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Article #180Re: Merkwuerdige Glimmlampe
From: Christian Weisgerber
Date: Thu, 07 Jan 1993 17:32
Date: Thu, 07 Jan 1993 17:32
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------------------------------ schnipp ------------------------------ Date: 06 Jan 1993 16:27:32 +0100 From: gpb@nirwana.ruessel.sub.org To: naddy@mcd.ruessel.sub.org Subject: Re: Merkwuerdige Glimmlampe (fwd) Am 04.01.93 um 00:44 Uhr schrieb NADDY: > vorfuehren. Ist es dunkel, ist die Glimmlampe meistens aus, nur ab und > zu ein kurzes Aufflackern. Leuchte ich sie mit der Taschenlampe an, dann > flackert sie munter vor sich hin, ist teilweise durchgehend an. > Da hat tatsaechlich jemand das Experiment zum laufen bekommen, an dem unser Physik-Prof. zusammen mit Techniker gescheitert ist ! > Das Ganze ist mir schleierhaft. Eine optische Taeuschung scheint mir > nicht plausibel. Wird die Glimmlampe vom einfallenden Licht angeregt? Das ist in der Tat so. Wenn eine Glimmlampe knapp unter ihrer Zuendspannung betrieben wird, kann man tatsaechlich durch einfallendes Licht die Glimmentladung starten. Ist die Lampe erst einmal an, kann die Spannung um einige Volt abnehmen, ohne dass sie wieder ausgeht. In diesem Falle scheint tatsaechlich der Vorwiederstand defekt zu sein, sodass die Glimmlampe in diesem kritischen Bereich betrieben wird. > Aber das bisschen Licht ist doch viel zu energiearm fuer so einen > Effekt, oder? Nein ! Es kommt hier garnicht auf die Menge des einfall. Lichts an. Theoretisch genuegt schon ein einziges Quant (Photon), um die Entladung zu starten. Es spielt allerdings eine Rolle, welche Energie dieses Quant besitzt. Und das haengt nur von der Wellenlaenge (Farbe) des Lichts ab. Mit Infrarot-Strahlung wird es niemand schaffen, die Lampe anzumachen. Auch nicht mit einem 1 kW Ofen ! > Das waere mein Kommentar dazu. Du kannst den Text ja wieder in die richtige Newsgroup weiterleiten bye Gunter ------------------------------ schnapp ------------------------------ -- Christian "naddy" Weisgerber, Germany naddy@mips.ruessel.sub.org
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