt jemand ein Programm, was unter Unix Mac-Disketten schreibt?
> K"onnte ich auch manchmal brauchen :-)]
Braucht man nicht! Die Loesung: Mit tar oder besser gtar (GNU tar,
Multidisk-faehig) Disketten auf einer Sun beschreiben und auf dem Mac
mit 'suntar' lesen (von jedem besseren Mac-SW-Server erhaeltlich).
Geht auch zum Transfer in umgekehrter Richtung.
Oliver Schoett Inst. f. Informatik (H2), Technische Univ. M"unchen
Postfach 20 24 20, 8000 M"unchen 2, Germany
schoett@informatik.tu-muenchen.de phone +49 89 2105-2399 fax -8207
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<1992Nov20.182920.17418@Informatik.TU-Muenchen.DE>Path:
arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!zaphod.mps.ohio-state.edu!sdd.hp.com!nntp-server.caltech.edu!ira.uka.de!math.fu-berlin.de!informatik.tu-muenchen.de!schoettReferences:
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