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Article View: dnet.mod-ki
Article #41

<mod-ki 0745> tagungsprogramm GWAI-91

#41
From: Hans-Werner Hein
Date: Tue, 23 Jul 1991 16:05
794 lines
34686 bytes
From: christal@gmdzi.gmd.de (Thomas Christaller)
To: mod-ki@unido.informatik.uni-dortmund.de
Date: 18 Jul 91 21:44:54 GMT
Subject: <mod-ki 0745> tagungsprogramm GWAI-91
Keywords: GWAI-91, Konferenzen, conferences

mod-ki message 0745
************************************************************************
liebe potentielle GWAI-teilnehmerinnen und -teilnehmer,

bevor nun alle daran gehen, sich  per  e-mail  zur  GWAI-91  anzumelden,
moechte ich herzlich darum bitten, dieses nicht zu tun, da  sonst  meine
mail-box endgueltig ueberlaeuft. deshalb, bitte,  den  normalen  postweg
benutzen und die normalen anmeldeformulare verwenden. wer  mangel  daran
leidet, kann sich an

   frau 
   christine harms
   c/o gmd
   postfach 1240
   5205 sankt augustin 1

wenden. wie immer lohnt sich rechtzeitiges anmelden!

thomas christaller

im folgenden findet sich das GWAI-tagungsprogramm:
------------------------------------------------------------------------
15. Fachtagung fuer Kuenstliche Intelligenz 

Die Tagung wird vom Fachbereich 1 "Kuenstliche Intelligenz" 
der Gesellschaft fuer Informatik e.V. veranstaltet.

Programmkomitee: 
L. Bonsiepen (Bremen)                D. Koch (Berlin)
T. Christaller (Sankt Augustin)      C. Lischka (Sankt Augustin)
L. Dreschler-Fischer (Hamburg)       H. Marburger (Darmstadt)
U. Furbach (Koblenz)                 C. Reddig (Saarbruecken)
J. Grabowski (Berlin)                S. Wrobel (Sankt Augustin)
C. Kemke (Saarbruecken)	

Tagungsleitung:

   Prof.Dr. Thomas Christaller
   c/o Gesellschaft fuer Mathematik 
   und Datenverarbeitung mbH (GMD)
   Postfach 1240
   D-5205 Sankt Augustin 1
   Tel.: +49 (2241) 14-2678
   Fax : +49 (2241) 14-2618
   e-mail: christal@gmdzi.gmd.de

Organisationssekretariat:

   Christine Harms
   c/o GMD
   Postfach 1240
   D-5205 Sankt Augustin 1
   Tel.: +49 (2241) 14-2473
   Fax : +49 (2241) 14-2618
   e-mail: christine.harms@kmx.gmd.dbp.de

Tagungsstaette:

   Gustav-Stresemann-Institut
   Langer Grabenweg 68
   D-5300 Bonn 2 (Bad Godesberg)
   Tel.: +49 (228) 81 07 - 0
   Fax : +49 (228) 81 07 - 198

Einfuehrungsveranstaltungen

Verteilte Kuenstliche Intelligenz

Referenten: F. von Martial, D. Steiner, K. Sundermayer
Termin: Montag, 16. September,09.00 - 10.30 und 11.00 - 13.00 Uhr

Das Forschungsgebiet der Verteilten Kuenstlichen Intelligenz (VKI)
befasst sich mit der Koordinierung der Aktivitaeten von intelligenten
dezentral gruppierten Agenten (engl.: agent, zu deutsch eigentlich
Akteur). Haben die Agenten gemeinsame Ziele, so sollen sie kooperativ
zusammenarbeiten, um als Gruppe effizienter und faehiger zu sein als
die Individuen. Haben die Agenten widerspruechliche Ziele, so sollen
sie auf intelligenter Weise miteinander konkurrieren. Dieses
Teilgebiet der KI wird seit ca. 10 Jahren vor allem in den USA
verfolgt und hat inzwischen auch in Europa und Deutschland stark an
Interesse gewonnen.

VKI bietet neue Methoden, um klassische Probleme der KI zu loesen.
Durch die Verknuepfung mit existierenden KI-Ansaetzen entstehen neue 
Anwendungsmoeglichkeiten auf den Gebieten der verteilten
Signalaufnahme und -verarbeitung, Herstellungstechnologie, Robotik 
und Bueroautomation. Diese Einfuehrung gibt einen weitreichenden 
Ueberblick des Gebietes durch drei Einzeldarstellungen. Zunaechst wird
die Geschichte, Motivierung und Anwendung der VKI praesentiert,
gefolgt von einem bedeutenden Teilgebiet, das verteilte Planen und 
kooperatives Problemloesen. Abschliessend werden die Themen der 
Kooperation und der Agentenmodellierung vorgestellt.

Typtheorie und ihre Anwendung in Informatik und KI
Referenten: Ch. Horn, FH Furtwangen
Termin: Montag, 16. September 09.00 - 10.30 und 11.00 - 13.00 Uhr

Typtheorie ist eine faszinierend einfache und trotzdem umfassende
Theorie, auf der weite Bereiche der (konstruktiven) Mathematik, der 
Informatik und der KI aufgebaut sein koennten. Typtheorie ist eine 
spezielle Form der Logik hoeherer Stufe, d. h. allgemeine Konzepte
lassen sich innerhalb der Typtheorie auf natuerliche Weise
formulieren, ohne dass man die Pein der Kodierung in einer Logik
erster Stufe oder gar in Horn-Klauseln auf sich nehmen muss. Es ist 
sicher nicht irrefuehrend, wenn man die Typtheorie als eine Art 
alternativer Mengenlehre bezeichnet (zumindest wenn man sich auf ihre
"potentielle" Rolle bei der Grundlegung der Mathematik bezieht).

Aus der Sicht der KI ist die Typtheorie vor allem durch drei 
Phaenomene interessant: sie eignet sich zur Beschreibung und 
Implementierung von Inferenzsystemen (und zwar in einer solchen 
Art und Weise, dass ein Korrektheitsnachweis fuer die Implementierung
eines logischen Systems moeglich wird). Sie ist ausdrucksstark genug
um Metalevelarchitekturen auf ganz natuerliche Weise zu beschreiben
und sie ist in der Lage, ihre eigene Semantik "zu reflektieren" (und
zwar ohne syntaktische Modellierung)

Nicht zuletzt ist Typtheorie auch eine funktionale Programmiersprache,
mit der aber im Moment vom rein praktischen Gesichtspunkt aus noch
kein Blumenstrauss zu gewinnen ist. Doch wir wollen ja mit dieser 
Einfuehrung nicht eine ganz spezielle Typtheorie in den Mittelpunkt
ruecken, sondern die Prinzipien vermitteln. An der Frage der
praktischen Anwendbarkeit wird international gearbeitet, und wenn der
Punkt erreicht sein sollte, dass diese ansonsten so elegante und 
leistungsfaehige Sprache auch noch fuers Programmieren taugt, dann
ist mit einem schnellen, auch marktwirksamen Durchbruch zu rechnen.

Das Anliegen der Einfuehrung besteht darin, die Teilnehmer
vorzubereiten, auf das was da kommen mag. Typtheorie eroeffnet eine 
vereinfachende und vereinheitlichende Sicht auf eine Vielzahl von 
Phaenomen; ihre grosse Stunde kommt, wenn wir begriffen haben, dass 
die KI letztlich "nur" eine sehr spezielle Art von Softwaretechnologie
ist, und dass es notwendig ist, die Instrumentarien der klassischen 
Softwaretechnik auf die "intelligenten" Komponenten auszudehnen.

Advanced Constraint Techniques
Referenten: H.-W. Guesgen, J. Hertzberg, GMD, Sankt Augustin
Termin: Montag, 16. September, 14.30 - 16.00 und 16.30 - 18.30 Uhr

Der Begriff Constraint-Satisfaction bezeichnet eine Klasse von
Techniken, die zur Loesung (oder teilweisen Loesung) von Problemen, 
die als Mengen von Relationen formuliert sind, benutzt werden koennen.
Zu den Techniken gehoeren der bekannte Waltz-Algorithmus genauso wie 
Mackworths Kanten- und Pfad-Konsistenz- Algorithmen. Diese Einfuehrung
gibt einen kohaerenten Ueberblick ueber die wesentlichen Konzepte und 
Ansaetze fuer Constraint-Satisfaction. Es benutzt dynamische
Constraints als Formalismus, um klassisches Constraint-Satisfaction, 
Constraint-Manipulation und Constraint-Relaxation zu subsumieren. 
Darueberhinaus wird in Ansaetzen, Constraint-Satisfaction auf 
parallelen Maschinen zu realisieren, eingefuehrt. 

Wissensassimilation
Referent: H. Decker, Siemens, Muenchen
Termin: Montag, 16. September, 14.30 - 16.00 und 16.30 - 18.30 Uhr

Eine Wissensbasis wird als eine Theorie von Beliefs aufgefasst, die 
sich in der Zeit veraendern koennen. Aenderungen werden durch Updates 
bewirkt, die die Wissensbasis auf den jeweils neuesten Stand bringen. 
Wir praesentieren Methoden zur automatischen Unterstuetzung der 
Assimilation von Updates, d.h. der Angleichung und Einbringung neuer 
bzw. revidierter Beliefs in die Wissensbasis. Wir diskutieren ein 
gestuftes Spektrum von Moeglichkeiten, mit denen die Assimilation von 
Updates unterstuetzt werden kann. Insbesondere beruecksichtigen wir 
dabei Probleme der Integritaets- und Konsistenzsicherung von 
Wissensbasen. Darueber hinaus diskutieren wir neuere Entwicklungen auf
dem Gebiet des abduktiven Theorembeweisens die fuer die 
Wissensassimilation verwendet werden koennen.

Workshops

Workshop 1: Daten- und Wissensbanken fuer die Bildverarbeitung 

Organisation: L. Dreschler-Fischer, Universitaet Hamburg
              W. Benn, FernUniversitaet Hagen
              K. Neumann, TU Braunschweig
              W. Foerstner, Univ. Bonn

Termin: Mittwoch  , 18. September, 14.30 - 18.30 Uhr 
        Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Bildverarbeitende Systeme haben in der nahen Vergangenheit an
Bedeutung gewonnen. Gleichfalls sind im Datenbankbereich Entwicklungen
fuer sogenannte Non-Standard-Anwendungen vorangekommen. Der Workshop 
soll zeigen, ob die genannte Entwicklung der Datenverwaltungswerkzeuge
bereits alle Anforderungen aus dem Bereich Bildverarbeitung abdeckt 
und praktische Loesungen lediglich eine Frage handwerklicher
Aktivitaeten sind oder ob Anforderungen aus der Bildverarbeitung
bestehen, die es rechtfertigen hierzu Forschungsaktivitaeten zu 
beleben bzw. neu aufzunehmen. 

Workshop 2: Logic and Change (mostly in English)

Organisation: B. Fronhoefer, TU Muenchen
              R. Pareschi, ECRC, Muenchen
              L. Farinas del Cerro, Universite Paul Sabatier, Toulouse

Termin: Mittwoch  , 18. September, 14.30 - 18.30 Uhr
        Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Logical approaches to Artificial Intelligence have the advantage of 
offering a declarative framework for the representation of knowledge. 
On the other hand, Classical Logic, which has been the generally
assumed logical theory in AI during the past decades, was originally 
conceived for the static world of mathematics; therefore, it is not 
equipped to deal with the notions of action and change, which are
often crucial in the problems that AI is meant to address. Many of the
criticisms against the "logicist" view of AI find one of their main 
motivations in the fact that Classical Logic even rules out the
possibility of a dynamically changing world.
However, recently the AI community has started to consider alternative
logical theories, which are better equipped to cope with the problems 
mentioned above. Among such theories there are Modal Logic, Temporal 
Logic, Girard's Linear Logic and Bibel's Linear Proofs.
The workshop will focus on the topics of action and change and the 
way logic attempts to deal with them. Special consideration will be
given to logics or logical formalisms which not only are able to make 
statements about actions and changes, but additionally offer a more 
explicit representation of actions and changes.

Workshop 3: Gemeinsamkeiten bei der Verarbeitung gesprochener und 
            geschriebener Sprache
Organisation: G. Goerz, Universitaet Erlangen-Nuernberg
              H. Hoege, Siemens, Muenchen
              W. Hoeppner, Universitaet Duisburg

Termin: Mittwoch  , 18. September, 14.30 - 18.30 Uhr
        Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Die Eingabe ueber eine Tastatur und die Ausgabe auf einem Bildschirm 
ist in den letzten Jahrzehnten der dominierende Interaktionsmodus fuer
natuerlichsprachliche Systeme in der KI gewesen. Im Bereich der 
Verarbeitung gesprochener Sprache wird Forschung und Entwicklung 
ueberwiegend in der Form von Verbundprojekten durchgefuehrt, in denen 
akademische und industrielle Forschungsgruppen zusammenarbeiten. Dies 
trifft sowohl auf den nationalen als auch auf den internationalen
Bereich zu und ist wohl vor allem durch den Umfang und die
Komplexitaet der Thematik sowie durch ihren interdisziplinaeren
Charakter begruendet. Sie hat eine - im wesentlichen in
eingeschraenkten Kontexten erfolgreiche - Technologie hervorgebracht, 
die sich vor allem auf stochastische Methoden der Sprachmodellierung 
stuetzt. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass ein
weiterer qualitativer Sprung nicht allein durch die Verfeinerung 
dieser Methoden zu erzielen sein wird, sondern ihre Integration mit
Methoden, die fuer schriftsprachliche Systeme entwickelt wurden. 
Fuer schriftliche Interaktion sind eine Vielzahl von unterschiedlichen
Systemen implementiert worden, die sich dadurch auszeichnen, dass 
sie syntaktische, semantische und pragmatische Komponenten enthalten
und eine durchgaengige Verarbeitung von sprachlichen Aeusserungen von 
der Analyse bis zur Generierung ermoeglichen. Historisch gesehen hat, 
von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Organisation der Forschung zu
einer divergierenden Entwicklung in zwei Forschungsbereiche gefuehrt, 
einen eher phonetisch oder nachrichtentechnisch orientierten der 
Sprachsignalverarbeitung und einen, der vor allem von linguistischen 
Modellen und Wissensrepraesentationsaspekten beeinflusst wurde. Dies
spiegelt sich auch in der Architektur der juengsten Systeme zur
Verarbeitung gesprochener Sprache wieder, in denen jeweils eine
sprachsignalverarbeitende und eine linguistische
Interpretationskomponente sequentiell verknuept sind, ohne, dass eine
hinreichende Interaktion zwischen diesen moeglich ist. Es liegt daher 
nahe, fuer die naechste Generation von Systemen die Frage der
Architektur in den Mittelpunkt zu stellen, um in Verbindung mit einer
feineren Modularisierung und durch gezielte Interaktionsmechanismen
die Vorteile beider methodischen Ansaetze zur vereinigen und die 
Gemeinsamkeiten bei der Verarbeitung von Sprache zu diskutieren. 
Dieser Ueberlegung wird auch durch die Einrichtung eines neuen 
Verbundprojekts durch das BMFT, das das Architekturproblem
thematisiert, Rechnung getragen.
Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg besteht unseres Erachtens 
darin, das Gespraech zwischen Forschern, die in den beiden Bereichen
arbeiten, zu intensivieren. Hierzu gehoert vor allem, das jeweilige 
spezifische Methodenwissen auszutauschen und eine gemeinsame
Perspektive zu entwickeln. Der Workshop soll daher nicht den Charakter
einer Vortragsveranstaltung, sondern eines Werkstattgespraechs haben, 
bei dem in Arbeitsgruppen kurze Positionspapiere zu vorgegebenen
Themen vorgetragen und intensiv diskutiert werden koennen. In jeder 
Sektion sollen nach Moeglichkeit die akustisch/phonetische und die 
an schriftlicher Interaktion orientierte Sichtweise vertreten sein.

Workshop 4: Massiver Parallelismus und Deduktion

Organisation: H.-W. Guesgen, GMD, Sankt Augustin
              S. Hoelldobler, TH Darmstadt
              F. Kurfess, Intern. Computer Science Institute, Berkeley
              C. Suttner, TU Muenchen

Termin: Mittwoch  , 18. September, 14.30 - 18.30 Uhr
        Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Das Gebiet der massiv parallelen Systeme hat in juengster Zeit
aufgrund einer Reihe von sehr interessanten Ergebnissen einen 
erheblichen Aufschwung genommen. Diese Ergebnisse reichen von der 
Realisierung massiv paralleler Systeme auf spezieller Hardware ueber 
neue Erkenntnisse der Informatik und der Kuenstlichen Intelligenz 
bezueglich hochparalleler Systeme bis hin zu Resultaten aus der 
Erforschung kognitiver Faehigkeiten von Tier und Mensch. Massiv
parallele Hardware wie etwa die Connection Machine ermoeglichen 
explizite Parallelitaet. Schon heute kommen massiv parallele Rechner
an die Leistungsfaehigkeit konventioneller Superrechner heran, und es 
ist damit zu rechnen, dass spaetestens im Jahr 2000 die 
leistungsfaehigsten Superrechner massiv parallel arbeiten werden. 
Auf der anderen Seite wird versucht, die kognitiven Faehigkeiten von 
Mensch und Tier auf einer abstrakten, aber biologisch plausiblen Ebene
zu simulieren. Konnektionistische Systeme bzw. kuenstliche neuronale
Netze scheinen sich fuer eine solche Modellierung besonders zu eignen,
da ihre inhaerenten Eigenschaften wie massive Parallelitaet, 
Kontextabhaengigkeit, Lernfaehigkeit, Assoziationsfaehigkeit,
Fehlertoleranz und Fehlerkorrektur Eigenschaften von Mensch und Tier 
entsprechen. 
Deduktive und inferentielle Prozesse spielen im Bereich der Informatik
wie auch der Kuenstlichen Intelligenz und der Kognition eine 
entscheidende Rolle. Wenn man aber die kognitiven Faehigkeiten von 
Lebewesen mit den Faehigkeiten heutiger Computersysteme vergleicht, 
so taucht ein interessantes Paradoxon auf. Waehrend der Mensch 
viele kognitive und deduktive Aufgaben unmittelbar und extrem schnell 
loest, benoetigen herkoemmliche Computersimulationen Millionen von
Schritten, um auch nur annaehernd vergleichbare Leistungen zu
erbringen. Dies legt den Schluss nahe, dass beim Tier und beim 
Menschen massiv parallele Prozesse ablaufen. Aber wie koennen solche 
massiv parallele, deduktive Prozesse modelliert werden? Wie koennen 
deduktive Prozesse auf massiv parallelen Rechnern effizient
implementiert werden? Die Verknuepfung der beiden gestellten Fragen
ist zweifellos eine der faszinierendsten Aufgaben, vor der wir heute stehen. 

Der Workshop bietet ein Forum fuer die Forscher und Anwender im 
deutschsprachigen Raum, die auf den verschiedenen Teilgebieten des 
massiven Parallelismus und der Deduktion arbeiten. Insbesondere steht
die Beantwortung der nachfolgenden Fragen im Mittelpunkt. Wodurch 
unterscheidet sich massiver Parallelismus von konventionellem
Parallelismus? Was sind die Ziele des massiven Parallelismus in der 
Deduktion? Was leisten massiv parallele Deduktionssysteme heute? 
Welchen Herausforderungen muessen sich zukuenftige massiv parallele 
Deduktionssysteme stellen? 

Workshop 5: Wissensrepraesentation in natuerlichsprachlichen Systemen

Organisation: W. Hoeppner, Universitaet Duisburg
              K. von Luck, IBM, Stuttgart
              H. Marburger, DANET, Darmstadt
              B. Nebel, DFKI, Saarbruecken

Termin: Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Eine der Kernaussagen der sprachorientierten KI-Forschung ist die 
These, dass Theorien ueber das Verstehen und die Erzeugung
natuerlicher Sprache Theorien ueber die Rekonstruktion von 
Hintergrundwissen notwendigerweise mit einschliessen muessen. Diese 
These stellt eine der Hauptmotivationen fuer die Entwicklung des 
Gebietes Wissensrepraesentation dar. In den letzten Jahren scheinen
sich jedoch diese beiden wichtigen Forschungsrichtungen innerhalb der
KI auseinanderentwickelt zu haben (vergleiche z.B. den eingeladenen 
Vortrag von R. Brachman auf der AAAI-90). Im Bereich der 
Wissensrepraesentation wurde mehr Gewicht auf die theoretisch-
formale Fundierung von Repraesentationssystemen gelegt als auf ihre 
Eignung fuer die Darstellung des Hintergrundwissens, das
beispielsweise fuer natuerlichsprachliche Systeme benoetigt wird. Die 
sprachorientierte KI-Forschung war zwar bemueht, neue 
Repraesentationsformalismen in ihren Arbeiten zu beruecksichtigen, sah
sich jedoch oft damit konfrontiert, dass die Ausdrucksmaechtigkeit 
theoretisch abgesicherter Repraesentationssprachen sich als zu gering erwies.

Der Workshop soll nun ForscherInnen zusammenbringen, die praktische 
Erfahrungen - seien es optimistische oder leidvolle - bei dem Aufbau 
von natuerlichsprachlichen Systemen in Bezug auf dieses 
Spannungsverhaeltnis berichten koennen, oder die solche Erfahrungen 
theoretisch/analytisch aufgearbeitet haben. Das Resultat dieses 
Workshops soll einen Beitrag zur Bestimmung von Forschungsrichtungen 
innerhalb der beiden beteiligten Teildisziplinen leisten.

Workshop 6: Welche Rolle spielen Faelle fuer wissensbasierte Systeme?

Organisation: A. Voss, GMD, Sankt Augustin
              A. Guenter, Universitaet Hamburg
              F. Puppe, Universitaet Karlsruhe
              G. Strube, Ruhr-Universitaet Bochum

Termin: Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

"Faelle" tauchen in mehreren, fuer Expertensysteme relevanten 
Forschungsgebieten auf: den Kognitionswissenschaften, dem Knowledge
Engineering, der Statistik, in induktiven und analogen Ansaetzen. Es 
liegt also nahe, dass all diese Gebiete einen Beitrag zur Verbesserung
von Expertensystemen durch die Beruecksichtigung von Faellen leisten 
koennen. Voraussetzung fuer ein solches Zusammenwirken ist allerdings,
dass die terminologischen Missverstaendnisse beseitigt werden, und
dass man den potentiellen Beitrag der jeweiligen Forschungsrichtungen 
fuer den Bau von Expertensystemen kennenlernt. Der Workshop soll ein 
erster Schritt in diese Richtung sein. 
Wir interessieren uns fuer komplexe Faelle, die mindestens aus 
Problemstellung und Loesung bestehen, besser noch aus einer Skizze 
des Loesungswegs und einer Einschaetzung des Ergebnisses. Fuer die 
Konstruktion besserer Expertensysteme wollen wir auf dem Workshop
erfahren,
- wie solche Faelle aus 1. und 2. Hand beim Knowledge Engineering 
  explizit verwendet werden koennen (fallbasierte Wissensakquisition),
- wie Faelle zur Problemloesung benutzt werden koennen (fallbasiertes 
  Schliessen),
- unter welchen Bedingungen induktive und analoge Schlussverfahren
  fuer Expertensysteme geeignet sind,
- wie sie mit deduktiven oder statistischen Verfahren integriert
  werden koennen,
- wie man Faelle zum Testen benutzen kann (fallbasiertes Testen),
- welche praktischen Erfahrungen fuer Analyse- und Synthese- oder 
  sonstige Aufgaben bisher vorliegen
- welche Ratschlaege uns die Kognitionswissenschaftler geben koennen.

Workshop 7: Wissensbasiertes Retrieval in grossen Datenbanken

Organisation: K. Winkelmann, Siemens, Muenchen
              H. Heller, Siemens, Muenchen
              H. Schweppe, Freie Universitaet Berlin

Termin: Donnerstag, 19. September, 14.30 - 18.30 Uhr

Die physikalischen Voraussetzungen neuerer Hardware, insbesondere
CD-ROMs, erlauben heute eine sehr preisguenstige Realisierung sehr 
grosser Datenbanken. Die Informationsmenge, die damit verfuegbar wird,
kann kaum sinnvoll genutzt werden, wenn es nicht gelingt, die 
Orientierung in der Datenbank wesentlich zu erleichtern. Insbesondere 
gelegentliche Benutzer benoetigen ein Interface zur Datenbank, das so 
weit wie moeglich auf den ihnen bekannten Konzepten aufbaut, also 
von Realisierungsdetails abstrahiert.
Information wird oft als wichtige Ressource bezeichnet. Dem trug die 
Entwicklung von "Informationssystemen" als Auskunftssystemen Rechnung.
Eine neue Qualitaet ist aus der Verbindung mit wissensbasierten 
Systemen zu erwarten: statt streng formatierter "Information" sollte 
"Wissen" zu bestimmten Fragestellungen abgerufen werden.
Im Mittelpunkt des Workshops soll die Frage stehen, wie komplexe
Informationssysteme mit wissensbasierten Methoden zu verbessern sind, 
um auf einer inhaltlichen Ebene den Zugriff zu unterstuetzen. Der
Stand der Technik fuer Informationssysteme wird durch Datenbanksysteme
bestimmt. Zwischen dem in einer Datenbank erfassbaren Datenmodell und 
der Begriffswelt des Datenbankbenutzers besteht eine semantische
Luecke. Konzepte der KI erlauben es, Aspekte der Anwenderwelt zu 
modellieren, die im reinen Datenbankschema nicht direkt ausdrueckbar sind.

Eine wegweisende Arbeit von Roussopolos und Mylopoulos zeigt Ansaetze
zur Beschreibung von Datenbanken mit semantischen Netzen auf. Wegen 
der Naehe zum Entity-Relationship-Modell eignen sich semantische Netze
dafuer besonders gut. Andere Mechanismen der Wissensrepraesentation
wie Regeln sollten aber ebenfalls einbezogen werden.

Hauptvortraege

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster
DFKI und Universitaet des Saarlandes, Saarbruecken

Prinzipien der Koordination kognitiver Prozesse in KI-Systemen

Trotz der notwendigerweise immer staerkeren Spezialisierung der 
Forschung in allen Teilgebieten der KI kann das Anwendungspotential 
von wissensbasierten Loesungen meistens erst dann erreicht werden,
wenn verschiedene kognitive Faehigkeiten in einem Gesamtsystem
integriert werden. Fuer die Koordination verschiedener 
Verarbeitungskomponenten wurden in juengster Zeit neue Prinzipien wie 
Verhandlungsarchitekturen, bidirektionale und inkrementelle 
Verarbeitungsverfahren und rueckgekoppelte Kaskadenarchitekturen
untersucht. Ansaetze zur Integration von Sprachanalyse und
-generierung, von Planerkennung und -generierung sowie 
Grafikgenerierung und Bildverstehen werden anhand von Beispielen aus 
eigenen Projekten im DFKI und SFB 314 diskutiert.


Prof. Dr. Angela Friederici
Freie Universitaet Berlin

Natuerliche Sprachverarbeitung: Funktionen und Dysfunktionen

Die menschliche Sprachverarbeitung und die kuenstliche
Sprachverarbeitung existieren bislang als zwei relativ unabhaengige 
Fachgebiete. Dieser Vortrag ist der Versuch, jene Phaenomene und 
Aspekte der natuerlichen Sprachverarbeitung zusammenzutragen, die die 
experimentelle Psycholinguistik ueber die letzten Dekaden beschrieben 
hat. Dabei soll vor allem der Aspekt der zeitlichen Struktur von 
Verarbreitungsprozessen im Vordergrund stehen. Vor dem Hintergrund
eines parallel interaktiven Sprachverarbeitungsmodells soll eroertert 
werden, wann waehrend des Sprachverarbeitungsprozesses verschiedene 
Verarbeitungskomponenten miteinander interagieren. Mit Blick auf 
pathologisches Sprachverhalten werden jene zeitlichen Parameter 
spezifiziert, unter denen normale Sprachverarbeitung stattfinden kann.
Ob die fuer die natuerliche Sprachverarbeitung relevanten Parameter
auch 'constraints' fuer die maschinelle Sprachverarbeitung sein
koennen, wird zur Diskussion gestellt.


Prof. Dr. Ernst Poeppel
Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen 

Zeitliche Koordinationsprobleme mentaler Prozesse.

Psychische Elementarfunktionen sind in modulaerer Weise im Gehirn 
repraesentiert. Die Modularitaet bezieht sich auf die vier Bereiche
mentaler Funktionen, naemlich Reizaufnahme, Reizbearbeitung, 
Reizbewertung und Handlungsvorbereitung. Die raeumliche Trennung der 
Module erfordert eine zeitliche Koordination. Es wird vorgeschlagen, 
dass Systemzustaende von etwa 30 ms Dauer eine formale Grundlage fuer 
modulaere Interaktionen bereitstellen. Diese atemporalen 
Systemzustaende koennen als Voraussetzung fuer Ereignisidentifikation 
angesehen werden. Ein hierarchisch hoeher angeordneter 
Integrationsprozess von etwa 2 bis 3 Sekunden Dauer ist fuer die 
Bindung sequentieller Ereignisse zu Wahrnehmungsgestalten verantwortlich.


Prof. Dr. Hans-Paul Schwefel
Universitaet Dortmund

Kuenstliche Evolution - Eine intelligente Problemloesungsstrategie?

Aehnlich wie Genetische Algorithmen stellen Evolutionsstrategien 
Algorithmen dar, die die Prinzipien der natuerlichen Evolution als
eine Methode imitieren, um Parameteroptimierungsprobleme zu loesen. 
Die Entwicklung der Evolutionsstrategien aus dem ersten Mutations-
Selektions-Schema zur verfeinerten (M,L)-Evolutionsstrategie wird 
beschrieben einschliesslich des allgemeinen Konzepts der
Selbstadaption der Strategieparameter fuer die Mutationsvarianzen und
-kovarianzen.


Programm
16. bis 20. September 1991

Sonntag, 15.9.1991
17.00 Oeffnung des Tagungsbueros

Montag, 16.9.1991
8.00 Oeffnung des Tagungsbueros

Einfuehrungsveranstaltungen

9.00 bis 10.30
Einfuehrung 1 
Verteilte Kuenstliche Intelligenz
F. von Martial, D. Steiner, K. Sundermayer

Einfuehrung 2
Typtheorie und ihre Anwendung in Informatik und KI
Ch. Horn	

10.30 - 11.00 Kaffeepause

11.00 bis 13.00 
Einfuehrung 1 (Fortsetzung)
Verteilte Kuenstliche Intelligenz

Einfuehrung 2 (Fortsetzung)
Typtheorie und ihre Anwendung in Informatik und KI

13.00 - 14.30 Mittagessen

14.30 bis 16.00
Einfuehrung 3
Advanced Constraint Techniques
H.-W. Guesgen, J. Hertzberg

Einfuehrung 4
Wissensassimilation
H. Decker

16.00 - 16.30 Kaffeepause

16.30 bis 18.30
Einfuehrung 3 (Fortsetzung)
Advanced Constraint Techniques

Einfuehrung 4 (Fortsetzung)
Wissensassimilation

19.00 Abendessen

Abendveranstaltung

Sitzungen der Fachausschuesse und Fachgruppen, 20.00 - 22.00 Uhr
Genaueres kann den Ankuendigungen der jeweiligen Fachauschuesse und 
Fachgruppen entnommen werden.

Dienstag, den 17.9.91

Hauptvortrag, 9.00 - 10.30 Uhr

Wolfgang Wahlster

Prinzipien der Koordination kognitiver Prozesse in KI-Systemen


Sektion I, 11.00 - 13.00 Uhr

Deduktion I 

Generalized Earley Deduction and its Correctness. 
Beckstein, Universitaet Erlangen; Kim, IBM New York (L)

A Completeness Proof Technique for Resolution with Equality. 
Baumgartner, Universitaet Koblenz-Landau (L)

Answer for disjunctive logic programs.
Furbach, Universitaet Koblenz (L)

Expertensysteme I 

Improving Case Based Classification with Expert Knowledge. 
Puppe, Goos, Universitaet Karlsruhe (L)

Reflection and competent problem solving. 
A.Voss, Karbach, Drouven, GMD (L)

Fresco: Eine Bankenapplikation als Testbed fuer die Foederative
Kooperation von Expertensystemen. 
Kirn, Schlageter, FernUniversitaet Hagen (K)


Sektion II, 14.30 - 16.00 Uhr

Sprachverarbeitung I

A Frame-Based Computational Model of Generic Generalisations. 
Heyer, Triumph-Adler (L)

Towards finding the reasons behind - generating the content of
Explanation. Horacek, Universitaet Bielefeld (L)

Fokusmodellierung durch Sichtabhaengigkeitsgraphen bei der
Interpretation natuerlichsprachlicher Datenbank-Updates. 
Noack, Wings, RWTH, Aachen (L)


Sektion III, 16.30 - 18.30 Uhr

Maschinelles Lernen

Feature construction during tree learning. 
Mehlsam, Kaindl, Barth, Siemens Oesterreich und TU Wien (L)

Using integrated knowledge acquisition to prepare sophisticated expert
plans for their re-use in novel situations. 
Schmalhofer, Bergmann, Kuehn, Schmidt, DFKI, Kaiserslautern (L)

Automatisches Programmieren 

Constructing Programs From Input-Output Pairs. 
Ammon, Universitaet Hamburg (K)

Abendveranstaltungen

Posters und Systemvorfuehrungen

Mittwoch, den 18.9.91

Hauptvortrag, 9.00 - 10.30 Uhr

Angela Friederici
Natuerliche Sprachverarbeitung: Funktionen und Dysfunktionen


Sektion IV, 11.00 - 13.00 Uhr

Deduktion II 

Zur Steuerung und Optimierung der SIP-Auswahl in der Magic Set
Transformation. Specht, Krone, Muenchen (L)

Constructive Resolution and Nonmonotonic Reasoning in Logic
Programming. Herre, TH Leipzig (K)

Sprachverarbeitung II

Morphological Principle: A Proposal for Treating Russian Morphology
within an HPSG Framework. Henschel, Zentralinstitut fuer 
Sprachwissenschaft, Berlin (L)

Evaluation von Grammatiken fuer die Analyse natuerlicher Sprache 
durch automatische Generierung einer repraesentativen Satzmenge. 
Erbach, Arens, Universitaet des Saarlandes (K)

On the Representation of Speech Acts. Garner, Heinz, OeFAI, Wien (K)

Workshop I, 14.30 - 16.00 Uhr

1. Daten und Wissensbanken fuer die Bildverarbeitung.
   Dreschler-Fischer, Benn
2. Logic and Change. Fronhoefer, del Cerro, Pareschi
3. Gemeinsamkeiten bei der Verarbeitung gesprochener und geschriebener
   Sprache. Goerz, Hoege, Hoeppner
4. Massiver Parallelismus und Deduktion. 
   Guesgen, Hoelldobler,Kurfess, Suttner
5. Welche Rolle spielen Faelle fuer wissensbasierte Systeme? 
   A.Voss, Tank, Guenter, Puppe, Strube
6. Wissensbasiertes Retrieval in grossen Datenbanken. 
   Winkelmann, Heller, Schweppe


Workshop II, 16.30 - 18.30 Uhr wie bei Workshop I

Abendveranstaltungen 
Bericht der Fachbereichsleitung


Donnerstag, den 19.9.91

Hauptvortrag, 9.00 - 10.30 Uhr

Ernst Poeppel
Zeitliche Koordinationsprobleme mentaler Prozesse

Sektion V, 11.00 - 13.00 Uhr

Wissensrepraesentation I 

Entwicklung von Wissensbankbetriebssystemen. Oertel, TU Dresden (L)

Konstruktion und Evaluierung von Wissensbasen in textverstehenden 
Systemen. Pirlein, IBM Deutschland, Stuttgart (L)

Vivid Logic and Directly Skeptical Inheritance. 
Wagner, Freie Universitaet Berlin (L)

Expertensysteme II 

Graphische Wissensrepraesentation. Gappa, Univ. Karlsruhe (L)

MACCORD: Reconstructing Medical Problem Solving Competence. 
Kraus, Petkoff, ZTB, Bad Oeynhausen (K)

Planen 

Problemzerlegung als optimalitaetserhaltende Operator-abstraktion. 
Maedler, Hahn-Meitner-Institut, Berlin (L)


Workshop III, 14.30 - 16.00 Uhr
1. Daten und Wissensbanken fuer die Bildverarbeitung.
   Dreschler-Fischer, Benn
2. Logic and Change. Fronhoefer, del Cerro, Pareschi
3. Gemeinsamkeiten bei der Verarbeitung gesprochener und geschriebener
   Sprache. Goerz, Hoege, Hoeppner
4. Massiver Parallelismus und Deduktion. Guesgen, Hoelldobler,
   Kurfess, Suttner
5. Wissensrepraesentation in natuerlichsprachlichen Systemen. 
   von Luck, Hoeppner, Marburger, Nebel
6. Welche Rolle spielen Faelle fuer wissensbasierte Systeme?
   A.Voss, Tank, Guenter, Puppe, Strube
7. Wissensbasiertes Retrieval in grossen Datenbanken. 
   Winkelmann, Heller, Schweppe

Workshop IV, 16.30 - 18.30 Uhr wie bei Workshop III

Abendveranstaltungen
Gemeinsames Abendessen

Freitag, den 20.9.91

Hauptvortrag, 9.00 - 10.30 Uhr

Hans-Paul Schwefel
Kuenstliche Evolution - Eine intelligente Problemloesungsstrategie?

Sektion VI, 11.00 - 13.00 Uhr

Wissensrepraesentation II 

TEMPO - ein integrierter Ansatz zur Modellierung qualitativer und 
quantitativer zeitlicher Informationen. Bleisinger, DFKI,
Kaiserslautern (L)
Temporal Reasoning with Generalized Relations. Kortuem, IBM
Deutschland, Stuttgart (K)
Model Representation and Taxonomic Reasoning in Configuration Problem
Solving. Klein, IfKI Berlin (L)

Konnektionismus 

Transforming Constraint Relaxation Networks in Boltzmann Machines. 
Hertzberg, Guesgen, GMD, Sankt Augustin (L)

The SNNS Neural Network Simulator. 
Zell, Mache, Sommer, Korb, Universitaet Stuttgart (L)

Konnektionistische Modellierung von "covert repairs". 
Schade, Eikmeyer, Universitaet Bielefeld (L)

Abreise

Hinweise:
Langpapiere (L) haben eine Vortragsdauer von 45 Minuten (30 Minuten
Vortrag und 15 Minuten Diskussion).

Kurzpapiere (K) haben eine Vortragsdauer von 30 Minuten (20 Minuten
Vortrag und 10 Minuten Diskussion).

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
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Technical Details
Message-ID: <5218@unido.informatik.uni-dortmund.de>
Path: arc1-ca.pugleaf.net!gmdzi!unido!mod-ki

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X-Google-Thread: 1684e7,8debedc43a81ea3d,start
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X-Google-ArrivalTime: 1991-07-23 11:36:02 PST
Path: arc1-ca.pugleaf.net!gmdzi!unido!mod-ki
From: mod-ki@unido.informatik.uni-dortmund.de (Hans-Werner Hein)
Newsgroups: dnet.mod-ki
Subject: <mod-ki 0745> tagungsprogramm GWAI-91
Keywords: GWAI-91, Konferenzen, conferences
Message-ID: <5218@unido.informatik.uni-dortmund.de>
Date: 23 Jul 91 16:05:40 GMT
Reply-To: christal@gmdzi.gmd.de (Thomas Christaller)
Distribution: dnet
Organization: Institut fuer Roboterforschung (IRF), Uni Dortmund
Lines: 794
Approved: mod-ki@unido.informatik.uni-dortmund.de (Hans-Werner Hein)