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15 messages
15 total messages Started by Hubert Partl Mon, 04 Aug 1997 00:00
Warnungen
#3863
Author: Hubert Partl
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
129 lines
6153 bytes
Ich habe vor, zu meiner FAQ "erst lesen, dann schreiben" 
und zu meinem Internet-Handbuch Kapitel Usenet News
die folgende Ergaenzung hinzuzufuegen (als separates File)
und bitte vorerst um Kommentare und Aenderungswuensche:


            Warnung vor unerwuenschten Nebenwirkungen

Wer mich liest

Bedenken Sie, dass alles, was Sie in eine Usenet-Newsgruppen
senden, eine Veroeffentlichung darstellt und nicht nur von den
Personen gelesen wird, die Sie erreichen wollen, sondern auch von
anderen Personen und Robot-Programmen.

Wer mir antwortet

Sie muessen immer damit rechnen, dass Sie auf eine vernuenftige
Frage oder einen vernuenftigen Diskussionsbeitrag nicht nur
vernuenftige Antworten bekommen, sondern von manchen Leuten auch
unrichtige oder dumme Antworten oder emotionale Beschimpfungen.

Erfahrungsgemaess ist es am besten, solche Antworten einfach zu
ignorieren und den Aerger NICHT durch Gegenreaktionen noch zu
verschlimmern. Hingegen kann es hilfreich sein, solche Personen
oder Themen mit dem Filter-Mechanismus des Newsreader-Programms
("Killfile") automatisch auszublenden und damit fuer Sie selbst
unsichtbar zu machen.

Es gibt einige psychisch gestoerte Personen, die das Usenet dazu
benutzen, um ihre Komplexe oder Aengste abzureagieren. Nur
erfahrene Psychiater wissen, wie man mit diesem Personen richtig
umgeht.

Mailbomben

Immer wieder wird die Moeglichkeit diskutiert oder sogar dazu
aufgerfordert, sogenannte "Mailbomben" an unliebsame Netz-
Teilnehmer zu senden, d.h. sehr viele und/oder sehr grosse Dateien
an die vermeintliche Mail-Adresse dieser Person oder Firma zu
senden.

Tun Sie das NIEMALS! Wie bei allen terroristischen Aktionen
treffen Mailbomben immer vor allem Unschuldige (in diesem Fall
alle Benutzer des Internet und alle Kunden der beteiligten
Internet-Provider) und Sie kommen in vielen Faellen als Bumerang
an den Computer des Absenders zurueck.

Datenbanken

Es gibt einige grosse Datenbanken, in denen alle Usenet-Postings
gesammelt werden, um eine Suche nach Stichworten und Autoren zu
ermoeglichen (z.B. Dejanews, Altavista). Manche von ihnen
speichern die Usenet-Postings im Sinne einer historischen Welt-
Bibliothek auch ueber sehr lange Zeitraeume hinweg.

Sie muessen also damit rechnen, dass auch noch in vielen Jahren
jedermann ueberpruefen kann, welche Meinungen Sie in welchen
Newsgruppen vertreten haben. Ueberlegen Sie deshalb immer gut, was
Sie ueber Usenet-News veroeffentlichen wollen: "erst denken, dann
senden!"

Anonymes Senden

Fuer Faelle, in denen ein anonymes Versenden von Usenet-Artikelnunbedingt notwendig ist (z.B. bei Fragen zu persoenlichen,
gesundheitlichen oder seelischen Problemen), gibt es eigene
Services, die eine anonyme Teilnahme an Usenet-Diskussionen (mit
sicherer Verschluesselung der Adresse, an die Sie die Antworten
erhalten) ermoeglichen. Das blosse Verfaelschen der Namens- und
Mail-Adressen-Angaben in Ihrem Newsreader-Programm eignet sich
dafuer NICHT.

Adresslisten, UCE, UBE

Kommerzielle Firmen sind an Adressen-Listen (auch Mail-Adressen-
Listen) von potentiellen Kunden interessiert. Es gibt Unternehmen,
die alle in Usenet-Postings oder auf Web-Pages veroeffentlichten
Mail-Adressen sammeln und verkaufen oder selbst fuer Reklame
verwenden. Wenn Sie also etwas in einer Usenet-Newsgruppe oder auf
einer Web-Page veroeffentlichen, dann muessen Sie damit rechnen,
dass Sie in Ihrer Mailbox nicht nur "echte" Briefe sondern auch
irgendwelche Werbesendungen erhalten werden - so aehnlich, wie
auch in ihrer normalen Papier-Post.

Erfahrungsgemaess ist es am besten, solche unverlange E-Mail (UCE
oder UBE, unsolicited commercial mail bzw. bulk mail) einfach zu
loeschen und zu ignorieren und nicht darauf zu antworten. Es kann
dabei hilfreich sein, Mail von solchen unerwuenschten Absendern
durch den Filter-Mechanismus Ihres Mail-Programms oder Ihres
Internet-Providers automatisch ungelesen zu loeschen.

Schutz gegen unverlangte E-Mail

Bei serioesen Adressensammlern hat man in der Regel Erfolg, wenn
man die Loeschung per Datenschutzgesetz oder die Eintragung in die
sogenannte Freitag-Liste (analog zur Robinsol-Liste fuer Papie-
Post) verlangt. Manchmal hat man auch Erfolg, wenn man der
werbenden Firma rechtliche Schritte androht (zumindest in den USA
gibt es ein Urteil, dass unverlange E-Mail dort fuer unzulaessig
erklaert).

Bei unserioesen Adressensammlern und Werbefirmen ist es aber
besser, gar nicht zu antworten. Manche von Ihnen geben sogar
absichtlich an: "Wenn Sie diese Werbung nicht mehr erhalten
wollen, senden Sie uns eine Antwort mit dem Wort REMOVE." Wenn Sie
das tun, dann haben Sie der Firma damit bewiesen, dass Ihre Mail-
Adresse gueltig und aktiv ist und daher in Zukunft sogar bevorzugt
fuer andere Werbeaktionen verwendet wird.

Manche Leute glauben, sich gegen unverlangte Mail dadurch
schuetzen zu koennen, dass sie ihre Usenet-Postings mit einer
ungueltigen oder gefaelschten Mail-Adresse absenden. Dies ist aber
KEINESFALLS empfehlenswert. Einerseits bewirken Sie damit eine
unerwuenschte Zusatzbelastung des Netzes und der System-
Administratoren durch die entstehenden Mail-Fehlermeldungen, und
andererseits werden Sie dann nicht nur weniger unerwuenschte
Werbung, sondern auch weniger erwuenschte Antworten bekommen.

Letzten Endes ist eine Alles-oder-nichts-Frage: Sie koennen nur
entweder veroeffentlichen oder geheim bleiben.



--
Hubert Partl                 partl@mail.boku.ac.at
ZID BOKU Wien                http://www.boku.ac.at/
         ~~~~~~~an~der~schoenen~blauen~Donau~~~~~~~
         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Re: Warnungen
#3864
Author: Thomas G. Liesner
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
12 lines
887 bytes
Hubert Partl wrote:
>Ich habe vor, zu meiner FAQ "erst lesen, dann schreiben"=20
>und zu meinem Internet-Handbuch Kapitel Usenet News
>die folgende Ergaenzung hinzuzufuegen (als separates File)
>und bitte vorerst um Kommentare und Aenderungswuensche:

Bei einer kurzen Durchsicht nichts problematisches gefunden. Der Text
ist gut und fl=FCssig lesbar.

So long,
Thomas G. Liesner
Re: Warnungen
#3865
Author: Thomas Klix
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
17 lines
1120 bytes
"Ingo Lie�egang" <ingo1@ping.at> writes:

> 
> Hubert Partl wrote:
> > [Mailbomben]
> > Tun Sie das NIEMALS! Wie bei allen terroristischen Aktionen
>                                      ^^^^^^^^^^^^^^^
> Meinst Du das ernst? Das ist IMHO eine Verharmlosung _echter_
> terroristischer Aktionen (Attentate, Entf�hrungen etc.).

Durch Mailbomben sind bereits ganze Provider stillgelegt worden. Ich
glaube, die Formulierung ist richtig; sie verharmlost m.E. nicht den
realen Terrorismus, sondern hebt die Gef�hrlichkeit des "virtuellen"
Terrorismus hervor.

Thomas
Re: Warnungen
#3866
Author: Robert Bihlmeyer
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
30 lines
1665 bytes
Hi,

>>>>> Im Artikel <5s42o3$mov@mail.boku.ac.at>,
>>>>> schrieb partl@hp01.boku.ac.at (Hubert Partl):

 Hubert> Bei serioesen Adressensammlern hat man in der Regel Erfolg,
 Hubert> wenn man die Loeschung per Datenschutzgesetz oder die
 Hubert> Eintragung in die sogenannte Freitag-Liste (analog zur
 Hubert> Robinsol-Liste fuer Papie- Post) verlangt. Manchmal hat man
 Hubert> auch Erfolg, wenn man der werbenden Firma rechtliche Schritte
 Hubert> androht (zumindest in den USA gibt es ein Urteil, dass
 Hubert> unverlange E-Mail dort fuer unzulaessig erklaert).

Man k�nnte noch anmerken, da� vielleicht einer von zehn Spammern
seri�s zu nennen ist.

Rechtliche Schritte sollte man nur androhen, wenn man bereit ist, auch
wirklich zu klagen. Au�erdem sind Klagen bei UCEs, die aus dem Ausland
kommen, (also die Mehrzahl) bestenfalls kompliziert. In den USA gibt
es z.B. kein DSG in unserem Sinn.

F�r den Neuling ist einfaches ignorieren/filtern also sicher die
empfehlenswerteste L�sung.

	Robbe

-- 
Robert Bihlmeyer	reads: Deutsch, English, MIME, Latin-1, NO SPAM!
<robbe@orcus.priv.at>	<http://stud2.tuwien.ac.at/~e9426626/sig.html>
Re: Warnungen
#3867
Author: Ingo Lie�egang
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
62 lines
2774 bytes
Hubert Partl wrote:
> 
*schnipp*
> Mailbomben
> 
> Immer wieder wird die Moeglichkeit diskutiert oder sogar dazu
> aufgerfordert, sogenannte "Mailbomben" an unliebsame Netz-
> Teilnehmer zu senden, d.h. sehr viele und/oder sehr grosse Dateien
> an die vermeintliche Mail-Adresse dieser Person oder Firma zu
> senden.
> 
> Tun Sie das NIEMALS! Wie bei allen terroristischen Aktionen
                                     ^^^^^^^^^^^^^^^
Meinst Du das ernst? Das ist IMHO eine Verharmlosung _echter_
terroristischer Aktionen (Attentate, Entf�hrungen etc.).

*schnipp*
> Datenbanken
> 
> Es gibt einige grosse Datenbanken, in denen alle Usenet-Postings
> gesammelt werden, um eine Suche nach Stichworten und Autoren zu
> ermoeglichen (z.B. Dejanews, Altavista). Manche von ihnen
> speichern die Usenet-Postings im Sinne einer historischen Welt-
> Bibliothek auch ueber sehr lange Zeitraeume hinweg.
> 
> Sie muessen also damit rechnen, dass auch noch in vielen Jahren
> jedermann ueberpruefen kann, welche Meinungen Sie in welchen
> Newsgruppen vertreten haben. Ueberlegen Sie deshalb immer gut, was
> Sie ueber Usenet-News veroeffentlichen wollen: "erst denken, dann
> senden!"

Vielleicht solltest Du auf x-no-archive hinweisen.

*schnipp*

> Erfahrungsgemaess ist es am besten, solche unverlange E-Mail (UCE
> oder UBE, unsolicited commercial mail bzw. bulk mail) einfach zu
> loeschen und zu ignorieren und nicht darauf zu antworten. Es kann
                  ^^^^^^^^^^
Finde ich nicht gut, Ignoranz zu empfehlen. Weise lieber auf
M�glichkeiten wie traceroute, whois etc. hin, um Mail-Adressen des
Providers etc. herauszufinden, um sich dort zu beschweren. Zus�tzlich
nat�rlich auch die NGs wo technisch nicht so versierte Hilfe erhalten
k�nnen (z.b. de.admin.net-abuse.news bzw. *.mail).

*schnipp*
> --
> Hubert Partl                 partl@mail.boku.ac.at

Ansonsten als allgemeine Empfehlungen ok, ein paar kleine
Rechschreibfehler, aber Du wirst dies ja eh noch �fter �berarbeiten
d�rfen :-)

Ingo
-- 
Ingo Lie�egang
Telecommunications and Systems
Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG & Co KG, Graz, Austria
Office: mailto:liessega@sftgraz.co.at
Home: mailto:ingo1@ping.at
Web: http://members.ping.at/ingo1/
Re: Warnungen
#3868
Author: gregor herrmann
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
31 lines
1890 bytes
On 4 Aug 1997 08:09:39 GMT, partl@hp01.boku.ac.at (Hubert Partl)
wrote:

>Schutz gegen unverlangte E-Mail

>Bei serioesen Adressensammlern hat man in der Regel Erfolg, wenn
>man die Loeschung per Datenschutzgesetz oder die Eintragung in die
>sogenannte Freitag-Liste (analog zur Robinsol-Liste fuer Papie-
>Post) verlangt. Manchmal hat man auch Erfolg, wenn man der
>werbenden Firma rechtliche Schritte androht (zumindest in den USA
>gibt es ein Urteil, dass unverlange E-Mail dort fuer unzulaessig
>erklaert).
>
>Bei unserioesen Adressensammlern und Werbefirmen ist es aber
>besser, gar nicht zu antworten. 

ich wuerd da noch hinzufuegen dass es durchaus sinn machen kann sich
beim poster dessen provider und den providern ueber die das mail
gelaufen ist (s. die diversen headers) zu beschweren und dass es
abuse.net gibt.
ich weiss dass das fuer newbies nicht sehr informativ ist - aber ich
denke wir sollten diese chancen einfach nuetzen und sie auch
bekanntmachen.

gregor

----------------------------------------------------------------------
gregor herrmann        http://info.uibk.ac.at/homepage/Gregor.Herrmann
boy scouts and girl guides of austria       gregor.herrmann@uibk.ac.at
----------------------------------------------------------------------
Re: Warnungen
#3869
Author: Karlo Gross
Date: Mon, 04 Aug 1997 00:00
21 lines
1312 bytes
Hubert Partl <partl@hp01.boku.ac.at> wrote:

> Manche Leute glauben, sich gegen unverlangte Mail dadurch
> schuetzen zu koennen, dass sie ihre Usenet-Postings mit einer
> ungueltigen oder gefaelschten Mail-Adresse absenden. Dies ist aber
> KEINESFALLS empfehlenswert. Einerseits bewirken Sie damit eine
> unerwuenschte Zusatzbelastung des Netzes und der System-
> Administratoren durch die entstehenden Mail-Fehlermeldungen, und
> andererseits werden Sie dann nicht nur weniger unerwuenschte
> Werbung, sondern auch weniger erwuenschte Antworten bekommen.

Ich wuerde hier nur noch erklaeren, dass viele nicht bereit sind,
*NO-SPAM* aus der Adresse zu entfernen.

Sonst finde ich das gut.

Karlo
-- 
email:		kg@orion.ddorf.rhein-ruhr.de
smail:		Karl-O. Gross Blombachweg 11 40625 Duesseldorf Germany
Re: Warnungen
#3870
Author: Michael Brinckmann
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
28 lines
1507 bytes


Hubert Partl <partl@hp01.boku.ac.at> schrieb im Beitrag
<5s42o3$mov@mail.boku.ac.at>...

> Bei unserioesen Adressensammlern und Werbefirmen ist es aber
> besser, gar nicht zu antworten. Manche von Ihnen geben sogar
> absichtlich an: "Wenn Sie diese Werbung nicht mehr erhalten
> wollen, senden Sie uns eine Antwort mit dem Wort REMOVE." Wenn Sie
> das tun, dann haben Sie der Firma damit bewiesen, dass Ihre Mail-
> Adresse gueltig und aktiv ist und daher in Zukunft sogar bevorzugt
> fuer andere Werbeaktionen verwendet wird.
> 
Hast Du das schon einmal Ausprobiert?

Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, und bin durch REMOVE-Reaktion
Momentan spermfrei geworden. Und das trotz korrekter Email Adresse und
regelm��igem Posten.

Aber ein Hinweis auf die M�glichkeit Werbung erhalten zu d�rfen :-))))
finde ich wichtig. denn mit dieser Reaktion hatte ich am Anfang nicht
gerechnet.
-- 
Gru� Michael

Wenn das einzige Werkzeug das man besitzt ein Hammer ist,
sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.
Re: Warnungen
#3871
Author: Hubert Partl
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
20 lines
1492 bytes
gregor herrmann (gregor.herrmann@uibk.ac.at) wrote:
> ich wuerd da noch hinzufuegen dass es durchaus sinn machen kann sich
> beim poster dessen provider und den providern ueber die das mail
> gelaufen ist (s. die diversen headers) zu beschweren und dass es
> abuse.net gibt.
> ich weiss dass das fuer newbies nicht sehr informativ ist - aber ich
> denke wir sollten diese chancen einfach nuetzen und sie auch
> bekanntmachen.

Ich bin der Meinung, dass das fuer Newbies zu kompliziert ist (die
koennen Header-Faelschungen nicht so leicht erkennen) und dass die
Newbies solche Aktionen lieber den Oldies ueberlassen sollten.
Mein Text richtet sich nur an Newbies und nicht an de.admin.*

--
Hubert Partl                 partl@mail.boku.ac.at
ZID BOKU Wien                http://www.boku.ac.at/
         ~~~~~~~an~der~schoenen~blauen~Donau~~~~~~~
         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Re: Warnungen
#3872
Author: Robert Bihlmeyer
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
35 lines
1790 bytes
Hi,

>>>>> Im Artikel <33E6304A.29A43AB7@ping.at>,
>>>>> schrieb "Ingo Lie�egang" <ingo1@ping.at>:

 Ingo> Vielleicht solltest Du auf x-no-archive hinweisen.

AFAIK ber�cksichtigen das nicht alle Indizierungsdienste - Garantie ist
es jedenfalls keine. Das Faktum, da� ein heute geposteter Artikel
m�glicherweise in 20 Jahren noch irgendwo abrufbar ist, sollte einem
Neuling schon sehr bewu�t gemacht werden.

[UCE]

 Ingo> Finde ich nicht gut, Ignoranz zu empfehlen. Weise lieber auf
 Ingo> M�glichkeiten wie traceroute, whois etc. hin, um Mail-Adressen
 Ingo> des Providers etc. herauszufinden, um sich dort zu beschweren.

Ist f�r Newbies, find ich, kein gangbarer Weg, da die Versuchung hier
�berzureagieren oder den falschen niederzuflamen sicher gro� ist. Ich
halte Beschwerden auch f�r besser als ignorieren - aber nur f�r Leute,
die Received-headers lesen k�nnen.

 Ingo> Zus�tzlich nat�rlich auch die NGs wo technisch nicht so
 Ingo> versierte Hilfe erhalten k�nnen (z.b. de.admin.net-abuse.news
 Ingo> bzw. *.mail).

Das ist nat�rlich eine M�glichkeit.

	Robbe

-- 
Robert Bihlmeyer	reads: Deutsch, English, MIME, Latin-1, NO SPAM!
<robbe@orcus.priv.at>	<http://stud2.tuwien.ac.at/~e9426626/sig.html>
Re: Warnungen
#3873
Author: gregor herrmann
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
39 lines
2290 bytes
On 5 Aug 1997 07:40:01 GMT, partl@hp01.boku.ac.at (Hubert Partl)
wrote:

>gregor herrmann (gregor.herrmann@uibk.ac.at) wrote:

>> ich wuerd da noch hinzufuegen dass es durchaus sinn machen kann sich
>> beim poster dessen provider und den providern ueber die das mail
>> gelaufen ist (s. die diversen headers) zu beschweren und dass es
>> abuse.net gibt.
>> ich weiss dass das fuer newbies nicht sehr informativ ist - aber ich
>> denke wir sollten diese chancen einfach nuetzen und sie auch
>> bekanntmachen.

>Ich bin der Meinung, dass das fuer Newbies zu kompliziert ist (die
>koennen Header-Faelschungen nicht so leicht erkennen) und dass die
>Newbies solche Aktionen lieber den Oldies ueberlassen sollten.
>Mein Text richtet sich nur an Newbies und nicht an de.admin.*

ich finde es nicht kompliziert zu schreiben:
"wenn du eine UCE vom absender spammer@spam.domain erhaeltst schicke
sie moeglichst komplett zurueck an:
* den spammer
* postmaster@spam.domain
* spam.domain@abuse.net
mit der bitte derartige aktionen zu unterlassen.
darueberhinaus kann es auch sinnvoll sein, kopien an die provider zu
schicken ueber die die spam mail zu dir gekommen ist. schalte dir dazu
alle header ein und suche dir bei "received from:" die namen heraus ->
zwischen.domain@abuse.net."

na so aehnlich halt ;-)

gregor

----------------------------------------------------------------------
gregor herrmann        http://info.uibk.ac.at/homepage/Gregor.Herrmann
boy scouts and girl guides of austria       gregor.herrmann@uibk.ac.at
----------------------------------------------------------------------
Re: Warnungen
#3874
Author: Ingo Lie�egang
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
19 lines
991 bytes
Michael Brinckmann wrote:
> Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, und bin durch REMOVE-Reaktion
> Momentan spermfrei geworden. Und das trotz korrekter Email Adresse und
           ^^^^^^^^^

Armes Schwein! SCNR.

> --
> Gru� Michael

Ingo
-- 
Ingo Lie�egang
Telecommunications and Systems
Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG & Co KG, Graz, Austria
Office: mailto:liessega@sftgraz.co.at
Home: mailto:ingo1@ping.at
Web: http://members.ping.at/ingo1/
Re: Warnungen
#3875
Author: Florian Kuehnert
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
12 lines
894 bytes
*"Michael Brinckmann" <brinck@rz.hs-bremen.de>* schrieb:
>Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, und bin durch REMOVE-Reaktion
>Momentan spermfrei geworden. Und das trotz korrekter Email Adresse und
          =========
>regelm��igem Posten.

Interessant, was ein REMOVE in der E-Mail-Adresse so alles bewirken
kann...

scnr
  Florian
Re: Warnungen
#3876
Author: Lutz Donnerhacke
Date: Tue, 05 Aug 1997 00:00
11 lines
1013 bytes
* gregor herrmann wrote:
>ich finde es nicht kompliziert zu schreiben:
>"wenn du eine UCE vom absender spammer@spam.domain erhaeltst schicke
>sie moeglichst komplett zurueck an:
>* den spammer
>* postmaster@spam.domain
>* spam.domain@abuse.net

Das setzt voraus, dass der Beschwerdef�hrer den Richtigen Erwischt. I.d.R.
sind alle Angaben gef�lscht (bis auf ein Feld, was der lokale MTA erzeugt...)
Re: Warnungen
#3862
Author: Joerg Erdei
Date: Tue, 12 Aug 1997 00:00
38 lines
2288 bytes
Michael Brinckmann <brinck@rz.hs-bremen.de> wrote:

> Hubert Partl <partl@hp01.boku.ac.at> schrieb im Beitrag
> <5s42o3$mov@mail.boku.ac.at>...
> 
> > Bei unserioesen Adressensammlern und Werbefirmen ist es aber
> > besser, gar nicht zu antworten. Manche von Ihnen geben sogar
> > absichtlich an: "Wenn Sie diese Werbung nicht mehr erhalten
> > wollen, senden Sie uns eine Antwort mit dem Wort REMOVE." Wenn Sie
> > das tun, dann haben Sie der Firma damit bewiesen, dass Ihre Mail-
> > Adresse gueltig und aktiv ist und daher in Zukunft sogar bevorzugt
> > fuer andere Werbeaktionen verwendet wird.
> > 
> Hast Du das schon einmal Ausprobiert?
> 
> Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, und bin durch REMOVE-Reaktion
> Momentan [zensuriert] geworden. Und das trotz korrekter Email Adresse und
> regelm��igem Posten.

Also ich habe auch eine Zeit lang Remove-Messages geschickt. Nach
kurzzeitigem Erfolg mu�te ich allerdings einen massiven Anstieg der
Spam-Mails beobachten, deren Header und/oder Aufmachung frabant an
f�here Spams erinnern, wo ich bereits ein Remove abgeschickt hatte. Die
Adresse kann nicht! durch aktuelle Usenet-Postings in neue Adress-Listen
geraten, da ich sie schon seit geraumer Zeit nur mehr f�r private emails
benutze. Die Lehre daraus: mein Kill-File hat nun den 10fachen Umfang,
und ich werde in Zukunft keinerlei Anhaltspunkt geben, da� diese
email-Adresse noch aktiv ist, in dem ich Remove-mails absetze. Mal
schauen, ob sich die Spam-Rate irgendwann wieder verringert.

> Aber ein Hinweis auf die M�glichkeit Werbung erhalten zu d�rfen :-))))
> finde ich wichtig. denn mit dieser Reaktion hatte ich am Anfang nicht
> gerechnet.

Joerg
-- 
eMail:      a8604659@unet.univie.ac.at
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