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Article #153Re: UseNet - Zugangsregelungen
From: Axel Zinser
Date: Thu, 28 Jan 1993 18:30
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In article <olk.728052145@rzdspc31> olk@rzdspc31.informatik.uni-hamburg.de (Marcus Olk) writes: >zierke@rzdspc35.informatik.uni-hamburg.de (Reinhard Zierke) writes: > >>Ich finde diese Selbstbedienungsmentalitaet *zum Kotzen*. Universitaeten >>sind nicht dafuer da, das *private* Informations- und Kommunikationsbeduerfnis >>einzelner Personen zu befriedigen. Wenn ich eine Zeitung lese, ins Kino gehe > >Hmm. So ausfallend wuerde ich mich natuerlich nicht darueber aussern. >Natuerlich sind Universitaeten nicht primaer dafuer da. Wenn es aber >nebenbei abfaellt, warum nicht? Sicher. Es verlockt sehr, solche Features, insbesondere wenn eine Nutzung der Dienste nicht direkt Geld kostet, sondern vielleicht nur die 'idle time' genutzt wird/werden soll, dann auch zur Ausnutzung freizugeben. Allerdings wird in diesem Zusammenhang immer nur davon gesprochen, was die Studenten gerne moechten, aber nicht duerfen, obgleich die technischen Moeglichkeiten existieren. Fuer ein RZ ergeben sich aber noch andere ,,Probleme'' aus einem uneingeschraenkten Internet-Zugang. Die Rechenzentren sehen sich vor allem dazu verpflichtet, Rechenleistung und Zugangskapazitaeten fuer Forschung und Lehre bereitzustellen. Es ist aber administrativ aufwendig, sicherzustellen, dass wirklich nur die 'idle time' fuer Internet-Sessions (IRC, MUD, FTP) verwendet wird, die Platten nicht unnoetig mit PD-Software zugemuellt werden, die WiN-Zugaenge nicht mit FTP-Jobs zugepflastert werden und die Terminalraeume nicht das Flair (und die Geraeuschkulisse) von Spielhallen erhalten etc. Meine persoenliche Erfahrung geht leider dahin, dass der Appell zu freiwilliger Selbstkontrolle alleine leider nicht ausreicht und so wundert es mich denn auch nicht, wenn die Rechenzentren dann lieber ,,auf der sicheren Seite'' bleiben und sich erst gar nicht in diese schwierige Situation bringen. Denn: wird ein Dienst spaeter wieder aus administrativen Mangelerscheinungen oder anderen berechtigten Gruenden gestrichen, fuehlt sich das Publikum schnell um sein Recht betrogen... Gruss, Axel -- Axel Zinser +49 511 699945 fifi@hiss.han.de Uni Hildesheim, RZ +49 5121 883577 fifi@uni-hildesheim.de
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<1993Jan28.183053.16979@hiss.han.de>Path:
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