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Article #355Studienfinazierung (was: Re: Studenten-Privilegien
From: Achim Stenzel
Date: Tue, 07 Jan 1997 00:00
Date: Tue, 07 Jan 1997 00:00
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dj-simpson (dj-simpson@magnet.at) meinte am 05.01.97 zum Thema "Re: Studenten-Privilegien (war: Re: TOTALVERWEIGERER - Die s c h w a ": > Vorschlag 2: Regelung nach einem auf Europa umgelegten > USA-Prinzip: Guenstig verzinste Studienkredite mit einem > vernuenpftigen Rueckzahlungs- ziel. Den einer der Punkte warum > Leute studieren ist, spaeter mehr Geld zu verdienen (eine > legitime Sache). Also warum nicht spaeter das Geld langsam > refundieren? Ich habe neulich mal einigen eher konservativen Leuten, die Studiengebuehren durchaus OK faenden, den Modus der Bafoeg- Rueckzahlung auseinandergepult. Die konnten's kaum glauben. Der Widerstand waere viel geringer, wenn es nicht hiesse, ab 1200,-/MOnat Einkommen werden 200,-/Monat gezahlt (wodurch man wieder drastisch unter 1200,- rutschen kann), sondern "vom 1200,- - oder wieviel auch immer- uebersteigenden Betrag werden monatlich 10% - oder wieviel auch immer - zurueckgezahlt". Bei 1500,- hiesse das 30,-/MOnat, bei 3000,- aber 180,-. Man kann natuerlich das schwedische System nehmen, wonach das Darlehen verzinst ist, aber die Rueckzahlung 20 Jahre nach dem Examen eingestellt wird. Ich kannte mal eine Schwedin, die hat stets so knapp (oder garnicht) verdient, dass ihre Schulden nach 20 Jahren hoeher waren als beim Examen. Etwas daemlich ist auch, dass bei Verheirateten das Einkommen des Ehepartners nicht beruecksichtigt wird. Eine Freundin von mir zahlt 0,-, obwohl der Angetraute klotzig verdient. Ciao, Achim -- Achim Stenzel, 23552 Luebeck | "Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, naemlich, | | dass sich vieles aendern laesst, bloss nicht die Menschen." | | Karl Marx |
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