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Article #1436Re: Schaltplatten auf CD-R
From: Hergen Lehmann
Date: Sun, 14 Dec 1997 00:00
Date: Sun, 14 Dec 1997 00:00
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On 12 Dec 1997 23:12:00 +0200, hartmann@michael.extern.fh-hannover.de (Michael Hartmann) wrote: >herrgott, das ist ja das reinste Horrorkabinet hier. Nicht nur, das >Schallplatten ueberhaupt digitalisiert werden sollen. Da wird auch noch >Datenreduktion angesprochen Oh, damit sind heute recht beeindruckende Ergebnisse m�glich, wenn man es mit dem Kompressionsfaktor nicht �bertreibt. Einige Leute lehnen Datenreduktion kategorisch ab - aber mal halblang: 1. JEDES Audio-�bertragungssystem nimmt eine Datenreduktion vor, indem es nur eine begrenzte Bandbreite und ein begrenztes Signal-/ Rauschverh�ltnis zur Verf�gung stellt! 2. Der Einsatz von modernen, digitalen Datenreduktionsverfahren kann sogar erhebliche Qualit�tsgewinne bringen, indem er bei gleicher �bertragungsbandbreite erheblich h�here Samplingraten und Bittiefen zul��t. Extrembeispiel: Vergleiche ein normales Telefongespr�ch (wird im digitalen Netz mit 64kBit/sek �bertragen) mit einem auf 64kbps komprimierten MP3-File... >und dann soll eine einfache Soundkarte voellig ausreichen. Kommt halt auf die Anspr�che an, die man stellt. Nicht jeder ist ein High-Ender. Wer �eh nur einen einfachen Plattenspieler aus einer Kaufhaus-"Hifi"- Anlage besitzt, wird mit einer Soundkarte mittlerer Preislage vollauf gl�cklich werden. Das bischen Rauschen geht im Knistern der Platte v�llig unter, und der Knick im Frequenzgang ist auch beim Tonabnehmer um einiges ausgepr�gter... >Es sind ja nur alte Schallplatten... In der Tat. Es sind Schallplatten. Trotz allem Mythos hat auch dieses System enge technische Grenzen. >Um aber auf das eigentliche Problem zurueckzukommen, scheint in meinen >Augen die bereits angesprochene Loesung mit einer S/PDIF- oder AES/EBU- >Karte die brauchbarste. Ergaenzt um einen hochwertigen A/D-Konverter >sollte das beste Resultat erzielbar sein. Jau. >BTW: Die Vermutung der Plattenspieler waere direkt an der Soundkarte >betrieben worden ist abwegig. Schalplatten benoetigen eine s.g. RIAA- >Entzerrung. Eine Soundkarte die eine solche Entzerrung bietet ist mir >beislang noch nicht aufgefallen. Mir auch nicht. Aber es w�re auch kein Problem, diese Entzerrung ggf. nachtr�glich per Software vorzunehmen. Alle besseren Audio-Editoren bieten digitale Filterfunktionen mit f�r diesen Zweck mehr als ausreichender Leistung. Und wenn man den Mikrofoneingang nimmt, k�nnte es auch mit dem Pegel hinkommen (nicht ausprobiert). Gru�, Hergen
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