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Article #512BAfoeG-Volldarlehen 1983-90
From: Sigi Zauter
Date: Sat, 15 Feb 1997 00:00
Date: Sat, 15 Feb 1997 00:00
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Berliner Initiative gegen � BAf�G BAf�G-Volldarlehensregelung � '83 - '90 ������������������������������������������������������������������ Postfach 41 02 63, 12112 Berlin � (c)95-08 BAf�G-Schulden? Berliner Initiative gegen BAf�G-Volldarlehensregelung sucht MitstreiterInnen und bietet Informationen f�r Betroffene Liebe Interessentin, lieber Interessent, 1982 beschlo� die Regierung Kohl neben anderen unsozialen BAf�G-Einschnitten die Volldarlehensregelung, die vielen StudentInnen aus einkommensschwachen Elternh�usern einen gewaltigen Schuldenberg verschafft hat, oder sie mit der Aussicht darauf vom (weiteren) Studium abhielt. StudentInnen der Jahre 1983 bis 1990 bekamen ihr BAf�G als Volldarlehen, w�hrend StudentInnen seit Herbst 1990 (innerhalb der F�rderungsh�chstdauer) nur die H�lfte ihres BAf�Gs zur�ckzahlen m�ssen und diejenigen vor dem Herbst 1983 fast den gesamten Betrag bezuschu�t erhielten. Bei durchschnittlich zehn Semestern Studienzeit bedeutet dies bis zu 65.000 DM BAf�G-Schulden f�r mit H�chstsatz gef�rderte StudentInnen, von denen vielen erst mit dem Eintreffen ihres Feststellungs- und R�ckzahlungsbescheides ins Bewu�tsein ger�t, da� sie jahrelang ihr BAf�G tats�chlich als Volldarlehen erhalten haben. F�nf Jahre nach dem Ende der F�rderungsh�chstdauer mu� in der Regel mit der Tilgung begonnen werden, wenn das anrechenbare Einkommen (i. S. d. � 21 BAf�G) derzeit 1.390 DM monatlich (ggf. + Schonbetr�ge) �bersteigt. Seit Herbst 1990 betr�gt die Mindesth�he der monatlichen R�ckzahlungsrate 200 DM. Wir von der BAFOEGINI in Berlin versuchen seit Februar '92 auf unsere Initiative aufmerksam zu machen. Wir bieten Informationen f�r Betroffene, und m�chten f�r �ffentlichkeit und Organisation unseres Protestes sorgen. Dies geschieht zun�chst durch die Unterst�tzung des politischen und juristischen Widerstandes gegen alle unsozialen BAf�G-Novellierungen seit Herbst 1983. Hierbei verweisen wir insbesondere auf die Aktivit�ten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die im Rahmen ihrer Aktion "Amnestie der BAf�G-Schulden" seit 1989 politische und juristische Schritte unternommen hat, um gegen die Ungleichbehandlung von BAf�G-VolldarlehensnehmerInnen vorzugehen. In den letzten Jahren erging eine Vielzahl von f�r die Betroffenen entmutigenden gerichtlichen Entscheidungen (einschlie�lich des Bundesverfassungsgerichtes). Insbesondere das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes M�nster vom 11. Juni 1992 (Az 16 A 3744/91) hat viele Leute entmutigt. Zudem mehren sich die Stimmen, die unsere Anspr�che mittlerweile verj�hrt sehen. Jedoch stehen noch immer h�chstinstanzliche Entscheidungen auch durch das Bundesverfassungsgericht aus. Dar�ber hinaus geht es uns um die St�rkung eines anhaltenden und wirksamen Protestes gegen die derzeitigen unsozialen R�ckzahlungsbedingungen, die den Betroffenen, insbesondere alleinerziehenden DarlehensnehmerInnen, kaum mehr die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards erm�glichen. Dies hat auch der Petitionsausschu� des Deutschen Bundestages in seiner Beschlu�empfehlung vom 13. April 1994 (BT Drucksache 12/7254) eindeutig best�tigt. Mit dieser Erstinformation wollen wir Dich in die Lage versetzen, Deinen �rger �ber die BAf�G-Volldarlehensregelung von zu �u�ern und eigene Rechtsanspr�che gegen�ber den entsprechenden Institutionen anzumelden Wendet Euch bei Interesse an die oben angegebene Adresse oder schaut Euch mal die Internetseite an: http://www.fachschaften.uni- bielefeld.de/bafoeg/index.htm oder fordert die Erstinformation per E-Mail an: S.Zauter@Link-N.cl.sub.de
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