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5 messages
5 total messages Started by Schorsch Sun, 27 May 2007 17:56
Ein Jude spricht mit Himmler
#111
Author: Schorsch
Date: Sun, 27 May 2007 17:56
61 lines
4781 bytes
<quote>Ein Jude spricht mit Himmler

Heinrich Himmlers nächtliches Gespräch mit Norbert Masur im April 1945

Von Jürgen Graf



Anfang 1945 wußte der Reichsführer-SS Heinrich Himmler, daß das
Deutsche Reich den Krieg militärisch verloren hatte. Trotzdem gab er
die Hoffnung nicht auf, ,,noch etwas für Deutschland retten zu können",
wie er sich im Gespräch mit Vertrauten ausdrückte. Himmler war
überzeugt, daß die Anglo-Amerikaner eine sowjetische Vorherrschaft in
Europa nicht hinnehmen und früher oder später eine Verständigung mit
Deutschland suchen würden, um dem Vormarsch der Roten Armee Einhalt zu
gebieten und die Sowjets aus den von ihnen eroberten Gebieten zu
verdrängen. Diese - selbstverständlich vollkommen wirklichkeitsferne -
Hoffnung war von alliierten Agenten zielstrebig geschürt worden, die
Himmler seit langer Zeit mit Desinformation über die Pläne der
Westalliierten belieferten.

Ohne Adolf Hitler darüber in Kenntnis zu setzen, beauftragte Himmler
seinen Leibarzt, der häufig nach Schweden reiste, dort Kontakte zu
einem Vertreter des Jüdischen Weltkongresses anzubahnen. Sein Kalkül
dürfte wie folgt ausgesehen haben: Als Gegenleistung für die
Freilassung jüdischer KL-Häftlinge würde der Kongreß die Anglo-
Amerikaner dazu bewegen, Deutschland ihrerseits gewisse Konzessionen
zu machen, die den ersten Schritt zu dem erhofften Waffenstillstand an
der Westfront darstellen sollten. Damit ging Himmler ein erhebliches
Risiko ein: Hätte Hitler, der ihm seit geraumer Zeit mißtraute,
erfahren, daß der Reichsführer hinter seinem Rücken Verhandlungen mit
Juden führte, so hätte er diesen bei seinem nächsten Besuch in Berlin
vermutlich auf der Stelle festnehmen und womöglich wegen Hochverrats
erschießen lassen.

Im Februar 1945 traf sich Kersten in Stockholm mit einem hochrangigen
Delegierten des Jüdischen Weltkongresses, Hillel Storch, der ihm zu
Händen Himmlers eine Liste mit Forderungen übergab. Dazu gehörte als
wichtigster Punkt die Freilassung zumindest eines Teils der noch in
nationalsozialistischen Konzentrationslagern einsitzenden Juden, die
anschließend nach Schweden oder in die Schweiz verbracht werden
sollten....</quote>
http://www.vho.org/VffG/2005/3/Graf301-309.html
Interessant:
<quote>...Mit keinem einzigen Wort hatte er auf die Gaskammern
hingewiesen, in denen doch Millionen von Juden ermordet worden sein
sollten. Dabei hatten die Sowjets das KL Majdanek immerhin bereits im
Juli 1944, also neun Monate vor Masurs Treffen mit Himmler, befreit
und bald darauf behauptet, in jenem Lager seien 1,7 Millionen Menschen
ermordet worden, ein ,,großer Teil" davon durch Vergasen. Am 2. Februar
1945 hatte die Prawda von gigantischen Massenmorden in Auschwitz
berichtet, die teils mittels eines elektrischen Fließbandes, teils in
,,Gaskammern im östlichen Lagerteil" (also nicht in Birkenau!) begangen
worden seien. Als einflußreicher Vertreter des Jüdischen
Weltkongresses wußte Masur selbstverständlich über all diese
Behauptungen bestens Bescheid. Daß er sie Himmler gegenüber nicht zur
Sprache brachte, läßt nur einen Schluß zu:

Norbert Masur glaubte im April 1945 nicht an die Gaskammern und wollte
sich Himmler gegenüber nicht lächerlich machen, indem er mit
offenkundiger Greuelpropaganda aufwartete.</quote>
Re: Ein Jude spricht mit Himmler
#112
Author: RJ11
Date: Sun, 27 May 2007 18:05
10 lines
1622 bytes
http://www.holocaust-history.org/~dkeren/documents/jaeger-report/
http://www.holocaust-history.org/~dkeren/documents/wetzel-letter/
http://www.holocaust-history.org/~dkeren/camps/belsen/index.shtml
http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//ohrdruf/images/ohrdruf-02.jpg
http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//nordhausen/images/nordhausen-01.jpg
http://www.chorale-populaire-de-paris.com/IMG/jpg/dachau.jpg
http://www.arory.com/Doc%20du%20mois/dachau.jpg
http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//buchenwald/images/buchenwald01.jpg

RJ.
Re: Ein Jude spricht mit Himmler
#113
Author: Schorsch
Date: Sun, 27 May 2007 18:26
7 lines
2006 bytes
On May 27, 8:05 pm, RJ11 <r...@nospam.com> wrote:
> http://www.holocaust-history.org/~dkeren/documents/jaeger-report/http://www.holocaust-history.org/~dkeren/documents/wetzel-letter/http://www.holocaust-history.org/~dkeren/camps/belsen/index.shtmlhttp://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//ohrdruf/images/ohrd...http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//nordhausen/images/n...http://www.chorale-populaire-de-paris.com/IMG/jpg/dachau.jpghttp://www.arory.com/Doc%20du%20mois/dachau.jpghttp://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/ftp.py?camps//buchenwald/images/b...
>

Und das soll jetzt belegen / widerlegen?!

> RJ.
Re: Ein Jude spricht mit Himmler
#109
Author: martin.muller1
Date: Fri, 01 Jun 2007 13:11
18 lines
2115 bytes
On 27 Mai, 20:26, Schorsch <bartel...@yahoo.com> wrote:
> On May 27, 8:05 pm, RJ11 <r...@nospam.com> wrote:
>
> >http://www.holocaust-history.org/~dkeren/documents/jaeger-report/http......
>
> Und das soll jetzt belegen / widerlegen?!
>
> > RJ.

Na Schorsch, das soll natürlich belegen / widerlegen, je nach
Standpunkt.
Sieht man sich diese Links allerdings näher an, widerlegen die sich
ausschließlich selbst. Die Schreiberlinge sind zwar anderer Meinung,
das hängt aber nur mit ihrer eigenen Intelligenz zusammen.

Ich sehe diese Links nur als versuchte Beleidigung meiner Intelligenz
an.
Re: Ein Jude spricht mit Himmler
#110
Author: Theseus Oblivion
Date: Sun, 03 Jun 2007 12:47
26 lines
2487 bytes
Schorsch (27 May 2007 10:56:17 -0700) wrote:
> Im Februar 1945 traf sich Kersten in Stockholm mit einem hochrangigen
> Delegierten des J�dischen Weltkongresses, Hillel Storch, der ihm zu
> H�nden Himmlers eine Liste mit Forderungen �bergab. Dazu geh�rte als
> wichtigster Punkt die Freilassung zumindest eines Teils der noch in
> nationalsozialistischen Konzentrationslagern einsitzenden Juden, die
> anschlie�end nach Schweden oder in die Schweiz verbracht werden
> sollten....</quote>

Das ist eine selbstverst�ndliche Forderung.

> http://www.vho.org/VffG/2005/3/Graf301-309.html
> Interessant:
> <quote>...Mit keinem einzigen Wort hatte er auf die Gaskammern
> hingewiesen, in denen doch Millionen von Juden ermordet worden sein
> sollten.

Wieso h�tte er das machen sollen? Hast du vielleicht mal dar�ber
nachgedacht, dass im Jahre 1945 die Gaskammern noch nicht so bekannt waren?
H�tte er fordern sollen: "belebt die Toten wieder und schickt sie nach
Schweden", oder was? 

Gru�

-- 
Wer scih an Rhtcecrhseibflrehen afunghaet, vreheflt dsa Tmhea!
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