Article View: dnet.comp.pcs
Article #162Re: Wie erfaehrt man von Patches?
From: Joerg Lehners
Date: Tue, 17 Jul 1990 04:15
Date: Tue, 17 Jul 1990 04:15
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Moin ! In <705@pcsbst.pcs.com> mike@cochise.pcs.com (Mike Schroeder) writes: >In <3311@tuminfo1.lan.informatik.tu-muenchen.dbp.de> k2@charly.bl.physik.tu-muenchen.de (Klaus Steinberger) writes: >->[...Probleme Infos zu Patches zu bekommen...] Die gleichen Probleme haben wir hier in Oldenburg auch. Auch ist es duch die Schliessung der Geschaeftstelle Hannover noch viel schlechter geworden. Sonst kam ab und zu 'mal ein PCSler vorbei und hat einem das neueste Patch-Tape ein paar Minuten zwecks kopieren ausgeliehen. Nun stehen wir ziemlich im Regen. >->Ein Vorschlag: >->[Mailinglist/Mailserver] >ein Thema, ueber das wir (der Support) und der Software-Service uns >auch schon Gedanken gemacht haben, allerdings noch zu keinem Ergebnis >gekommen sind ;-(. Die Idee Informationen zu Patches ueber eine Mailing-Lists zu verbreiten find ich sehr gut. Auch wuerde die Verbreitung der Patches ueber Mailserver oder anonymous FTP sehr schoen sein ! >Der Vorschlag mit einer mail-Liste ist gut, aber woher kriegen wir >alle benoetigten Adressen? Denn wenn ich mal so schaue, wer sich hier >an d.c.p beteiligt, so ist es doch immer wieder der gleiche (kleine) >Kreis (nicht das ich was gegen Euch haette ;-). Oder gibt es viele >unbekannte passive Teilnehmer an dieser group? Wenn ja, dann meldet >Euch mal! Das ist sicher ein Problem. Aber ich schaetze einmal, der Benutzerkreis von PCS-Rechnern teilt sich grob in zwei Teile: diejenigen, die Zugang zum Netz habe (in heutiger Zeit auch fast immer irgendwie kostenguenstig ueber WiN) und diejenigen (armen ........), die nicht vernetzt sind. Die erste Gruppe waere (in meinen Augen) optimal mit dem Konzept Mailing-List/Mailserver/Anon-FTP versorgt. Die anderen muessten von PCS ueber den ueblichen Briefpostweg mit diesen Informationen versorgt werden. >der mailserver ist (zumindest von mir ;-) auch schon angedacht worden, >allerdings in etwas groesserem Rahmen (so mit known bugs, workarounds, >tips und tricks etc.). Aber jetzt schreit nicht gleich alle "ja, her >damit", wir haben sowas zwar intern in unserem Support, aber die >Ausweitung (Strukturierung, Pflege usw.) erfordert doch noch 'ne ganze >Menge Arbeit und damit Zeit. >Ideen, Vorschlaege?? Vielleicht sollte man 'mal auf uunet.uu.net (oder wo immer das war) im Sun-Patches Directory nachsehen, wie dort die Patcherei gehandhabt wird ? :-) Aber im ernst: ich stelle mir die Mailing-List / den Mailserver eigentlich folgendermassen vor: In der Mailing-List wird ueber neue Patches informiert: was ist gepatch worden/ersetzt worden (Object Module / Executable), welche Fehler wurden durch diesen Patch behoben, welche Randbedingungen muessen fuer den Patch eingehalten werden, usw... Der Mailserver selbst ist im Wesentlichen nichts weiter als ein Archiv. Dort gibt es Directories, die den jeweils ausgelieferten OS-Versionen entsprechen. In diesen Directories koennten sich Unterdirectories ala patch001, patch002 usw. befinden. In diesen Unterdirectories sind zum einen die Informationen ueber den Patch drin (z.B. der Text aus der Mailing-List zusammen mit einer Installationsanleitung) und die zu ersetzenden Kernel Object-Module bzw. Executables. Im Gegensatz zu den Patch-Tapes die ich bisher von PCS gesehen haben, halte ich es nicht fuer notwendig, dass die Kernel-Libraries jedesmal komplett ersetzt werden, sondern dass lediglich die neuen Object-Module (noch besser waere natuerlich Source Code :-)) ) in den Patch Directories verfuegbar gemacht werden. Diese Technick hat zwar den Nachteil, dass jemand ein neues ungepatchtes OS erstmal schrittweise anhand der Patches 'hochpatchen' muss, aber auch den Vorteil, dass man, wenn man immer fleissig 'mitpatcht', sein OS mit relativ kleinen Aenderungen auf dem neuesten Stand halten kann. Zusaetzlich koennte PCS auf Basis dieser Patches ein Patch-Tape im herkoemmlichen Sinne bereithalten, und bei Anfrage an alle die verschicken, die keinen Netzzugang haben. Die Frage, die mir so spontan dabei einfaellt, ist: was kann man den Benutzern an technischen Dingen abverlangen, um Patches zu installieren ? Ich selbst wuerde mich da einfach auf den Standpunkt stellen: wer anhand der Mailing-List/des Mailservers patchen will, muss selbst sehen, wie er damit zurande kommt. Punkt. Diejenigen, die sich das Patchen nicht zutrauen / dazu nicht in der Lage sind, koennen sich ja von PCS ueber die ueblichen Wartungsvertraege die Patches vom Services machen lassen. Andere Frage, die sich stellt: Wie werden Bugreports im Zusammenhang mit Patches gehandhabt ? Gepatche OSs koennen ja wieder neue Fehler haben, bzw. alte Fehler sind immer noch nicht behoben. Also muesste bei einem Bugreport immer die OS Version MITSAMMT aller eingearbeiteten Patches angegeben werden. In diesem Sinne Joerg -- / UUCP: lehners@uniol | Joerg Lehners \ | ...!uunet!unido!uniol!lehners | Fachbereich 10 Informatik ARBI | | BITNET: 066065 AT DOLUNI1 | Universitaet Oldenburg | \ Inhouse: aragorn!joerg | D-2900 Oldenburg /
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