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Article #528Fachbereich Kuenstliche Intelligenz der GI
From: Hans-Werner Hein
Date: Wed, 26 Jul 1989 15:52
Date: Wed, 26 Jul 1989 15:52
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From: "Christoph Lingenfelder" <lingenf@uklirb.uucp>
To: mod-ki@unido.uucp
Date: Mon, 24 Jul 89 11:07:33 MET DST
Subject: Fachbereich Kuenstliche Intelligenz der GI
Keywords: GI-Fachbereich KI
mod-ki message 0264
************************************************************************
Kaiserslautern, den 11.07.1989
An die Mitglieder des Fachbereichs 1 (Kuenstliche Intelligenz) der GI
Anliegend finden Sie die neue Struktur des FB1 in der GI, wie sie im
wesentlichen vom Praesidium verabschiedet wurde. (Beachten Sie hierzu
auch den Bericht des AK "Fachbereichsstruktur" mit Skizzen in "KI 1/89",
S. 74ff.)
Naechste Schritte:
(1) Sprachliche Ueberarbeitung der FA und FG-Beschreibungen:
- zu viel Wischi-Waschi derzeit
- moeglichst deutsche Fachbegriffe verwenden etc.
- Allgemeinverstaendlichkeit (d.h. fuer den KI-Laien) betonen.
(2) 17. Juli FB-Leitungstreffen: wichtigster Punkt:
festlegen der Finanzstruktur und der Mitgliedsbeitraege.
(3) Danach Briefaktion an alle Mitglieder: verbindlich ankreuzen,
in welcher FG man Mitglied sein will.
(4) Wenn die endgueltige Mitgliederstruktur feststeht:
Neuwahlen in den FGs und FAs wo es Aenderungen gegeben hat.
(5) Wenn alle Amtstraeger durch Wahl bestaetigt bzw. neu gewaehlt sind:
Bestaetigung durch das GI-Praesidium.
(6) WICHTIGSTER OFFENER PUNKT:
Festlegung und organisatorische Verankerung der Kooperations-
wuensche, gemaess letzter Praesidiumssitzung!
Mit freundlichen Gruessen
Prof. Dr. J. Siekmann
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F A C H B E R E I C H 1: KUENSTLICHE INTELLIGENZ
STRUKTURPLAN
1.2. Namen der Sprecher und Referenten (Fachbereichsleitung):
Sprecher: Prof. Dr. Joerg H. Siekmann
(Univ.Kaiserslautern)
stellv. Sprecher: Dr. C. Rollinger (IBM, Stuttgart)
Finanzreferent: Dr. U. Gill (Firma INSIDERS)
ECCAI-Koordinator: Prof. Dr. Wahlster (Univ.Saarbruecken)
verantw. Herausgeber KI: Dr. Th. Christaller (GMD)
Mitherausgeber FBI-KI-Reihe: Dr. Ch. Freksa (TU Muenchen)
KI-Bildungsreferent: Prof. Dr. B. Radig (TU Muenchen)
Pressereferent: P. R. Wurr
(PRW-Unternehmensberatung GmbH)
Fachexperte: Prof. Dr. Nagel (Fraunhofer Institut,
Karlsruhe)
Praesidiumsmitglied: Prof. Dr. Hommel (TU Berlin)
Fachausschuesse:
FA 1.1: Methoden und Werkzeuge der KI
Sprecher: Dr. A. Herold (ECRC Muenchen)
stellv. Sprecher: N.N.
FG 1.1.1: KI-Softwaretechnik
Sprecher: Prof. Dr. H. Stoyan (Univ.Konstanz)
stellv. Sprecher: F. di Primio (GMD)
FG 1.1.2: Konnektionismus
Sprecher: Dr. Ch. Lischka (GMD)
stellv. Sprecher: Frau Ch. Kemke (Univ.Saarbruecken)
FG 1.1.3: Maschinelles Lernen
Sprecher: Dr. K. Morik (GMD)
stellv. Sprecher: Dr. R. Oehlmann
FG 1.1.4: Wissensrepraesentation
Sprecher: Dr. C. Rollinger (IBM,Stuttgart)
stellv. Sprecher: Dr. K. v. Luck (IBM,Stuttgart)
FG 1.1.5: Intelligente Lernsysteme (gemeinsam mit FB7)
Sprecher: Prof. Dr. H. Mandl (Univ.Tuebingen)
stellv. Sprecher: Prof. Dr. Gunzenhaeuser (U. Stuttgart)
FA 1.2: Inferenzsysteme
Sprecher: Dr. U. Fuhrbach (TU Muenchen)
stellv. Sprecher: Dr. P Struss (SIEMENS, Muenchen)
Fachexperten: Prof. Dr. W. Bibel (Univ. Darmstadt)
Prof. Dr. M. M. Richter (Univ.Kaiserslautern)
Prof. Dr. J. H. Siekmann (Univ.Kaiserslautern)
FG 1.2.1: Deduktionssysteme
Sprecher: Dr. Ch. Walther (Univ.Karlsruhe)
stellv. Sprecher: Dr. U. Furbach (TU Muenchen)
FG 1.2.2: Nichtmonotones Schliessen
Sprecher: Dr. G. Brewka (GMD)
stellv. Sprecher: H. Freitag (SIEMENS, Muenchen)
FG 1.2.3: Qualitatives Schliessen
Sprecher: Dr. P. Struss (SIEMENS, Muenchen)
stellv. Sprecher: Dr. H. Voss (GMD)
FA 1.3: Natuerliche Sprache
Sprecher: Prof. Dr. G. Goerz (Univ. Hamburg)
stellv. Sprecher: H. Haugeneder (DFKI Saarbruecken)
FG 1.3.1: Natuerlichsprachliche Systeme
Sprecher: Prof. Dr. W. Hoeppner
(Hochschule Koblenz)
stellv. Sprecher: Dr. H. Marburger (DANET)
FG 1.3.2: Gesprochene Sprache
Sprecher: Dr. H. Hoege (SIEMENS, Muenchen)
stellv. Sprecher: N.N. (Neuwahl)
FA 1.4: Bildverstehen und Robotik
Sprecher: Dr. G. Hirzinger (DFVLR)
stellv. Sprecher: Prof. Dr. L. Dreschler-Fischer (Univ. Hamburg)
Fachexperte: Dr. H.-W. Hein (IRF, Univ. Dortmund)
FG 1.4.1: Bildverstehen
Sprecher: Prof. Dr. Radig (TU Muenchen)
stellv. Sprecher: Prof. Dr. Dreschler-Fischer
(Univ. Hamburg)
FG 1.4.2: Robotik (gemeinsam mit FB 4)
Sprecher: Prof. Dr. P. Dillmann (U. Karlsruhe)
stellv. Sprecher: Dr. H. Hirzinger (DFVLR)
Fachexperte: Prof. Dr. P. Levi (Univ. Muenchen)
FG 1.4.3: Mustererkennung (Neukonstituierung, im Aufbau)
FA 1.5: Expertensysteme
Sprecher: A. Guenter (Hamburg)
stellv. Sprecher: Dr. H. Voss (GMD)
FG 1.5.1: Knowledge Engineering
Sprecherin: Dr. A. Voss (GMD)
stellv. Sprecher: W. Tank (Berlin)
FG 1.5.2: Diagnostik und Klassifikation
Sprecher: Dr. F. Puppe (Univ.Karlsruhe)
stellv. Sprecher: Dr. H. Voss (GMD)
FG 1.5.3: Planen und Konfigurieren
Sprecher: Dr. J. Hertzberg (GMD)
stellv. Sprecher: A. Guenter (Univ.Hamburg)
FG 1.6: Kognition
Sprecher: Prof. Dr. Ch. Habel (Univ.Hamburg)
stellv. Sprecher: Prof. Dr. G. Strube (Univ.Bochum)
FG 1.7: KI und Gesellschaft (gemeinsam mit FB 8)
Sprecher: Prof. Dr. Coy (Univ. Bremen), kommissarisch
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2. Kurzbeschreibung des FB, der FAs und FGen
Kurzbeschreibung des FB 1 Kuenstliche Intelligenz
Der Fachbereich ist Traeger der wissenschaftlichen Arbeit
der GI auf allen Teilgebieten der Kuenstlichen Intelligenz
(KI), wobei sowohl die theoretischen als auch die software-
und hardwaretechnischen Aspekte abgedeckt werden. Der
Fachausschuss veranstaltet die jaehrliche Fachtagung GWAI,
auf der Arbeiten aus allen Fachgruppen und Arbeitskreisen
zum Fachgebiet Kuenstliche Intelligenz vorgestellt werden.
Der Fachbereich KI gibt die Zeitschrift "Kuenstliche
Intelligenz" heraus, die neben den fachlichen Aufsaetzen
laufend ueber Aktivitaeten der Fachgruppen und Arbeitskreise
berichtet. Der Fachbereich ist durch eine Reihe von
Kooperationen und gemeinsamen Fachgruppen eng mit den
anderen Fachbereichen der GI verbunden und beteiligt sich an
der Jahrestagung der GI (Wissensbasierte Systeme) und dem
GI-Kongress. Ebenso veranstaltet der Fachbereich die
Fruehjahrsschule Kuenstliche Intelligenz (KIFS) zur
Weiterbildung auf allen aktuellen Teilgebieten der KI und
beteiligt sich an der Bildungsarbeit der DIA.
2.1 Kurzbeschreibung des FA 1.1 Methoden und Werkzeuge der KI
Der Fachausschuss Methoden und Werkzeuge der KI ist Traeger
der wissenschaftlichen Arbeit der GI auf allen Gebieten, die
sich mit der Erforschung und Entwicklung von KI-spezifischen
Methoden und Werkzeugen befassen. Von Interesse sind dabei
insbesondere Verfahren und Tools aus den Bereichen:
- Repraesentation von Wissen (Fachgruppe Wissensrepraesentation),
- Maschinelles Lernen (Fachgruppe Maschinelles Lernen und die
mit FB7 gemeinsame Fachgruppe Intelligente Lernsysteme),
- Konnektionismus (Fachgruppe Konnektionismus) und
- Softwaretechnik (Fachgruppe KI-Softwaretechnik).
Der Fachausschuss fasst damit die Methoden und Werkzeuge
zusammen, die in gewisser Weise orthogonal zu den anderen
Fachausschuessen liegen und in der einen oder anderen Form
von allen Teilgebieten der KI genutzt werden.
2.1 Kurzbeschreibung des FA 1.1 Methoden und Werkzeuge der KI
Der Fachausschuss Methoden und Werkzeuge der KI ist Traeger
der wissenschaftlichen Arbeit der GI auf allen Gebieten, die
sich mit der Erforschung und Entwicklung von KI-spezifischen
Methoden und Werkzeugen befassen. Von Interesse sind dabei
insbesondere Verfahren und Tools aus den Bereichen:
- Repraesentation von Wissen (Fachgruppe Wissensrepraesentation),
- Maschinelles Lernen (Fachgruppe Maschinelles Lernen und die
mit FB7 gemeinsame Fachgruppe Intelligente Lernsysteme),
- Konnektionismus (Fachgruppe Konnektionismus) und
- Softwaretechnik (Fachgruppe KI-Softwaretechnik).
Der Fachausschuss fasst damit die Methoden und Werkzeuge
zusammen, die in gewisser Weise orthogonal zu den anderen
Fachausschuessen liegen und in der einen oder anderen Form
von allen Teilgebieten der KI genutzt werden.
Kurzbeschreibung der Fachgruppen des FA 1.1
Fachgruppe 1.1.1 KI-Softwaretechniken
Die Fachgruppe foerdert einen intensiven
Informationsaustausch aller Mitglieder, die sich fuer
Programmiermethoden der KI und die dafuer erforderlichen
technischen Hilfsmittel interessieren. Insbesondere werden
- KI-Programmiersprachen
- KI-Verarbeitungsmodelle
- KI-Maschinen
- KI-Programmierwerkzeuge
- KI-Programmierumgebungen
- Programmierstile
- Programmiermethoden
- Fragen der Speicherverwaltung
behandelt. Dabei steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, nicht
nur uebliche Methoden der Informatik einzusetzen, sondern
mehr Gebrauchswert und Nutzerfreundlichkeit durch Einsatz
von Prinzipien der KI (Wissensbasierte Systeme,
Manipulierbarkeit von Regeln und Programmen, Auskunft der
Systeme ueber die Grundlage von Entscheidungen) zu
erreichen.
Fachgruppe 1.1.2 Konnektionismus
Praegender Gesichtspunkt fuer die FG ist die Forschung und
Entwicklung im Bereich neuronaler Netze unter dem Aspekt
spezifischer KI-Problemstellungen (z.B. Lernen, Inferenz,
Sehen u.a.). Ziele der FG sind die Foerderung der
wissenschaftlichen Kommunikation und des
Informationsaustausches zwischen den Mitgliedern, das
Herstellen von wissenschaftlichen Kontakten (national und
international) und Hilfestellung bei der Verfuegbarmachung
von Arbeitsresourcen. Aufgaben der FG sind daher die
Veranstaltung geeigneter Arbeitstreffen, die Beteiligung an
allgemeineren wissenschaftlichen Veranstaltungen,
Publikationstaetigkeit (Rundbriefe, electronic newsletter),
Ausbildungstaetigkeit und Kontakt zu vergleichbaren
internationalen und anderen nationalen Einrichtungen. Das
naechste wissenschaftliche Arbeitstreffen wird in
Zusammenarbeit mit der Fachgruppe "Kognition" abgewickelt
werden. Der bereits existierende elektronische Rundbrief
(KONNET) sollte durch eine entsprechende "harte" Version
ergaenzt werden. Die Ausbildungsaktivitaeten
(Fruehjahrsschule, GWAI u.a.) werden fortgefuehrt. Geplante
Kooperationen: Neuronale Netze (FB0) und FG Kognition.
Fachgruppe 1.1.3 Maschinelles Lernen
Die FG Maschinelles Lernen (ML) hat zum Ziel, Arbeiten zur
Theorie, Entwicklung und Anwendung von maschinellen
Verfahren des Lernens zu unterstuetzen. Es soll hier nicht
festgelegt werden, was "maschinelles Lernen" ist, da diese
Definition aehnlich wie die der Intelligenz ein
Diskussionsgegenstand ist. Es geht darum, maschinell solches
Verhalten zu realisieren, das bei Tieren oder Menschen als
Lernen bezeichnet wuerde. Die Aufgaben der Fachgruppe
ergeben sich aus dem Ziel. So wird zum Beispiel der
Informationsaustausch unter den in dem Gebiet Arbeitenden
z.B. durch Rundschreiben und Arbeitstreffen gefoerdert. Auch
koennen Interessenten, die maschinelles Lernen anwenden oder
ueber Anwendungen berichten wollen, sich an die FG ML
wenden. Natuerlich wird die FG ML auch die (Informatik-
)Oeffentlichkeit ueber ihr Gebiet informieren. Neben der
Verbesserung der Kommunikation unter Interessenten des ML
dient dem Ziel auch die Verbesserung und allgemeinere
Verfuegbarkeit von Arbeitsmitteln des Gebiets: Lehr- und
Lernmaterial zu dem Gebiet, Literaturhinweise,
Beispielimplementationen von ML-Programmen sowie
Beispielanwendungen (Daten) koennen ueber die FG
ausgetauscht werden. Eine weitere Aufgabe ist die Anregung
und Unterstuetzung neuer Arbeitsvorhaben (Projekte) zu
Themen aus dem Bereich ML. Die FG gibt einen Rundbrief
heraus und veranstaltet regelmaessig Arbeitstreffen zu
Themen aus dem Gebiet ML.
Fachgruppe 1.1.4 Wissensrepraesentation
Die Probleme einer angemessenen Repraesentation von Wissen
sind Forschungsgegenstand der Kuenstlichen Intelligenz seit
ihrem Bestehen und sind integraler Bestandteil aller
Teildisziplinen der KI bis heute. So werden 'wissensbasierte
Systeme' haeufig auch (unzulaessigerweise) als ein Synonym
fuer 'KI-Systeme' benutzt. In neuerer Zeit sind immer
staerker auch Verbindungen zu anderen Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben der Informatik wie der
Datenbankforschung, der theoretischen Informatik (z.B. der
Komplexitaetstheorie, algebraischen Spezifikationen,
Typentheorie, Logik, Petrinetzen), aber auch
anwendungsorientierter Forschung wie bei
Informationssystemen oder Buerosystemen zu finden. Neben
solcher 'Dienstleistungsforschung' fuer andere Disziplinen
hat die Forschung und Entwicklung von Formalismen wie auch
Methoden zur Repraesentation von Wissen einen
eigenstaendigen Korpus an Fragestellungen, wie er durch
Workshops und Konferenzen, Fachpublikationen und
Sammelbaenden deutlich zum Ausdruck kommt. Die FG
Wissensrepraesentation hat sich zur Aufgabe gestellt, sowohl
'orthogonal' zu anderen Disziplinen der KI als Anlaufstelle
zu dienen, wie auch fuer die verschiedenen Forschungen und
Entwicklungen auf diesem Gebiet durch Workshops, Tutorials
u.v.a.m. ein lebendiges Forum des Austausches und der
Kooperation der verschiedenen, in diesem Gebiet arbeitenden
und/oder an diesem Gebiet interessierten Fachleuten
darzustellen. Ebenfalls in das Aufgabengebiet der FG
Wissensrepraesentation faellt die Funktion einer
Anlaufstelle fuer diejenigen, die sich in dieses Gebiet
einarbeiten oder auch nur ueber dieses Thema informieren
wollen.
Fachgruppe 1.1.5 Intelligente Lernsysteme (gemeinsam mit
FB7)
hier gilt die alte Beschreibung aus FB7
2.2. Kurzbeschreibung des FA 1.2 Inferenzsysteme
Der Fachausschuss Inferenzsysteme ist Traeger der
wissenschaftlichen Arbeit der GI auf allen Gebieten, die
sich mit der Modellierung von Schlussweisen sowie der
Entwicklung von Kalkuelen in der Kuenstlichen Intelligenz
befassen. Von Interesse sind dabei insbesondere
Schlussweise, die
- innerhalb der Mathematik und Informatik (FG 1 Deduktionssysteme)
- fuer die Modellierung technischer und physikalischer Systeme
(FG 2 Qualitatives Schliessen) und
- beim Umgang mit Alltagswissen (FG 3 Nichtmonotones Schliessen)
typisch sind. Der Fachausschuss bildet den organisatorischen
Rahmen fuer Aktivitaeten und den Erfahrungsaustausch von
Wissenschaftlern und Anwendern. Er arbeitet mit anderen
Fachausschuessen und Fachgruppen der GI, sowie Forschungs-
und Entwicklungseinrichtungen zusammen. Der Fachausschuss
bietet den zustaendigen Organen der GI fachliche
Unterstuetzung bei Ausbildungs-, Unterrichts- und
Berufsfragen im Bereich der Inferenzsysteme.
Kurzbeschreibung der Fachgruppen
Fachgruppe 1.2.1 Deduktionssysteme
Die Fachgruppe foerdert den Austausch von Erkenntnissen
ueber formale Beweisverfahren zur Loesung von
Aufgabenstellungen, die fuer die Mathematik und Informatik
typisch sind. Die Fachgruppe unterstuetzt dabei die
Vermittlung von Ergebnissen, die sowohl bei theoretischer
Untersuchung als auch bei praktischer Realisierung von
Problemloesungen in Gebieten, wie etwa Automatisches
Beweisen, Programmverifikation und -synthese,
Termersetzungssysteme, Unifikationstheorie, Programmieren
und Planen mit Logik erarbeitet wurden. Zu diesem Zweck
veranstaltet die Fachgruppe regelmaessig Klausurtagungen
sowie Arbeitstreffen zu speziellen Themen aus dem Bereich
der Deduktionssysteme. Die Fachgruppe unterstuetzt die
Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit anderen
interessierten Gruppen und Organisationen - insbesondere aus
Anwendungsgebieten - durch Ausrichtung jaehrlicher
gemeinsamer Arbeitstreffen. Die Fachgruppe bietet fachliche
Unterstuetzung bei Ausbildungs-, Unterrichts- und
Berufsfragen im Bereich Deduktionssysteme.
Fachgruppe 1.2.2 Nichtmonotones Schliessen
Die Fachgruppe befasst sich mit nichtmonotonen
Schlussweisen, die typischerweise beim Umgang mit
Alltagswissen (commonsense reasoning) vorkommen und somit
fuer eine Modellierung intelligenten Verhaltens von
erheblicher Bedeutung sind. Schwerpunkte des Interesses sind
die formale Beschreibung nichtmonotonen Schliessens, sowie
die Entwicklung und Analyse von effizienten Verfahren und
implementierten Systemen. Dazu gehoeren insbesondere
folgende Themenbereiche:
- generelle Eigenschaften nichtmonotoner Inferenzrelationen,
- nichtmonotone Logiken und Beweistechniken,
- nichtmonotone Vererbungssysteme,
- Truth Maintenance Systeme und
- Belief Revision.
Ziele der Fachgruppe sind:
- Foerderung der Diskussion und des Informations-
und Erfahrungsaustausches,
- Unterstuetzung beim Aufbau neuer Gruppen und Projekte,
- Aufbau und Pflege internationaler Forschungskontakte,
- fachlicher Austausch mit angrenzenden Forschungsgebieten sowie
potentiellen Anwendern, sowie
- Unterstuetzung bei Ausbildungs-, Unterrichts- und Berufsfragen
im Bereich nichtmonotones Schliessen.
Aktivitaeten der FG:
- Es werden regelmaessige Treffen und Workshops veranstaltet, die
sowohl der Praesentation und Diskussion der eigenen Arbeiten dienen
als auch eine rasche Information ueber aktuelle internationale
Entwicklungen ermoeglichen.
- Der Austausch von Informationen, Projektberichten und Papieren
soll organisatorisch unterstuetzt werden .
- Es sollen Schulungsveranstaltungen (etwa waehrend der KIFS)
angeboten werden, die das Interesse an dem Forschungsthema
erhoehen und den Ausbildungsstand verbessern sollen. Die
Erstellung von einfuehrender Literatur und Kursmaterialen
soll unterstuetzt werden.
- Die in Deutschland stattfindenden Forschungsaktivitaeten sollen
im In- und Ausland bekannt gemacht werden. Dadurch sollen
potentielle Anwender auf fuer sie interessante Entwicklungen
hingewiesen werden sowie die internationalen Forschungskontakte
intensiviert werden.
Fachgruppe 1.2.3 Qualitatives Schliessen
Der thematische Rahmen der Fachgruppe ist bestimmt durch
Grundlagen und Methoden der qualitativen Modellierung von
und des qualitativen Schliessens ueber
naturwissenschaftliche Phaenomene und technische Prozesse
und Systeme. Dies beinhaltet
- die Repraesentation der wesentlichen Charakteristika von Struktur,
Verhalten und Funktion physikalischer Systeme,
- die Behandlung kausaler, zeitlicher und raeumlicher Beziehungen,
- die Verwendung von qualitativen Kalkuelen, qualitativer Simulation
und Schlussweisen der KI,
- die Erforschung mentaler Modelle physikalischer Phaenomene
("Naive Physik") und
- die Integration und Kombination von entwickelten Verfahren
Das Ziel der Fachgruppe ist
- der Austausch zwischen den arbeitenden Gruppen,
- die Unterstuetzung beim Aufbau neuer Gruppen und Projekte,
- der fachliche Austausch mit angrenzenden Gebieten und
- die Pflege der internationalen Forschungskontakte
Die Fachgruppe bietet fachliche Unterstuetzung bei
Ausbildungs-, Unterrichts- und Berufsfragen im Bereich des
Qualitativen Schliessens. Geplante Aktivitaeten der FG: Zur
Erreichung der Ziele sind vor allem die folgenden Massnahmen
geplant:
- Gruppentreffen, Workshops und spezielle Sektionen (z.B. auf der
GWAI). Die Treffen sollen reihum bei einer der beteiligten
Gruppen stattfinden, insbesondere deren Praesentation dienen
und ein Schwerpunktthema haben. Auch gemeinsame Workshops mit
GI-Fachgruppen angrenzender Nachbargebiete sollten durchgefuehrt
und diese ueber die Aktivitaeten des Arbeitskreises informiert
werden.
- Austausch von Informationen, Papieren, Projektberichten. Dazu
sollen eine den Mitgliedern zur Verfuegung stehende Adressenkartei
und e-mail genutzt werden.
- Organisierung von Beitraegen zur KI, Rezensionen, Workshop-Berichten.
2.3. Kurbeschreibung des FA 1.3 Natuerliche Sprache
Der Fachausschuss 1.3 vereinigt die Mitglieder, die in der
Kuenstlichen Intelligenz an Problemen der Analyse und
Generierung natuerlichsprachlicher (gesprochener und
geschriebener) aeusserungen arbeiten. Die Aufgaben des
Fachausschusses bestehen darin, Fachdiskussionen anzuregen
und zu organisieren, Impulse fuer die Weiterentwicklung der
sprachorientierten Forschung zu geben und die Zusammenarbeit
mit anderen Fachausschuessen der GI sowie mit nationalen und
internationalen Fachverbaenden zu foerdern (u.a. DGfS, GLDV,
EACL, NTG, ESCA, ACL). Wie auf anderen Gebieten der KI-
Forschung ist auch fuer den Bereich natuerliche Sprache eine
interdisziplinaere Orientierung fruchtbar: Linguistik,
Mathematik, Nachrichtentechnik, Psychologie und Philosophie
sind hier als die wichtigsten Nachbardisziplinen zu nennen.
Der Fachausschuss integriert theoretische und
anwendungsorientierte Forschung aus den Hochschulen, aus
Forschungseinrichtungen und aus der Industrie mit dem Ziel,
eine effiziente, inhaltliche und methodische Kooperation
herbeizufuehren. Der Fachausschuss 1.2 gliedert sich z.Z. in
zwei Fachgruppen:
- FG 1.3.1 Natuerlichsprachliche Systeme
- FG 1.3.2 Gesprochene Sprache
Diese Einteilung reflektiert die beiden Erscheinungsformen
natuerlicher Sprache: In der Fachgruppe
Natuerlichsprachliche Systeme wird von der schriftlichen
Form sprachlicher aeusserungen und Texte ausgegangen, die
Fachgruppe Gesprochene Sprache entwickelt Verfahren zur
akustischen und linguistischen Analyse von
natuerlichsprachlichen aeusserungen und deren Synthese. Eine
wesentliche Aufgabe des FA 1.3 ist es, Forschungsansaetze
und -ergebnisse aus beiden Arbeitsbereichen
zusammenzufuehren.
Kurzbeschreibung der Fachgruppen
Fachgruppe 1.3.1 Natuerliche Systeme
Die Fachgruppe foerdert einen intensiven
Informationsaustausch aller Mitglieder, die sich mit dem
Entwurf, der Implementation und dem Einsatz
natuerlichsprachlicher Systeme sowie mit den damit
verbundenen theoretischen Grundlagen beschaeftigen. Der
Schwerpunkt liegt hierbei auf Systemen, die schriftliche
aeusserungen analysieren und erzeugen. Insbesondere werden
natuerlichsprachliche Zugangssysteme (z.B. zu
Datenbanksystemen, Expertensystemen), Dialogsysteme und
textverstehende und -erzeugende Systeme behandelt. Als
Aufgabengebiete sind hier beispielhaft der
natuerlichsprachliche Wissenserwerb, die sprachliche Bild-
und Szenenbeschreibung, die sprachliche
Informationsvermittlung und die automatische uebersetzung zu
nennen. Als ein wesentliches Merkmal des KI-Ansatzes fuer
diese Problemgebiete gilt hier die explizite Modellierung
des Diskursbereichs, ueber den in natuerlicher Sprache
kommuniziert wird. Neben der Kooperation mit anderen
Fachausschuessen und Fachgruppen des FB 1 werden enge
Kontakte insbesondere zur FG 1.3.1 'Gesprochene Sprache'
und, im Sinne einer interdisziplinaere Ausrichtung, zu
anderen nationalen und internationalen Vereinigungen
gepflegt. Es werden regelmaessig themenzentrierte Workshops
veranstaltet.
Fachgruppe 1.3.2 Gesprochene Sprache
Das wissenschaftlich-technische Fachgebiet der Fachgruppe
ist die Untersuchung gesprochener Sprache. Einen wichtigen
Platz nehmen hier die Erkennung von einzelnen Woertern, die
Erkennung von einzelnen Woertern, die Erkennung und
inhaltliche Analyse von kontinuierlicher Sprache mit
Anwendungen in Kommando-, Auskunfts- und anderen
Dienstleistungssystemen ein. Ein weiterer Bereich ist
Sprecheridentifikation und -verifikation. Als dritter
Bereich sind Sprachverarbeitung zu nennen mit den
Anwendungsgebieten Sprachuebertragung und Sprachausgabe.
2.4. Kurzbeschreibung des FA 1.4 Bildverstehen und Robotik
Der Fachausschss Bildverstehen und Robotik buendelt in
seinen beiden Fachgruppen die Themen Bildverstehen und
Robotik. Das gemeinsame Anliegen beider Fachgruppen ist es,
Methoden zu entwickeln, um die reale Umwelt zu erfassen und
unmittelbare Aussagen darueber zur Verfuegung zu stellen
sowie wiederum diese reale Umwelt gezielt durch Roboter zu
manipulieren. Gemeinsame Interessenschwerpunkte liegen
unter anderem in den Bereichen Sensorik und Echtzeit-
Verarbeitung. Beide Themen sollen langfristig in eigenen
Fachgruppen des Fachausschusses Bildverstehen und Robotik
bearbeitet werden. Einerseits werden damit KI-Methoden und
Ansaetze zur Interpretation von Sensorsignalen und zur
Planung und Generierung von Aktionen herangezogen und
weiterentwickelt. Andererseits bilden Roboter und
bildverstehende Systeme zunehmend auch industriell wichtiger
werdende Schnittstellen der Kuenstlichen Intelligenz zu
realen Anwendungen.
Kurzbeschreibung der Fachgruppen
Fachgruppe 1.4.1 Bildverstehen
Das Beschreiben von Bildern und Bildfolgen dient als
Grundlage fuer das Bildverstehen. Aussagen ueber Objekte,
Szenen und Handlungen werden automatisch gewonnen. Bei der
digitalen Verarbeitung visueller Information sind
Bildanalyse und Bildverstehen ein Bindeglied zwischen
Signalverarbeitung und Kuenstlicher Intelligenz, deren
Grundlagen und Anwendungsforschung sowie Zusammenarbeit mit
der Industrie werden gefoerdert. Die Fachgruppe wendet sich
an alle, die sich mit Entwurf, Entwicklung und Einsatz von
Bildverarbeitungssystemen oder mit den damit verbundenen
theoretischen Grundlagen befassen. Die Fachgruppe
veranstaltet regelmaessig Fachgespraeche zu diesem Thema.
Fachgruppe 1.4.2 Robotik
Die Fachgruppe Robotik wendet sich an alle, die sich mit
Entwurf, Entwicklung und Einsatz von Robotersystemen
insbesondere von Industriemanipulatoren befassen oder sich
mit den damit verbundenen theoretischen Grundlagen
beschaeftigen. Die Fachgruppe befasst sich mit allen KI-
aspekten der Robotik. Dazu gehoeren unter anderem
Programmierung, Aufgabenplanung, Trajektorienberechnung,
Digitale Regelung, Sensorik, Systeme fuer spezielle
Anwendungen. Einen besonderen Schwerpuntk nehmen
Fragestellung aus dem Blickwinkel der Kuenstlichen
Intelligenz ein. Die Fachgruppe veranstaltet Fachgespraeche
zu diesen Themen.
Fachgruppe 1.4.3 Mustererkennung (Neukonstituierung)
2.5. Kurzbeschreibung des FA 1.5 Expertensysteme
Der Fachausschuss Expertensysteme beschaeftigt sich mit den
wissenschaftlichen Grundlagen, der Technologie der
Herstellung und dem praktischen Einsatz von Expertensystemen
aller Art. Er foerdert den Transfer von Ideen und
Erfahrungen zwischen seinen Mitgliedern aus Wirtschaft und
Wissenschaft. Expertensysteme sind ein Querschnittsthema der
Informatik. Bei KI-Einzelthemen wie der "Mensch-Maschine-
Kommunikation" oder dem "Maschinellen Lernen" sowie bei
Anwendungsthemen wie z.B. "Einbindung in technische Prozesse
(CIM)" oder "Aufbau von fachspezifischen Wissensbasen" liegt
die enge Zusammenarbeit mit anderen GI-Fachausschuessen und
anderen Fachverbaenden nahe. Es besteht eine Zusammenarbeit
mit dem Arbeitskreis "Software-Engineering und Kuenstliche
Intelligenz" des GI-Fachbereich 2 seit dessen Gruendung. Es
besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem VDI-GMA
Unterausschuss 4.2.3 "Wissensbasierte Systeme in der
Automatisierungstechnik". Es wurde gemeinsam mit dem German
Chapter ACM eine Tagung zum Thema "Expertensysteme"
veranstaltet.
Kurzbeschreibung der Fachgruppen
Fachgruppe 1.5.1 Knowledge Engineering
Die Fachruppe erschliesst und foerdert ein Diskussionsforum
zum thematischen Rahmen des Knowledge Engineerings.
Knowledge Engineering umfasst die Entwicklung und Wartung
von wissensbasierten Systemen. Es kann aus folgenden
rueckgekoppelten Phasen bestehen:
- Erhebung von Informationen aus Experten,
- Modellierung der Expertise,
- Spezifikation des wissensbasierten Systems,
- prototypische Implementierung,
- effiziente Implementierung,
- Verfeinerung, Verbesserung und Modifikation.
Jede dieser Phasen ist durch Methoden und Methodologien, Werkzeuge und
Werkzeugsysteme zu unterstuetzen. Damit beruehrt dieses Arbeitsgebiet:
- andere Teile der KI (Wissensrepraesentation, Inferenzmethoden,
Maschinelles Lernen, Programmierparadigmen,...),
- andere Teile der Informatik (Software-Engineering, Software-
Validierung, Systemanalyse...),
- verschiedene Anwendungsfelder (Diagnose, Planung, Simulation,
Lehre,...).
Die FG foerdert:
- den Austausch zwischen den auf dem Gebiet arbeitenden Gruppen,
- den fachlichen Austausch mit oben genannten angrenzenden Gebieten,
- den allgemeinen Wissensstand ueber das Gebiet,
- internationale, insbesondere europaeische Forschungskontakte.
Fachgruppe 1.5.2 Diagnostik und Klassifikation
Ziel der Fachgruppe ist es, den Erwerb und Austausch von
wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen auf dem
Gebiet "Diagnostik und Klassifikation" und dessen
Nachbargebieten innerhalb und ausserhalb der KI zu foerdern.
Die Fachgruppe verbreitet fuer ihre Ziele relevante
Informationen in den Mitteilungsorganen des Fachausschusses
bzw. des Fachbereiches. Mindestens einmal jaehrlich
veranstaltet die FG eine Jahrestagung. Die Fachgruppe
unterstuetzt ihre Mitglieder dabei, selbstaendig
Fachgespraeche, Workshops und dergleichen im Rahmen ihrer
Ziele durchzufuehren. Weiterhin fungiert die Fachgruppe als
Ansprechpartner fuer Personen oder Institutionen, die am
Bereich der Diagnostik und Klassifikation interessiert sind.
Fachgruppe 1.5.3 Planen und Konfigurieren
Ziel der Fachgruppe ist es, den Erwerb und Austausch von
wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen auf dem
Gebiet "Planen und Konfigurieren" und dessen Nachbargebieten
innerhalb und ausserhalb der KI zu foerdern. Die Fachgruppe
gibt einen Rundbrief an ihre Mitglieder heraus, in dem
Informationen verbreitet werden, die fuer ihre Zile relevant
sind. Mindestens einmal jaehrlich veranstaltet die
Fachgruppe eine Jahrestagung. Die Fachgruppe unterstuetzt
ihre Mitglieder dabei, selbstaendig Fachgespraeche,
Workshops und dergleichen im Rahmen ihrer Ziele
durchzufuehren. Weiterhin fungiert die Fachgruppe als
Ansprechpartner fuer Personen oder Institutionen, die am
Bereich des Planens und Konfigurierens interessiert sind.
2.6 Kurzbeschreibung der Fachgruppe 1.6 Kognition
Die Fachgruppe Kognition sieht ihre Aufgabe in der
fachausschussuebergreifenden Arbeit unter der Zielsetzung
der Untersuchung der kognitionswissenschaftlichen
Fragestellungen der Kuenstlichen Intelligenz.
Forschungsgegenstand der Kuenstlichen Intelligenz ist u.a.
die Untersuchung der kognitiven und perzeptiven Faehigkeiten
natuerlicher Systeme, insbesondere des Menschen.
Entsprechende Arbeiten sind einerseits durch das generelle
Ziel des Erkenntnisgewinns geleitet, und andererseits
dadurch bestimmt, dass Einsichten in die Eigenschaften
natuerlicher Systeme fuer die Entwicklung leistungsfaehiger
kuenstlicher Systeme forschungsleitend sein koennen. Bei der
kognitionsorientierten KI-Forschung ist eine Beschraenkung
auf einzelne Aufgabengebiete, wie sie gegenwaertig in
Hinblick auf die Entwicklung von Systemen sinnvoll und
notwendig ist, nicht angebracht, da die Interaktion
verschiedener kognitiver Moduln fuer die Untersuchung des
kognitiven Gesamtmechanismus ausschlaggebend ist.
Dementsprechend ist eine Kooperation mit saemtlichen
Fachausschuessen des Fachbereichs, die ueberwiegend ueber
aufgabenspezifische Zielsetzungen und Themenstellungen
verfuegen, geplant. Die Fachgruppe Kognition macht es sich
insbesondere auch zur Aufgabe, die Zusammenarbeit mit
anderen wissenschaftlichen Organisationen, z.B. solchen der
Psychologie und Sprachwissenschaft, die
kognitionswissenschaftliche Fragestellungen innerhalb des
Paradigmas der symbolischen und/oder der subsymbolischen
Informationsverarbeitung untersuchen, herzustellen und
auszubauen.
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