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Article #586Re: �bezeiten f�r Musikstudenten in Mietwohnung ...
From: Holger Bruns
Date: Sun, 23 Jun 1996 00:00
Date: Sun, 23 Jun 1996 00:00
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In article <schramm-2206962232330001@news.uni-mainz.de> schramm@cis-computer.com (Ralf Schramm) writes: >meine Schwester studiert Musik und hat ein Problem mit ihren >�bungszeiten. >Da Sie inm naechsten Monat in der Hochschule nicht �ben kann >mu� sie dies zu Hause tun (3. Stock, Mietwohnung). >Kann mich jemand �ber die Rechtslage aufkl�ren, zu welchen >Zeiten sie die nachbarliche Ruhe st�ren darf. Angeblich >gibt es da auch Unterschiede, ob man - wie sie - das Musizieren >beruflich betreibt, oder nur als Hobby. Mit Klaerung der "Rechtslage" erreichst Du ueberhaupt nichts, wenn Deine Nachbarn zum Schluss stocksauer und sehr abgenervt sind. Abgenervte Leute haben manchmal Methoden, sich zu raechen, da kommst Du auch gerichtlich nicht gegen an. Auf der anderen Seite kann ich Leute, die sich ueber Musik aus Nachbarswohnungen aufregen, gut verstehen. Ich habe selber solche Probleme, weil ich in einem Miethaus wohne. Versuche mal, abends zu pennen, wenn rings um Dich herum drei Radios, zwei Stereoanlagen und ein Fernseher droehnen. Ueber mir wohnt eine sechskoepfige Tuerkenfamilie auf 40 Quadratmetern. Wenn die alle zuhause sind, dann krieg ich Ohrensausen, so poltern die in ihrer Wohnung herum. Aber ich vermute mal, Deine Schwester ist nicht so laut. Also: Kann man mit den Leuten, die sich gestoert fuehlen koennten, reden? Oder drehen die automatisch ihre Stereoanlage auf, wenn das Klavier ertoent? Wenn man mit ihnen noch reden kann, dann kann man auch um Verstaendnis werben. Das ist sicher sinnvoller, als mit Anwalt, Rechtslagen und Gerichten zu drohen. Holger
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