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Article #1615Re: Zu viele Ligaturen
From: Joachim Schrod
Date: Mon, 11 Jan 1993 15:25
Date: Mon, 11 Jan 1993 15:25
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In article <C0LoK3.5wn@ppcger.ppc.sub.org>, sepp@ppcger.ppc.sub.org (Josef Wolf) writes:
> schrod@iti.informatik.th-darmstadt.de (Joachim Schrod) writes:
> >kann man dann aendern (Tapfere nehmen den Editor, weniger Tapfere
> >schreiben sich ein Programm dazu, ganz Tapfere schreiben das Programm
> >in Perl ;-) und mit pltotf in TFM-Dateien zurueckverwandlen.
> ^^^^
> Eine sehr mutige Aussage. Wilst Du nicht dementieren? ;-)
Wieso?
(Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich haeufig in Perl
programmiere. Ich habe aber nie behauptet, dass es eine einfache oder
gar elegante Sprache waere...) Und fuer denjenigen, der Perl schon
kann, ist es kein schlechtes Werkzeug fuer diese Aufgabe. Es geht ja
darum, in den Ligtables spezielle Muster zu suchen und die zu
loeschen. Da man diese Muster regulaer beschreiben kann, wuerde ich
einen kompletten Parser (z.B. lex/yacc, PCCTS o.ae.) unter dem
Stichpunkt `mit Kanonen auf Spatzen schiessen' einordnen. Obwohl [f]lex
alleine mit Sicherheit auch eine gute Wahl sein kann.
> >Was man damit natuerlich nicht bekommt, sind deutsche Fonts. Computer
> >Modern ist und bleibt Amerikanisch.
>
> Umpf! Jetzt machst Du aber einen Laien wie mich total unsicher. Was sind
> denn die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Fonts?
Die (IMHO) wichtigsten Unterschiede:
-- In deutschen Schriften sind die Grossbuchstaben kleiner als in
amerikanischen. (Wir benoetigen sie halt haeufiger in unseren
Texten. Wenn die Versalien nur fuer Satzanfaenge und Eigennamen
benutzt werden, ist es ja sinnvoll, sie etwas groesser zu machen.)
-- Es gibt Ligaturen wie `ck', `ch', `ss', etc.
-- Die Umlaute werden nicht durch Trema und Vokal emuliert, sondern
sind eigene Zeichen.
> Und
> wo kriegt man die deutschen her (sprich: wie heissen die)?
Weiss ich leider auch nicht. (Hell? Linotype?) Ich kenne das nur aus
Typographie-Buechern oder anderen Liebhaber-Veroeffentlichungen wie
den Scriptura-Kalendern...
--
Joachim
=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
Joachim Schrod Email: schrod@iti.informatik.th-darmstadt.de
Computer Science Department
Technical University of Darmstadt, Germany
``How do we persuade new users that spreading fonts across the page
like peanut butter across hot toast is not necessarily the route to
typographic excellence? -- Peter Flynn
Technical Details
Message-ID:
<1is3hlINNmgs@rs2.hrz.th-darmstadt.de>Path:
arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!math.fu-berlin.de!news.th-darmstadt.de!iti.informatik.th-darmstadt.de!schrodReferences:
<95K0PZU@minnie.zdv.uni-mainz.de> <1993Jan8.165313.50482@news.th-darmstadt.de> <C0LoK3.5wn@ppcger.ppc.sub.org>Show Full Headers
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Path: arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!math.fu-berlin.de!news.th-darmstadt.de!iti.informatik.th-darmstadt.de!schrod From: schrod@iti.informatik.th-darmstadt.de (Joachim Schrod) Newsgroups: de.comp.tex Subject: Re: Zu viele Ligaturen Date: 11 Jan 1993 15:25:41 GMT Organization: TH Darmstadt, FG Systemprogrammierung Lines: 52 Distribution: world Message-ID: <1is3hlINNmgs@rs2.hrz.th-darmstadt.de> References: <95K0PZU@minnie.zdv.uni-mainz.de> <1993Jan8.165313.50482@news.th-darmstadt.de> <C0LoK3.5wn@ppcger.ppc.sub.org> NNTP-Posting-Host: spice.iti.informatik.th-darmstadt.de