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Started by Andreas Petralia
Mon, 24 Nov 1997 00:00
Databecker Bootmanager/TX97-E
Author: Andreas Petralia
Date: Mon, 24 Nov 1997 00:00
Date: Mon, 24 Nov 1997 00:00
33 lines
2078 bytes
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hallo im zusammenhang mit meinem neuen ASUS TX97-E Board, 2 x 32 MB SDRAM und dem DATABECKER Bootmanager habe ich folgendes problem: beim installieren des himem.sys (fuer Dos6.22, oder win95) meldet der Himem, dass die A20 leitung nicht gesteuert werden kann. folge: win95 startet nicht, und dos6.22 startet halt ohne dieses speichertool. wenn ich jedoch den bootmanager deinstalliere, dann laeuft alles.... frage: kann sich jemand vorstellen, was die A20 leitung mit dem himem und dem bootmanager zu tun hat?? ein a20 problem wuerde doch eher auf einen hardware defekt deuten, aber ohne bootmanager funktioniert ja alles....oder liegt das ev. am SDRAM?? Andererseits hat frueher (mit ASUS P55TP4N, 2x16 MB EDO DRAM und dem bereits erwaehnten bootmanager) alles funktioniert. natuerlich koennte ich auch einfach einen anderen bootmanager verwenden (wenn das der grund fuer die probleme ist), aber der databecker bootmanager hat den vorteil, dass man z.b. ein win95 1,2,...,N mal installieren kann....d.h. beim start werden alle anderen Prim.Partitionen versteckt.... um gleich noch werbung dafuer zu machen: er unterstuetzt praktisch alle betriebssysteme: win95, nt, linux, os2 usw. und eben mit dem vorteil, dass damit mehrere prim. partitionen verwaltet werden koennen, um so z.b. win95 mehrmals zu installieren. gruss -- _____ ______ / __ / __ / Andreas Petralia apetrali@stud.ee.ethz.ch / /_/ / ____/ Student @ Swiss Federal Inst. of Technology /_/ /_/_/ http://www.stud.ee.ethz.ch/~apetrali
Re: Databecker Bootmanager/TX97-E
Author: e.keller
Date: Wed, 26 Nov 1997 00:00
Date: Wed, 26 Nov 1997 00:00
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1078 bytes
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On Mon, 24 Nov 1997 13:40:03 +0100, Andreas Petralia <apetrali@stud.ee.ethz.ch> wrote: Ohne A20 kannst Du den oberen Speicher nicht ansprechen , ich habe noch ein Board das braucht beim Himemaufruf noch den Eintrag /machine:1 (bei dem Board braucht es die config.sys mit dem himem aufruf.auch f�r W95 ) , die Zahl kann �ndern , siehe DOS-Help.Was der Bootmanager damit zu tun hat kann ich mir nicht vorstellen. Ernst
Re: Databecker Bootmanager/TX97-E
Author: Tycho Brahe
Date: Sat, 29 Nov 1997 00:00
Date: Sat, 29 Nov 1997 00:00
101 lines
5228 bytes
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Hallo,
Andreas Petralia wrote:
>
> hallo
>
> im zusammenhang mit meinem neuen ASUS TX97-E Board, 2 x 32 MB SDRAM und
> dem DATABECKER Bootmanager habe ich folgendes problem:
> beim installieren des himem.sys (fuer Dos6.22, oder win95) meldet der
> Himem, dass die A20 leitung nicht gesteuert werden kann. folge: win95
> startet nicht, und dos6.22 startet halt ohne dieses speichertool.
> wenn ich jedoch den bootmanager deinstalliere, dann laeuft alles....
> frage: kann sich jemand vorstellen, was die A20 leitung mit dem himem
> und dem bootmanager zu tun hat??
> ein a20 problem wuerde doch eher auf einen hardware defekt deuten, aber
> ohne bootmanager funktioniert ja alles....oder liegt das ev. am SDRAM??
> Andererseits hat frueher (mit ASUS P55TP4N, 2x16 MB EDO DRAM und dem
> bereits erwaehnten bootmanager) alles funktioniert.
Deine Hardware ist nicht defekt. Editiere einfach die HIMEM.SYS Zeile
in Deiner CONFIG.SYS (bzw. in allen CONFIG.SYS'en) und setzte die
Option /MACHINE:PS2, also z.B. so:
DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEM.SYS /MACHINE:PS2
bzw. je nachdem wo Dein HIMEM.SYS fuer das jeweilige Betriebssystem
liegt. Wenn Du fuer Windows 95 noch keine HIMEM.SYS Zeile hast
musst Du einfach eine, moeglichst weit oben, in CONFIG.SYS ein-
fuegen (wenn eine solche nicht da ist, laedt Win95 HIMEM.SYS
naemlich trotzdem, natuerlich ohne irgendwelche Parameter).
* * *
Der Grund: der DataBecker-Bootmanager ist ein echtes 32-Bit Programm
(Protected Mode-Programm) und aktiviert deshalb die A20 Leitung.
Er deaktiviert sie aber nicht wieder. Normalerweise ist das auch
voellig ok, sowohl fuer DOS/Win95 (d.h. HIMEM.SYS) als auch
NT, Linux, etc..
Das Problem ist nun, dass Intel dem neuen TX-Chipsatz eine PS/2-
kompatible A20-Steuerung ueber Port 92h spendiert hat, waehrend
die Vorgaener FX, HX, VX dies nur kompatibel zum alten AT Tastatur-
kontrollerverfahren von anno 1980 gemacht haben (wie die meisten
Chipsaetze).
Dies allein waere noch nicht tragisch, aber der Bootmanager erkennt,
dass die Port 92h Hardware da ist und nutzt sie. HIMEM.SYS dagegen
fragt das BIOS wie er A20 ansteuern soll, und das bloede Award 4.51
BIOS auf ASUS TX97 Boards sagt nun nicht wie es sollte: PS/2-kompatibel
sondern trotzdem trotzdem: Tastaturkontroller-Steuerung. Dies kann der
TX Chipsatz auch, aber nur wenn vorher niemand die A20-Leitung ueber
92h aktiviert hat!
Die (theoretisch) schnellere Steuerung von A20 ueber Port 92h hat
naemlich Vorrang vor der ueber den lahmen Tastaturkontroller.
Der Bootmanager hat aber nun A20 ueber 92h aktiviert. HIMEM.SYS ver-
sucht danach, treuherzig dem BIOS glaubend, nun die Steuerung von
A20 mittels Tastaturkontroller zu uebernehmen und scheitert natuerlich,
weil der TX bereits auf 92h Steuerung gestellt wurde.
Daher der Fehler beim Starten.
Benutzt man die /MACHINE:-Option wie oben fragt HIMEM.SYS erst
gar nicht das BIOS, sondern nutzt gleich 92h.
VOILA!
Die ganze Problematik betrifft uebrigens nur HIMEM.SYS, d.h. DOS/Win95.
Alle echten 32-Bit Betriebssysteme wie NT, Linux, FreeBSD, OpenStep, ...
aktivieren nur ein fuer alle mal A20 und interessieren sich dann nicht
weiter dafuer. Und es stoert sie auch nicht im geringsten, wenn A20
bereits aktiviert ist, wenn sie booten. Das A20-Gate ist ja auch
der reinste Schwachsinn den leider jeder PC noch aus der "Steinzeit" mit
sich herumschleppt.
* * *
Uebrigens ist das nicht das einzige Problem mit TX-Boards. Unangenehmer
ist die Problematik mit dem auf 3V gesenkten TTL-Pegel (H) wodurch einige
Karten und sogar einige EIDE Platten von Seagate nicht funktionieren
(siehe auch c't). Abgesehen davon, das kuenstlich durch Intel beschraenkt,
nur 64MB cachbar sind (siehe ebenfalls c't)...
> natuerlich koennte ich auch einfach einen anderen bootmanager verwenden
> (wenn das der grund fuer die probleme ist), aber der databecker
> bootmanager hat den vorteil, dass man z.b. ein win95 1,2,...,N mal
> installieren kann....d.h. beim start werden alle anderen
> Prim.Partitionen versteckt....
Uebrigens musst Du nicht _unbedingt_ die anderen primaeren
Partitionen bei Win95 verstecken. Wenn Du es nicht tust, wird
die gebootete Partition trotzdem C:, und die anderen primaeren
sortieren sich mit ihren Laufwerksbuchstaben sogar hinter
einer eventuell vorhandenen Erweiterten Partition ein.
> um gleich noch werbung dafuer zu machen: er unterstuetzt praktisch alle
> betriebssysteme: win95, nt, linux, os2 usw. und eben mit dem vorteil,
> dass damit mehrere prim. partitionen verwaltet werden koennen, um so
> z.b. win95 mehrmals zu installieren.
>
Gruss,
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