Thread View: de.soc.wirtschaft
6 messages
6 total messages
Started by Forscher Max
Tue, 15 May 2012 06:08
Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Forscher Max
Date: Tue, 15 May 2012 06:08
Date: Tue, 15 May 2012 06:08
96 lines
6186 bytes
6186 bytes
Eurozone: Deutlicher Rückgang der Industrieproduktion
Deutsche Mittelstands Nachrichten - 14.05.12, 13:22
In der gesamten Eurozone ist die Industrieproduktion im März deutlich
zurückgegangen, obwohl Ökonomen mit einem leichten Wachstum
gerechnet hatten. Den größten Rückgang in Bezug auf den
Vorjahresmonat wiesen Luxemburg und Griechenland auf.
Im März ist die Industrieproduktion deutlich hinter den Erwartungen
geblieben. Dies zeigen die aktuellen Daten von Eurostat. Im gesamten
Euroraum sank die Industrieproduktion 0,3 Prozent im Vergleich zum
Februar – Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet.
Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Industrieproduktion im Euroraum
sogar um 2,2 Prozent zurück. Den größten Rückgang in Bezug auf den
Vorjahresmonat hatten Luxemburg (-11,3%), Griechenland (-8,5%),
Spanien (-7,5%) und Italien mit -5,8 Prozent zu verbuchen.
Aber auch die Niederlande haben mit einem großen Einbruch in der
Industrieproduktion zu kämpfen. Hier kam es zu einem starken
Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Februar ......
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42578/
Wenn der Deutsche Mindestlohn nur noch 5 Euro/Stunde beträgt-
das Bundessozialgericht hat den Richtwert für Mindestlohn
festgesetzt: Bundessozialgericht – B 11 AL 18/11 R
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/
bzw. http://www.roedl-business-news.com/2012/05/12672/
Was sollen die Arbeitnehmer um 800 Euro dann an Industrieprodukten
kaufen? BMW-Cabrio? Oder einen VW für 25000 E? Die kaufen sich
einen Sack Reis und hoffen, damit den Monat überstehen zu können.
Und wer soll dessen Exporte kaufen? Hartz4-Empfänger in Deutschland
oder die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien? Das System erlegt
sich selbst. Autos kaufen nun mal keine Autos.
Diese Entwicklung war auch abzusehen und ist die direkte Folge der
gewollten marktkonformen Politik der "EUSSR" und deren Vasallen.
Diese von den Finanzmächten gejagten und unfähigen Politiker, die
nicht imstande sind die Finanzmärkte endlich regulieren zu wollen.
Es sieht ganz danach aus, dass das der Plan ist, ganz Europa ins
Elend und in die Armut zu stürzen, zu unterdrücken und
überwachen, um danach enteignen zu können.
Was wir hier sehen, ist aber erst der Anfang.
Ein Krieg der Finanzen gegen die Volkswirtschaften Europas.
Ein Krieg ohne Kriegswaffen, deren Folgen niemand abschätzen kann.
Fazit:
Die Banken-Politiker (Merkel bis Schäuble) wollen es immer noch nicht
begreifen: der Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den
anderen herunter gezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf
der Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich SOFORT
freischwimmen, und das heisst, eine eigene Deutsche Währung.
Das Gegenargument der Aufwertung muss man genau betrachten:
1. Deutschland hatte auch zu DM Zeiten Handelsüberschüsse,
nicht -defizite.
2. Eine DM Aufwertung hatten wir ständig seit der DM Einführung und
hat Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach
dem Krieg doch nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das
Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder
erst hervorgebracht!
3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten
und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.
4. Führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen
Bevölkerung, das heisst, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder
etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter dem Euro!
Das ist die sogenannte Sozialdividende. Deshalb ist ja auch der
Lebensstandart in starken Währungsländern wie der Schweiz
und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!
5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und damit mehr
Importen, was anderen Ländern zugute kommt und deren Wirtschaft-
leistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig
zu werden.
6. Die Abwertungen, zB der griechischen Drachme und der italienischen
Lira, führen zu deren Wettbewerbsstärkung und damit der Möglichkeit,
nicht auf Pump anderer, sondern eigenständig zu wachsen.
7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn
die letzten noch funktionierenden Wirtschaften auch noch
kaputtgemacht werden.
Deswegen brauchen wir in Europa *Länderwährungen*, um dadurch
wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen und die politische Freiheit
zu retten. Die CDU war einmal eine Volkspartei. Will sie es wieder
werden, muss sie SOFORT anfangen auf das Volk zu hören und ihm zu
dienen, anstatt den Banken und der Finanzindustrie! Das gilt
natürlich auch für die rotschwarzen Politbanker in AT.
max
Re: Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Franz Glaser
Date: Tue, 15 May 2012 09:40
Date: Tue, 15 May 2012 09:40
19 lines
1890 bytes
1890 bytes
Am 15.05.2012 08:08, schrieb Forscher Max: > Und wer soll dessen Exporte kaufen? Hartz4-Empfänger in Deutschland > oder die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien? Das System erlegt > sich selbst. Autos kaufen nun mal keine Autos. Sozialhilfeempfänger sind nicht als Autokäufer vorgesehen. Kannst du dir stattdessen vorstellen, dass die Unternehmen mit dem ersparten Geld ihren guten Mitarbeitern zahlen, die die (Auto)Wirtschaft etc. im Rollen halten? Du linke Zecke natürlich nicht. GL -- Ich meine, daß mehr "controlle" sonst nix als noch mehr Nähe zum Polizeistaat bringt, empirisch seit zigtausend Jahren aber nicht mehr Gerechtigkeit. Gerechtigkeit gibts nur mit anständigen Menschen. Nicht mit Kontrolle, weil Juristen in allen Menschen Ganoven sehen.
Re: Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Fritz Reschen
Date: Tue, 15 May 2012 09:51
Date: Tue, 15 May 2012 09:51
32 lines
2147 bytes
2147 bytes
Franz Glaser schrieb: > Am 15.05.2012 08:08, schrieb Forscher Max: > >> Und wer soll dessen Exporte kaufen? Hartz4-Empfänger in Deutschland >> oder die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien? Das System erlegt >> sich selbst. Autos kaufen nun mal keine Autos. > > Sozialhilfeempfänger sind nicht als Autokäufer vorgesehen. Von Hammelartigen latürnich nicht. > Kannst du > dir stattdessen vorstellen, dass die Unternehmen mit dem ersparten > Geld ihren guten Mitarbeitern zahlen, Bruhaha, Chefchens wet dreams :-) > die die (Auto)Wirtschaft etc. im > Rollen halten? Völlig uvorstellbar für jeden, der seine Beobachtungsgabe in den vergangenen Jahren benutzt hat! > Du linke Zecke natürlich nicht. Schlimm, was Chefchen, dass man euch neoliberalen Dampfplauderern nicht mehr jeden Blödsinn abnimmt! -- ciao, Fritz
Re: Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Forscher Max
Date: Tue, 15 May 2012 09:57
Date: Tue, 15 May 2012 09:57
109 lines
6594 bytes
6594 bytes
Am 15.05.2012 11:40, schrieb Franz Glaser:
> Am 15.05.2012 08:08, schrieb Forscher Max:
>> Und wer soll dessen Exporte kaufen? Hartz4-Empfänger in Deutschland
>> oder die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien? Das System erlegt
>> sich selbst. Autos kaufen nun mal keine Autos.
>
> Sozialhilfeempfänger sind nicht als Autokäufer vorgesehen. Kannst du dir
> stattdessen vorstellen, dass die Unternehmen mit dem ersparten Geld
> ihren guten Mitarbeitern zahlen, die die (Auto)Wirtschaft etc. im Rollen
> halten?
>
> Du linke Zecke natürlich nicht.
Sagt der neoliberale Jubelperser Glaser.
a) WER (deine Sponsoren?) Milliarden einstreicht und gleichzeitig
Arbeitsplätze abbaut, b) WER von den deutschen Arbeitnehmer
harte Einschnitte einfordert (zb. Renteneintrittsalter von
67 auf 69 Jahre erhöht, Mindestlohn von 5 Euro /Std.)
c) WER ihnen keine verlässlichen Optionen bieten will, und
d) WER Verbrauchssteuern und kommunale Abgaben beliebig erhöht...
.. dieser Gauner nimmt nicht nur Abschied von einer nivellierten
Mittelstandsgesellschaft und schafft nicht nur eine Entwicklung
eindeutig zu Lasten der Armen und Kinder, sondern nimmt auch
die Kaufkraft. Von nachhaltigem Wachstum ganz zu schweigen.
1)
Wenn es das Ziel war, dass anonymes Kapital das Schicksal der
Menschen in Europa bestimmt und es immer dorthin wandert,
wo es sich am freiesten entfalten kann, dann hat der
sog. "Kapitalismus" ein Rechtfertigungsproblem.
2)
Wenn es möglich ist, dass Banken Milliarden verspekulieren und
für die Zeche die Steuerzahler einstehen müssen, die Gewinne
privatisiert und die Verluste sozialisiert werden, dann ist
das Ende der Freiheit des Menschen zugunsten nicht
nachvollziehbarer Zwänge eingeläutet.
Was wir heute erleben ist ein *primitivster* Kapitalismus mit
Hilfe korrupten Politiken (Merkel, Schhäuble, Gauck usf. als
verwerfliche Lakaien des internationalen Kapitals, der nie
dem Menschen dienen kann, sondern sich direkt *gegen* die
Menschen richtet, zu immer mehr Kaufkraftverlust und
damit immer geringerer Nachfrage führt.
FAZIT:
Es sieht ganz danach aus, dass das der Plan ist, ganz Europa ins
Elend und in die Armut zu stürzen, zu unterdrücken und
überwachen, um danach enteignen zu können.
Was wir hier sehen, ist aber erst der Anfang.
Ein Krieg der Finanzen gegen die Volkswirtschaften Europas.
Ein Krieg ohne Kriegswaffen, deren Folgen niemand abschätzen kann.
Die gekauften Banken-Politiker *wollen* es nicht begreifen: der
Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den anderen
herunter gezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf der
Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich SOFORT
freischwimmen, und das heißt, eine eigene deutsche Währung.
Das Gegenargument "DM-Aufwertung" ist leicht zu entkräften:
1. Deutschland hatte auch zu DM Zeiten Handelsüberschüsse,
nicht -defizite.
2. Eine DM Aufwertung hatten wir ständig seit der DM Einführung und
hat Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach
dem Krieg doch nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das
Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder
erst hervorgebracht!
3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten
und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.
4. Führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen
Bevölkerung, das heißt, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder
etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter
dem Euro!
Das ist die sogenannte *Sozialdividende*. Deshalb ist ja auch
der Lebensstandart in starken Währungsländern wie der Schweiz
und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!
5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und damit mehr
Importen, was anderen Ländern zugute kommt und deren Wirtschaft-
leistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig
zu werden.
6. Die Abwertungen, z.B. der griechischen Drachme und der italienischen
Lira, führen zu deren Wettbewerbsstärkung und damit
der Möglichkeit, nicht auf Pump anderer, sondern
*eigenständig* zu wachsen.
7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn
die letzten noch funktionierenden Wirtschaften auch noch
kaputtgemacht werden.
Deswegen brauchen wir in Europa *Länderwährungen*, um dadurch
wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen und die politische Freiheit
zu retten. Die CDU war einmal eine Volkspartei. Will sie es wieder
werden, muss sie SOFORT anfangen auf das Volk zu hören und ihm zu
dienen, anstatt den Banken und der Finanzindustrie! Das gilt
natürlich auch für die rotschwarzen Politbanker in AT.
max
--
Das einzige, was unsere "Staatskuenstler" koennen, ist ihren
Opportunismus *so*zu formulieren, als waere er kritisch.**
Re: Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Norbert Mueller
Date: Tue, 15 May 2012 10:59
Date: Tue, 15 May 2012 10:59
19 lines
2062 bytes
2062 bytes
Am 15.05.2012 08:08, schrieb Forscher Max: > Eurozone: Deutlicher Rückgang der Industrieproduktion > Deutsche Mittelstands Nachrichten - 14.05.12, 13:22 > > In der gesamten Eurozone ist die Industrieproduktion im März deutlich > zurückgegangen, obwohl Ökonomen mit einem leichten Wachstum > gerechnet hatten. Den größten Rückgang in Bezug auf den > Vorjahresmonat wiesen Luxemburg und Griechenland auf. > > Im März ist die Industrieproduktion deutlich hinter den Erwartungen > geblieben. Dies zeigen die aktuellen Daten von Eurostat. Im gesamten > Euroraum sank die Industrieproduktion 0,3 Prozent im Vergleich zum > Februar – Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. Dafür ist die Zuwanderung wieder um 30% gestiegen - somit gleicht sich das wieder aus... ;-))) mfg, NM
Re: Euroraum: Industrieproduktion bricht weg
Author: Fritz
Date: Tue, 15 May 2012 13:49
Date: Tue, 15 May 2012 13:49
16 lines
1970 bytes
1970 bytes
Am 15.05.12 12:59, schrieb Norbert Mueller: >> >Euroraum sank die Industrieproduktion 0,3 Prozent im Vergleich zum >> >Februar � �konomen hatten mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. > Daf�r ist die Zuwanderung wieder um 30% gestiegen - somit gleicht sich > das wieder aus... ;-))) M�llerchen, gibt es irgendein Thema wo du nicht sofort in *dein* Schema �F� verf�llst? Gell M�ller ... die Kanone �bildet� *dich* ;->>> -- Fritz libert�, �galit�, fraternit� Ironie, Satire, Farce, Persiflage, Metapher sind keinesfalls ausgeschlossen Hammelartige f�hlen sich als Welten-Retter alias Don-Quixotte
Thread Navigation
This is a paginated view of messages in the thread with full content displayed inline.
Messages are displayed in chronological order, with the original post highlighted in green.
Use pagination controls to navigate through all messages in large threads.
Back to All Threads