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Article #174Re: Merkwuerdige Glimmlampe
From: Herbert Dampel
Date: Wed, 06 Jan 1993 15:39
Date: Wed, 06 Jan 1993 15:39
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In <1icmotEINN6c3@uni-erlangen.de>, Markus Kuhn writes: >>Das Obskure: Diese Glimmlampe flackert weniger (d.h. sie ist oefters aus als >>an), wenn es im Zimmer dunkel ist als wenn es hell ist. >Da ich die Lampe nicht selbst gesehen habe kann ich nur mal zwei >Hypothesen vorschlagen: > > 1. Die Lampe flackert wirklich weniger. Eine Glimmlampe leuchtet, da > durch die 230V Wechselstrom ein Gas ionisiert wird. Gase leiten nur, > wenn sie bereits ionisiert sind, das ist auch der Grund, warum Leucht- > stoffroehren durch eine Induktivitaet und einen Bimetalunterbrecher > erst gezuendet werden muessen. Glimmlampen sollten sich selbst zuenden, > wenn sie aber verschleissen, dann ist irgendwann das Gas fast nicht mehr > instabil genug um einen Ionenkanal aufzubauen. Also koennten in der > Tat ein paar Photonen (siehe Photoeffekt bei Metall) ausreichen um > genuegend Elektronen anzuheben. 1. stimmt. Diesen Effekt kenne ich aus Farbfernsehern mit Ultraschallempfaengern (Grundig 1. Generation Super Color). Dort wurden zur Erzeugung der Analog-Stellgroessen fuer Farbe/Helligkeit/Lautstaerke Wandler mit Glimmlampen benutzt, die nach einiger Zeit, aus zunaechst unerfindlichen Gruenden, diese Stell-Werte veraenderten. Man fand im Labor heraus, dass manchmal im dunklen Inneren der FFS-Kisten die Lampen nicht oder nur unvollkommen zuendeten. Abhilfe brachte eine zusaetzliche groessere Glimmlampe, welche die anderen leicht mit Licht versorgte. Damit war alles Ok. cu l8ter mfG herby@danubix.ulm.sub.org -- * E-Mail: herby@danubix.ulm.sub.org ccc_damp@rzmain.rz.uni-ulm.de * * herby@danubix.ul.open.de Fido: 2:241/7902.1 * * Forchenweg 14 W-7900 Ulm/Donau Voice: 0731-6021657 * * ULM: Letzte Stadt vor Bayern Don't marry, beer happy *
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