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Article #843Re: HILFE!! DrDos Passwort-Problem
From: Olaf Titz
Date: Wed, 27 Jan 1993 12:26
Date: Wed, 27 Jan 1993 12:26
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Das ist zwar schon "alter, aber vielleicht doch noch n"utzlich... In article <1993Jan9.113927.5935@delos.stgt.sub.org> frankl@delos.stgt.sub.org (Frank Laich) writes: > folgendes eingetippt: password *.* /r:test (im roor-dir) > (Wer nicht weiss, was passiert, sollte das lieber nicht nachmachen) Stimmt... > Als dann nicht viel passiert ist, hab ich dann rebootet, um > evtl. Konsequenzen mitzubekommen. Dann kan folgendes: > (da ich sstor habe) er bootet bis er die Laufwerke c: und d: > vertauscht. > er findet keine command.com (war auch logisch, da Passwort) und > gibt den Loeffel ab. > Ich hab mit allem moeglichen versucht auf c: zuzugreifen, aber > das scheint es auf meinen Rechner nicht mehr zu geben. Du solltest zuerst versuchen, den Passwortschutz der Systemdateien zu entfernen, also COMMAND.COM, die DOS und BIOS-Dateien (hab grad vergessen, wie die komplett heissen) sowie CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT. Letztere beiden benennst du am besten um, um, ein sauberes System zu haben. Um an die Dateien "uberhaupt ranzukommen, bietet sich an: 1. Von Diskette booten und die Platte mit einem Diskmonitor (z.B. Norton) bearbeiten. Im Hauptverzeichnis die entsprechenden Eintr"age suchen und in den Hex-Modus gehen. In jedem Eintrag befinden sich in der Mitte des Eintrages mehrere ansonsten unbenutzte Bytes, in denen DR-DOS das Passwort codiert. (Durch Vergleich mit nicht-gesch"utzten Platten, z.B. Systemdiskette, erkennt man leicht, welche.) Die wieder auf Null setzen sollte den Passwortschutz aufheben. Bei der Gelegenheit kann man den CONFIG/AUTOEXEC-Dateien neue Namen verpassen, anschliessend (hoffentlich) von Platte booten, die Passworte f"ur die ganze Platte sauber entfernen, Dateien zur"uckbenennen, rebooten. 2. (etwas komplizierter, daf"ur braucht man keine Spezialtools...) Von Diskette booten und mit DEBUG die Verzeichniseintr"age der entsprechenden Dateien auf der Platte patchen. Geht wie unter 2, man muss bloss die Lade/Speicherbefehle von DEBUG benutzen (und h"ollisch aufpassen - wer noch nie seiner Platte mit DEBUG in die Verzeichnisse geschaut hat, macht das vielleiche lieber doch nicht...) Auch wenn das vielleicht etwas entmutigend klingt: als Resumee bleibt festzuhalten, dass zumindest mit etwas Kenntnissen der Passwortschutz von DR-DOS zu knacken ist. Olaf -- | Olaf Titz - comp.sc.student | o | uknf@dkauni2.bitnet | old address | | univ. of karlsruhe - germany | _>\ _ | s_titz@ira.uka.de | is still | | +49-721-60439 | (_)<(_) | praetorius@irc | valid | "My heart is human - my blood is boiling - my brain IBM" - Mr. Roboto
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Path: arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!math.fu-berlin.de!ira.uka.de!rz.uni-karlsruhe.de!s_titz From: s_titz@ira.uka.de (Olaf Titz) Newsgroups: de.comp.sys.ibm Subject: Re: HILFE!! DrDos Passwort-Problem Date: 27 Jan 1993 12:26:48 GMT Organization: Fachschaft math/inf, Uni Karlsruhe, FRG Lines: 54 Message-ID: <1k5v28INNpe7@nz12.rz.uni-karlsruhe.de> References: <1993Jan9.113927.5935@delos.stgt.sub.org> NNTP-Posting-Host: irau32.ira.uka.de