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Article #75Re: Patente nuetzen allen - UNTER GEWISSEN UMSTÄNDEN
From: Christoph Müller
Date: Wed, 27 Jan 1999 00:00
Date: Wed, 27 Jan 1999 00:00
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Litscher Andreas schrieb: > Am 11. Maerz 1999 veranstalten BETECH, IGE, InfoLit und > STN International gemeinsam die Fachtagung "Patente nuetzen allen, > Innovationsfoerderung fuer KMU" im Berner Technopark. - UNTER GEWISSEN UMST�NDEN - Das muss sicher noch hinzugef�gt werden. In deutlich �ber 90% der F�lle zahlt der Anmelder lediglich ohne das Geld je wieder zu sehen. Dar�ber sprechen Patentanw�lte aus gutem Grund nicht sehr gerne. Und das verlorene Geld bewegt sich durchaus im 5-stelligen Bereich. Also Lottospieler hat man statistisch gesehen mehr Erfolg. Da bekommt wenigstens etwa 50% seines Einsatzes wieder. Meldet man seine Ideen NICHT an, bleibt das Know-How wenigstens im Haus. Per Anmeldung wei� es sp�testens nach einem Jahr jeder und man steht sich somit selbst im Weg. Eines der gr��ten Probleme mit den Patentanmeldungen ist die Tatsache, dass man sie eigentlich zu einer Zeit anmelden m�sste, zu der man i.d.R. noch gar nicht wei�, ob die Idee TATS�CHLICH �berhaupt etwas wert ist. Und f�r wertloses Zeug f�nfstellige Summen hinbl�ttern? Das scheint tats�chlich Standard zu sein! Jeder hofft halt, dass er zu den 3 Prozent der verwerteten Patente geh�rt und sich dann eine goldene Nase verdient. Die gleichen Versprechungen, wie sie die Lotto-Gesellschaften �brigens auch machen. Und 3 Prozent verwertete Patente hei�t ja noch lange nicht, dass damit auch gigantische Lizenzgeb�hren flie�en. Selbst wenn man also zu den gl�cklichen 3 Prozent geh�rt, so hei�t das noch lange nicht, dass auch die gemachten Patentaufwendungen wieder eingespielt werden. Es ist wie �berall - da gibt es eine breite Masse und ein paar Wenige, die aus dieser Masse herausragen. An diesen orientiert man sich dann und m�chte mit diesen Ausnahmeerscheinungen gleichziehen. Wie realistisch ist denn das? Christoph M�ller http://www.astrail.de
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